Alphabet Aktienanalyse – Lohnt der Einstieg bei YouTube und Google?

Hallo und herzlich Willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und heute schauen wir uns auf euren Wunsch hin mal den Mutterkonzern von Google und YouTube an. Die Rede ist dabei von Alphabet. Gerade für mich als YouTuber und Nutzer von Google Adsense, ist es besonders interessant. Ein Investment in Alphabet heißt für mich auch in zugegebenen Maßen sehr kleinem Maßstab meine eigene Wertschöpfung zu verlängern. Insofern schauen wir uns mal an, ob ein Einstieg in diesen Tech-Konzern auch rechnerisch lohnenswert ist. Viel Spaß bei der Alphabet Aktienanalyse!

Grundlagen

Erstmal wollen wir uns jetzt anschauen welches Geschäftsmodell Alphabet hat und welche Unternehmen genau zum Konzern gehören. Danach schauen wir uns mal die bestimmt interessante Gründungsgeschichte zu Alphabet und Google an.

Geschäftsmodell

Alphabet hat einige Tochterunternehmen. Darunter ist die wesentliche Tochter Google. Google als Unternehmen beinhaltet aber auch einige Untergliederungen. Darunter z.B. YouTube und Gmail. Weitere Töchter sind mehrere Venture Capital-Gesellschaften sowie Unternehmen im Bereich Gesundheit, künstlicher Intelligenz und autonomen Fahren.

Alphabet Konzernstruktur
Quelle: Wikipedia.com

Historische Eckdaten

Will man sich die Geschichte von Alphabet anschauen, dann muss man sich anschauen, wie Google entstanden ist. Alphabet ist nämlich lediglich aus einer Umstrukturierung in 2015 entstanden und baut auf dem Unternehmen Google auf. Google wiederum wurde in 1998 gegründet. Es gründete sich aus einem Forschungsprojekt der beiden Gründer Larry Paige und Sergey Brin. Die beiden waren zu dem Zeitpunkt Doktoranden in Stanford. Der Unterschied bei Google war, dass die Suchmaschine nicht nur nach den Suchbegriffen auf den Homepages suchen sollte, sondern auch einen Pagerank auf Grundlage von Backlinks erstellte . So werden unter anderen auch wissenschaftlichen Arbeiten gewertet. Je öfter man referenziert wird, desto besser. Vielleicht ließen sich die Doktoranden davon inspirieren. Google war eine klassische Garagengründung. Zunächst wurde nur wenig Kapital eingesammelt. Hier steuerte z.B. auch Jeff Bezos einiges zum Startkapital bei. 1999 gab es aber bereits eine Finanzierungsrunde in Höhe von 25 Mio. USD. Im gleichen Jahr fing man dann auch an Werbeanzeigen zu schalten und Geld zu verdienen.

Mit dem eingespielten Kapital des Börsengangs 2004 machte man zwei wichtige Investitionen. Zum einen wurde YouTube in 2006 akquiriert, womit man sich nochmal deutlich mehr Werbeplatz erkaufte. Zum anderen wurde mit DoubleClick eine Online-Werbeagentur erworben, die somit auch die nötigen Werbekunden und das Knowhow der Werbebranche mitbrachte. 2011 hatte man erstmal eine Milliarde Nutzer am Tag auf Google. In 2012 erwarb man aufgrund diverser Patente in seiner größten Akquisition Motorola Mobility. So konnte man insbesondere im Mobilfunk mitspielen. Aufgrund einiger weiterer Akquisitionen in den kommenden Jahren erfolgte 2015 dann die Neuorganisation unter dem Mutterkonzern Alphabet. Nach der letzten Analyse zu Nintendo, finde ich besonders interessant, dass Google mit Google Stadia ins Cloud-Gaming eingestiegen ist. Das war ja genau einer der Faktoren, die Spielekonsolen ihren Rang ablaufen.

Produktanalyse

An dieser Stelle wollen wir uns jetzt mal anschauen wie diversifiziert der Alphabet-Konzern mittlerweile durch die ganzen Akquisitionen ist. Zusätzlich ist interessant, wo der Umsatz auf der Welt gemacht wird.

Geschäftsgebiete

Alphabet lässt sich leider nicht zu sehr in die Karten schauen, was deren Umsatzverteilung angeht. Das Unternehmen unterscheidet hier leider nur zwischen Google Services insgesamt und der Cloud Sparte. Die Google Services machen insgesamt 93% des Umsatzes aus und lediglich 7% kommen aus dem Cloud-Bereich. Wenigstens konnte ich im Internet noch den separaten Umsatz von YouTube und dem Play Store finden. YouTube macht so am Gesamtumsatz von Alphabet 11% aus und über die Apps im Play Store werden weitere 21% eingespielt.

