CVS Health Aktienanalyse – Dividende zum Sonderpreis nach starken Kursverlusten?

Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und heute schaue ich mir die Aktie von CVS Health genauer an. Auch dieser Titel schien nach einer ersten Vorabanalyse über meine Bewertungsmodelle unterbewertet zu sein. Schauen wir uns mal an was genau hinter den letztjährigen Kursverluste steckt und, ob das Unternehmen langfristig doch ein gutes Investment ist. Viel Spaß mit der CVS Health Aktienanalyse!

Grundlagen

Bevor wir mit der konkreten Fundamentalanalyse starten vorab erstmal wieder wie immer ein kleiner Backgroundcheck zum Unternehmen. So können wir die späteren Zahlen und Begebenheiten viel besser aufs Unternehmen münzen.

Geschäftsmodell

Das Unternehmen wird oft mit Walgreens verglichen. Die Gemeinsamkeit beider Unternehmen besteht in der weitverbreiteten Kette an Drogeriemärkten. Diese sind ähnlich zu unseren DM-Filialen, verkaufen zusätzlich aber noch Medikamente. CVS macht aber noch mehr. Zum einen fungiert das Unternehmen als Pharmacy Benefit Manager, eine Art Lobbyist oder Vermittler in der Wertschöpfungskette der Medikamente, und zum anderen macht es das Leistungsmanagement bzw. Leistungsabrechnungen.

Historische Eckdaten

Gegründet wurde das Unternehmen 1963 in Lowell in den USA. Damals war es aber noch die Melville Corporation. Nach Fusion mit Peoples Drugs in 1990 wurde der Name dann zu CVS geändert. 1997 vergrößerte sich CVS wieder durch M&A-Prozesse, indem es den Konkurrenten Revco samt 2500 Läden übernommen hat. Über eine weitere Übernahme in 2004, eine Fusion 2006 und letztlich die Akquisition des Versicherers Aetna in 2017 konnte man sein Einflussgebiet auf alle Bundesstaaten ausweiten.

Produktanalyse

Nachdem ich es gerade schon kurz angeschnitten habe, möchte ich jetzt noch genauer auf die Verteilung der Umsätze auf die einzelnen Produktgruppen und Regionen eingehen. Hier sollte man möglichst diversifiziert sein.

Geschäftsgebiete

Die verschiedenen Tätigkeiten von CVS habe ich ja bereits beim Geschäftsmodell erwähnt. Nochmal namentlich aufgezählt sind das Pharmacy Services, also Service rund um die Verschreibung von Medikamente, Retail, also der Vertrieb der Medikamente, sowie Health Care Benefits, was wiederum dem Leistungsmanagement entspricht. Pharmacy Services macht mit 46% hier gut die Hälfte der Umsätze aus, während der Einzelhandel vor Ort und online 30% einspielt. Die restlichen 24% kommen dann aus Health Care Benefits bzw. der Leistungsabrechnung.

CVS Health Aktienanalyse

Absatzmärkte

Dieser Punkt ist schnell erledigt, da CVS ausschließlich in den USA Umsatzerlöse generiert.

Auswertung

An dieser Stelle erhält CVS nur einen von zwei möglichen Punkten, da ausschließlich US-amerikanische Umsätze natürlich nicht ausreichen, um regional ausreichend diversifiziert zu sein.

Branchenanalyse

Bei CVS kommt es insbesondere auf die Besonderheiten der Pharmabranche an. An dieser partizipiert man unmittelbar über Leistungsabrechnungen, Verschreibungen und den Medikamenten selbst.

Attraktivität der Branche

Genau aus diesem Grund kann man auch das Wachstum der Pharmabranche insgesamt heranziehen, um einen Vergleichswert zu schaffen. Zuletzt konnte die Pharmabranche stark wachsen. In 2019 waren es zum Beispiel 5-6% Wachstum.

Wettbewerber

Der größte und bekannteste Wettbewerber für CVS ist Walgreens. Dies ist ebenfalls eine Drogeriemarktkette aus den USA. Sie ist zwar größer als CVS dafür werden die übrigen Leistungen von Walgreens nicht angeboten. Weiterer Konkurrent wäre Express Scripts. Dieses Unternehmen stellt die Medikamente zudem noch selbst her und vertreibt sie dann. Wem der Einstieg von Amazon ins Online-Apothekengeschäft Sorgen bereitet, der kann hier später gern einen entsprechenden Sicherheitsabschlag nehmen.

