Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und heute kümmere ich mich um ein weiteres spannendes Unternehmen. Ich selbst kenne zwar teilweise die Produkte bzw. Dienstleistungen des Unternehmens, hatte es aber als solches selbst nicht wirklich auf dem Schirm. Die Rede ist von der Comcast Corporation. Was das Unternehmen genau macht und von welchem Produkt auch hierzulande schon jeder mal gehört hat, das erfahrt ihr, wenn ihr dranbleibt. Viel Spaß mit der Comcast Aktienanalyse!

Grundlagen

Zuerst schauen wir uns bei Comcast erstmal wieder an was das Unternehmen grundlegend macht, um Geld zu verdienen. Hier kommen wir dann auch direkt darauf, woher man Comcast eventuell auch in Europa und Deutschland kennt. Anschließend kläre ich dann noch wie das Unternehmen entstanden ist. So kann man den heutigen Stand besser einordnen und vielleicht Rückschlüsse für die Zukunft treffen.

Geschäftsmodell

Comcast ist ein Telekommunikationskonglomerat. Soll heißen, dass das Unternehmen im medialen Bereich nicht nur eine Sparte abdeckt, sondern hier gleich mehrere Tätigkeitsfelder beherrscht. So ist Comcast Kabeldienstleister, hat verschiedene Fernsehsender und bietet Pay-TV an. Bekannt ist Comcast bei uns vor allem für den Sender NBC aus den USA sowie den Pay-TV-Anbieter Sky in Europa.

Historische Eckdaten

1963 wurde der Vorgänger von Comcast gegründet und nachdem man schnell weitere komplementäre Firmen dazugekauft hat, wurde Comcast in 1969 gegründet und ging bereits 1972 an die Börse. Ähnlich wie schon bei Charter Communications war die Taktik bei Comcast ebenfalls viele Unternehmen zu erwerben und die Abonnenten der Kabeldienstleistungen immer weiter zu steigern. 1988 wurde dann zusätzlich zum Kabeldienst auch noch ein Mobilfunkbetreiber erworben. 1994 hatte man es bereits geschafft mit 3,5 Mio. Abonnenten der drittgrößte Kabelbetreiber in den USA zu werden. Einen weiteren Meilenstein hatte man geschafft, als man 2002 mit der Kabelsparte von AT&T fusionierte. Wer schon mehrere Analysen der US-amerikanischen Telekommunikationsunternehmen auf dem Finanzplanet gelesen hat, merkt wie verwandt und verschwägert die ganze Branche hier ist.

In der folgenden Zeit bis heute setzte sich die Shoppingtour von Comcast fort. Die nennenswertesten Akquisitionen sind mitunter NBCUniversal sowie DreamWorks und Sky. Versuchte aber gescheiterte Übernahmen waren zudem noch Time Warner Cable und 21st Century Fox. Auch wenn die Kaufpreise nicht so hoch waren, finde ich insbesondere die Käufe von thePlatform und Xumo interessant. Diese Käufe der Hersteller von Software, die Comcast zur Bereitstellung von Inhalten nutzte, sowie Smart-TVs, zeigen, dass Comcast bemüht ist, mehr der Wertschöpfungskette abzugreifen. Zudem wird in immer neue Bereiche investiert.

Produktanalyse

Nach den vielen Akquisitionen ist es nun aber natürlich besonders interessant wie sich heute die Umsatzerlöse zusammensetzen.

Geschäftsgebiete

Der Großteil der Umsätze kommt aus dem Segment Cable Communications. Hier dreht sich alles um die Kabeldienstleistungen von Comcast. Dass hier 58% der Umsätze entstammen, ist nicht verwunderlich, da das Kabelgeschäft ja das ursprüngliche Geschäftsmodell war und alles andere zugekauft wurde. Hier werden aber verschiedene Dienstleistungen erbracht. Genau wie bei Unitymedia oder Magenta in Deutschland kann man sich hier Pakete aus beispielsweise Fernsehen, Internet und Telefon zusammenstellen. Danach kommt auch schon Sky mit 18% der Umsätze. Mit 11% folgen Cable Networks sowie mit 10% Broadcast Television. Cable Networks besteht aus diversen Fernsehsendern und Broadcast Television ganz speziell aus den Nachrichtensendern NBC und Telemundo. Zu guter Letzt kommt noch das Filmgeschäft mit 5% und die Universal Studios Themenparks mit 2%. Diese beiden Bereiche waren vor der Corona Pandemie natürlich etwas größer.

