Charles Schwab Aktienanalyse – Investmentbank und Broker mit enormen Dividendenwachstum

Hallo und herzlichen willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und heute haben wir mal wieder eine etwas bekanntere Branche auf dem Tisch. Charles Schwab hat sich ebenfalls wieder aufgrund meiner Vorabanalyse angeboten, da hier tendenziell eine Unterbewertung zu finden sein könnte. Worum es bei der Charles Schwab Corporation genau geht, wo die Chancen und Risiken liegen und welches Kauflimit ich mir für diesen Titel setze, erfährst du im folgenden Video. Viel Spaß mit der Charles Schwab Aktienanalyse!

Grundlagen

Bevor wir auf das Unternehmen im Details eingehen, möchte ich vorher erstmal wieder das Geschäftsmodell von Charles Schwab erläutern und historische Eckpfeiler des Unternehmens aufzeigen. Oft kann man hieraus schon erkennen, worauf Unternehmen auch künftig ihr Hauptaugenmerk legen werden.

Geschäftsmodell

Charles Schwab ist Vermögensverwalter, und zwar nach BlackRock und Vanguard die drittgrößte Vermögensverwaltung auf der Welt. Allerdings hat man hier noch eine Sonderstellung als Finanzdienstleister, denn neben der reinen Vermögensverwaltung bietet das Unternehmen auch typisches Bankgeschäft sowie Brokerage an.

Historische Eckdaten

Gegründet wurde die Charles Schwab Corporation vom gleichnamigen Gründer in 1971. Anfangs beschränkte man sich noch auf einen kostenpflichtigen Investment-Newsletter, dehnte seine Tätigkeit allerdings bald aus. Den Finanzplanet-Newsletter erhaltet ihr übrigens ganz kostenlos auf dem Blog. 1975 wandelte sich das Geschäftsmodell hin zum Börsenmakler. Schwab spezialisierte sich auf Discount-Brokerage, wickelte Wertpapier-Orders also kostengünstig mit wenig bis keiner Beratung ab, ähnlich wie es viele der Broker heutzutage auch tun. Er war der erste der auch einen kompletten automatisierten Prozess entwickelte. Mit dem ersten 24-Stunden-Service ab 1980 wurde ein weiterer innovativer Meilenstein geschaffen. 1996 eröffnete man dann den Onlinehandel. Nun war es möglich ähnlich wie heute Aufträge selbst online zu erfassen und den Status zu kontrollieren.

Der Gründer Charles Schwab war selbst zunächst bis 2003 CEO. Danach übernahm kurzzeitig jemand anderes und als sich die Ergebnisse verschlechterten, kehrte der Gründer doch wieder zurück. In der Finanzkrise floppten zwar einige Fonds des Vermögensverwalters, allerdings kaufte man in 2007 The 401k Company und sicherte sich so neue Investorengelder. 401k sind die US-amerikanischen Rentensparpläne von Arbeitnehmern. 2008 gab Schwab die Zügel dann doch mal aus der Hand, bleibt bis heute aber Vorsitzender des Aufsichtsrats. Bis heute und ganz aktuell in 2020 wurden noch einige weitere Akquisitionen in der Branche getätigt und so das verwaltete Vermögen sowie das Brokerage gesteigert.

Produktanalyse

Als nächstes möchte ich mir in der Charles Schwab Aktienanalyse die verkauften Dienstleistungen etwas genauer ansehen. So finden wir heraus wie diversifiziert die Umsatzerlöse sind und wie abhängig man von einzelnen Bereichen ist.

Geschäftsgebiete

Das Unternehmen unterteilt seine Umsätze zwischen Investor Services und Advisor Services. Ersteres stellt hier eher das Brokerage dar, also die Bereitstellung eines Depots sowie Abwicklung von Ordern. Advisor inkludiert zudem auch Bankberatung. Hier finden sich auch viele institutionelle Anleger. Während man im Bereich Investor Services 71% der Umsätze generiert, kommen 26% aus dem Advisory. Die übrigen 3% sind nicht weiter unterteilt.

Charles Schwab Aktienanalyse

Absatzmärkte

Bzgl. der regionalen Verteilung der Umsätze, gibt das Unternehmen an, dass 97% in den USA erwirtschaftet werden. Hier hat das Unternehmen heute über 350 Niederlassungen.