Kunden

CVS hat teilweise private und teilweise gewerbliche Kunden. Während die 30% Einzelhandelsumsätze mit Privatkunden gemacht werden, kommen die restlichen 70% aus gewerblichen Dienstleistungen.

Zulieferer

Für das Dienstleistungsportfolio von CVS sind Zulieferer weniger relevant. Die Lieferanten sind insbesondere für den Einzelhandel wichtig. Hier werden höchstwahrscheinlich mehrere Großhändler, die benötigen Medikamente liefern, wenn man nicht sogar beim Hersteller kauft.

Ersatzprodukte

Zu Krankenhausleistungen und Medikamenten gibt es keine Alternativen. Von daher ist man hier in einem relativ krisensicheren Segment. Auch während Corona hat man ja gesehen, dass Apotheken beispielsweise geöffnet bleiben durften.

Markteintrittsbarrieren

Der Burggraben des Unternehmens ist verglichen mit produzierenden Unternehmen nicht allzu groß. Der Handel mit Waren hat an sich fast gar keinen Burggraben und auch die Eintrittsbarriere bei Dienstleistungen ist aufgrund der geringen Kapitalintensität niedrig. Es ist lediglich von Vorteil schon größer zu sein, um an allen Fronten bessere Margen verhandeln zu können.

Auswertung

Die überwiegend gewerblichen Kunden und die geringen Markteintrittsbarrieren sorgen hier für zwei Punkte Abzug. Insgesamt landen wir somit bei 4 von 6 möglichen Punkten.

Marktstellung

Nachdem wir in der Branchenanalyse aufgrund des spezifischen Geschäftsmodells schon auf CVS im Einzelnen eingehen mussten, nehmen wir uns das Unternehmen nun genauer zur Brust.

Produktentwicklung

Auch, wenn der Handel ein paar negative Punkte in der Branchenanalyse hat, ist ein großer Vorteil, dass man sich hier einiges an Forschungs- und Entwicklungskosten spart. Auch neue Produkte können einfach im Sortiment aufgenommen werden. Die Ausweitung auf neue Geschäftsfelder oder die Ausweitung des Filialnetzes erfolgt bei CVS traditionell viel über Unternehmenszukäufe.

Möglichkeit einzukaufen

Auch in diesem Punkt muss man wieder darauf hinweisen, dass die Zulieferer insbesondere für den Einzelhandel relevant sind. Hier kann man allerdings auf genügend Großhändler und Hersteller ausweichen. Aufgrund der Abnahmemenge hat man außerdem eine gute Verhandlungsposition.

Einflüsse auf das Geschäft

Hier ist insbesondere das amerikanische Gesundheitssystem zu nennen. Dort gibt es keinen Versicherungsschutz wie in Deutschland, sondern nur Privatversicherungen bzw. über den Arbeitgeber. Obama hat mit der Obama Care probiert eine staatliche Grundabsicherung zu schaffen, diese wurde von Trump allerdings wieder gekippt. Als Demokrat möchte der neue Präsident Biden nun wieder eine Rückkehr zu Obama Care. Das mündet in mehr Versicherten, mehr bezahlten Leistungen und somit in mehr Umsatz in allen Geschäftsbereichen von CVS.

Marketing

Sowohl für die Dienstleistungen als auch für die Produkte im Einzelhandel muss geworben werden. Die Dienstleistungen müssen über einen Außendienst den gewerblichen Kunden schmackhaft gemacht werden und die Produkte sollen über Werbung und Angebote Kunden anlocken.

Wachstumsmöglichkeiten

Chancen auf Wachstum sehe ich vor allem in der Historie des Unternehmens. Seit Gründung werden regelmäßig neue Geschäftsbereiche zugekauft. Angefangen mit den Einzelhandelsfilialen deckt das Geschäftsmodell mittlerweile noch viel mehr ab. CVS hat meiner Meinung nach auf diese Weise die Chance ein richtig großer Pharmakonzern zu werden. Wenn man sich den Umsatz anschaut, dann sieht man, dass das Unternehmen fähig ist stark zu wachsen.

CVS Umsatz
Quelle: Aktienfinder.net

Besonders in letzter Zeit gab es einen großen Schub. Darüber hinaus kommen dann noch Punkte wie die bessere Gesundheitsversorgung und somit mehr Umsatz in diesem Bereich. Ansonsten besteht ebenfalls noch die Möglichkeit international zu expandieren und sich so weniger abhängig von nur einer Gesundheitspolitik zu machen.

