Diageo Aktienanalyse – Die feuchtfröhliche Dividende ist hoch im Kurs

Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und heute kümmern wir uns um den feuchtfröhlichen Titel Diageo. Was genau das Unternehmen produziert, klären wir gleich. Bei euch stößt die Diageo Aktie allerdings auf ziemlich viel Interesse. Im Community-Tab hattet ihr diese mit deutlichem Vorsprung in die Analyse gevotet. Deswegen wollen wir uns jetzt mal mit der Frage beschäftigen, ob das Unternehmen nachhaltig wirtschaftet und, ob sich hier ein Einstieg vom Fair Value her lohnt oder aktuell teuer ist. Viel Spaß mit der Diageo Aktienanalyse!

Grundlagen

Zuerst schauen wir uns wieder die Grundlagen des Unternehmens an. Genauer gesagt sind das zum einen das Geschäftsmodell und zum anderen die Geschichte des Unternehmens. So bekommen wir ein Gefühl für das Unternehmen und können die Zahlen später besser in den Kontext einordnen.

Geschäftsmodell

Ähnlich zu AB InBev und Heineken vertreibt Diageo alkoholische Getränke. Welches Produktportfolio das Unternehmen vertreibt und welche Marken sich unter dem Dach von Diageo zusammenfinden, klären wir gleich.

Historische Eckdaten

Diageo entstand in 1997 als Fusion der Guinness Brauerei und Grand Metropolitan. Diese beiden Vorgänger sind natürlich schon um einiges älter. Beide Unternehmen waren schon im Bereich alkoholische Getränke tätig und vereinten ihre Kräfte fortan unter dem Namen Diageo. Andere Tätigkeitsfelder stieß man ab, um den Fokus neu auf Spirituosen auszurichten. So verkaufte man schon 2000 das Knack&Back-Unternehmen Pillybury an General Mills und 2002 verkaufte man für 1,5 Mrd. USD Burger King. 2014 verkaufte man dann auch noch ein Hotel in Schottland und Anteile an Winzern.

Danach ging es in den 2010ern so richtig auf Shoppingtour, um den neuen Fokus auf das Spirituosengeschäft auszubauen. Durch die Verkäufe war die Kriegskasse gefüllt. So kauft man 2011 den Spirituosen Marktführer der Türkei für 2,1 Mrd. USD und 2012 übernahm man für 300 Mio. Pfund mit Ypioca den meistverkauften Cachaca in Brasilien. 2013 stieg man auch in den größten indischen Spirituosenhersteller ein. Es folgten weitere Marken insbesondere im Whiskey Segment aber auch Tequila-Marken gehören seit diesem Jahrzehnt zum Portfolio. Bekannte Marken der Unternehmensgruppe sind Guinness, Johnnie Walker, Baileys, Smirnoff, Captain Morgan, Gordon’s Gin, Yeni Raki und Kilkenny. Der Schwerpunkt liegt markentechnisch heute aber absolut bei Whiskey. Hier findet man die meisten Marken.

Produktanalyse

Egal wo der Markenschwerpunkt von Diageo liegt, uns interessiert jetzt vor allem, wo und womit der Umsatz im Unternehmen generiert wird. Hier achten wir auf eine möglichst große Diversifikation.

Geschäftsgebiete

Bei Diageo kommen 82% der Umsatzerlöse aus dem Kerngeschäft mit Spirituosen. Aus Bier kommt wahrscheinlich dank Guinness noch 13%. Weitere 4% kommen dann noch aus der Sparte Ready to Drink, bei der es sich um fertig gemixte und abgefüllte Cocktails oder Alkopops handelt. Der letzte Prozent wird dann nicht weiter aufgeschlüsselt.

Diageo Aktienanalyse
Quelle: Marketscreener.com

Absatzmärkte

Selten habe ich räumlich so detaillierte Umsatzerlöse gesehen. Bei Diageo sind sie sogar zu kleinteilig, um sie jetzt alle nacheinander zu beschreiben, weswegen ich sie euch mal nach Kontinenten aufgeteilt habe. Der Großteil kommt durch die USA aus Nordamerika. Hier werden 41% der Umsatzerlöse eingespielt. In Europa sowie dem Asien-Pazifik-Raum kommen jeweils noch 20% Umsätze, gefolgt von Afrika mit 11%. Das Schlusslicht ist Südamerika mit 8% der Umsatzerlöse.

Diageo Aktie Analyse
Quelle: Marketscreener.com

Auswertung

Regional kann man hier also auf jeden Fall den Punkt geben. Aufgrund des reichhaltigen Produktportfolios und der vielen Schnapssorten, die hier unter Spirituosen zusammengefasst werden, gebe ich außerdem auch den Punkt für die Diversifikation bei den Geschäftsgebieten. Insgesamt also 2 von 2 Punkten.

