BHP Group Aktienanalyse – Starke Marge durch Chinas Rohstoffhunger

Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und anders als es der Titel vermuten lässt analysieren wir heute keine China-Aktie, sondern lediglich ein Unternehmen, das hier viel Umsatz macht. Es geht um die BHP Group. Die BHP Group profitiert stark vom asiatischen und insbesondere chinesischen Wirtschaftswunder. Wie das Unternehmen dies mit welchen Produkten schafft und vor allem, ob die BHP ein günstiges Investment ist, das erfährst du in der BHP Group Aktienanalyse. Viel Spaß!

Grundlagen

Aktuell gibt es weder beim Aktienfinder noch bei AlleAktien eine kostenlose Analyse zur BHP Group. Deswegen gebe ich mir Mühe das Unternehmen noch detaillierter vorzustellen. So könnt ihr euch alleine mit dieser Aktienanalyse bereits ein gutes Bild vom Unternehmen machen.

Geschäftsmodell

Die BHP Group ist ganz grob gesagt ein Bergbauunternehmen. Sie bauen also Rohstoffe ab, verarbeiten diese weiter und transportieren diese auch zum Kunden. Welche Rohstoffe das in welchem Verhältnis sind klären wir gleich in der Produktanalyse. Seinen heutigen Sitz hat das Unternehmen sowohl in Großbritannien als auch in Australien. Wie es dazu kam, klären wir in der Unternehmensgeschichte.

Unternehmensgeschichte

Das heutige Unternehmen die BHP Group, das 2001 durch Fusion entstand, geht nämlich auf zwei andere Unternehmen zurück. Zum einen haben wir hier die australische Broken Hill Proprietary Company aus 1885 und zum anderen das niederländische Unternehmen Billiton, das sogar schon 1860 gegründet wurde. Beide Unternehmen bauen seit jeher verschiedene Erze ab und später auch Erdöl, sodass Shell seine Chance sah und Billiton 1970 aufkaufte. Die Bergbausparte gliederte Shell 1997 allerdings wieder aus. Durch diese Zeit bei Shell war das ausgegliederte Unternehmen nun englisch und nicht mehr holländisch. Seit der eingangs erwähnten Fusion in 2001 hat man zwei Standorte und eigentlich zwei analoge Unternehmen, entsprechend der Struktur wie es bei Unilever bis vor kurzem der Fall war. Zum einen gibt es die englische BHP Group plc und zum anderen die australische BHP Group Limited.

Kurz nach der Fusion übernahm das neue Unternehmen bereits einen weiteren Kandidaten für 7,3 Mrd. USD. Mit der Western Mining Corp. vertiefte man die Tätigkeit im Bergbau. In dieser Zeit liebäugelte man auch mit einer Fusion mit Rio Tinto, die allerdings platzte. 2011 stieg man dann mit einer weiteren Übernahme für 12,1 Mrd. USD auch als Gasproduzent ein. Wenn man sich die Umsätze des Unternehmens ansieht, wundert man sich über den Einbruch in 2016. Dies liegt u.a. an der Ausgliederung aller Geschäftsbereiche mit Ausnahme von Eisen, Kohle, Erdöl und Kupfer. Hier fallen zwar noch andere Rohstoffe mit rein, allerdings wurde viel ausgegliedert. Zudem gab es zu dieser Zeit branchenweit einen Preisverfall.

Produktanalyse

Nachdem bei der BHP Group viele M&A-Prozesse zum heutigen Unternehmen führten und zuletzt dann wieder eine Ausgliederung durchgeführt wurde interessiert uns nun womit das Unternehmen heute seine Umsätze generiert und vor allem auch wo.