Unternehmensführung

CEO des Unternehmens ist mal wieder ganz frisch aus 2021 Karen Lynch. Vor CVS durchlebte sie bereits Stationen in diversen Unternehmen der Gesundheitsbranche, darunter Aetna, Cigna und Magellan Health. Was ich immer gut finde, ist, wenn CEOs aus Wirtschaftsprüfungen oder Beratungen kommen. So konnten sie direkt zu Beginn der beruflichen Laufbahn viel Erfahrung sammeln und den Best Practice kennenlernen. So ist es auch bei Karen Lynch. Sie startete als Wirtschaftsprüferin bei Ernst & Young. Ihren Abschluss machte sie an der Boston University und erhielt 2015 dort zusätzlich noch die Ehrendoktorwürde. Auch heute ist sie weiterhin noch im Vorstand der US Bancorp und in weiteren Vereinigungen, die ein gutes Netzwerk versprechen. Trotz ihrer kurzen Tätigkeit bei CVS hat sie bereits Aktien von CVS Health im Wert von 9 Mio. USD. Wahrscheinlich sind dies umgewandelte Aetna Aktien nach der Akquisition in 2017.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

An dieser Stelle sind erneut die gesundheitspolitischen Änderungen zu nennen. Gerade mit dem neuen CEO hat man sich sicherlich ein weites Netzwerk ins Haus geholt, allerdings hat man natürlich trotz aller Lobbyarbeit nur einen gewissen Einfluss auf das Weiße Haus. Speziell für den Einzelhandel an sich und ausgelagerte Dienstleistungen für Unternehmen sehe ich keine großen gesetzlichen Einschränkungen.

Auswertung

Bis auf die Abhängigkeit von der staatlichen Gesundheitspolitik sieht hier alles recht gut aus. Besonders das rückblickende Wachstum durch die Zukäufe gefällt mir gut und macht Hoffnung auf weitere Expansion. Für die Marktstellung gibt es also 5 von 7 möglichen Punkten.

Newsletter

An dieser Stelle möchte ich mal wieder auf meinen Newsletter hinweisen. Wenn du regelmäßig über neue Aktienanalysen informiert werden möchtest, ist dieser perfekt für dich. Wenn du dich angemeldet hast, bekommst du monatlich die neusten Analysen nochmal auf einen Blick. Zusätzlich setze ich dir alle meine bisherigen Kauflimits ins Verhältnis zum aktuellen Kurs und zeige dir somit auf meinem Einkaufszettel, welche Aktien ganz aktuell meiner Meinung nach am günstigsten bewertet sind. On Top erhältst du als Abonnent meines Newsletter auch noch exklusiven Einblick in mein eigenes Depot. Bei Interesse trage dich doch einfach auf dem Blog dafür ein. Der Link ist in der Videobeschreibung. Ansonsten jetzt wieder zurück zur CVS Health Aktienanalyse!

Unternehmensbewertung

Nach der Umrahmung der Lage von CVS am Markt und der Branche insgesamt, möchten wir nun schauen wie viel PS das Unternehmen wirklich auf die Straße bringen kann. Das starke Umsatzwachstum habe ich im Zusammenhang mit den letzten Akquisitionen über den langen historischen Zeitraum ja bereits erwähnt. Hier schauen wir uns allerdings jetzt erstmal die Finanzkennzahlen im 5-Jahres-Durchschnitt an.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen +15,0%
  • Umsatz +9,8%
  • Operativer Gewinn +6,2%
  • Operative Marge 5,6%
  • Free Cash Flow +14,2%
  • Operativer FCF +11,1%
  • Eigenkapitalquote 34,2%
  • Fremdkapitalkosten +22,0%
  • Dividendenwachstum +7,9% (+5,1% je Aktie)
  • Dividendenrendite 2,5% (aktuell 2,8%)
  • Ausschüttung des FCF 25,6%
  • Übergewinn +2,7%

Erläuterung der Zahlen

Was soll man sagen? Bei CVS sind alle Weichen auf Wachstum gestellt. Natürlich sind die Zahlen etwas durch den Kauf des Versicherers Aetna in 2017 verzehrt, machen aber durchaus trotzdem ein gutes Bild. Während Abschreibungen auf einen anderen Unternehmenskauf den Jahresüberschuss in 2018 stark belasten, sieht das operative Ergebnis allerdings immer gut aus und wächst ebenfalls. Insbesondere die Cash Flows sind hier ein echter Hingucker. Für Dividendeninvestoren gibt es aktuell fast 3% Dividende sowie ein moderates Dividendenwachstum. In den letzten Jahren stagnierte allerdings die Dividende durch die Schulden aufgrund der Akquisition. Eine Ausschüttung von durchschnittlich nur einem Viertel des Free Cash Flow machen allerdings Hoffnung auf weitere Erhöhungen in der Zukunft. Insgesamt vergebe ich hier volle Punktzahl, also 2 von 2 möglichen Punkten.

