Deutsche Telekom Aktienanalyse – Die aufstrebende deutsche Macht in den USA

Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und heute geht es auf euren Wunsch hin mal wieder in meine heiß geliebte Telekommunikationsbranche. Ich freue mich sehr, dass ihr die Deutsche Telekom in die Analyse gevotet habt und ich nun auch endlich nach den Vorreitern aus anderen Ländern auch den deutschen Top-Kandidaten der Branche unter die Lupe nehmen kann. Vielleicht finden wir in der Deutschen Telekom Aktie ja mal wieder eine Möglichkeit günstig in der Heimat zu investieren. Wenn du wissen willst, was die Aktie meiner Meinung nach wert ist und wo die Fallstricke beim Unternehmen sind, dann bleib dran. Viel Spaß mit der Deutsche Telekom Aktienanalyse!

Grundlagen

Zuerst schauen wir uns nun die Grundlagen des Unternehmens an. Das machen wir, indem wir zum einen das Geschäftsmodell unter die Lupe nehmen. Daneben werden wir auf der anderen Seite auch den historischen Werdegang des Unternehmens betrachten. Beides dient dazu die späteren Ausführungen besser verstehen und die Zahlen besser einordnen zu können.

Geschäftsmodell

Also das Geschäftsmodell der Deutschen Telekom entspricht den ganz typischen Telekommunikations-Dienstleistungen. Insbesondere zu nennen sind dabei Mobil- und Festnetztelefonie sowie Internetanschlüsse und andere Datendienste. Besondere Ausreißer, z.B. eine Medientochter so wie ehemals Warner bei AT&T, gibt es hier nicht.

Historische Eckdaten

1995 wurde die Deutsche Bundespost in die Aktiengesellschaften Deutsche Post, Deutsche Telekom und Deutsche Postbank aufgespalten. Im Rahmen dieser Privatisierung begann also die Geschichte des Unternehmens. Auch heute ist der Staat noch mit über 30% am Unternehmen beteiligt. Die Deutsche Telekom hat also mit der Deutschen Bundespost schon eine lange Tradition, ich beschränke mich hier jetzt aber auf den Werdegang ab 1995.

Nach der Aufspaltung stand ein Jahr später direkt der Börsengang an. Noch aus Zeiten der Deutschen Bundespost sicherte das Fernmeldeanlagengesetz der Telekom als Rechtsnachfolger eine Monopolstellung zu. Mit dem Telekommunikationsgesetz fiel dieses Monopol und man war nun Wettbewerbern ausgesetzt, hatte aber natürlich immer noch viel Vorsprung durch den vorhandenen Netzausbau. In den meisten Ländern sind immer noch die ehemaligen staatlichen Unternehmen vorherrschend. So z.B. auch Telefónica in Spanien oder Orange in Frankreich. Ende der 90er mündete das Unternehmen in eine 4-Säulen-Strategie mit der Telecom, T-Mobile, T-Online und T-Systems. Insbesondere die Mobilfunksparte wuchs schnell, da man hier Anfang der 2000er in den USA für knapp 40 Mrd. USD zwei Unternehmen kaufte, die dann später in die Sparte T-Mobile US umbenannt werden sollten.

Nach der Finanzkrise wurde klar, dass man etwas Kosten einsparen musste. Der ehemals öffentliche Dienst hatte viel zu viele Stellen angesammelt, sodass man einen Überhang von 50.000 Stellen im Konzern sah. Zum Vergleich, die Deutsche Telekom hat heute noch ca. 225.000 Mitarbeiter. Das war also damals schon ein großer Kostenfaktor. 2011 wollte man die mittlerweile sehr große Tochter T-Mobile US an AT&T verkaufen, die so ihr Mobilfunkgeschäft stärken wollte. Aufgrund kartellrechtlicher Einschränkungen wurden die Kaufverhandlungen allerdings abgebrochen. Insbesondere T-Mobile US war es aber, die in den kommenden Jahren auch durch Akquisition weiter stark gewachsen ist. Jüngst wurde in 2020 die Fusion mit Sprint beschlossen, dem bis dato viertgrößten Mobilfunkbetreiber in den USA. Nach Auslaufen der Marke Sprint wird diese in den Konzern integriert. Diese Fusion sehen wir später auch noch in den Finanzen.

