Heineken Aktienanalyse – Schmackhaftes Bier und leckere Renditen?

Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und heute kümmern wir uns sozusagen um den kleinen Bruder von Anheuser-Busch InBev. Auf dem Plan steht heute die zweitgrößte Brauereigruppe der Welt zu analysieren. Namentlich ist dies Heineken. Aufgrund des gleichnamigen Bieres ist das Unternehmen ungemein bekannter als der große Konkurrent, dafür aber um einiges kleiner. Schauen wir mal wie sich Heineken während Corona geschlagen hat und, ob auch diese Brauerei mit der Europameisterschaft eine Wende einleiten kann. Viel Spaß mit der Heineken Aktienanalyse!

Grundlagen

Auch bei Heineke schauen wir uns wieder mal das Geschäftsmodell an und gehen dann auf die Geschichte des Unternehmens ein. So sehen wir was das Unternehmen heute ausmacht und auch wie es zu dem geworden ist, was es heute ist. Durch mögliche Unternehmenstradition lassen sich auch immer Rückschlüsse auf die Zukunft ziehen.

Geschäftsmodell

Heineken ist die zweitgrößte Brauerei der Welt und lebt insbesondere von der bekannten gleichnamigen Marke. Neben „normalen“ Bieren bietet Heineken allerdings auch diverse Marken alkoholfreien Bieres an sowie mehrere Cider-Marken. Cider ist Apfelschaumwein, also ebenfalls alkoholisch. An einer genaueren Aufgliederung der Mengen wage ich mich in der Produktanalyse.

Historische Eckdaten

Die Brauerei wurde 1864 in Amsterdam gegründet, als der Gründer Gerard Heineken eine alte Brauerei aufkaufte. Bereits noch im 19. Jahrhundert gewann das Bier mehrere internationale Preise. 1917 bis 1940 übernahm sein Sohn die Leitung des Unternehmens. Er schaffte es eine Großproduktion aufzubauen und nach der Prohibition war man eine der liebsten Importbiere in den USA. Der Enkel des Gründers trat 1940 dem Unternehmen bei und wurde 1971 Vorstandsvorsitzender. Er machte es sich zur Aufgabe Heineken international zu vermarkten. Zwar war er nur bis 1989 Vorstand, allerdings blieb er bis 2002 im Unternehmen und damit starke 62 Jahre. Auch heute noch ist die Heineken-Familie zu 52,6% an der Heineken Holding N.V. beteiligt, die wiederum 50% an der Heineken N.V. besitzt. Das Aktienvermögen aus dem Besitz entspricht heute ca. 150 Mrd. USD.

Schon in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatte Heineken die Strategie Konkurrenten aufzukaufen und zu schließen, um die eigenen Marktanteile zu erhöhen. In 2008 wurde dann der Kauf von Scottish & Newcastle abgeschlossen, einer großen schottischen Brauerei. Nachdem Anheuser-Busch dann SAB Miller geschluckt hat, wurde man der zweitgrößte Brauereikonzern der Welt. 2010 fusionierte man mit FEMSA, dem größten Abfüller in Lateinamerika, um hier besser Fuß zu fassen. Neben diversen weiteren Unternehmenskäufen war insbesondere der Kauf von 40% der Anteile an der China Resources Enterprises in 2018 wichtig, um auch im wachsenden Markt Asien ein besseres Standing zu erhalten.

Produktanalyse

Jetzt wollen wir uns die Produktpalette von Heineken etwas genauer anschauen. Genauerer gesagt gehen wir darauf ein aus welchen Quellen das Unternehmen seine Umsätze generiert. Daneben interessiert natürlich auch die regionale Aufteilung der Umsätze.

Geschäftsgebiete

Leider unterteilt Heineken seine Geschäftsgebiete nicht detailliert. Insofern kann ich euch keine genauen Umsatzverhältnisse geben. Ein paar Eckdaten bekommt man allerdings aus dem letzten Annual Report. Während das gesamte Bierportfolio von Heineken 241,4 mhl ausmachte, wurden alleine 41,8 mhl Heineken produziert. Dabei weiß ich jetzt leider nicht, ob nur das normale Bier zählt oder zusammen mit den alkoholfreien Varianten gezählt wird. Man bemerkt allerdings die Wichtigkeit dieser einen Marke für den Erfolg des Unternehmens. Eine weitere genannte Zahl des Unternehmens ist die Produktion von insgesamt 14,1 mhl alkoholfreie Getränke und in einem Artikel konnte ich die Produktion von 5,6 mhl Cider finden. Neben rein alkoholischem Bier gibt es also auch noch eine Beimischung von anderen Getränken von knapp 10% der produzierten Biermenge.