Alphabet Aktienanalyse
Quelle: Marketscreener.com

Absatzmärkte

Alphabet ist aber auf jeden Fall ein Global Player. In jedem Teil der Welt werden hier Umsätze erzielt und in jedem Bereich sind sie im Vergleich zum Vorjahr deutlich gewachsen. Absolut spielten die USA mit 47% am Umsatz am meisten ein, wonach die EMEA-Region mit 30% folgte. 18% kommen dann noch aus dem Asien-Pazifik-Raum und 5% aus den Amerikas ohne die USA. Das stärkste Wachstum geschieht aktuell mit über 21% Steigerung zum Vorjahr im Asien-Pazifik-Raum.

Alphabet Aktie Analyse
Quelle: Marketscreener.com

Auswertung

Räumlich gesehen ist man maximal diversifiziert. Mit dem Cloud-Service und dem Play Store hat Google im vergangen Jahr 28% der Umsätze eingespielt. Der Rest kommt aus den Google Dienstleistungen, die alle irgendwie mit Werbung zu tun haben. Reicht das um auch nach Geschäftsbereich ausreichend diversifiziert zu sein? Bei Alphabet würde ich die Frage mit Ja beantworten. Die Begründung sehe ich darin, dass das Unternehmen ja bereits diverse Töchter unterhält, die über künstliche Intelligenz oder autonomes Fahren auch irgendwann Profit bringen werden. Für mich also 2 von 2 Punkten in der Produktanalyse.

Branchenanalyse

Um auf die Branche einzugehen, schauen wir uns insbesondere Online-Werbung an. Neben Google gibt es ja noch mehrere Suchmaschinen und den großen Vorteil der personalisierten Werbung bieten daneben auch noch Social Networks wie Facebook. Interessiert euch Facebook, dann schaut doch gern auch in der Facebook Aktienanalyse vorbei.

Attraktivität der Branche

In Krisenzeiten sind Marketingausgaben meist die ersten Low Hanging Fruits, wo Kosten leicht und schnell eingespart werden können. So kam es auch während Corona, als alle großen Unternehmen in Krisenstäben beschlossen die Werbeausgaben kurzfristig zu reduzieren. Unabhängig davon ist aber insbesondere die digitale Werbung über Social Media und Suchmaschinen im Kommen. Die weltweiten Ausgaben standen zuletzt in 2020 bei 378 Mrd. USD. Es wird geschätzt, dass diese Ausgaben bis 2024 auf 646 Mrd. USD ansteigen. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von 14,34%. Onlinewerbung ist also nach wie vor ein enorm schnell wachsender Markt.

Wettbewerber

Google ist hier bei Suchmaschinen der absolute Platzhirsch. Über YouTube greift man aber auch einige Werbeeinnahmen im Social Media-Bereich ab. Großer Konkurrent ist hier Facebook mit seinen sozialen Netzwerken und dem Messenger Dienst, der noch gar nicht monetarisiert wird. Nimmt man die weltweiten digitalen Werbeausgaben von 378 Mrd. USD in 2020, so sieht man, dass Alphabet mit seinen ca. 130 Mrd. USD Umsatz in diesem Bereich einen Marktanteil von gut 34% hat. Beachtet man nur Suchmaschinen steht Google mit ca. 87% komplett außer Konkurrenz.

Kunden

Die Kunden von Alphabet sind hauptsächlich Werbekunden und somit gewerblich.

Zulieferer

Aufgrund des digitalen Geschäftsmodells sind Zulieferer nur bei neuen Niederlassungen oder Rechenzentren notwendig. Für das laufende Geschäft braucht man wenig bis keine regelmäßigen Dienstleistungen oder Lieferung.

Ersatzprodukte

Hier gibt es gleich in doppelter Hinsicht keine Alternativen. Zum einen kommen die Privatpersonen nicht drum rum Suchmaschinen zu nutzen, wenn man etwas wissen möchte. Zum anderen kommen Firmen nicht drum rum digitale Werbung zu schalten, da diese konkurrenzlos gut zu personalisieren ist.