Comcast Aktienanalyse

Absatzmärkte

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Mit Comcast haben wir mal ein US-amerikanisches Telekommunikationsunternehmen, dass seine Umsätze nicht nur in den USA generiert. Es ist mit „nur“ 78% US-Umsätze sogar weniger vom Heimatmarkt abhängig als AT&T. Aus Europa kommen weitere 20% und 2% aus sonstigen Regionen. Leider liegt die Vermutung nahe, dass die Umsatzerlöse von 20,5 Mrd. USD fast vollkommen aus den 18,6 Mrd. USD Umsätzen durch Sky bestehen. So ist man zwar räumlich diversifiziert, das Auslandsgeschäft ist allerdings völlig von einem Produkt abhängig.

Comcast Aktie Analyse

Auswertung

Fast hätte sich Comcast als erster Telekommunikationsriese zwei Punkte in er Produktanalyse geholt. Allerdings sind die Auslandsumsätze nicht diversifiziert und insgesamt zu gering als hierfür einen Punkt zu vergeben. Bei den Produktgruppen ist aber alles in Butter. Von daher gibt es einen von zwei möglichen Punkten der Produktanalyse.

Branchenanalyse

Da der Großteil der Umsatzerlöse von Comcast aus Kabeldiensten stammt, kann man hierauf wohl am besten abstellen, wenn es um die Branchenanalyse geht.

Attraktivität der Branche

Für das Internet ist in den USA zumindest bis 2023 ein moderates Wachstum prognostiziert. In dieser Grafik seht ihr die Nutzer in Mio. bis 2023.

Es haben zwar schon beinahe alle Einwohner einen Internetzugang, allerdings kommt Comcast hier das Bevölkerungswachstum in den USA insgesamt entgegen. Bei der Entwicklung von Video on Demand bzw. Pay-TV in den USA habe ich leider nichts gefunden, alternativ konnte ich aber die Entwicklung der DACH-Region in diesem Bereich ausmachen. Hier steigt die Nutzung von kostenpflichtigen Angeboten stark. Die Statistik geht zwar nur bis 2019, aber das wird sich in Zeiten des Lockdowns wohl nicht geändert haben.

Wettbewerber

In den USA gibt es noch einige weitere große Pay-TV- und Internetanbieter. Die Konkurrenz ist hier also nicht zu verachten, wobei Comcast mittlerweile nach Abonnenten der größte Anbieter ist. Zudem kommen die Streamingdienste wie Netflix, Amazon und Disney. Diese machen vor allem Pay-TV Konkurrenz.

Kunden

Die Kunden sind hier insbesondere beim Kabeldienst und Pay-TV als Hauptumsatzbereiche privat. Bis auf die Fernsehsender sind aber alle Kunden des Unternehmens privat. Nur hier sind es die gewerblichen Werbekunden.

Zulieferer

Lieferanten haben in der Branche weniger Gewicht. Man braucht zwar die Glasfaserkabel zum Ausbau des eigenen Netzes, allerdings wird viel Ausbau auf über die Akquisitionen kleinerer Netzbetreiber gemacht und auch so ist es kein Vergleich zu einem produzierenden Unternehmen.

Ersatzprodukte

Zum Internet gibt es natürlich kein alternatives Produkt, außer auf Internet zu verzichten, was für über 90% der Bevölkerung keine wirkliche Alternative darstellen dürfte. Pay-TV sehe ich hier kritischer. Hier verzichten wahrscheinlich schon sehr viel mehr Menschen bzw. würden es bei steigenden Preisen tun. Immerhin gibt es ja auch die Möglichkeit einfach Free-TV zuschauen und auch Social Media wie YouTube oder Twitch binden immer mehr Zuschauerzeit auf sich. Neuere Filme kann man sich dann bei Bedarf auch super wieder im Kino anschauen, sobald Corona einmal vorbei ist. Darüber hinaus gibt es auch die großen relativ jungen Streaming-Anbieter.