Branchenanalyse

Den Großteil seiner Umsätze macht Diageo also mit Schnaps. In der Branchenanalyse wollen wir uns deswegen mal die Getränkebranche mit genauerem Blick auf die Spirituosen anschauen. Wie attraktiv und leicht wird es wohl sein hier sein Geld zu verdienen.

Attraktivität der Branche

Bei einem Wachstum der konsumierten Menge an Schnaps von 4,3% in 2022, gehen Analysten von einer jährlichen Umsatzsteigerung bis 2025 von 6,9% aus. Geht man von einer leicht erhöhten Inflationsrate aus, dann kommt das gut hin. Der Alkoholkonsum steigt mit aufsteigendem Wohlstand. Hier sind also besonders die Emerging Markets ein Wachstumstreiber. In den vergangenen Jahrzehnten sind hier vor allem Indien und China zu nennen.

Wettbewerber

Wer einmal in einem Getränkemarkt am Schnapsregal vorbeigeschlendert ist, der weiß wie viel Auswahl es dort an Getränken gibt. Dafür muss man nicht extra in einen Whiskey Fachhandel. Analog zur Auswahl ist natürlich auch die Anzahl der Hersteller und der Wettbewerb unter diesen sehr groß. Diageo war bis 2017 hier der Branchenprimus, danach wurde man vom chinesischen Konzern Kweichow Moutai überholt.

Kunden

Da die Hersteller in der Regel keine eigenen Stores betreiben, sind die Kunden des Unternehmens gewerblich. Man verkauft die Spirituosen und das Bier erst an die Gastronomie und den Einzel- oder Großhandel bevor die Getränke an den Konsumenten kommen.

Zulieferer

Die verschiedenen Grundstoffe der verschiedenen Spirituosen führen zu ganz unterschiedlichen Zulieferern. Zudem produzieren die großen Hersteller meist an mehreren Standorten, sodass die Lieferanten auch noch variieren.

Ersatzprodukte

An sich kommt der menschliche Körper ja auch sehr gut allein mit Wasser aus, sodass keine Notwendigkeit besteht Alkohol geschweige denn Spirituosen zu trinken. Ersatzprodukte sind deswegen alle anderen Getränke. Aber auch innerhalb der Spirituosen gibt es einiges an Auswahl, sodass man hier auch von aktuellen Trends abhängig ist.

Markteintrittsbarrieren

Zumindest in Deutschland ist der Markteintritt relativ schwierig, da man ein Brennrecht braucht. Das ist die Erlaubnis Schnaps zu brennen. In anderen Ländern gibt es da wieder ganz andere Vorschriften und Regeln. Gerade bei jahrelang gereiften Whiskeys hat man außerdem naturgemäß eine relative lange Vorlaufzeit.

Auswertung

Es gibt in der Branche sehr viel Konkurrenz und seine Produkte muss man über gewerbliche Kunden absetzen. Zusätzlich sind die Produkte Luxusgüter. All das erschwert die Preissetzung. Aus diesen Gründen gibt es hier auch nur 3 von 6 Punkten in der Branchenanalyse.

Quelle: Pixabay.com

Marktstellung

Nun wollen wir unser Augenmerk darauflegen wie sich Diageo am Markt positioniert hat. Stellt man sich für die Zukunft gut auf oder hat man im Vergleich zu anderen Herstellern der Branche das Nachsehen?

Produktentwicklung

Innerhalb der einzelnen Marken schafft Diageo immer neue Produktreihen. Als Beispiel hat man unter der Marke Smirnoff Smirnoff Ice erfunden, den Wodka mit einer Lemonnote versetzt oder bietet auch fertig gemixte Cocktails an. Zum anderen kauft das Unternehmen regelmäßig neue Marken auf und vergrößert so auf einen weiteren Weg das eigene Produktportfolio. In jedem Fall wächst die Produktvielfalt regelmäßig.

Möglichkeit einzukaufen

Für die eigenen Produkte benötigt man keine speziellen Grundstoffe. Oft sind an den Destillerien sogar eigene Felder angrenzend. Insofern hat man hier eine gute Auswahl an Zulieferern. Zusätzlich dazu hat Diageo aufgrund der eigenen Größe auch eine gute Verhandlungsposition, um den Preis beim Lieferanten zu drücken.

Einflüsse auf das Geschäft

Je nachdem wo man sich auf der Welt befindet, gibt es verschiedene Trends bezüglich des Alkoholkonsums. In den Industrieländern wie Deutschland verzeichnet man in den letzten Jahrzehnten einen sinkenden Konsum pro Kopf. Hier konnte man sich das Luxusgut bereits lange leisten und momentan greift eher der Gesundheitstrend und das Bewusstsein für die gesundheitlichen Schäden durch Alkohol um sich.