Fair Value

Das Umsatzwachstum ist natürlich stark durch die letzte Akquisition aus 2017 getrieben. Deswegen reduziere ich dieses von 9,8% auf 6% analog zur Pharmabranche. Daneben habe ich zudem noch eine gewollte Eigenkapitalrendite für mein Investment von 10% angesetzt. Als Fremdkapitalkosten habe ich auf Grundlage von langfristigen Anleihen Zinsen von 5% ausgemacht. Spiele ich alles in mein Discounted Cash Flow- und Übergewinn-Modell ein und ziehe den Mittelwert zwischen meinen Ergebnissen und dem aktuell Kursziel des Analystenkonsortiums, komme ich auf einen fairen Wert je Aktie von 168,99$ bzw. 140,26€ je Aktie.

Chancen und Risiken

Jetzt rufe ich uns nochmal die Chancen und Risiken des Unternehmens auf den Schirm und komme anschließend zu einem Sicherheitsabschlag, der uns zu einem Kauflimit und einer Verkaufsschwelle führt.

CVS Health ist ein stark wachsendes Unternehmen, das sich scheinbar auserkoren fühlt einer der großen, diversifizierten Gesundheitskonzerne zu werden, noch größer als sie es ohnehin schon sind. Man befindet sich zudem mit dem aktuellen Geschäftsmodell auf relativ krisensicheren Terrain. Den vielen Akquisitionen ist mit Blick auf das unberührte Ausland noch kein Einhalt geboten.

Allerdings nur relativ krisensicher, denn man ist nichtsdestotrotz in gewisser Weise von der US-amerikanischen Gesundheitspolitik beeinflusst. Da man ausschließlich in diesem Land Umsatzerlöse generiert, wird man hiervon auch stark getroffen.

Investmententscheidung

Insgesamt habe ich über die verschiedenen Aspekte hinweg 5 Punkte in der CVS Health Aktienanalyse abgezogen. Das entspricht einem Sicherheitsabschlag von 25% beim Kauflimit. Dieses liegt somit bei 75% von Fair Value, sprich ca. 105€. Auf die Verkaufsschwelle komme ich indem ich die 25% von einer maximalen Verkaufsschwelle von 150% abziehe. Bei ihr lande ich somit bei ca. 175€.

Bei einem aktuellen Kurs rund 60€ sehe ich hier also wieder einen deutlichen unterbewerteten Kandidaten für mein Depot. Für mich ist die CVS Health Corporation ein absolut starkes und günstiges Investment.

Fazit

So langsam gefällt mir die Herangehensweise mit den Vorabanalysen. Bis auf AbbVie waren die starken Abwertungen bisher nicht wirklich begründet, sodass die Vorabanalyse ihren Zweck erfüllt und mich schneller und infolgedessen auch häufiger auf günstige Aktien hinweist. Da sich mittlerweile auch mehrere Unternehmen auf meinem Einkaufszettel tummeln werde ich zudem künftig nicht immer nur die gleichen 5 Unternehmen besparen, sondern habe hier mittlerweile auch schon eine gute Auswahl an Kandidaten, die sehr günstig. Je nach Kursschwankungen können die monatlichen erworbenen Aktien also auch stark variieren.

Besonders bei den aktuell stark unterbewerteten Titeln aus der Vorabanalyse interessieren mich natürlich besonders immer auch eure Meinungen zu den Unternehmen. Zwei Köpfe sind immer besser als einer und vielleicht übersehe ich ja wichtige Punkte. Ist das hier der Fall oder seht ihr das Unternehmen auch als unterbewertet an? Viele Investoren sind denke ich immer abgeschreckt, wenn durch Abschreibungen große Teile des ausgewiesenen Gewinns wegfallen oder das Unternehmen sogar Verlust macht. Zusätzlich wurde hier die Dividende eingeschränkt, was aber ja gar nicht zwingend negativ ist. Schaut man sich den Umsatz und das EBIT an, so lässt der Schrecken finde ich jedoch schnell wieder nach, da man hier sieht, dass zumindest die Abschreibung bei CVS Health keine langfristige Verschlechterung darstellt. Lasst mir doch also gern ein Kommentar da und einen Daumen nach oben, falls euch das Video gefallen hat und ihr mich supporten wollt! Ansonsten bedanke ich wie immer fürs Reinschauen und sage bis bald!