Produktanalyse

Nachdem wir uns die Geschichte angesehen haben, wollen wir mal sehen in welcher Umsatzverteilung die Geschehnisse heute gemündet sind. Zuerst schauen wir uns hier wieder die Geschäftsgebiete an, wie sie heute vom Unternehmen aufgegliedert werden, und betrachten dann die regionale Verteilung der Umsätze.

Geschäftsgebiete

Leider teilt die Telekom ihre Umsätze auch bei den Geschäftsgebieten schon einfach nach Länderschwerpunkten auf. Deswegen ist es vielleicht eher interessant, dass tatsächlich 95% der Umsätze aus Telekommunikationsdienstleistungen stammen und 5% auch aus der Entwicklung neuer Technologien. Um jetzt noch ein Verständnis dafür zu bekommen, wo der Schwerpunkt der Dienstleistungen liegt, kann man sich die Abonnenten der einzelnen Bereiche anschauen. Während man im Mobilfunk gut 140 Millionen Verträge vorweisen kann, sind es im Festnetz nur 27 Millionen. Weiter fallen in die 95% Umsatz aber auch noch Internet und Medienportale sowie der Verkauf von Zubehör.

Deutsche Telekom Aktienanalyse
Quelle: Marketscreener.com

Absatzmärkte

Geografisch gesehen ist man insbesondere in den USA und Europa tätig. Und was meint ihr wo die Deutsche Telekom ihren Hauptumsatz macht? Falsch! Nicht in Deutschland. 61% der Umsätze kommen aus den USA. Vor der Übernahme in 2019 war der Anteil in den USA noch bei 50%. Europa insgesamt weist die restlichen 39% auf, wobei allein in Deutschland schon 23% insgesamt erwirtschaftet werden. Ein gewisser Anteil der Umsätze kommt also auch noch aus dem Heimatmarkt, dem man allerdings schon komplett entwachsen ist.

Deutsche Telekom Aktie Analyse
Quelle: Marketscreener.com

Auswertung

Die Geschäftsgebiete scheinen der üblichen Verteilung von Telekom-Großkonzernen zu entsprechen. Bei der räumlichen Verteilung bekommt die Deutsche Telekom allerdings nur noch gerade so einen Punkt. Der Fokus auf die USA ist schon ziemlich groß und die Tätigkeit in Europa zu großen Teilen auf Deutschland beschränkt. Also gerade noch so 2 von 2 Punkten.

Branchenanalyse

Schauen wir uns in der Telekom Aktienanalyse aber zunächst einmal die Branche insgesamt an bevor wir weiter auf das Unternehmen im speziellen eingehen. Wie leicht ist es in der Branche Geld zu machen und wie viel Freiheit haben Unternehmen hier bei der Preisgestaltung?

Attraktivität der Branche

Die Telekommunikation ist ein grundlegendes Bedürfnis. Problematisch, dass jeder Mensch nur einen Telefon-, Handy- und Internetvertrag braucht. Bezüglich des Wachstums im Mobilfunk habe ich Nutzerzahlen von Smartphones in Deutschland gefunden. Hier steigen die Nutzerzahlen kontinuierlich und sind mittlerweile bei 75% angekommen. In der Gruppe 14- bis 49-Jährige ist der Anteil der Smartphonenutzer sogar bei 95%, sodass alleine über natürliche Fluktuation der Anteil an der Gesamtbevölkerung steigen sollte. Die USA sollten ein vergleichbarer Markt zu Deutschland sein.

Wettbewerber

In 2019 war die Deutsche Telekom der sechstgrößte Telekommunikationsanbieter der Welt und der größte Anbieter Europas. Die Top 3 der weltweiten Konkurrenten sind AT&T, Verizon sowie China Mobile.

Kunden

Hier kann man die Branche nur bedingt über einen Kamm scheren. Bei der Telekom kann man zumindest sagen, dass die Kunden zum Großteil privat sind. Bei anderen Unternehmen der Branche kann das je nach Spezifikation auch anders aussehen.

Zulieferer

Das grundlegende Gerüst des Unternehmens sind Satelliten und Kabel. Dieses Fest- und Mobilnetz ist bei Telekom schon lange gut aufgestellt, auch, wenn man den Glasfaserausbau verpennt hat. Insofern gibt es keine Abhängig von Zulieferern wie bei produzierenden Unternehmen.

