Hallo und herzlich Willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und heute schauen wir uns einen weiteren Stern am deutschen Automobilhimmel an, und zwar einen Silberstern. Wir analysieren heute Daimler auf seine Wettbewerbsfähigkeit hin sowie die Daimler Aktie auf ihren Wert hin. Als deutsche Luxusmarke ist Mercedes in der ganzen Welt bekannt. Warten wir mal ab, ob man auch überall mit guten Verkaufszahlen glänzen kann und künftig gute Chancen hat den sich wandelnden Automobilmarkt mitzubestimmen. Wenn dich das alles interessiert, dann wünsche ich dir viel Spaß beim der Daimler-Aktienanalyse!

Grundlagen

Als allererstes wollen wir uns aber jetzt erstmal wieder darum kümmern was das Unternehmen macht, um Geld zu verdienen, und wie es zum dem geworden ist, das es heute ist. Die Entwicklung zum heutigen Geschäftsmodell gibt eventuell schon Aufschluss auf den weiteren Werdegang.

Geschäftsmodell

Wen wundert es. Daimler stellt Autos her. Darüber hinaus kümmert das Unternehmen sich aber auch um die Vermarktung und ist auch in Bereichen der Lastkraftwagen und Transporter stark vertreten. Was bei einem typischen Automobilhersteller natürlich auch nicht fehlen darf, sind Finanzierungsangebote an die Käufer.

Historische Eckdaten

Gegründet hat sich das Unternehmen 1924 durch die Fusion von Benz & Cie. Sowie der Daimler Motoren Gesellschaft. Daraus hervor ging die Daimler-Benz AG. Man vereinbarte die verschiedenen Baureihen künftig unter einer Marke zu produzieren und diese war Mercedes-Benz. Während des zweiten Weltkrieges produzierte man neben Autos auch Kriegsmaschinerie und hatte Verbindungen zu den faschistischen Führungsriegen diverser Länder, da diese die Luxusmarke auch privat schätzten. Auch nutzte man Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge zur Produktion. Wer damals ohne Schuld war möge den ersten Stein werfen. Immerhin arbeitete Daimler seine Vergangenheit anschließend zügig auf. So wuchs man aber nach dem Krieg weiter bis zur Jahrtausendwende.

Und manche erinnern sich vielleicht noch, 1998 fusionierte man dann mit Chrysler aus den USA. Diese Fusion hielt bis kurz vor der Finanzkrise, da Chrysler deutlich schwächelte. Danach wurde Chrysler wieder ausgegliedert und verkauft. Während man anschließend selbst mit der Finanzkrise zu kämpfen hatte, schloss man 2010 ein Joint Venture mit BYD, um Elektrofahrzeuge herzustellen. Besonders erwähnenswert finde ich außerdem die Investitionen der letzten Jahre. Daimler scheint hier ein richtiger Risikokapitalgeber zu sein. Im Rahmen der Strategie des Wechsels hin zu einem Mobilitätsdienstleister investierte in Carsharing, Plattformen zu Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten, Bussen und Logistik aber auch in Elektrofahrzeughersteller. Namentlich sind das zum Beispiel FlixBus, car2go oder mytaxi. Kürzlich bekundete das Unternehmen auch Entwicklungen voranzutreiben, um den Verbrenner bald einstellen zu können und möchte bald eine CO2-neutrale Flotte führen.

Produktanalyse

Jetzt interessiert uns als nächstes natürlich in welchem Verhältnis Daimler womit sein Geld verdient. Zusätzlich interessant ist, wo auf der Welt das Unternehmen wie stark vertreten ist. Sind beide Punkte ordentlich diversifiziert, so ist man gegenüber regionalen oder globalen Krisen sicherer aufgestellt.

Geschäftsgebiete

Daimler hat seine Umsatzerlöse dreigeteilt. Zum einen gibt es den Geschäftsbereich Mercedes-Benz Cars and Vans. Hierunter findet man genau das was der Name verspricht. Mit den Autos und Kleintransportern der Marke Mercedes-Benz macht man 62% der Umsatzerlöse. Mit Daimler Trucks & Buses spielt man noch 21% ein und die restlichen 17% kommen in der Tat unter anderem schon aus den Investments rund um Mobilitätsdienstleistungen. Aber nur unter anderem weil hier auch ein großer Anteil auf die Finanzierungstätigkeit entfällt.

