ASML Aktienanalyse – Lohnenswerter Einstieg bei einem Zulieferer der Halbleiterbranche?

Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten. Mein Name ist Kai und statt uns heute direkt wieder einen Halbleiterhersteller analog zu Intel anzuschauen, betrachten wir in dieser Analyse einen Zulieferer der Halbleiterbranche. In dieser Aktienanalyse geht es um die ASML Holding. Dieses Unternehmen stellt Gerätschaften her, die von der Halbleiterindustrie genutzt werden. Kann das Unternehmen vom Wachstum der Halbleiterbranche partizipieren und erhält es nur die übrig gelassenen Krümel? Lohnt sich hier eventuell ein Einstieg beim aktuellen Kurs oder ist die Bewertung zu hoch? Das und mehr erfährst du in dieser ASML Holding Aktienanalyse!

Grundlagen

Bevor wir uns weitergehend mit den Zahlen des Unternehmen und der Branche beschäftigen, sollten wir erst einmal einen Überblick über das Tätigkeitsfeld des Unternehmens gewinnen. Danach können wir dann die Zahlen viel besser einordnen.

Geschäftsmodell

Wenn Halbleiterhersteller Zulieferer der Hersteller von Elektronik sind, also T1-Zulieferer, dann ist ASML noch eine Stufe weiter darunter. Sie sind ein T2-Zulieferer. Das Unternehmen beliefert nämlich die Halbleiterbranche, die dann wiederum die Prozessoren und Schaltkreise an die Elektronikhersteller liefert. Und zwar stellt ASML Geräte zur Lithographie her. Diese Geräte werden von der Industrie genutzt, um die Halbleiter bzw. Schaltkreise auf Platinen anzubringen. Dies geschieht in einer Art Druckverfahren über Licht, Laser und spezieller optischer Technik.

Historische Eckdaten

Nach langer Vorgeschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückgeht, wurde das Unternehmen in 1984 durch ein Joint Venture von ASM International und Philips gegründet. Zwei Jahre später wurde dann direkt auch das erste Gerät auf den Markt gebracht. ASMI verkaufte 1988 seine Anteile an Philips, welche ihrerseits ASML 1995 an die Börse brachten. Der Trend geht dahin, dass Halbleiter auf immer kleineren Raum angebracht werden. Deshalb wurde in 2013 Cymer erworben. Dieser Hersteller von Lasern brachte notwendiges Knowhow und vor allem Patente in diesem Bereich mit. Nachdem schon die Gründung von ASML ein Joint Venture war, ist auch der gesamte weitere Verlauf des Unternehmens geprägt von Partnerschaften und Akquisitionen. Ganz aktuell wurde in 2020 der Optikhersteller Berliner Glas übernommen.

Produktanalyse

Schauen wir uns jetzt erstmal genauer an woher der Umsatz von ASML kommt. Danach gehen wir dann weiter auf die Branche ein und wie ASML am Marktpositioniert ist. Zu guter Letzt werden wir die Finanzen überprüfen und zu einem fairen Wert je Aktie ableiten.

Geschäftsgebiete

Wenn ich jetzt Fachmann für Lithographie wäre und dies kein Finanzblog, sondern ein entsprechendes Fachmagazin, dann würde ich euch jetzt die einzelnen Segmente von ASML auflisten. Da dem aber nicht so ist teile ich die Umsatzerlöse einfachheitshalber in den Verkauf von Lithographie-Ausrüstung und damit verbundene Dienstleistung. Mit dem Verkauf von Gerätschaften und Zubehör wird nämlich 76% der Umsätze erwirtschaftet sowie 24% mit den zugehörigen Dienstleistungen.

Umsatz ASML

Absatzmärkte

Geografisch sind die Umsatzerlöse von ASML schon diversifizierter. Entsprechend der Halbleiterindustrie sind die Umsätze sehr asienlastig. 45% werden in Taiwan erwirtschaftet, was mehr als einer Verdopplung zu Vorjahr entspricht. Auch die Umsätze in Südkorea von 19% unterliegen starken Schwankungen, da sie sich im Vergleich zum Vorjahr um 41% reduziert haben. Man sieht hier gut wie teuer die Lithographiegeräte sind, dass der Umsatz so extrem schwankt. Die restlichen Umsatzerlöse entstammen zu 17% aus den USA, zu 12% aus China und 7% aus der restlichen Welt.

Umsatz Region ASML

Auswertung

Es gibt offensichtlich verschiedene Arten von Lithographiegeräten, in denen ASML auch unterschiedlich stark vertreten ist. Letztlich bleibt es aber Lithographie und man ist komplett von der Halbleiterbranche abhängig. Deswegen habe ich mich in der Produktanalyse dazu entschlossen für die Diversifikation innerhalb der Produktpalette keinen Punkt zu vergeben, sondern nur für die regionale Diversifikation. ASML kommt somit nur auf 1 von 2 möglichen Punkten in der Produktanalyse.