Geschäftsgebiete

Heute hat die BHP Group noch 4 Geschäftsbereiche. Der größte ist Eisen, in dem mit dem Abbau von Eisenerz ca. 50% der Umsatzerlöse eingespielt werden. Das nächstgrößere Segment ist mit 25% Kupfer, wobei hier neben Kupfer auch Silber, Blei, Zink, Molybdän, Uran und Gold abgebaut werden. Danach kommt mit weiteren 15% Kohle, in dem Kohle abgebaut wird und mit 10% Petroleum. Das Unternehmen fördert Erdöl und Gas und raffiniert das Öl zusätzlich.

BHP Group Aktienanalyse

Absatzmärkte

Der größte Abnehmer für die Rohstoffe ist das hungrige China. Seit den kapitalistischen Reformen erlebt China einen immer noch andauernden Aufschwung. Dieser fordert viele Rohstoffe zur Entfaltung. Die BHP Group probiert diesen Bedarf zu stillen und setzt deswegen 62% allein mit China um. Die nächstgrößeren Positionen sind Japan mit 9% sowie Südkorea mit 6% und das übrige Asien ebenfalls mit 6%. In Asien werden mit großem Schwerpunkt auf China also 83% der Umsätze generiert. Die restlichen Kontinente spielen jeder für sich kaum eine Rolle.

BHP Group Aktie Analyse

Auswertung

Wo das Unternehmen über Rohstoffe top diversifiziert ist, lässt die Verteilung der Umsätze auf der Welt allerdings zu wünschen übrig. Insbesondere China als großer Hauptabnehmer ist ungewiss, da das politische System hier zusätzlich Risiken aufwirft. Für mich heißt das, dass ich der BHP Group einen von zwei möglichen Punkten für die Produktanalyse abziehe.

Branchenanalyse

Mit ExxonMobil war meine allererste Analyse auf diesem Kanal zwar ein Erdölunternehmen, Bergbau habe ich bisher allerdings außen vorgelassen. Das soll sich nun ändern.

Attraktivität der Branche

Wie sich aufgrund der Umsatzverteilung der BHP Group vermuten lässt, ist Asien der derzeit größte Nachfrager nach Rohstoffen. Zu meinem Glück wird der globale Rohstoffbedarf regelmäßig von der deutschen Rohstoffagentur frei zugänglich untersucht. In den nachfolgenden Grafiken seht ihr die zu erwarteten Wachstumsraten, allerdings ist der Start des Zeitraums 2017:

Steigerung p.a. Rohstoffnachfrage 2017-2067, Quelle: Deutsche Rohstoffagentur

Wettbewerber

Neben der BHP Group und dem ähnlich großen Konzern Rio Tinto kommt erstmal lange nicht und dann ab einem Drittel der Umsätze der Branchenführer diverse weitere Wettbewerber. Bereits am Namen der Wettbewerber wie Norilsk Nickel oder Barrick Gold sieht man, dass diese auch viel spezialisierter sind. Wettbewerber sind doppelt kritisch. Nicht nur, dass der Preiskampf so intensiver wird, sondern man steht auch in Konkurrenz um die Bodenschätze.

Kunden

Die Kunden der Branche sind gewerblich. Der Kundenstamm besteht insbesondere aus Unternehmen, die zum einen das geförderte Erz weiterverarbeiten oder Erdöl und Gas zur Energiegewinnung nutzen.

Zulieferer

Ist ein Standort, also eine Mine oder ein Bohrfeld plus Weiterverarbeitungsmaschinerie erstmal eingerichtet, braucht man für den weiteren Betrieb relativ wenig Zulieferung. Hier dürfte eher die Wartung der Maschinen ins Gewicht fallen. Ich denke das dürfte zu großen Stücken allerdings durch eigene Mechaniker durchgeführt werden.

Ersatzprodukte

Die geförderten Metalle sind ohne Alternative. Teilweise können einzelne Metalle natürlich durch andere Metalle substituiert werden, allerdings geht das nur bedingt. Eisen und weiter Stahl sowie Kupfer sind essenziell. Bei den Rohstoffen für Energie sieht es mit Blick auf Atomkraft und erneuerbaren Energien zwar anders aus, allerdings ist das Wachstum des weltweiten Energiebedarfs aktuell schneller als der Ausbau dieser Energien.