Markteintrittsbarrieren

Aufgrund der notwendigen Infrastruktur sehe ich hier große Markteintrittsbarrieren. Es ist alternativ nur möglich Kapazitäten bei der Konkurrenz anzumieten, womit man diese natürlich noch mehr unterstützt. Zudem sieht man an der Unternehmensgeschichte von Comcast oder auch Charter Communications, dass es viele Jahrzehnte dauert über Akquisitionen eine vergleichsweise große Abonnentenzahl zu erreichen. Um meine Abonnentenzahl zu steigern, könnt ihr übrigens jetzt gern auf den Abo-Button klicken, wenn euch meine Analyse gefallen!

Auswertung

Aufgrund der vielen Wettbewerber und der möglichen Alternativen zum Pay-TV ziehe ich in der Branchenanalyse jeweils einen Punkt ab und lande somit bei 4 von 6 möglichen Punkten.

Marktstellung

Nach der Branche betrachten wir wie immer die Marktstellung des Unternehmens. Hier kommt es neben der Branche insgesamt darauf an, wie gut sich Comcast innerhalb der Branche positioniert hat.

Produktentwicklung

Die Produktpalette an sich hat sich bis auf ein Rebranding beim Unternehmen schon länger nicht mehr verändert. Ich zähle hier aber auch immer Unternehmenskäufe mit rein, da hiermit entweder die Reichweite oder die Produktvielfalt regelmäßig erhöht wird. Bei den Unternehmenskäufen macht Comcast niemand so schnell etwas vor. Zudem gehen sie regelmäßig Joint Ventures ein.

Möglichkeit einzukaufen

Die Möglichkeit einzukaufen ist bei Comcast relativ irrelevant. Als Dienstleistungsunternehmen bestehen keine größeren regelmäßigen Materialbestellungen. Das ist an dieser Stelle allerdings als Pluspunkt zu sehen.

Einflüsse auf das Geschäft

Der größte Einfluss auf das Geschäftsmodell dürfte wohl das mediale Konsumverhalten der Kunden sein. Aktuell sieht hier auf jeden Fall alles gut aus und die Weichen stehen auf Wachstum. Durch die Digitalisierung und dem steigenden Anteil an Internet of Things in den Haushalten dürfte zudem der Bedarf an Internet steigen.

Marketing

Marketing ist in beiden großen Bereichen des Unternehmens, also Pay-TV und Kabeldienste, ein großes Thema. Während Kabeldienstleistungen relativ austauschbar sind und es hier wohl eher ein Preiskampf mit den Konkurrenten ist, kann man sich mit den Eigenproduktionen im Pay-TV etwas von der Masse abheben. Für diese muss dann aber ähnlich wie für neue Kinofilme viel Werbung gemacht werden.

Wachstumsmöglichkeiten

Da lediglich die USA und Europa als Markt dienen und das in beiden Fällen nicht mal flächendeckend, sehe ich hier große Wachstumschancen. Je größer man wird, desto wahrscheinlicher finde ich, dass man zumindest das Pay-TV Programm auch international ausrollt. Der Internetversorgung ist durch die notwendige Infrastruktur ja eher ein Riegel vorgeschoben. Im Inland kann man aber wie gesagt auch noch weiterwachsen, bis man die USA flächendeckend versorgen kann.

Unternehmensführung

CEO von Comcast ist bereits seit 2012 Brian Roberts. Immer schön eine so lange Amtsperiode zu sehen, während sich das Unternehmen auch prächtig entwickelt. Das spricht schon mal für ihn. Er ist außerdem Sohn des Gründer Ralph Roberts. Ich denke als Sohn des Gründers ist man besonders bemüht in die großen Fußstapfen des Vaters zu treten. Von eben diesem wird er auch Zeit seines Lebens mitbekommen haben wie der Senior Comcast zu führen gedenkt und wird auf jeden Fall davon geprägt worden sein. Da sich das Unternehmen erfolgreich entwickelt hat, sehe ich hier einen weiteren Pluspunkt. Durch seine Aktien im Wert von eineinhalb Milliarden USD wird er nicht minder interessiert sein das Unternehmen zu Erfolg zu führen. Zudem hat er an der Wharton School in Pennsylvania seinen Bachelor in Wirtschaft gemacht, obwohl er als Sohn wahrscheinlich auch so hätte an die Spitze aufsteigen können.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Weiteren Akquisitionen könnte durch das strenge Kartellrecht in den USA ein Riegel vorgeschoben werden. Bezüglich Sky und der Ausbreitung in Europa, sollte man allerdings mit Hinblick auf die Streamingdienste keine Einschränkungen erwarten müssen. Des Weiteren ist bei Kabeldienstleistern, über deren Netzwerken riesige Datenströme fließen, immer auch der Datenschutz aufwendig zu gewährleisten.