Charles Schwab Aktie Analyse

Auswertung

Auch, wenn es nur zwei Kategorien sind, in die die Umsatzerlöse aufgeteilt werden, entsprechen diese beiden Kategorien doch einem höchstdiversifizierten Dienstleistungsportfolio. Bei den Regionen ist man allerdings fast ausschließlich von den USA abhängig und deswegen gibt es für Charles Schwab auch nur einen von zwei möglichen Punkten.

Branchenanalyse

Bevor wir jetzt aber analysieren, wie gut Charles Schwab mit der Konkurrenz mithalten kann, will ich erstmal wissen wie viel potenzielles Wachstum die Branche überhaupt hat. Und wie sehen außerdem die anderen Rahmenbedingungen für Investmentfirmen aus?

Attraktivität der Branche

Das Wachstum der Branche kann man mit dem Wachstum des weltweit verwalteten Vermögens gleichsetzen. Aktuell werden laut Statista 111,2 Billionen Dollar weltweit verwaltet, was 2025 auf 145,4 Billionen ansteigen soll. Das wären in den nächsten Jahren ein jährliches Wachstum von ca. 6%. Geht man zurück auf 2004 als 37,3 Billionen verwaltet wurden, so zeigt sich ein langfristiges Wachstum der Branche von ca. 13%. Das ist wirklich ordentlich. Zudem denke ich, dass der insgesamt steigende Wohlstand der Weltbevölkerung auch verwaltet werden möchte und, dass die Branche deswegen sehr gute Aussichten hat. In Zeiten, in denen die Menschen ihre Geldanlage vermehrt selbst durchführen, dürfte auch das Brokerage hiervon profitieren.

Wettbewerber

Als Wettbewerber für Charles Schwab muss man an den ehesten anderen Banken ausmachen, die ebenfalls starken Fokus auf das Investmentgeschäft legen. Die nachfolgende Grafik zeigt sehr gut, dass es zwar einige größere Banken in den USA gibt, allerdings nur zwei, die sich zudem auf Investment Banking und Brokerage spezialisiert haben. Neu auf dem Plan stehen außerdem die Neobroker wie Robin Hood analog zum deutschen Trade Republic.

Kunden

In der Branche variiert dieser Punkt natürlich je nach Bank. Deswegen müssen wir hier doch auf das Unternehmen eingehen. Bei der Charles Schwab Corp. ist es so, dass 72% der Umsätze von Privatanlegern kommen.

Zulieferer

Als Dienstleistungsbranche gibt es keine größeren Zulieferer. Höchstens für die Datengrundlage und die Berechnungsmodelle könnten Unternehmen wie FactSet herhalten oder es müssen für Serverleistung Mietverträge mit Rechenzentren geschlossen werden. Hier reden wir aber immer von langfristigen Verträgen, auf die man sich gut einstellen kann.

Ersatzprodukte

Alternativ zur Geldanlage ist das Geld ausgeben. Nein Spaß. Zu einer guten Geldanlage gibt es eigentlich keine Alternative. Jeder sollte wenigstens etwas beiseitelegen und für später vorsorgen. Hier kann allerdings wieder der ewige Kampf zwischen aktiv und passiv losgetreten werden. Auch, wenn passive Fonds besser performen als aktiv gemanagte, so glaube ich doch, dass letztere hier zwei Vorteile im Vertrieb haben. Banken, die nicht selbst Fonds auflegen, verdienen mehr bei der Vermittlung von aktiven Fonds und Menschen haben gerne einen menschlichen Fondsmanager, weil index- und damit computergesteuerte Fonds vielen oft riskanter vorkommen. Für Charles Schwab ist dieser Disput allerdings irrelevant, da beide Arten vertreten sind. Beim Unternehmen finde ich außerdem gut, dass hier insbesondere auch der Fokus auf die Abwicklung gelegt wird. In der aktuellen Zeit finde ich das Geschäftsmodell so etwas langfristiger und unabhängiger von der Beratung, die hierzu das Pendant wäre.