Markteintrittsbarrieren

Der Burggraben von etablierten Unternehmen im Bergbau- oder Erdölbereich ist riesig. Man braucht Geld für die Suche nach geeigneten Bodenschätzen und dann einen langen Atem, während die Erlaubnis in der Schwebe ist die geeigneten Rohstoffe abzubauen. Danach muss man noch riesige Maschinen kaufen, eventuell noch Produktionsanlagen aufbauen und geschultes Personal einstellen. Erst dann kann man anfangen Geld zu verdienen.

Auswertung

Aufgrund der gewerblichen Kunden und der vielen Wettbewerber ziehe ich jeweils einen Punkt ab. Infolgedessen landen wir bei 4 von 6 möglichen Punkten in der Branchenanalyse.

Marktstellung

Nachdem wir die Branche schon relativ gut einschätzen konnten, wollen wir nun schauen, wie es um die BHP Group als größtes Bergbauunternehmen der Welt bestellt ist. Wie konnte sich das Unternehmen im Markt positionieren.

Produktentwicklung

Die gemeinsame Geschichte von BHP und Billiton ist jetzt noch nicht uralt, allerdings konnte man nichtsdestotrotz sehen, dass man direkt weiter auf Wachstum getrimmt war. Gerade bei endlichen Bodenschätzen finde ich diese Strategie gut, da man so einfach mehr von ihnen abschöpfen kann. Zusätzlich stieg man 2011 auch ins Gasgeschäft als neuen Geschäftsbereich ein. Am Umsatzwachstum seit der Ausgliederung 2016 sieht man auch, dass auch organisch stark gewachsen wird.

Möglichkeit einzukaufen

Aufgrund der weltweiten Minen und Bohrfelder konnte man Kontakte zu diversen Maschinenbauunternehmen aufbauen, um den Aufbau künftiger Produktionsanlagen zu sichern.

Einflüsse auf das Geschäft

Die Nachfrage ist mitunter durch den Bedarf an den Rohstoffen beeinflusst, was insbesondere durch den Aufbau von Städten und Fabriken im Zusammenhang steht. China hat hier einen enormen Bedarf, da das ganze Land so langsam verstädtert. Noch wilder wird die Nachfrage denke ich, wenn man an Afrika denkt, das so langsam in den Startlöchern steht. Ein Stückchen weiter ist bereits Indien. Kurzfristig ist man allerdings so abhängig von der internationalen Wirtschaft, dass der Umsatz aufgrund von Preisschwankungen auch mal stark schwanken kann. Das war in 2015 und 2016 nämlich neben der Ausgliederung ein weiterer Grund für den Umsatzeinbruch.

Marketing

Über die weltweiten Rohstoffbörsen sind Rohstoffe gut handelbar, sodass man keine größeren Marketingmaßnahmen ergreifen muss. Für Großabnehmer muss man nichtsdestotrotz einen Außendienst unterhalten, wenn er auch eine vergleichsweise kleine Rolle spielt.

Wachstumsmöglichkeiten

Analog zu den Prognosen in der Branchenanalyse ist das Wachstum hier in jedem Fall möglich. Das schöne beim Bergbau ist auch, dass man durch Ausweitung auf weitere Metalle ebenfalls noch wachsen kann. Zudem ist Wachstum ja auch das historisch nachweisliche Ziel der BHP Group.

Unternehmensführung

Der aktuelle CEO der BHP Group ist seit 2020 Mike Henry. Der Kanadier hat einen Bachelor von der University of British Colombia. Nach seinem Abschluss fing er zunächst an bei Mitsubishi zu arbeiten. Mit dem Unternehmen kam er dann nach Australien, wo es mit BHP ein Joint Venture einging. Nachdem Henry hier unterstützend tätig war, wechselte er 2003 fest zur BHP Group. Seit 2020 ist er nun CEO. Er besitzt zudem 12,5 Mio. USD eigene Aktien vom Arbeitgeber, sodass man sich seines vollen Einsatzes sicher sein kann.