Daimler Aktienanalyse
Quelle: Marketscreener.com

Absatzmärkte

Aufgeteilt nach Kontinenten kommen die meisten Umsatzerlöse mit 42% aus Europa, wobei 16% allein auf Deutschland entfallen. Aus Nordamerika kommen als zweitgrößter Markt noch 28%, wobei 25% dabei aus den USA kommen. Knapp dahinter kommt auch schon Asien mit 26% mit 14% aus China. Man ist also auf den wirtschaftsstärksten Kontinenten jeweils mit einem starken Zugpferd vertreten.

Daimler Aktie Analyse
Quelle: Marketscreener.com

Auswertung

Bei dieser Produktanalyse kann man nicht meckern. Daimler ist sehr gut global und nach Produkten bzw. Dienstleistungen diversifiziert. Besonders gut gefällt mir, dass sie nicht nur unter Fahrzeugmodellen variieren, sondern mit den Mobilitätsplattformen sogar gänzlich eine weitere Richtung eingeschlagen haben. Die zwei Punkte hat man sich hier auf jeden Fall verdient.

Branchenanalyse

Gerade in Deutschland ist die Automobilindustrie stark in den Medien vertreten. Nun wollen wir doch mal aller Schlagzeilen zum Trotz ganz nüchtern beurteilen wie lukrativ diese Branche ist.

Attraktivität der Branche

Das Wachstum der Branche insgesamt und auf der ganzen Welt war zuletzt eher unattraktiv. Die Zahl der Neuzulassungen von PKWs ist stark von der Konjunktur abhängig. So stieg die Zahl nach der Finanzkrise zwar, nach einem Hoch in 2017 ging es allerdings langsam bergab. Durch Corona wurde dieser Trend nochmal beschleunigt. Auch, wenn die Prognose für 2021 wieder besser aussieht, ist man auch hier immer noch nur auf dem Niveau von 2013.

Besonders der europäische Markt ist aktuell stark gebeutelt und ist wohl auch der, der das größte Wachstum bereits hinter sich hat. Gut, dass Daimler stark diversifiziert ist.

Wettbewerber

Neben den zahlreichen alteingesessenen Herstellern, die jeder kennt, gibt es insbesondere bei neuen Technologien, wie E-Mobilität mit Wasserstoff oder Batterie, immer neue Konkurrenz. Gerade hier kann es von Vorteil sein ein noch relativ kleines agiles Unternehmen zu sein. So kann man schneller neue Technologien ausprobieren, statt im trägen Konzern alles bewilligen zu lassen. Dieser hat natürlich dafür die deutliche größeren finanziellen Mittel.

Kunden

Bisher war es eigentlich immer so, dass die Kunden der Hersteller gewerblich sind. Damit meine ich keine Firmen mit Leasingflotten, sondern die Händler. Diese kaufen die Wagen bei Hersteller und verkaufen diese mit kleinem Gewinnaufschlag weiter. Von Berufswegen weiß ich, dass die Margen hier zum Großteil wirklich mickrig sind, oft im unteren einstelligen Prozentbereich. Jetzt scheint es hier aber insbesondere einen Wandel durch Corona zu geben. Es geht immer mehr über Onlinevertrieb direkt beim Hersteller. Tesla ist hier großer Vorreiter. Heißt für die Hersteller private Kunden und höhere Margen durch eine bessere Verhandlungsposition und mehr Wertschöpfung.

Zulieferer

Für die diversen Einzelteile der wiederum diversen Automodelle haben die Hersteller auch verschiedenste Lieferanten. Die Gefahr in Abhängigkeit zu geraten ist hier eher gering.

Ersatzprodukte

Alternativ zum Auto kann man Rad fahren oder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Die Themen Nachhaltigkeit und Gesundheit sind ja in aller Munde. Für gewisse Distanzen und je nach Regelmäßigkeit, in der man diese überwinden muss, gibt es aktuell noch keine Alternative zum Auto. Aufgrund der genannten Trends steigt allerdings der Anteil an E-Autos an Neuzulassungen immer mehr.