Branchenanalyse

Wie gerade bereits angedeutet kann und sollte man in der Branchenanalyse teilweise auf die Halbleiterbranche abstellen, da die wirtschaftliche Entwicklung der eigenen Branche stark von ihr abhängt.

Attraktivität der Branche

Man kann zum Beispiel gut auf das durchschnittliche Wachstum der Halbleiterbranche abstellen. In der Intel Aktienanalyse habe ich dieses Wachstum ja über die einzelnen Subbranchen hinweg auf ca. 5% festgelegt.

Wettbewerber

Spezialisierte Konkurrenten im Ausmaß von ASML gibt es nicht. Naheliegend gehören aber Canon und Nikon zur Konkurrenz, die aufgrund ihrer Erfahrung mit optischen Techniken ebenfalls viel Knowhow vorweisen.

Kunden

Die Kunden sind die Unternehmen der Halbleiterindustrie. Wenn du bereits meine Intel oder Texas Instruments Aktienanalyse gesehen hast, dann weißt du, dass die Halbleiterbranche für sich allerdings auch schon eine Zuliefererbranche ist. Das ist nachteilig, da Zuliefererbranchen bereits sehr zyklisch sind, da die Kunden in Krisenzeiten sehr vorsichtig bestellen. Bei Zulieferern der Zulieferer wiederum potenziert sich dieser Effekt. Das sieht man bei ASML während der Dotcom-Blase und der Finanzkrise ganz deutlich. Auch in der aktuellen Coronakrise erkennt man den Zusammenhang.

ASML Wachstum Aktienfinder.net
Quelle: Aktienfinder.net

Zulieferer

Zulieferer von ASML sind insbesondere das Unternehmen Trumpf für Laser und das Optikunternehmen Carl Zeiss. Man ist sehr abhängig von diesen Unternehmen. Aktuell probiert man auch beim Ausfall der Zulieferer eine eigene Versorgungskette aufzubauen, indem im Optik- sowie Lasersegment Akquisitionen getätigt wurden. Nichtsdestotrotz ist diese Zuliefererbranche für die Halbleiterindustrie natürlich schon so nischig, dass es hier nicht mehr unendlich viele Anbieter der benötigten Produkte gibt.

Ersatzprodukte

Im neuartigen EUV-Verfahren, welches als erstes von ASML angewendet wird, ist notwendig, um Prozessoren in besonders geringen Strukturgrößen herzustellen. Es ist sozusagen eine besonders feine Technik. Diese neue Technik ist bei anderen Unternehmen noch unerreicht und deswegen absolut essentiell.

Markteintrittsbarrieren

Gerade aufgrund des letzten Punkts oder allgemeiner gesagt, wegen des technischen Knowhows ist der Burggraben der etablierten Unternehmen enorm tief. Aber selbst, wenn abtrünnige Angestellte eine Konkurrenz gründen sollten, so brauchen sie enorm viel Kapital, um die riesigen Lithographieanlagen produzieren zu können.

Auswertung

Aufgrund der T2-Zuliefererrolle und dem Risiko aufgrund der wenigen eigenen Zulieferer, erhält diese spezielle Zuliefererbranche der Halbleiterindustrie 4 von 6 möglichen Punkte. An dieser Stelle sei gesagt, dass es nur 3 Punkte wären, wenn wir ein anderes Unternehmen der Branche analysieren würden, da die neue Technologie von ASML die alten Techniken wohl gerade in den Schatten stellt.

Marktstellung

Jetzt ist natürlich noch sehr interessant, wie sich ASML insgesamt positioniert hat.

Produktentwicklung

Bei den Ersatzprodukten ging natürlich schon hervor, dass ASML ständig an besseren Techniken forscht und hier aktuell die Nase vorn hat. Besonders auch die Akquisitionen sind clever, da so der nächste Punkt verbessert werden soll.

Möglichkeit einzukaufen

Durch die Akquisitionen wurde nämlich zuletzt insbesondere ein Laserhersteller inkl. wichtiger Patente und ein Optikunternehmen erworben. Dies sind beides Bereiche, die eigentlich von Zulieferern abgedeckt werden. Langfristig kann die Wertschöpfungskette hier verlängert werden, kurzfristig ist die Lieferkette allerdings ein Risiko, wegen der wenigen Lieferanten. Ein Ausfall wäre fatal und auch Preisverhandlungen sind so durch die starke Marktposition der Lieferanten schwieriger.