CEO

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Um nach Erz schürfen oder nach Öl bohren zu dürfen benötigt man natürlich die Erlaubnis des jeweiligen Landes, das über die Bodenschätze verfügt. Wenn man sich die Liste der rohstoffreichsten Länder anschaut, wird schnell klar, dass es sich hierbei nicht nur um lupenreine Demokratien handelt. Bei autokratischen Regierungen ist es oftmals auch schwieriger sein Recht durchzusetzen und im schlimmsten Fall entziehen die Regierung einfach die Lizenz zum Rohstoffabbau, nachdem man bereits viel investiert hat. Ein schwieriges Thema aber auch in demokratischen Ländern.

Auswertung

Das Geschäftsmodell ist extrem stark von der internationalen Industrie abhängig. An sich wäre das natürlich recht negativ zu werten. Aufgrund des nicht abklingenden Rohstoff- und Energiebedarfs muss man hier allerdings keinen Punkt abziehen. Allerdings ziehe ich einen Punkt für die rechtlichen Rahmenbedingungen ab. Dabei bleibt es aber, sodass wir bei 6 von 7 möglichen Punkten landen.

Support

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Unternehmensbewertung

Nun wollen wir über die durchschnittlichen 5-Jahres-Werte des Unternehmens wie immer so langsam die Kurve Richtung Fair Value hinbekommen. Zunächst wollen wir aber erstmal beurteilen, wie gut es dem Unternehmen geht. Es wird interessant zu sehen, ob die Ausgliederung der Bereiche in 2016 einen langfristig positiven Effekt hat. Über die letzten 5 Jahre haben sich die Werte wie folgt entwickelt.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen -2,0%
  • Umsatz +3,1%
  • Operativer Gewinn +10,6%
  • Operative Marge 28,6%
  • Free Cash Flow +6,9%
  • Operativer CF +0,3%
  • Eigenkapitalquote 48,1%
  • Fremdkapitalkosten +16,7%
  • Dividendenwachstum -0,1% (+0,7% je Aktie)
  • Dividendenrendite 6,1% (aktuell 3,9%)
  • Ausschüttung des FCF 56,3%
  • Übergewinn +25,6%
Cash Flow

Erläuterung der Zahlen

Bemerkenswert bei diesen Zahlen ist, dass trotz Ausgliederung der Geschäftsbereiche der Umsatz über den Zeitraum wachsen konnte. Natürlich half hier die Preiserholung der Metalle nach dem Einbruch, allerdings stieg auch die Fördermenge stark. Man wurde zudem auch noch viel rentabler. Nach einem tief der operativen Marge mit 9,8% in 2016 lag sie zuletzt für das Geschäftsjahr 2020 bei 37,2%. Das ist egal für welche Branche ein top Wert.

BHP Group Umsatzerlöse

Auch, wenn die Dividende prozentual recht stark ist, so ist sie im Vergleich zu Dividendenaristokraten doch eher unstet. Auch über den gesamten Betrachtungszeitraum wuchs sie nur um 0,7% pro Jahr je Aktie. Dafür profitierte hiervon der Übergewinn, der deutlich anstieg. Insgesamt kann man hier aber nicht meckern und es gibt 2 von 2 möglichen Punkten.