Markteintrittsbarrieren

Bei ETFs gibt es die Faustregel, dass Fonds rentabel wirtschaften können, sobald sie über 100 Mio. $ Vermögen eingesammelt haben. Wenn man als neue Investmentfirma mit nur einem Fonds startet, dann muss man dieses Kapital auf eher kurz als lang einsammeln, um ein rentables Unternehmen aufbauen zu können. Ich habe es zwar selbst nicht probiert, aber ich kann mir vorstellen, dass das schon eine ziemliche Herausforderung ist. Hinzu kommen die gravierenden regulatorischen Herausforderungen, die allein für sich schon ziemlich abschreckend sind.

Auswertung

Hier muss ich lediglich für die Wettbewerber einen Punkt abziehen. Es könnte zwar schlimmer sein, allerdings ist es auch nicht so, dass man der einzige Anlaufpunkt für Privatanleger ist, die einen Broker suchen. Vor allem sind die Neobroker noch eine recht neue Bedrohung was das Brokerage angeht. Insgesamt stehen wir also bei 5 von 6 möglichen Punkten.

Marktstellung

In dieser Kategorie wollen wir jetzt etwas mehr den Schwenk rüber zur Charles Schwab Corp. machen. Während die Branche schon recht attraktiv ist, müssen wir uns mal anschauen, wie es mit dem Unternehmen im Einzelnen aussieht.

Produktentwicklung

Seit Bestehen des Unternehmens wird eigentlich versucht das Handeln am Kapitalmarkt für die Investoren innovativer, digitaler und immer einfacher zu machen. Wichtig ist, dass das auch regelmäßig geschafft wird. Auch in 2020 wurde wieder eine neue Akquisition durchgeführt, um das Handelsvolumen zu erweitern. Außerdem ist es seit 2020 möglich Bruchstückaktien beim Unternehmen zu handeln. Letzteres ist denke ich ein wichtiger Schritt für Privatanleger und macht Charles Schwab als Broker nochmal attraktiver.

Möglichkeit einzukaufen

Der Einkauf spielt als Dienstleister wie gesagt eine untergeordnete Rolle. Nichtsdestotrotz sollte als drittgrößte Investmentbank der USA mittlerweile eine durchaus gute Verhandlungsposition erreicht sein.

Einflüsse auf das Geschäft

Die weltweite Niedrigzinspolitik führt aktuell zu einer Flucht in die Kapitalmärkte. Für Charles Schwab als Anbieter von Brokerdienstleistungen ist das sehr gut. Zudem steigt dadurch auch das verwaltete Vermögen und somit aufgrund der prozentualen Gebühren auch die Einnahmen über Fondsgebühren. Das Ganze kann in Finanzkrisen natürlich auch nach hinten losgehen, wenn Menschen die Kapitalmärkte scheuen und Aktienkurse daraufhin zusätzlich noch fallen.

Marketing

Die Werbebudgets von Finanzinstituten und Finanzdienstleistern sind insbesondere gegenüber Privatkunden hoch. Ein Depot oder eine Vorsorgeplan ist nicht so leicht zu verkaufen wie ein neues Auto oder ein Fernseher. Besonders aktuell ist die aufkommende Konkurrenz der Neobroker. In den USA ist das vorneweg Robin Hood. Um sich nicht zu viele Kunden zu verlieren, muss man dieses Werbebudget sogar eher noch erhöhen, statt sich auf den Lorbeeren auszuruhen.

Wachstumsmöglichkeiten

Großes Wachstum ist allein schon wegen des guten Branchenwachstums drin. Auch wenn die Vergangenheit nicht zwingend ein Indikator für die Zukunft ist, kann man hier doch festhalten, dass Charles Schwab analog zur Branche gewachsen ist. Während das globale verwaltete Vermögen um 13% gestiegen ist, stieg der Umsatz des Unternehmens um gut 11% jährlich.

Umsatz Charles Schwab

Für die Zukunft wird ein enormes Wachstum von über 40% prognostiziert, da Schwab gerade in 2020 eine größere Akquisition durchführte. In der Bilanz sieht man es zum 31. Dezember 2020 bereits, in der Gewinn- und Verlustrechnung muss man 2021 für ein besseres Bild abwarten.