Einflüsse auf das Geschäft

Ich sehe hier besonders die wirtschaftliche Lage der Gesamtwirtschaft kritisch. ASML ist als T2-Zuliefer extrem von wirtschaftlichen Abschwüngen betroffen. In Krisenzeiten werden sich nur wenige Unternehmen so teure Maschinen anschaffen, wie sie ASML bauen. Zudem kommt der technologische Wandel. Auch wenn ASML hier aktuell die Nase vorn hat, kann das in 10 Jahren schon wieder ganz anders aussehen.

Marketing

Aktuell dürfte das neue EUV-Verfahren Marketing genug sein. Aber auch ohne diese Neuerung sehe ich das Marketing positiv. Die größten Kunden der Halbleiterbranche kann man ja an zwei Händen abzählen. Hier reicht ein relativ kleines Vertriebsteam und dort seinen Fuß in der Tür zu halten.

Wachstumsmöglichkeiten

Durch die junge Dynamik des Unternehmens in Kombination mit dem Wachstum der Halbleiterbranche, sehen die Wachstumsmöglichkeiten hier besonders gut aus.

Unternehmensführung

Der bereits langjährige CEO von ASML ist Peter Wennink. Zusätzlich zum Posten des CEOs ist er im Aufsichtsrat der Universität Eindhoven. Letzteres verspricht, dass er Up-to-Date sein dürfte, was technischen Neuerungen angeht. Vor seinem Posten als CEO war er bereits 4 Jahre lang CFO von ASML. Seine bisherige Berufserfahrung ist extrem diversifiziert. Als ein auf den Halbleiterbereich spezialisierter Partner bei Deloitte, hat er wohl unterschiedlichste Erfahrungen sammeln können. Zu guter Letzt dürfte er aufgrund eigener Aktien von 7,3 Mio. USD selbst sehr am Erfolg von ASML interessiert sein und auch an der Dividende festhalten.

Peter Wennink, CEO

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Besondere gesetzliche Vorschriften gibt es nicht. Das einzige Problem könnten Patentstreits sein, wie sie in hochtechnologischen Branchen typisch sind.

Auswertung

Für die Marktpositionierung erhält ASML 5 von 7 Punkten. Die wenigen Lieferanten sind einfach zu wichtig und die Abhängigkeit von der Gesamtwirtschaft zu groß. Langfristig kann durch weitere Akquisitionen und Ausbau der Wertschöpfungskette hier noch ein Punkt gewonnen werden.

Newsletter

An dieser Stelle möchte ich mal wieder auf meinen Newsletter hinweisen. Wenn du regelmäßig über neue Aktienanalysen informiert werden möchtest, ist dieser perfekt für dich. Wenn du dich angemeldet hast, bekommst du monatlich die neusten Analysen nochmal auf einen Blick. Zusätzlich setze ich dir alle meine bisherigen Kauflimits ins Verhältnis zu aktuellen Kurs und zeige dir somit auf meinem Einkaufszettel, welche Aktien ganz aktuell meiner Meinung nach am günstigsten bewertet sind. On Top erhältst du als Abonnent meines Newsletter auch noch exklusiven Einblick in mein eigenes Depot. Bei Interesse trage dich doch einfach über die Sidebar dafür ein. Ansonsten jetzt wieder zurück zur ASML Aktienanalyse!

Unternehmensbewertung

ASML ist ein relativ junges und dynamisches Unternehmen, auch, wenn es bereits enorme Größe erreicht hat. Schauen wir uns mal an, ob die Wachstumswerte halten können, was die Branchen- und Marktstellungsanalyse versprechen. Danach leiten wir von diesen Werten einen fairen Wert je Aktie ab.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen +17,2%
  • Umsatz +20,4%
  • Operativer Gewinn +26,5%
  • Operative Marge 25,5%
  • Free Cash Flow +68,8%
  • Operativer FCF +54,9%
  • Eigenkapitalquote 59,7%
  • Fremdkapitalkosten +4,3%
  • Dividendenwachstum +79,0% (+83,3% je Aktie)
  • Dividendenrendite 1,0% (aktuell 0,6%)
  • Ausschüttung des FCF 31,7%
  • Übergewinn +14,5%
ASML Aktienanalyse Kennzahlen

Erläuterung der Zahlen

Bei diesen Zahlen ist man natürlich erstmal platt. Zum einen sieht man, dass das Unternehmen gerade noch ganz stark im Wachstum ist, zum anderen kann man erkennen, dass es technologisch gute Anlagen erstellt und das bei der Kundschaft scheinbar ankommt. Gerade in den letzten Jahren zog der Umsatz hier enorm an. Die Dividende muss man allerdings ins richtige Verhältnis setzen. Zuletzt gab es in 2019 nämlich eine Sonderdividende. Nichtsdestotrotz ist das Dividendenwachstum enorm und auch ohne die Sonderdividende bei ca. 50%. Das habe ich so auch noch nicht gesehen. Dass das Unternehmen erst in 2008 überhaupt anfing Dividende zu zahlen, macht diese Werte noch beeindruckender. Klotzen, nicht kleckern scheint das Motto zu sein. Bei steigenden Übergewinn und geringer Ausschüttungsquote ist dieses Dividendenwachstum allerdings auch locker drin.