Markteintrittsbarrieren

Autos zu entwickeln und herzustellen geht mit einigen großen Hürden einher. Zum einen braucht man das nötige Wissen. Hierfür muss man Ingenieure einstellen und, da diese nicht in freier Wildbahn mit unendlich Berufserfahrung anzutreffen sind, muss man diese von der Konkurrenz abwerben. Zumindest die Projektleiter sollten das schonmal gemacht habe. Ingenieure verdienen sehr gut, sind also sehr teuer. Was auch sehr kapitalintensiv ist, ist die Vorfinanzierung der Produktion. Zum einen Produktionsanlagen und später die Einzelteile der Fahrzeuge.

Auswertung

Für das aktuelle geringe Wachstum und die Wettbewerber ziehe ich einen Punkt ab. Zwar setzt Daimler mit E-Mobilität und Mobilitätsdienstleistungen schon auf das richtige Pferd, der Anteil am Umsatz ist allerdings noch zu gering, als, dass man es entsprechend einbeziehen könnte. Für die Kunden im Wandel gebe ich nur einen halben Punkt. Wir landen somit bei 3,5 von 6 möglichen Punkten.

Marktstellung

Die Branche ist also eher durchwachsen. Jetzt wollen wir uns aber noch ansehen wie sich Daimler in der Automobilbranche positioniert hat. Dafür beleuchten wir das Unternehmen selbst nach dem üblichen Schema nochmal etwas genauer.

Produktentwicklung

Bereits in der Produktanalyse habe ich hier quasi den Punkt für Daimler gegeben. Ich finde es einfach richtig gut, dass man neben den immer erneuerten Modellen auch gänzlich neue Wege geht. Auf die E-Mobilität springt ja mittlerweile jeder auf. Den Trend Richtung Car-Sharing und anderer Mobilitätsangebote wurde allerdings ebenfalls erkannt. Das kann langfristig ein großer Vorteil sein.

Möglichkeit einzukaufen

Auf dieser Grafik seht ihr die größten Autobauer in 2021 nach hergestellten Fahrzeugen. Daimler ist gerade noch in den Top 10. Nichtsdestotrotz gehört man zu den großen Autoherstellern der Welt und man sollte deswegen auch immer gute Möglichkeiten haben einzukaufen und auch den Preis zu bestimmen. Hier findet ihr auch die Analyse zum größten Autobauer Toyota.

Autobauer
Quelle: Statista.com

Einflüsse auf das Geschäft

Aktuell ist Corona ein Dämpfer für die Branche, zumindest sehr stark in Europa. Auf lange Sicht sind hier zunehmend ökologische Probleme mit den Verbrennermotoren zu nennen. Hier wird es künftig wahrscheinlich strengere Vorschriften geben, weswegen man gezwungen ist, mehr auf E-Mobilität zu setzen. Auch ohne Druck der Politik auf die Automobilindustrie, der in Deutschland ohnehin sehr gering ist, muss man diesen Schritt trotzdem gehen. Es zeigt sich einfach, dass bei nachhaltigen Antrieben die Zukunft liegt. Der Wechsel hin zum urbaneren Leben macht das Auto aber auch für viele Menschen komplett überflüssig. Gut, dass man hier bereits in die richtigen Richtungen investiert.

Marketing

Insbesondere nach dem Diesel Skandal ist der Marketingaufwand gestiegen. Allerdings muss man auch ohne Skandal die Produkte beim Endverbraucher bewerben, auch, wenn die Autos zumindest momentan noch Großteils von den Händlern erworben werden. Hier wirkt sich insbesondere der starke Konkurrenzkampf aus.

Wachstumsmöglichkeiten

Da insbesondere der europäische Markt schwächelt und, wenn überhaupt, noch was in Asien zu holen ist, ist es gut, dass man hier bereits lange mit einem Joint Venture vertreten ist. Man hat aber auch erkannt wohin die Menschen abwandern. Während Neuwagenverkäufe sinken, steigt die Nutzung von Sharing-Angeboten und Fahrgemeinschaften für einmalige Fahrten. Über die Vermittlungsportale kann man auch an diesem Wachstum partizipieren.