In den Entwicklungsländern ist dieser Trend ganz anders. Gerade China und Indien sorgten dafür, dass der weltweite Alkoholkonsum seit 1990 deutlich gestiegen ist. Hier erlebte man einen riesigen wirtschaftlichen Aufschwung und Tabak und Alkohol sind als Genussmittel in der breiten Bevölkerung angekommen.

Marketing

Der Marketingaufwand ist knallhart. Aufgrund der hohen Austauschbarkeit und fehlenden Notwendigkeit sowie der großen Konkurrenz, müssen Unternehmen hier regelmäßig Werbekampagnen fahren. Wenn man an Captain Morgan denkt, dann muss man sagen, dass die Werbung auch Wirkung zeigt und einen großen Bekanntheitsgrad erlangt. Der regelmäßige Marketingaufwand drückt allerdings den Preis.

Wachstumsmöglichkeiten

Schaut man sich das globale Wachstum der Spirituosen an und kombiniert es mit der Akquisitionsstrategie von Diageo, sieht man deutliches Wachstumspotenzial. Insbesondere die Tätigkeit des Unternehmens in den Emerging Markets sollte als Wachstumstreiber fungieren.

Unternehmensführung

CEO von Diageo ist Ivan Menezes. Geboren und aufgewachsen ist er in Indien, da sein Vater Vorsitzender der dortigen Eisenbahnverwaltung war. Er studierte auch in Indien und ging für den MBA dann aber an die Northern University in Illinois, USA. Nach ersten beruflichen Stationen u.a. bei der Whirlpool Corp. und Nestlé Indien, wechselte er 1997 bei Gründung zu Diageo. Dort arbeitete er sich weiter hoch, wurde zunächst COO und 2013 CEO. Daneben ist er auch heute noch in weiteren Aufsichtsräten und Gremien tätig. Insgesamt kann er also eine diversifizierte Berufserfahrung vorweisen. Durch seine Tätigkeit bei Diageo gehören ihm mittlerweile Aktien des Unternehmens im Wert von ca. 55 Mio. USD.

Diageo CEO

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Sowohl die Produktion als auch der Vertrieb von Alkohol und insbesondere Spirituosen ist äußerst stark reglementiert. Je nach Land ist die Tragweite zwar unterschiedlich aber völlig freie Hand hat man wohl nirgends.

Auswertung

Das Marketing dürfte aufgrund der großen Konkurrenz und Austauschbarkeit teuer sein und auch die rechtlichen Bestimmungen der verschiedenen Produktions- und Vertriebsstandorte erschweren die Arbeit. Dafür ziehen wir jeweils einen Punkt ab und landen bei 5 von 7 möglichen Punkten für die Marktstellung.

Unternehmensbewertung

Als nächstes wollen wir uns mit den Finanzwerten das Kernelement der Unternehmensbewertung anschauen. Die bisherige Analyse diente lediglich zur Prognose des Wachstums, als auch zur Bestimmung des späteren Sicherheitsabschlags. Ich analysiere jetzt erst die wirtschaftliche Lage von Diageo und pflege die Zahlen dann in meine Bewertungsmodelle ein, um auf einen fairen Wert je Aktie zu kommen. Danach ziehen wir den Sicherheitsabschlag ab und wissen dann bis zu welchen Kurs wir kaufen können.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen +2,8%
  • Umsatz +1,4%
  • Operativer Gewinn +3,3%
  • Operative Marge 29,2%
  • Free Cash Flow -2,7%
  • Operativer CF -1,4%
  • Eigenkapitalquote 29,4%
  • Fremdkapitalkosten -0,2%
  • Dividendenwachstum +2,6% (+3,8% je Aktie)
  • Dividendenrendite 2,6% (aktuell 2,4%)
  • Ausschüttung des FCF 70,9%
  • Übergewinn +5,9%
  • Kurs-Buchwert-Verhältnis 11,8x
Diageo Umsatz
Quelle: Aktienfinder.net

Erläuterung der Zahlen

Die Zahlen von Diageo sind hier etwas verzerrt. Gerade im letzten Jahr sind die Ertragswerte durch die Covid-19 Pandemie etwas geschrumpft, insofern spiegeln sie über den gesamten 5-Jahres-Zeitraum einen niedrigeren Wert wider als es ansonsten der Fall wäre. Aber auch mit Corona ist in den meisten Positionen noch eine gute Entwicklung zu verzeichnen. Dass Konsumgüterhersteller nicht exorbitant wachsen ist klar. Dennoch entwickelte sich das Unternehmen bis zur Krise stark. Auch die Marge gefällt mir für ein produzierendes Unternehmen sehr. Zuletzt schaffte man es auch trotz des Wachstums die Zinszahlungen zu reduzieren.