Markteintrittsbarrieren

Sowohl im Bereich der Suchmaschinen als auch bei Social Media hat man es anfangs sehr schwer. Bei den Suchmaschinen muss man sich gegen die absolute Übermacht von Google behaupten und die Konsumenten dazu bekommen über die neue Suchmaschine zu suchen. Nur dann kann man auch Werbepartner finden. Das Gleiche gilt bei den sozialen Medien. Hier hat man außerdem wieder das Henne-Ei-Problem. Wie bekomme ich Nutzer auf meine neue Plattform, wenn auf der Plattform noch keine Nutzer sind. Die Lösung ist in beiden Bereichen ein extrem hoher Marketingaufwand.

Auswertung

Für jeden Suchmaschinenbetreiber außer Google, müsste man für die vielen Wettbewerber einen Punkt abziehen. Google steht hier aufgrund von knapp 90% Marktanteil aber außer Konkurrenz. Wofür man aber einen Punkt abziehen muss, ist aufgrund der gewerblichen Werbekunden in der Branche. Insgesamt aus Sicht von Google also 5 von 6 möglichen Punkten in der Branchenanalyse.

Marktstellung

Die absolute Marktführung von Google haben wir ja schon erkannt. Schauen wir uns nun mal an, wie sehr Alphabet auch in anderen Punkten glänzen kann.

Produktentwicklung

Von der reinen Suchmaschine hat man sich deutlich weg entwickelt. Das zeigt auch, dass man mittlerweile über Alphabet eine neue Holdingstruktur am Vorbild von Berkshire Hathaway eingeführt hat. So sollen künftig neben Google auch viele weitere Bereiche autonom wirtschaften können. Deswegen sehe ich diesen Punkt auch positiv. Sowohl innerhalb von Google hat man enorm viele neue Dienstleistungen erfunden und eingeführt als auch über Akquisition viele weitere Bereiche wie den Gesundheitsbereich oder das autonome Fahren für sich erschlossen.

Möglichkeit einzukaufen

Aufgrund der relativ untergeordneten Rolle von Zulieferern, kann man diesen Punkt positiv werten.

Einflüsse auf das Geschäft

Ein absolut großes Thema ist der Datenschutz. Hier jetzt erstmal nicht wegen gesetzlichen Restriktionen aber auch die Kunden wollen ihre eigenen Daten geschützt sehen. Besonders, wenn man an Googles Clouddienste denkt, ist dieses Thema enorm wichtig. Gerade Unternehmen haben hier viel zu verlieren, wenn sensible Daten in der Cloud nicht sicher sind.

Ansonsten ist der große Zeitgeist die Digitalisierung. Das spielt Alphabet natürlich in die Hände. Das scheint auch insgesamt die Geschäftsstrategie zu sein, da auch andere Zukunftsbereiche ins Portfolio der Holding aufgenommen wurden. Darunter Biotechnologie sowie künstliche Intelligenz und autonomes Fahren.

Marketing

Nach Apple ist Google die wertvollste Marke der Welt. Am Marktanteil unter den Suchmaschinen sieht man warum. Google ist allgegenwärtig. Egal welche Dienstleistung man sich anschaut, alleine der Name Google schafft schon Vertrauen, weil man das Unternehmen von der Suchmaschine und wahrscheinlich Google Maps bereits kennt. Außerdem kann man die eigenen Marketingfähigkeiten auch für das eigene Unternehmen nutzen, statt die Werbefläche zu verkaufen. Für Alphabet sehe ich im Marketing also keine allzu große Herausforderung.

Wachstumsmöglichkeiten

Analog zum Branchenwachstum sehe ich auch für Alphabet starke Wachstumsmöglichkeiten. Auch neben der reinen Werbung hat Alphabet bereits weitere zukunftsträchtige Wege für sich ausgemacht. Die spätere Vermarktung von künstlicher Intelligenz oder ganzen autonomen Fahrzeugen, können weitere starke Einnahmequellen sein. Auch die Biotechnologie ist stark im Kommen.