Ersatzprodukte

Leider hat der Telefon-, Internet- und Handyvertrag den Nachteil, dass es (solang man ausreichende Verbindungsqualität hat) völlig egal ist bei welchem Anbieter man ist. Ähnlich ist es z.B. bei Stromversorgern. Welches Symbol links oben auf meinem Handy angezeigt wird oder welcher Router irgendwo in der Ecke unterm Tisch steht ist völlig irrelevant und hier gibt es auch keinen aktuellen Produkthype wie bei Handys oder Autos, sodass der Konkurrenzkampf echt hart ist. Letzten Endes gibt es aber keinen kompletten Ersatz dazu Internet oder Telefon zu nutzen.

Markteintrittsbarrieren

Durch das notwendige Netz ist es entweder von Nöten dieses selbst aufwendig aufzubauen oder sich bei bestehenden Netzbetreibern einzumieten. Ersteres ist mit hohen Kosten verbunden, für die man einen Finanzierungspartner braucht. Letzteres macht die ohnehin schon vorhandene Konkurrenz natürlich noch stärker.

Auswertung

Die Branche erhält von mir 5 von 6 Punkte. Allein die Wettbewerber machen die Preisgestaltung schwierig. Die restlichen Punkte lassen ausreichend Freiraum bei der Preisgestaltung.

Marktstellung

Nachdem wir uns die Telekommunikationsbranche jetzt genauer angesehen haben, wechseln wir nun dazu über, dass wir uns speziell nochmal die Deutsche Telekom anschauen. Wir bewerten wie gut sie sich am Markt positioniert hat.

Produktentwicklung

Die Produktentwicklung und M&A-Strategie, die ich hier auch immer reinzähle, ist sehr gut. Seit 2016 unterstützt man das Telecom Infra Project, das Innovationen in der Branche beschleunigen soll. Daneben hat man insbesondere das US-Geschäft komplett aus Akquisitionen aufgebaut. So schaffte man es nach der letzten Übernahme zum zweitgrößten Mobilfunkanbieter in den USA. Interessant finde ich in Europa auch die mögliche künftige Wende die Infrastruktur zu verkaufen und sich einzumieten. In meiner American Tower Aktienanalyse lege ich dar, wie viel lukrativer es auch für Telekommunikationsanbieter ist seine Masten zu verkaufen und sich dann günstiger einzumieten. Zudem wird durch die Verkäufe viel Cash frei, das man dann wieder anderweitig investieren kann.

Möglichkeit einzukaufen

Wie bereits gerade erwähnt eher irrelevant. Soll an dieser Stelle jedoch positiv auffallen, dass es an sich keine notwendigen regelmäßigen größeren Einkäufe gibt.

Einflüsse auf das Geschäft

An sich fallen einem wenige Einflussfaktoren auf den Geschäftsbetrieb ein. Lediglich Stromausfälle und Naturkatastrophen können das Netz eventuell schädigen. Neue Technologien wie Starlink von Elon Musk könnten dem traditionellen Netz auch den Rang ablaufen, momentan sieht es allerdings noch nicht danach aus.

Marketing

Aufgrund der großen Konkurrenz und der Austauschbarkeit der Produkte, kommt dem Marketing ein großes Budget zu. Neben Konsumprodukten ist Telekommunikation wohl eine der größten Werbepartner von Werbeplattformen. Die Alleinstellungsmerkmale sind verschwindend gering, sodass man hier viel investieren muss, um aus der Masse herauszustechen.

Wachstumsmöglichkeiten

Die leicht steigende Anzahl der Smartphone-Nutzer sollte zu einem Anstieg der Mobilfunkverträge und somit auch der Umsatzerlöse der Deutschen Telekom führen.