Diageo Cash Flow
Quelle: Aktienfinder.net

Die Dividende wuchs dafür und befindet sich mit über 70% des Free Cash Flows auch bereits auf hohem Niveau. Wachstumsraten der Dividende jenseits der bisherigen 2-4% dürften so schwierig werden, sofern das Unternehmen an sich nicht stärker wächst. Das KBV weist hier allerdings auf einen sehr teuren Titel hin, insbesondere für ein produzierendes Unternehmen. So gibt es aufgrund des Corona-Rückschlags aber erstmal einen von zwei Punkten in der Finanzanalyse.

Fair Value

Für die Berechnungsmodelle müssen wir jetzt erstmal das künftige Wachstum bestimmen. Das historische Wachstum sehe ich mit Blick auf den Corona-Dämpfer und das Branchenwachstum als etwas zu gering an. Deswegen korrigiere ich es auf 3% nach oben. Als kalkulatorische Eigenkapitalkosten des Unternehmens setze ich wie immer meine eigenen Renditewünsche von 10% an und konnte aufgrund langfristiger Anleihen von Diageo Fremdkapitalkosten von 4% ausmachen. Geglättet mit dem aktuellen durchschnittlichen Kursziel der Analysten landen wir hiermit bei einem fairen Wert je Aktie von 36,50€.

Chancen und Risiken

Diageo hat durchaus Stärken und Schwächen. Während man als westlicher Branchenprimus ein starkes Markenportfolio sein Eigen nennen darf, sehe ich insbesondere in den Tätigkeiten in den Emerging Markets enormes Absatzpotenzial. Die finanzielle Entwicklung des Unternehmens ist trotz Corona zufriedenstellend.

Auf der anderen Seite hat auch man auch in dieser Konsumgütersparte enorm viel Konkurrenz. Zusätzlich zu der großen Konkurrenz hat man auch noch hohe rechtliche Hürden bzw. Regularien, die im Alkoholbereich auf einen zukommen. Eigentlich schließen sich diese beiden Nachteile oft gegenseitig aus, aber hier trifft einen beides.

Investmententscheidung

In der bisherigen Diageo Aktienanalyse habe ich verschiedenste Aspekte des Unternehmens bewertet. Die Punktabzüge im Laufe der Analyse wandle ich nun in einen Sicherheitsabschlag um. Dabei ziehe ich pro Minuspunkt 5% Sicherheitsmarge ab. Insgesamt kommen wir so auf 30%. Diesen Abschlag ziehe ich nun als erstes vom Fair Value ab, um auf mein Kauflimit zu kommen. Das Kauflimit liegt demnach bei 25,55€. Für die Verkaufsschwelle ziehe ich die 30% Marge von einer von mir festgelegten maximalen Verkaufsschwelle von 150% ab. Diese liegt also bei 43,81€.

Der Preis für eine Diageo-Aktie liegt aktuell bei 42,48€. Damit ist mir Diageo also viel zu teuer. Wenn ich Aktien dieses Unternehmens hätte, würde ich sie gerade noch so halten, sie bei weiterer Kurssteigerung allerdings verkaufen.

Fazit

Grundlegend sind die Tabak-, Bier- und Spirituosen-Aktien ja schon sympathisch. Sie haben etwas Lasterhaftes, das in der heutigen Zeit ja immer mehr verrufen ist. Viele dieser Unternehmen sind auch rentabel und attraktiv aufgrund übertriebener Kursrückgänge in den letzten Jahren. Dazu gehört Diageo allerdings nicht. Meiner Meinung nach rechtfertigen die Ertragschancen der Zukunft keineswegs den aktuellen Preis. Während des Corona-Crashs hätte man kurzzeitig sehr günstig bewertet einsteigen können. So ist mir die Aktie aber zu teuer. Die Finanzen sind ok, das Geschäftsmodell nachhaltig und die Unternehmenskäufe strategisch sinnvoll. Teuer ist die Aktie meiner Meinung nach trotzdem.

Aber vielleicht übersehe ich ja einen wichtigen Punkt. Wenn ihr eine ganz andere Meinung zum Unternehmen habt, dann lasst es uns gern in den Kommentaren wissen. Denkt dabei bitte immer daran eure Meinung auch zu begründen. Nur so können wir als Community von mehreren Meinungen profitieren. Aber auch zustimmende Meinung sind natürlich gern gesehen. Ansonsten bedanke ich mich natürlich wie immer fürs Reinschauen und sage bis bald!

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2 Antworten auf „Diageo Aktienanalyse – Die feuchtfröhliche Dividende ist hoch im Kurs“

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