Fair Value

Nachdem wir jetzt festgestellt haben, dass das Unternehmen gut positioniert ist und auch gute Finanzwerte vorweisen kann, bleibt nur noch übrig einen fairen Wert für das Unternehmen und somit auch für die einzelne Aktie zu ermitteln. Dafür ziehe ich die bisherigen Wachstumswerte heran und führe diese fort. Der Umsatz ist mit seinen 3,1% langfristig schon recht repräsentativ, wenn man sich die Vorhersagen für die Branchen mal anschaut. Ich erhöhe den Wert noch etwas auf 4%, da im Betrachtungszeitraum ja die Ausgliederung stattgefunden hat und das Wachstum langfristig gesehen werden sollte. Zusätzlich möchte ich wie immer mein Eigenkapital mit 10% verzinst haben und konnte für das langfristige Fremdkapital einen Zinssatz von ca. 1,5% ausmachen. Mit diesen Werten habe ich über mein Discounted Cash Flow- und mein Übergewinn-Modell in Kombination mit dem durchschnittlichen Kursziel je Aktie einen fairen Wert von 38,23 GBP oder 44,10€ ermittelt.

Da es neben der englischen auch die australische Aktie gibt, möchte ich hier mit 68,56 AUD auch den entsprechenden Preis angeben. Jetzt schauen wir uns nochmal das Chancen- und Risikoprofil im Vergleich an und nehmen dann einen entsprechenden Sicherheitsabschlag, um auf ein Kauflimit für die BHP Group-Aktie zu kommen.

Chancen und Risiken

Für mich ist die BHP Group ein Unternehmen, das insbesondere durch die interessante Branche und gute Marktstellung besticht. Die Marktführerschaft schlägt sich in den Finanzen des Unternehmens nieder. Die Finanzen sind vortrefflich und konnten durch die Ausgliederung in 2016 noch verbessert werden. Mir gefällt insbesondere der Ausblick Richtung China und Gedankenspiele bzgl. anderer aufstrebender Länder.

Schwierig ist allerdings der Weg Bodenschätze zu finden und zu fördern. Vor allem rechtlich kann es hier an Vorschriften der jeweiligen Länder scheitern.

Investmententscheidung

Aufgrund des Chancen-Risiko-Profils und dem bisherigen Punktabzug in der Analyse möchte ich für die BHP Group-Aktie einen Sicherheitsabschlag von 20% auf den fairen Wert nehmen. Mit diesem komme ich zu ein Kauflimit von ca. 35€. Verkaufen würde ich als Aktionär momentan bei einem Kurswert, der 130% des Fair Values entspricht. Das wären in diesem Fall dann 57€.

Bei einem aktuellen Kurs von ca. 25€ ist die Aktie somit meiner Meinung ein absolut gutes Investment. Der Abschlag zum Kauflimit entspricht guten 28%. Wer hier künftig von noch mehr Wachstum durch die aufstrebenden Wirtschaften auf dem Planeten erwartet, kann für sich hier einen sogar noch höheren Abschlag ausmachen.

Wenn ihr euch nun die Aktie zulegen wollt, steht ihr vor der Entscheidung, ob ihr die englische oder die australische Aktie kaufen solltet. Da die Aktien das komplett identische Recht verbriefen, macht es an sich keinen Unterschied. Ich persönliche würde aber die englische Aktie kaufen, da man als deutscher Investor keine Quellensteuer auf englische Dividenden zahlt. Ob, das nach dem Brexit immer so bleiben wird, kann natürlich niemand sagen. In Australien wird aber jetzt schon 30% Quellensteuer fällig. Diese ist dann sogar höher als die deutsche Kapitalertragssteuer.

BHP Logo

Fazit

Auch mit BHP habe ich durch meine Vorabanalyse wieder einen in meinen Augen unterbewerteten Kandidaten gefunden. Besonders die Finanzen bei dem ohnehin schon riesigen Volumen gefallen mir. Auf Teufel komm raus Dividende auszuschütten ist nie eine gute Idee, deswegen ist das für mich hier auch kein Negativpunkt. Und wieder habe ich auch eine neue Branche kennengelernt. Da mir die Branche sehr gut gefällt und ich hier Potenzial sehe, möchte ich in der nächsten Analyse direkt den großen Konkurrenten Rio Tinto unter die Lupe nehmen. Freut euch also auf Sonntag!

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