Unternehmensführung

Seit dem Rückzug der Gründer aus dem operativen Geschäft von Alphabet in 2019 ist Sundar Pichai CEO. Der gebürtige Inder lebt seit seinem Master in den USA. Neben seinem technischen Master hat er zusätzlich noch einen MBA von der Wharton School in Pennsylvania. Seit 2004 ist er im Unternehmen tätig und hat die Entwicklung und Einführung einiger Software-Produkte mit begleitet. Er übernahm nach jedem Projekt mehr Verantwortung, bis er 2013 der Leiter der Entwicklungsabteilung von Android wurde. 2014 wurde er dann neuer Produktchef von Google. Mit der Umstrukturierung zur aktuellen Holding übernahm er dann die Leitung als CEO von Google und war somit bereits für das Kerngeschäft zuständig. Aufgrund einer bereits in 2014 vereinbarten Sonderzahlung in Form von Aktien erhielt er 2018 350.000 Alphabet-Aktien im Wert von 380 Mio. USD. Heute hält er mit ca. 160.000 Aktien immer noch 380 Mio. USD am Unternehmen, hat sich aber etwas diversifiziert. Insgesamt wird sein Vermögen auf 1,3 Mrd. USD geschätzt.

CEO Sundar Pichai
Quelle: cnet.com

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Grundsätzlich ist dem Geschäftsmodell von Google wenig Restriktionen gesetzt aber gerade in letzter Zeit gibt es hier einige Änderung. Gerade habe ich schon den Datenschutz erwähnt, der weltweit immer strenger wird. Daneben gibt es steuerpolitisch ganz aktuell noch weitere Änderungen. Bisher konnte man über Steueroasen wie Irland beispielsweise die Einnahmen aus Europa günstig versteuern. Mit der Einigung auf eine globale Mindeststeuer wird diese Möglichkeit wohl passé sein. Und eine weitere strukturelle Einschränkung könnte eine mögliche Monopolstellung von Google sein. Gerade die Suchmaschine als auch der Play Store stehen oft in der Kritik zu mächtig zu sein. Hardcore-Kritiker wünschen sich sogar die Zerschlagung von Big Tech. Letzteres halte ich aktuell noch für unwahrscheinlich, einzelne gerichtliche Entscheidung können aber durchaus in schwächeren Marktstellungen resultieren.

Auswertung

Die Marktstellung von Alphabet ist fast perfekt. Gerade deswegen bietet das Unternehmen aber wahrscheinlich so viel Angriffsfläche für die Staaten weltweit. Für diese staatlichen Bemühungen mehr vom Kuchen des Unternehmens abzubekommen, ziehe ich dann doch einen Punkt ab. Insgesamt stehen wir also bei 6 von 7 möglichen Punkten.

Unternehmensbewertung

Jetzt wollen wir uns mal anschauen, ob man zusätzlich zur super Punktzahl bisher auch noch mit den wirtschaftlichen Wachstumswerten auftrumpfen kann. Wie gesagt wäre ich hier durchaus sehr in ein Investment interessiert, da es sich gut anfühlen würde auch vom Teil der Werbeeinnahmen des Finanzplaneten, den Google bekommt, etwas abzubekommen. Die der Wachstumswerte zugrundeliegenden Fundamentaldaten pflegen wir anschließend in meine Bewertungsmodelle ein, um dann eine Entscheidung über ein Investment treffen zu können.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen +13,8%
  • Umsatz +16,3%
  • Operativer Gewinn +14,8%
  • Operative Marge 24,0%
  • Free Cash Flow +17,7%
  • Operativer CF +16,5%
  • Eigenkapitalquote 76,8%
  • Fremdkapitalkosten +22,6%
  • noch keine Dividende
  • Übergewinn +14,7%
  • Kurs-Buchwert-Verhältnis 5,4x

Erläuterung der Zahlen

Bei Alphabet gibt es nicht viel zu sagen. Neben der guten operativen Marge von 24% und einer starken Eigenkapitalquote von knapp 77% sind alle Wachstumsraten im zweistelligen Bereich. Hier sieht man, wie viel Wachstum in der Branche steckt. Gepaart ist bei Alphabet alles noch mit einer zusätzlichen Expansionspolitik. Mit einem KBV von über 5 scheint Alphabet allerdings auch relativ teuer zu sein.

Alphabet Umsatz

Für Dividendeninvestoren ist der Titel aber zumindest noch nichts. Google hat es bisher vermieden Dividenden an seine Investoren auszuschütten, auch, wenn wahrscheinlich nicht wenige Menschen über den Kursanstieg oder die Produkte von Google, wie bspw. YouTube, reich geworden sind. Will man hier allerdings die finanzielle Gesundheit des Unternehmens bewerten, so bleibt einem nichts anderes übrig als volle Punktzahl zu geben.