Auswertung

Als wirklich negativ sehe ich nur das aufwendige und damit teure Marketing an. Ansonsten sind hier alle Punkte zumindest eher zufriedenstellend. Von daher gibt es 6 von 7 Punkten für die Marktstellung.

Newsletter

An dieser Stelle möchte ich mal wieder auf meinen Newsletter hinweisen. Wenn du regelmäßig über neue Aktienanalysen informiert werden möchtest, ist dieser perfekt für dich. Wenn du dich angemeldet hast, bekommst du monatlich die neusten Analysen nochmal auf einen Blick. Zusätzlich setze ich dir alle meine bisherigen Kauflimits ins Verhältnis zum aktuellen Kurs und zeige dir somit auf meinem Einkaufszettel, welche Aktien ganz aktuell meiner Meinung nach am günstigsten bewertet sind. On Top erhältst du als Abonnent meines Newsletters auch noch exklusiven Einblick in mein eigenes Depot. Bei Interesse trage dich doch einfach auf dem Blog dafür ein. Der Link ist in der Videobeschreibung. Ansonsten jetzt wieder zurück zur Comcast Aktienanalyse!

Unternehmensbewertung

Ich möchte hier erstmal die Veränderung der letzten 5 Jahre zeigen, da sie es sind, die das Unternehmen aus meiner Vorabanalyse in die Fundamentalanalyse brachten. Bei der Ermittlung des Fair Values werde ich dann entsprechend noch realistischere Wachstumswerte ansetzen. Hier aber erstmal die historischen Zahlen.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen +10,8%
  • Umsatz +5,6%
  • Operativer Gewinn +1,5%
  • Operative Marge 20,1%
  • Free Cash Flow +7,4%
  • Operativer CF +4,7%
  • Fast

Erläuterung der Zahlen

Bis auf den Übergewinn sind hier alle Werte positiv. So wünscht man sich das. Die Finanzen von Comcast ergeben ein absolut zufriedenstellendes Bild. Erwähnenswert ist zudem, dass diese starken Zahlen entstanden sind, während es aufgrund von Corona im letzten Berichtsjahr der Betrachtungsperiode sogar einen leichten Einbruch gab. Insbesondere das Filmgeschäft und vor allem die Themenparks litten unter der Pandemie. Ansonsten wären die Zahlen noch höher ausgefallen. Die Eigenkapitalquote ist zudem trotz vieler Akquisitionen ausreichend hoch.

Comcast Umsatz

Bei Dividendeninvestoren könnte dieser Titel ebenfalls aufgeschlagen sein. Mit knapp 11% Dividendenwachstum je Aktie, befindet sich Comcast schon im oberen Bereich. Zudem bewegt sich die Dividendenrendite schon bei fast 2%. Für mich geht hier absolut kein Weg an der vollen Punktzahl in der Finanzanalyse vorbei. Hier gibt es also 2 von 2 möglichen Punkten.

Fair Value

Für das Wachstum möchte ich die historischen Ergebnisse etwas korrigieren. Während Corona gab es ja einen Einbruch und den möchte ich nicht in der langfristigen Prognose haben. Wenn ich annehme, dass das Unternehmen seinen Umsatz um einen durchschnittlichen Wert der letzten Jahre gesteigert hat, komme ich statt 5,6% eher auf 9% durchschnittliches Wachstum. Angesichts der Branchenanalyse würde ich diesen Wert dann noch auf 7% herunterkorrigieren.

Weiter möchte ich mein Eigenkapital wie immer mit 10% verzinst haben und setze diese 10% deswegen ebenfalls als kalkulatorische Eigenkapitalkosten an. Darüber hinaus konnte ich aufgrund von langfristigen Anleihen von Comcast Fremdkapitalkosten von 4% ausmachen. Gebe ich die Werte in mein Discounted Cash Flow- und mein Übergewinnmodell ein und glätte die Ergebnisse mit dem durchschnittlichen Kursziel der Analysten so komme ich auf rund 96$ oder auch auf 80€.