Fair Value

Die durchschnittlichen Werte der letzten 5 Jahre habe ich mit den Wachstumswerten fortgeführt und in meinen Bewertungsmodelle gesteckt. Da aktuell für den Prognosezeitraum schon weitere starke Steigerungen im Umsatz und Cash Flow erwartet werden, setze ich das durchschnittliche Umsatzwachstum von gut 20% auch weiterhin an. Zudem möchte ich wie immer mein Eigenkapital mit 10% verzinst haben und konnte Fremdkapitalkosten von gerade mal 1,5% ermitteln. Geglättet um das aktuelle mittlere Kursziel der Analysten komme ich auf einen fairen Wert von 282,74€ je Aktie.

Chancen und Risiken

Die vorherrschenden Risiken bei ASML sind eindeutig die Sensibilität auf die wirtschaftliche Großwetterlage sowie die Abhängigkeit von den Zulieferern, auch, wenn hier Besserung durch Akquisitionen in Sicht ist.

Chancen sehe ich im enormen Wachstum, was durch die neue EUV-Technologie weiter angeheizt werden sollte. Zudem ist die Halbleiterbranche auch insgesamt ein Zukunftsmarkt. Ein dritter Wachstumsfaktor dürfte der Zukauf von anderen Gliedern in der Wertschöpfungskette sein.

Investmententscheidung

Aufgrund der Punkte, die ich in dieser Analyse abgezogen habe, möchte ich einen Sicherheitsabschlag von 25% auf den Fair Value nehmen. So sollten alle Risiken gut abgedeckt sein. Mit diesem Abschlag komme ich auch ein Kauflimit von 212€. Ziehe ich die 25%-Punkte von einer standmäßigen Verkaufsschwelle von 150% ab, lande ich bei 125% bezogen auf den fairen Wert, was einer nominalen Verkaufsschwelle von 353€ entspricht. Wäre ich Analyst bei einer Bank würde die Aktie bei mir momentan also auf Verkauf stehen, da der Kurs sich aktuell bei rund 393€ befindet.

Ziemlich heiß gelaufen die Aktie. Zunächst dachte ich aufgrund der starken Abweichung zu meinem Ergebnis nämlich, dass ich mich verrechnet habe, das habe ich allerdings nicht. Ich probiere den aktuellen Kurs und mein Ergebnis mal ins richtige Verhältnis zu setzen. Kurz vor der Coronakrise Anfang 2020 lag die Aktie bei knapp 300€ und war damit laut meiner Analyse fair bewertet. In der Coronakrise ist der Kurs dann bis auf ca. 190€ abgerutscht und da hätte ich zugeschlagen, wenn ich die Aktie bereits analysiert hätte. Seitdem hat sich der Kurs aber mehr als verdoppelt und ist meiner Meinung nach aktuell leider viel zu hoch. Glückwunsch an alle, die in der Krise zuschlagen konnten! Wenn ich das getan hätte, dann würde ich beim aktuellen Kurs aber sogar meine Anteile verkaufen und den Gewinn realisieren.

Aktie Analyse

Fazit

Das war wirklich eine sehr interessante Aktie und ein interessantes Unternehmen. Das Unternehmen ist ein absoluter Wachstumswert mit extremen Wachstumswerten innerhalb der letzten 5 Jahre. Allerdings ist der Kurs auch, wenn man dieses Wachstum fortsetzt, aktuell leider völlig überzogen. Ich gratuliere an der Stelle allerdings allen, die in der Krise den richtigen Riecher hatten, eingestiegen sind und sich jetzt bei über 100% im Plus sehen. Ich ärgere mich wirklich, dass ich den Titel nicht bereits eher analysiert habe, aber vielleicht macht der Aktienkurs ja nochmal einen großen Rücksetzer und ansonsten kommt die nächste Krise sicher.

Was ist denn eure Meinung zu ASML? Gehört ihr zu den Glücklichen, die die Aktie im Depot haben, ohne den aktuellen hohen Preis dafür gezahlt zu haben? Lasst es mich gern in den Kommentaren wissen. Wenn euch die Analyse und der Blog gefällt, dann schaut doch gern auch mal auf meinem YouTube-Kanal vorbei! Ansonsten bedanke ich mich fürs Reinschauen und sage bis bald!

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