Unternehmensführung

Nachdem der Gründer Charles Schwab unglaublich lange im Chefsessel saß und mit 82 Jahren immer noch im Aufsichtsrat seinen Platz findet, leitet seit 2008 Walt Bettinger die Geschäfte als CEO. Nach dem Bachelor of Business Administration an der Ohio University schloss Bettinger ebenfalls noch das Management Programm in Harvard ab. Danach gründete er 1983 sein eigenes Unternehmen. Dieses war Anbieter für Pensionspläne und wurde dann in 1995 von Charles Schwab geschluckt. Er ging mit rüber zu Charles Schwab und ist dort nun seit 2008 im Chefsessel. Für mich eine gelungene Mischung aus Gründer und diversifizierter Berufserfahrung. Bettinger selbst ist mit rund 36 Mio. USD am Unternehmen beteiligt.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Es gibt wohl kaum eine Branche, die so stark von staatlichen Regularien eingeengt ist wie die Bankenbranche. Einen Fonds aufzusetzen bringt enormen Verwaltungsaufwand mit sich. Wir haben in der Wirtschaftsprüfung in der ich arbeite z.B. auch ein eigenes Team, welches ausschließlich Fonds prüft, da auch diese einen Jahresabschluss machen müssen. Man muss aber auch sagen, dass das auch so sein soll, wenn Menschen und Institutionen ihr Vermögen anderen Unternehmen anvertrauen. Auch Finanzdienstleister im Bereich Brokerage etc. stehen stark unter staatlicher Kontrolle.

Auswertung

Aufgrund der starken Abhängigkeit vom Kapitalmarkt, des schweren Marketings sowie den starken gesetzlichen Regularien ziehe ich drei Punkte ab. Wir landen somit für Charles Schwab bei 4 von 7 möglichen Punkten.

Newsletter

An dieser Stelle möchte ich mal wieder auf meinen Newsletter hinweisen. Wenn du regelmäßig über neue Aktienanalysen informiert werden möchtest, ist dieser perfekt für dich. Wenn du dich angemeldet hast, bekommst du monatlich die neusten Analysen nochmal auf einen Blick. Zusätzlich setze ich dir alle meine bisherigen Kauflimits ins Verhältnis zum aktuellen Kurs und zeige dir somit auf meinem Einkaufszettel, welche Aktien ganz aktuell meiner Meinung nach am günstigsten bewertet sind. On Top erhältst du als Abonnent meines Newsletters auch noch exklusiven Einblick in mein eigenes Depot. Bei Interesse trage dich doch einfach auf dem Blog dafür ein. Der Link ist in der Videobeschreibung. Ansonsten jetzt wieder zurück zur Charles Schwab Aktienanalyse!

Unternehmensbewertung

So jetzt aber mal Butter bei die Fische. Was kann das Unternehmen denn wirklich? Das starke Wachstum habe ich ja schon mehrfach angedeutet aber nicht nur das Unternehmen, sondern auch der Aktienkurs ist über die Jahre gestiegen. Schauen wir uns das mal genauer an. Wir fangen wie immer mit den Durchschnittswerten über die letzten 5 Jahre an und füttern damit dann die Bewertungsmodelle, um damit auf einen konkreten Wert je Aktie zu kommen.

Cash Flow Schwab

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen n/a
  • Umsatz +10,6%
  • Operativer Gewinn +11,0%
  • Operative Marge 45,7%
  • Free Cash Flow n/a
  • Operativer CF +144,6%
  • Eigenkapitalquote 7,3%
  • Fremdkapitalkosten +21,0%
  • Dividendenwachstum +21,7% (+20,1% je Aktie)
  • Dividendenrendite 1,1% (aktuell 1,1%)
  • Ausschüttung des FCF 12,4%
  • Übergewinn +8,4%

Erläuterung der Zahlen

Bis auf das operative Nettobetriebsvermögen, welches durchgehend negativ ist, sind die Wachstumswerte der letzten 5 Jahre riesig. Nur die Steigerung beim Cash Flow muss man etwas relativieren, da der operative Cash Flow am Anfang des Betrachtungszeitraum fast bei Null lag und der Free Cash Flow sogar negativ war. Was aber neben dem starken Wachstum in Umsatz und Gewinn aber noch auffällt ist die Attraktivität für Dividendeninvestoren. 1,1% Dividendenrendite sind zwar nicht viel, allerdings liegt das Dividendenwachstum auf die letzten 5 Jahre gesehen bei über 20%. On Top kommt, dass die Ausschüttung am Free Cash Flow gerade mal 12,4% beträgt, sodass weitere Dividendensteigerungen absolut möglich und zu erwarten sind. Das Geschäft ist mit einer Marge von 45,7% außerdem sehr lukrativ. Für mich ganz klar zwei von zwei möglichen Punkten in der Finanzanalyse.