Inhalte werden geladen

5 Antworten auf „CVS Health Aktienanalyse – Dividende zum Sonderpreis nach starken Kursverlusten?“

  1. Hallo Kai,

    wieder ein schöne Analyse. Da hast Du jetzt aber ein Unternehmen rausgesucht, welches ich selber mal überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Das macht es aber auch aus.
    Mit Abbvie hast Du meine Meinung zum Unternehmen so ziemlich bekräftigt da meine PEG Kursberechnung (nur auf Laienniveau ;-D ) auch sehr positiv ausfiel. Mir gefallen deine Analysen. Daumen hoch und gerne mehr davon.

    Wenn Du Zeit und Lust hast dann kannst Du dich ja mal auf einem anderen Feld austoben. Ich hätte Interesse an dem Telekommunikationsanbieter Verizon.
    Was würde es da zu Berichten geben? Hab die schon länger auf der Liste.

    gruß Marcus

    1. Hallo Marcus, danke für dein Feedback 🙂 bin auch immer froh andere und insbesondere gleiche Ergebnisse zu hören. Ist doch immer schön bestätigt zu werden 😀 Ich hoffe meine Analysen helfen dir auch künftig weiter!

      Ich habe Verizon mal durch die Vorabanalyse gejagt und hier sieht es vielversprechend aus, eine ausführliche Analyse dazu kommt bald 🙂 habe ich mir bis jetzt aber noch gar nicht angesehen, deswegen kann ich da noch nicht viel zu sagen.

      LG Kai

  2. Hallo Kai,

    vielen Dank für die umfangreiche Unternehmensanalyse. Da steckt jede Menge Mühe drin, die ich sehr zu schätzen weiß. Du hast sehr viele wesentliche Punkte sehr gut herausgearbeitet.

    Ergänzend hättest du noch darauf eingehen können, dass eine gewisse Sorge vor Wettbewerb durch Amazon nach deren Zukauf durch PillPack und dem damit verbundenen Markteintritt auf dem Aktienkurs lastet und auch weiterhin lasten wird. Das könnte man ggfs noch mit einem zusätzlichen Sicherheitsabschlag berücksichtigen.

    Die Übernahme des Krankenversicherers Aetna, der rund 70 Milliarden US-Dollar gekostet hat, war in den letzten Jahren eine sehr bedeutende Sache für CVS Health.

    CVS und Aetna wollen in den USA ein neues Geschäftsmodell aufbauen und den Kunden von der Krankenversicherung über die medizinische Betreuung bis hin zur Behandlung alles aus einer Hand anbieten.

    Dadurch ergeben sich einerseits hohe Chancen, andererseits hat sich ein erheblicher Schuldenberg aufgebaut. Diesen versucht man nun sukzessive abzutragen. Das damalige Management hatte in diesem Zusammenhang die Dividende bis mindestens 2021 eingefroren. Die ausbleibende Dividendensteigerung hat also weniger mit der Abschreibung und nichts mit der Pandemie, sondern mit dem vorrangigen Schuldenabbau auf Grund der Aetna-Übernahme zu tun.

    Meine eigene CVS Health-Analyse ist schon eine Weile her, deswegen kann ich jetzt nicht aus dem Gedächtnis sagen, ob die Aetna-Umsätze schon in deiner Umsatzverteilung enthalten sind. Dadurch dürfte sich eine nennenswerte Verschiebung ergeben haben. Weißt du da näheres?

    Viele Grüße und vielen Dank
    Marco

    1. Hallo Marco,

      danke für dein Lob und deine wertvollen Informationen! Habe die Analyse an diesen beiden Stellen mal angepasst 🙂 Insbesondere der Punkt mit Amazon ist ja wichtig, da ich für die Wettbewerber bei der Branche ja keinen Abschlag genommen habe. Was meinst du denn mit den Umsatzerlösen von Aetna? Also die Akquisition war ja schon 2018 abgeschlossen. Ab dort sollte das Unternehmen auch komplett konsolidiert sein und man sieht ja auch den Umsatzanstieg von 2018 auf 2019. Weiß aber nicht, ob du das meintest. Die Umsätze in der Produktanalyse waren auch die aktuellsten, worin die Umsätze schon enthalten sein müssten.

      LG Kai

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.