Unternehmensführung

CEO von Daimler ist seit 2019 der Schwede Ola Källenius. In 2019 beerbte er den langjährigen und populären Vorgänger Dieter Zetsche. Nachdem er in Schweden und der Schweiz studiert hatte, begann er seine Karriere direkt bei Daimler. Dort war er im Team der „Internationalen Nachwuchsgruppe“. Nachdem er hier erste Aufgaben erhalten hatte, arbeitete er sich ganz klassisch hoch. Erst ging er Richtung Vertrieb und wechselte zuletzt 2017 in die Entwicklung. Als CEO hat er die großen Ziele das Unternehmen nachhaltiger zu gestalten und für zur Bewältigung der Entwicklungskosten Sparmaßnahmen durchzuführen. Zusätzlich ist er noch im Aufsichtsrat des Unternehmens Tetra Laval, das u.a. die Tetra Pak herstellt.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Auch, wenn der Klimawandel die Automobilindustrie natürlich unter Druck setzt, kann ich hier einfach keinen Punkt für einen deutschen Autohersteller verweigern. Die Autolobby ist in Deutschland wohl die mächtigste Lobby und hat enormen Einfluss auf die politischen Entscheidungen. Ob ich das gut finde, ist die eine Sache, für die deutschen Autohersteller ist das super.

Auswertung

Aus Sicht von Daimler sehe ich eigentlich nur die aktuellen Einflüsse und das Marketing kritisch. Man befindet sich zwar auf dem richtigen Weg bezüglich der Diversifikation der Umsätze, allerdings frisst der Wandel und das Marketing viel Ertrag auf. Deswegen gibt es hier 5 von 7 möglichen Punkten.

Unternehmensbewertung

Aus den Medien weiß eigentlich jeder, dass Daimler seit Jahren und Jahrzehnten eine Seitwärtsbewegung macht. Wollen wir mal schauen, ob dieses Treten auf der Stelle fundamentale Gründe hat. Dafür untersuchen wir jetzt insbesondere die letzten 5-Jahre über die durchschnittlichen Wachstumswerte verschiedener Kennzahlen.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen +4,5%
  • Umsatz +0,5%
  • Operativer Gewinn -7,7%
  • Operative Marge 6,6%
  • Free Cash Flow n/a
  • Operativer CF +115,2%
  • Eigenkapitalquote 23%
  • Fremdkapitalkosten +2,8%
  • Dividendenwachstum -13,6% (-13,6% je Aktie)
  • Dividendenrendite 4,6% (aktuell 1,8%)
  • Ausschüttung des FCF n/a
  • Übergewinn -6,1%
  • Kurs-Buchwert-Verhältnis 1,03x
Daimler Umsatz
Quelle: Aktienfinder.net

Erläuterung der Zahlen

Die Finanzen von Daimler zeigen zuletzt ein durchwachsenes Bild. Die Automobilindustrie war eigentlich schon 2018 und 2019 in einer Absatzkrise. Außerdem war Mercedes auch vom Abgasskandal betroffen. Dem allen trotzte das Unternehmen allerdings. Erst Corona brachte den Umsatz zu einem Rücksetzer. Der Cash Flow ist aber insgesamt ziemlich niedrig und negativ gewesen. Der neue CEO hat es schon richtig erkannt, dass es nicht ohne Investments geht und diese künftig wohl noch mehr sein werden. Deswegen scheint es in der Tat sinnvoll wo es geht Kosten einzusparen. Auch trotz des letzten Kursanstiegs aufgrund der Umsatzerholung, scheint der Titel nach dem Buchwert allerdings noch recht günstig bewertet zu sein.

Daimler Cash Flow
Quelle: Aktienfinder.net

Die Dividende ist schwierig zu beurteilen. Zwar war die reine Dividendenrendite schon recht attraktiv in der Vergangenheit. Wirklich leisten konnte man sich die Dividende aufgrund negativen Cash Flows allerdings nie so wirklich. So durchwachsen wie die Finanzen sich hier zeigen und aufgrund der niedrigen Marge und des niedrigen Cash Flows vergebe ich hier allerdings keine Punkte.