Heineken Aktienanalyse

Absatzmärkte

Der Heimatmarkt Europa ist bei Heineken am stärksten ausgeprägt. Von hier fließen 42% der Umsätze in das Unternehmen. Von den amerikanischen Kontinenten kommen weitere 31% sowie insgesamt 14% aus Afrika, dem Mittleren Osten und Osteuropa und 13% dem Asien-Pazifik-Raum.

Heineken Aktie Analyse

Auswertung

Auch hier zeichnet sich also ein ähnliches Bild ab wie bei AB InBev aus der letzten Analyse. Nachdem man regional wirklich top diversifiziert ist, kann man risikotechnisch mit seiner Produktportfolio nicht wirklich glänzen. Zu 90% kommen die Umsätze aus alkoholhaltigen Bier und somit ist man von dessen nachhaltigen Erfolg in der Bevölkerung abhängig. Hier gibt es also wieder nur einen von zwei möglichen Punkten.

Branchenanalyse

Auch bei Heineken ist das einzig relevante Getränk beim aktuellen Produktportfolio das Bier. Diese Branche haben wir ganz aktuell auch in der letzten Analyse schon dargestellt. Viele der Passagen sind deswegen aus der letzten Analyse übernommen und bei Bedarf angepasst.

Attraktivität der Branche

Nach einer ziemlichen Durststrecke ab Mitte der 2010er Jahre, wo die jährliche Wachstumsrate negativ war, wird erwartet, dass der weltweite Biermarkt von 189 Mrd. USD in 2020 bei einer jährlichen Wachstumsrate von 8,2% auf 281 Mrd. USD in 2025 steigt. Aber auch nach dieser Erholungsphase soll der weltweite Bierumsatz um 5,7% p.a. wachsen, sodass er 2030 bei 730 Mrd. USD steht. Da Discos nach Corona wahrscheinlich gestürmt werden und auch private Feiern wie Hochzeiten oder runde Geburtstage nachgeholt werden, sobald man wieder Planungssicherheit hat, denke ich ebenfalls, dass es einen Aufholungseffekt geben wird. Die Fußball-EM könnte hier durchaus eine erste Initialzündung bewirken.

Wettbewerber

Wir man auf der nachfolgenden Grafik sieht, gibt es einige Brauereien. Ich war ganz verwundert, dass in den oberen Rängen keine deutsche Brauerei ist. In der Tat ist mit der Radeberger Gruppe die größte deutsche Brauerei erst auf Platz 21 der größten Brauereien auf der Welt. Was man aber ebenfalls sieht ist, dass die größten drei Wettbewerber hier schon fast 50% des Weltmarkts unter sich aufteilen. Insbesondere Anheuser-Busch InBev ist hier mit weitem Abstand der Spitzenreiter, gefolgt von der Heineken N.V., die immer doppelt so groß ist wie der Drittplatzierte aus China.

Bierbranche Wettbewerber

Kunden

Da die Brauereien keine eigenen Geschäfte besitzen, können sie ihre Biere nicht direkt an den Kunden bringen. Dafür brauchen sie den Großhandel und den Einzelhandel als Vertriebspartner. Das hat allerdings auch zur Folge, dass die Kunden gewerblich sind und die Preisverhandlung somit schwieriger werden.

Zulieferer

Zulieferer sind weltweit regionale Bauern, die Hopfen und Malz produzieren. Das sind zumindest in Deutschland die einzigen Zutaten bei einem Bier. In anderen Ländern komme noch andere Zutaten hinzu, allerdings sind die Lieferanten meist die örtlichen Bauern oder Bauernverbände. Über Terminkontrakte an der Rohstoffbörse kann man sich außerdem preislich absichern.