Alphabet Free Cash Flow

Fair Value

Um jetzt auf einen fairen Wert zu kommen, geben wir alle Werte in mein Discounted Cash Flow- und mein Übergewinnmodell ein. Da das historische Wachstum nur leicht über dem Branchenwachstum liegt, behalte ich die 16,3% auch für die Zukunft bei. Meine Renditebestrebungen von 10% spiegeln sich auch hier in den kalkulatorischen Eigenkapitalkosten wider. Die Fremdkapitalkosten liegen bei Alphabet gerade bei ca. 1,5%. Aufgrund der starken Strukturkennzahlen nehme ich diesen Wert auf für die Zukunft an. Durch den hohen Eigenkapitalanteil sind aber auch hier die gewichteten Kapitalkosten mit gut 8% sehr hoch. Viel Eigenkapital bringt halt Sicherheit und Sicherheit kostet immer Rendite. Spiele ich alle Zahlen ein und glätte die Ergebnisse mit dem durchschnittlichen Kursziel der Analysten, so lande ich bei einem fairen Wert von 1.596,70€.

Chancen und Risiken

Alphabet hat alle Chancen, die man sich vorstellen kann. Das Kerngeschäft von Google hat nicht ein bisschen an Wachstum eingebüßt und wächst immer noch mit ca. 15% pro Jahr. Die Gewinne hieraus investiert man aktuell fleißig in weitere stark wachsende Geschäftsbereiche des Technik-Sektors. Hierunter ist insbesondere das Cloud-Geschäft, KI und Biotechnologie zu nennen.

Risiken sehe ich bei Google höchstens durch Reputationsschäden aufgrund von Datenschutzpannen oder kartellrechtlichen Einschränkungen wegen der enormen Marktmacht, die das Unternehmen besitzt. Vielleicht hat man sich ja auch schon als Holding aufgestellt, um kartellrechtlich die Möglichkeit zu besitzen einzelne Segmente des Konzerns abzuspalten und separat an die Börse zu bringen, so wie es aktuell bei Siemens der Fall ist.

Investmententscheidung

Aufgrund der wirklich nur sehr geringen Risiken bei Alphabet, gibt es hier auch keine große Sicherheitsmarge. Zwei Punkte habe ich abgezogen für die ich hier jeweils 5% Sicherheitsabschlag vornehme. Diese 10% ziehe ich jetzt vom Fair Value ab und komme so auf mein Kauflimit von 1.437,03€. Ziehe ich die gleichen 10% von der maximalen Verkaufsschwelle von 150% des fairen Wertes ab, so komme ich auf 2.235,38€ als Verkaufsschwelle.

Bei einem aktuellen Kurs von 2.150,44€ für die momentan günstigere A-Aktie von Alphabet, befindet man sich meiner Meinung nach aktuell gerade noch so in einer fairen Bewertung. Neben der A-Aktie werden an der Börse auch C-Aktien von Alphabet gehandelt. Der Unterschied ist einfach, dass man mit der A-Aktie, anders als mit der C-Aktie, auch Stimmrechte hat, was für uns kleine Investoren aber eigentlich irrelevant ist. Die C-Aktie steht aktuell sogar bei 2.222,60€. Kaufen werde ich zu diesem Preis aber schon lange nicht mehr, da ich die Rendite beim Kaufen und nicht beim Verkaufen machen möchte.

Quelle: Wikipedia.com

Fazit

Leider werde ich also mit der Alphabet-Aktie nicht mehr von meiner Wertschöpfungskette abschöpfen können. Neben der vertikalen Umsatzsteigerung werde ich also zunächst insbesondere auf die horizontale Steigerung bauen. Für euch heißt das, dass ich die Einnahmen aus YouTube und meinem Blog auch künftig immer wieder in den Finanzplaneten reinvestieren werde. Ehrlicher Weise muss ich aber auch sagen, dass bisher nicht allzu viel dabei rumkommt. Aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen und ich habe auch noch ein paar Ideen, wie ich euch auch künftig als Abonnenten dieses Kanals unterhalten kann.

Aber zurück zum Thema. Was haltet ihr den von Alphabet und den FAANG-Aktien insgesamt. Haltet ihr sie alle für zu teuer oder seid ihr hier in bestimmte eingestiegen? Lasst es mich doch gern wie immer in den Kommentaren wissen und lasst einen Daumen nach oben und ein Abo da, wenn euch das Video gefallen hat. Ansonsten bedanke ich mich wie immer fürs Reinschauen und sage bis bald!

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2 Antworten auf „Alphabet Aktienanalyse – Lohnt der Einstieg bei YouTube und Google?“

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