Fair Value

Die aktuellen Zahlen habe ich in mein Discounted Cash Flow und mein Übergewinnmodell eingepflegt. Als langfristiges Umsatzwachstum prognostiziere ich die historischen 10,6%. Besonders bei dem starken Wachstum an investierten Geldern und extrem hoher Umsatzprognose für das Unternehmen, denke ich, dass die 10% gehalten werden können. Eigenkapitalkosten durch meine eigenen Renditewünsche setze ich in Höhe von 10% an sowie Fremdkapitalkosten aufgrund langfristiger Anleihen von 3,5%. Geglättet um das aktuelle durchschnittliche Kursziel der Analysten erhalte ich somit einen Fair Value von 152,19$ bzw. 126,32€.

Chancen und Risiken

Bevor wir jetzt zum Kauflimit und der Verkaufsschwelle kommen, möchte ich erstmal nochmal das Chancen- und Risiko-Profil umreißen, um das Unternehmen insgesamt besser einordnen zu können. Charles Schwab ist einer der Branchenführer unter den Investmentbanken und beweist seit Jahren die Fähigkeit stark zu wachsen. Das Geschäftsmodell besticht insbesondere durch die sehr hohe operative Marge. So ist es möglich mit einem Investment bei Charles Schwab einen starken und zuverlässigen Dividendentitel ins Depot zu holen.

Nachteilig sind die regional wenig diversifizierten Umsätze und die starke Abhängigkeit des Erfolgs von Staat und Kapitalmarkt. Insbesondere die aufkommende Flut an Neobrokern ist hier risikoreich und sollte im Auge behalten werden.

Investmententscheidung

Aufgrund der Produkt-, der Branchen-, der Marktstellungs- sowie der Finanzanalyse habe ich insgesamt 5 Punkte abgezogen, die alle 5% Sicherheitsabschlag bedeuten. Diese insgesamt 25% ziehe ich zum einen vom Fair Value ab, um auf das Kauflimit zu kommen, und zum anderen ziehe ich 25% von der maximalen Verkaufsschwelle ab, die sich für mich bei 150% befindet. So komme ich dann auf ein Kauflimit von rund 95€ und eine Verkaufsschwelle von ca. 158€.

Bei einem aktuellen Kurs der Aktie von 56€ bei Erstellung der Analyse befinden wir uns bei einem enormen Abschlag zum Kauflimit von ca. 40%. Charles Schwab ist also nicht nur etwas für Dividendeninvestoren mit Wachstumsstrategie, sondern für jeden recht interessant.

Charles Schwab Corp. Logo

Fazit

Auch, wenn ich schon ein paar Vermögensverwalter in den Analysen hatte, war Charles Schwab die erste Analyse von einem Broker. Insbesondere die Geschichte des Unternehmens finde ich spannend und sehr sympathisch. Der ständige Fokus auf Vereinfachung durch Innovation gefällt mir sehr gut. Ähnlich gut gefällt mir der aktuelle Kurs des Unternehmens. Meiner Meinung nach kann man hier aktuell recht günstig einsteigen und besonders, wenn man wert auf eine stark wachsende und sichere Dividende legt, sollte man sich das Unternehmen noch genauer anschauen.

Jetzt interessiert mich noch wie immer was ihr vom Unternehmen haltet? Hattet ihr es überhaupt auf dem Schirm? Ich bin wirklich mal gespannt, wie ihr hierzu steht. Und an alle Dividendeninvestoren, wie findet ihr das Wachstum in Kombination mit der geringen Ausschüttung? Schon recht attraktiv, oder? Naja, lasst mir eure Meinung gern in den Kommentaren und lasst mir außerdem gern ein Abo da, wenn ihr künftig keine Analysen und Bewertungen mehr verpassen wollt. Ansonsten bedanke ich mich fürs Reinschauen und sage bis bald!

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