Chancen und Risiken

Um es nochmal zusammenzufassen haben wir hier ein stark wachsendes Unternehmen in einem wachsenden Markt. Risiken sind hier aber insbesondere durch die starke Konkurrenz auszumachen. Weiter sehe ich aber wenig Risiko durch das bereits stark diversifizierte Konglomerat. Alles in allem hat das Unternehmen aber ein recht attraktives Chancen-Risiko-Verhältnis.

Investmententscheidung

Aufgrund der bisherigen Analyse habe ich 4 Punkte abgezogen. Für jeden Punktabzug mache ich es immer so, dass ich 5% Sicherheitsmarge auf den Fair Value haben möchte. So gelange ich dann zu meinem Kauflimit. In diesem Fall ziehe ich also vom fairen Wert 20% ab, um auf mein Kauflimit zu kommen, welches damit bei ca. 64€ liegt. Meine maximale Verkaufsschwelle soll immer bei 150% liegen. Auch hier ziehe ich die 20% Sicherheitsmarge ab und lande somit bei 104€.

Bei einem aktuellen Kurs von ca. 47€ bleibt noch ein wenig Puffer übrig, sodass Comcast auch nach dem Sicherheitsabschlag noch unterbewertet scheint. Der Abstand zum Kauflimit beträgt auch so immer noch ca. 26%.

Comcast Logo

Fazit

Ich hatte ja nun schon öfter Telekommunikationsunternehmen in der Analyse und ich muss sagen unabhängig vom Preis wäre mir mit Comcast mit am wohlsten als Investment. Neben dem reinen Kabelanschluss und den damit verbundenen Dienstleistungen hat man im Produktportfolio und über Kontinente hinweg seine Umsätze gestreut. Das finde ich wirklich gut, weil das häufig eben nicht der Fall ist in der Branche. Ähnlich sieht es bei AT&T ja mit Time Warner aus. Und auch hier bin ich dann eingestiegen. Wenn der Kurs hier noch leicht nachgibt, wird hoffentlich auch Comcast noch den Weg in mein Depot finden.

Jetzt interessiert mich natürlich was ihr zum Unternehmen sagt und, ob es bereits den Weg in euren Depot gefunden hat. Lasst es mich und die anderen Leser oder Zuschauer gern in den Kommentaren wissen. Ich freue mich über jedes Feedback, jeden Analysewunsch und jedes neue Abo, also vergesst nicht den Abo-Button zu drücken, wenn euch meine Analysen gefallen. Ansonsten bedanke ich mich wie immer fürs Reinschauen und sage bis bald!

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3 Responses

  1. Hallo Kai,
    schönen Dank für die Comcast- und Oracle-Analysen. Sehr lesenswert!
    Comcast befand sich seit 2015 in meinem Depot. Letzte Woche habe ich die Gewinne thesauriert. Es war ein großartiges Investment.
    Was mir nicht gefällt:
    Die Gesamtkapitalrendite ist mit rund 6,8% sehr niedrig, die Fremdkapitalkosten sind sehr hoch, so dass ein Abfluss von rund 30% entsteht. Sollten die Zinsen um 2% steigen, würde die Schuldenlast außerordentlich anwachsen.
    Im Vergleich zum langjährigen KGV-Schnitt (vorwärts) seit 2008 liegt das aktuelle KGV um etwa 20% über dem Schnitt., Performance und Stabilität sind allerdings großartig.
    Ich hätte gerne noch einen Kursrücksetzer, bevor ich noch einmal zuschlagen möchte.
    Vielleicht könntest Du in einem Beitrag einen genaueren Blick auf Deine Methode geben, den Fair Value zu ermitteln.
    Alles Gute
    Dean

    • Hallo Dean!

      Glückwunsch zum Investment und danke dafür, dass du alle an den zusätzlichen Infos teilhaben lässt 🙂

      Grundsätzlich ist meine Methode zur Gewinnung des FV das DCF-Verfahren und das damit verwandte Übergewinn-Verfahren.
      Beide Formeln findet man im Internet und in der Uni, von daher kein Geheimnis^^ wie ich auf die Variablen komme nenne ich ja jedes Mal 🙂
      Daraus habe ich mir dann eine Exceltabelle gebaut, um nicht jedes Mal den Taschenrechner anwerfen zu müssen 😀

      LG Kai

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