Unternehmensführung

CEO der Deutschen Telekom ist bereits seit 2014 Timotheus Höttges. Nach seinem Studium in BWL in Köln war er zunächst in einer Unternehmensberatung untergekommen. Dort war er schwerpunktmäßig im Bereich Dienstleistungen tätig. Danach war er in VIAG Konzern tätig, in dem er viele verschiedene kaufmännische Tätigkeiten innehatte. Aufgrund dessen, dass es sich hier um einen Mischkonzern handelte, konnte er wieder viel Erfahrung mitnehmen. Danach landete er im Jahre 2000 aber auch letztendlich bei der Deutschen Telekom. Zunächst war er hier für T-Mobile tätig, erst national und dann international, wechselte dann aber in den Konzernvorstand, wo er für Breitband und Festnetz verantwortlich war. Vor seiner Zeit als CEO war er bereits 4 Jahre CFO des Unternehmens. Auch Höttges erfüllt somit die Kriterien meiner Lieblings-CEOs, sprich erst Unternehmensberatung oder Wirtschaftsprüfung und dann vor der Stelle als CEO schon als CFO tätig gewesen. Daneben ist er aber auch noch im Aufsichtsrat beim FC Bayern München, Henkel und Daimler.

Der Manager baut das strategisch wichtige US-Geschäft aus. Quelle: Christoph Papsch für Handelsblatt
Foto: Christoph Papsch für Handelsblatt

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Aufgrund der historischen Bedeutung der Telekommunikationsbranche, ist diese traditionell stark reguliert. Bei der teilstaatlichen Deutschen Telekom ist das natürlich noch strikter der Fall. Auch Datenschutzvorschriften werden in der aktuellen Zeit immer stringenter.

Auswertung

Für das schwierige Marketing und sowie das rechtliche Gerüst bekommt die Deutsche Telekom zwei Punkte abgezogen. Insgesamt sind wir noch bei 5 von 7 Punkten für die Marktstellung.

Unternehmensbewertung

Nun wollen wir dann mal schauen wir sich das Unternehmen finanziell entwickelt hat. Dafür schaue ich mir wie immer diverse Werte im 5-Jahres-Vergleich an. Anschließend nutze ich die Werte ebenfalls, um über meine Bewertungsmodelle einen fairen Wert je Aktie zu bekommen. Jetzt wollen wir aber erstmal ein aussagekräftiges Bild über die Finanzlage der Deutschen Telekom erhalten.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen +14,0%
  • Umsatz +6,5%
  • Operativer Gewinn +13,5%
  • Operative Marge 10,9%
  • Free Cash Flow +8,0%
  • Operativer CF +8,0%
  • Eigenkapitalquote 18,5%
  • Fremdkapitalkosten +10,1%
  • Dividendenwachstum +3,8% (+3,1% je Aktie)
  • Dividendenrendite 4,0% (aktuell 3,4%)
  • Ausschüttung des FCF 30,7%
  • Übergewinn +32,1%
  • Kurs-Buchwert-Verhältnis 1,98x
Deutsche Telekom Umsatz
Quelle: Aktienfinder.net

Erläuterung der Zahlen

Im Vergleich zu den anderen großen europäischen Telekommunikations-Konzernen sehen wir hier insbesondere zwei große Unterschiede. Zum einen weist die Deutsche Telekom ein viel stärkeres Wachstum auf, da man sein Tätigkeitsfeld nicht nur auf den Heimatmarkt oder, etwas weiter gefasst, Europa beschränkt, sondern den Sprung über den großen Teich gewagt hat. Dort kann man auch durch Akquisitionen stark wachsen. So blicken wir hier insgesamt auf starke Wachstumswerte. Auch das Eigenkapital ist trotz der Unternehmenskäufe noch im akzeptablen Bereich, vor allem weil regelmäßig Gewinne eingefahren werden. Das KBV ist zwar etwas höher als bei anderen Unternehmen der Branche, allerdings noch nicht sehr teuer.

Deutsche Telekom Cash Flow
Quelle: Aktienfinder.net

Aber auch das Cash-Management bei der Deutschen Telekom ist anders als bei den anderen Unternehmen. Die Telekommunikationsbranche ist schon länger für hohe und konstante Dividenden bekannt. Mit rd. 4% durchschnittlicher Dividendenrendite ist auch die Telekom nicht gerade knausrig. Man bleibt aber in Puncto Dividende deutlich hinter den Konkurrenten zurück, obwohl man bei durchschnittlich 30% Ausschüttung des Free Cash Flows die Möglichkeiten dazu hätte mehr auszuschütten. Bei diesen Zahlen muss man dem deutschen Unternehmen allerdings 2 von 2 Punkten zugestehen.