Fair Value

Aufgrund der mauen Aussichten in der Branche finde ich die bisher erreichten 0,5% realistisch, auch, wenn hier der Corona Impact enthalten ist. Daneben habe ich wieder 10% kalkulatorische Eigenkapitalkosten angesetzt, da ich auf mindestens diese Rendite abziele. Außerdem liegen die Fremdkapitalkosten bei 2,5%, wenn man nach langfristigen Unternehmensanleihen von Daimler geht. Füge ich alles in meine Berechnungsmodelle ein und glätte das Ergebnis mit dem durchschnittlichen Kursziel der Analysten komme ich auf 175,21€.

Chancen und Risiken

Bevor wir zum Sicherheitsabschlag und dem Kauflimit kommen, lassen wir die Chancen und Risiken hier nochmal Revue passieren. Mercedes ist eine starke Luxusmarke und ein Statussymbol. Schon früh schwenkte man mit BYD in China zum einen auf E-Autos um und zum anderen auf den chinesischen Markt. Und da alle guten Dinge drei sind, setzt man seit neusten zusätzlich noch auf Mobilitätsplattformen. Meiner Meinung nach ebenfalls ein Zukunftsmarkt. Zudem kann man sich als deutscher Autobauer der Unterstützung der Politik sicher sein.

Das Wachstum der Branche lässt allerdings zu wünschen übrig. Auch, wenn Europa besonders stark leidet, sind die Verkaufszahlen nirgendwo am Explodieren. Künftig wird es außerdem eine Herausforderung sein weiterhin viel Geld in Forschung zu pumpen, während man nach einigen Jahren auch mal wieder positive Cash Flows fahren sollte. Im Bereich E-Mobilität muss man auch noch aufpassen, dass einem Newcomer wie Tesla nicht der Rang ablaufen. Von der Marktkapitalisierung hat es dieses Unternehmen beispielsweise ja schon geschafft.

Investmententscheidung

Aufgrund meiner bisherigen Analysebestandteile und der nicht vergebenen Punkte ziehe ich in Summe 6,5 Punkte bzw. 32,5% Sicherheitsmarge ab. Für das Kauflimit ziehe ich diesen Prozentsatz vom Fair Value ab und lande somit bei 118,27€. Für die Verkaufsschwelle ziehe ich den Wert von einer hypothetischen maximalen Verkaufsschwelle von 150% ab und lande somit bei 205,87€.

Bei einem aktuellen Kurs von ca. 77€ ist die Daimler Aktie momentan meiner Meinung nach wirklich ein Schnäppchen. Wer den Einstieg in diese Branche sucht, sollte sich diesen Titel mal genauer anschauen. On Top noch eine ganz aktuelle Info. Während meiner Recherchen wurde heute bekannt, dass der Daimler Konzern aufgespalten werden soll. Dabei wird das LKW-Geschäft separat an die Börse gebracht. Für die Auto-Sparte heißt das mehr Geld und für die Aktionäre die Möglichkeit, dass beide Unternehmensteile für sich mehr wert sind als im Konzern.

Daimler Logo

Fazit

Im Rahmen der Autobauer besticht Daimler zum einen durch die Diversifikation und zum anderen durch die günstige Bewertung. Es gibt zwar viele Risiken, diese sind allerdings meist branchenweit zu sehen. Und, wenn man diese Risiken schon eingehen möchte, dann doch am besten mit einem deutschen Autobauer, der in der Politik einen richtigen Wegbereiter vorfindet. Auch, wenn der Titel recht günstig aussieht, bin ich relativ allergisch auf niedrige Margen. Auch, wenn ich Tesla noch nicht analysiert habe, denke ich, dass der Weg von Tesla der richtigere ist. Damit meine ich jetzt nicht zwingend die E-Autos, sondern die Produktion komplett ins eigene Haus zu holen, statt unendlich viele Zulieferer und Händler zu haben. So bleibt wesentlich mehr Marge im Unternehmen.

Soweit aber meine Meinung zu Daimler und ein kleiner Ausreißer zu Tesla am Ende. Was denkt ihr denn zu dem einen oder anderen Unternehmen? Findet ihr die deutschen Autobauer überhaupt attraktiv oder sagen sie euch nicht so zu? Lasst mir eure begründete Meinung gern in den Kommentaren, damit wir alle was davon haben. Ansonsten bedanke ich mich wie immer fürs Reinschauen und sage bis bald!

Inhalte werden geladen
Archive
Kategorien
FinanzFeed

    Bekannt aus
    Weitere super Finanzblogs