Fair Value

Um jetzt auf einen fairen Wert zu kommen, nutze ich die gerade genannten Zahlen und pflege sie in mein Discounted Cash Flow- und Übergewinnmodell ein. Für die Zukunft gehe ich abweichend vom historischen Wachstum von einem langfristigen Wachstum von 3% aus, da in 2020 auch die Akquisition ihren Beitrag geleistet hat. Die Eigenkapitalkosten belaufen sich dabei wieder auf 10%, da ich mein eigenes Kapital mit diesem Prozentsatz verzinst haben möchte. Aufgrund der aktuellen Zinsen für langfristige Anleihen gehe ich von 4% Fremdkapitalkosten aus. Mit dem Ergebnis aus den Berechnungsmodellen geglättet um das aktuelle Kursziel der Analysten komme ich auf einen fairen Wert je Aktie von 48,32€, was weit über dem aktuellen Kurs ist.

Chancen und Risiken

Interessant ist jetzt also das Chancen-Risiko-Profil und der anschließende Sicherheitsabschlag, um zu schauen, ob auch danach noch ein Abschlag zu Kurs vorhanden ist. Chancen sehe ich bei der Deutschen Telekom insbesondere in der vorhandenen Infrastruktur. Hier besteht die Chancen aus Asset-Deals viel Cash zu ziehen und gleichzeitig laufende Kosten zu reduzieren. Zusätzlich konnte man sich anders als die meisten Konkurrenten neben dem Heimatmarkt auch in einem weiteren Markt als einer der Marktführer etablieren.

Risiken sind vor allem der starre rechtliche Rahmen und der immer stärker werdende Datenschutz. Auch neue disruptive Technologien wie Starlink können dem Geschäftsmodell insgesamt gefährlich werden.

Investmententscheidung

Der Sicherheitsabschlag ist hier also auch relativ niedrig. Aufgrund der bisherigen Punktabzüge liegt auch der Sicherheitsabschlag nur bei 15%. So kommen wir auf ein Kauflimit, bis zu dem ich kaufen würde, von 41,12€. Bei der Verkaufsschwelle ziehe ich die 15% von einer persönlichen maximalen Verkaufsschwelle von 150% ab und komme so auf 65,31€ bis zu denen ich halten würde.

Bei einem aktuellen Kurs von 17,88€ sehen wir auch bei diesem Telekommunikationsunternehmen wieder einen starken Abschlag zu dem von mir ausgemachten Kauflimit. Mit über 56% Abschlag habe ich mit der Deutschen Telekom einen neuen Top-Kandidaten für meinen Einkaufszettel gefunden.

Deutsche Telekom Logo

Fazit

Die Telekommunikationsbranche hat wieder zugeschlagen. Mit der Deutschen Telekom sorgt ein weiteres Unternehmen der Branche dafür, dass sich meine Meinung hierzu bestätigt. Ich denke hier existiert branchenweit eine deutliche Unterbewertung und in der Tat wirken die Unternehmen in den News ja auch nicht allzu sexy. Jahrelange Kursverluste und teils KBVs kleiner 1 zeigen bei den jeweiligen Marktführern der einzelnen Staaten deutlich günstige Kurse. Gerade hier ist man aber aufgrund der branchentypisch hohen Dividendenrendite auch nicht auf künftige Kursexplosionen angewiesen. Ich fühle mich in der Branche wohl und werde hier auch künftig gerne mehr investieren.

Wie schaut es denn bei euch aus? Investiert ihr ebenfalls gern in diese Branche? Hierzu gab es ja schon einige weitere Analysen auf dem Finanzplaneten. In dem Zuge interessiert mich hier natürlich auch besonders eure Meinung zur Deutschen Telekom. Seht ihr das Unternehmen besser aufgestellt als die internationale Konkurrenz oder eher im Hinterfeld? Lasst mir eure Meinung gern in den Kommentaren stehen. Wenn euch das Video gefallen hat und ihr künftig auch weitere Aktienanalysen dieser Art sehen wollt, dann lasst mir doch außerdem gern ein Abo da und aktiviert die Glocke. So könnt ihr direkt mit als erstes über meiner Meinung nach neue Kaufgelegenheiten informiert werden. Ansonsten bedanke ich mich wie immer fürs Reinschauen und sage bis bald!

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