Ersatzprodukte

Wer Bier trinkt, der trinkt es nicht, weil es keine Alternative gibt. Es kommt denke ich darauf an, was gerade im Trend ist. Als ich Teenager war, waren es die Alkopops, dann kamen die Shots beim Feiern und später waren es Longdrinks und Mischgetränke haben sich auch heute neben Bier ihren Platz eingeräumt. An sich gibt es aber natürlich keine Notwendigkeit Alkohol zu trinken, sodass man diesen Punkt kritisch sehen muss. Greift in Zukunft ein Gesundheitstrend noch mehr als aktuell schon, dann könnten die Zahlen hier sinken. Der steigende Wohlstand in China und Indien führt aber aktuell zu steigendem Absatz.

Markteintrittsbarrieren

Die großen Brauereien haben zwei Vorteile. Zum einen haben sie sich bereits die großen Produktionsanlagen und das globale Vertriebsnetz aufgebaut, zum anderen haben sie Marken aufgebaut. Beides braucht enorm viel Zeit und finanzielle Mittel. Hinzukommt, dass die Herstellung von Alkohol in vielen Ländern mit rechtlichen Hürden verbunden ist. Auch Genehmigungsverfahren könne Zeit und somit auch Geld kosten.

Auswertung

In Summe heißt das, dass wir aufgrund der Wettbewerber, der gewerblichen Kunden und der reichhaltigen Auswahl an anderen Getränken hier 3 Punkte abziehen. Damit landen wir bei 3 von 6 möglichen Punkten.

Marktstellung

Nachdem wir jetzt unserer Branchenwissen nach der letzten Analyse nochmals aufgefrischt haben, können wir uns nun auch um die genaue Marktstellung von Heineken kümmern. Neben dem großen Konkurrenten AB InBev könnte es ein schwieriges Marktumfeld sein. Schauen wir uns das mal im Detail an.

Produktentwicklung

Auch Heineken bemüht sich mit neuen Produkten wie alkoholfreien Varianten und insbesondere auch Cider ihre Stellung zu verbreitern. Zusätzlich sehen wir in der Geschichte des Unternehmens auch, dass Unternehmenskäufe regelmäßig dazugehören. Neue Produkte und Unternehmenskäufe sind immer die beiden Punkte, die ich hier kontrolliere.

Möglichkeit einzukaufen

Hopfen und Malz sind keine Mangelware. Im Umkreis jeder Brauerei sollte es einige Bauern dieser Art zu finden geben. Zusätzlich mit den Rohstoffhandel an der Börse, kann man hier denke ich gut Möglichkeiten finden sich mit Rohstoffen zu versorgen.

Einflüsse auf das Geschäft

Den Gesundheitstrend sowie die rechtlichen Bedingungen habe ich ja schon erwähnt. Aktuell ist man außerdem sehr stark von Corona gebeutelt. Global gesehen sind die Emerging Markets ein enormer Markt, den man vielleicht noch stärker angehen sollte. Insgesamt ist Alkohol ja ein Luxusgut, vor allem Bier und Cider, was man nicht einfach in einer Scheune selber brennen kann. Von daher profitiert die Branche und somit auch Heineken vom steigenden Wohlstand in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Marketing

Marketing ist ein großer Posten bei den Brauereien. Wenn die Biere gegen andere Getränke schon gut austauschbar sind, dann sind sie es gegeneinander noch viel mehr. Das führt dazu, dass man mit Hilfe von Marketingmaßnahmen starke Marken aufbauen muss. Von den wertvollsten 8 Biermarken der Welt, gehört Heineken nur die gleichnamige Hausmarke. In dieser Übersicht seht ihr die angesprochenen Marken. Guinness steht ebenfalls allein für sich, wobei die restlichen sechs Marken zu Anheuser-Busch InBev zählen.

Stärkste Biermarken

Wachstumsmöglichkeiten

Dass der Markt in nächster Zeit große Sprünge machen dürfte, haben wir ja bereits gesehen. Bei Heineken sehe ich insbesondere das Investment in China als wichtig an, weil dieser Markt wie in den meisten Bereichen überproportional schnell wächst. Inwieweit die kleine Cider-Beimischung im Gesamtportfolio einen Push bringen kann, ist allerdings unklar. Falls das Getränk sich flächendeckend etabliert, so ist man hier allerdings Marktführer.

Unternehmensführung

Seit 2020 ist Dolf van den Brink CEO von Heineken. Er ist schon lange im Unternehmen und quasi selbst herangezüchtet. Vorher war er Leiter des wichtigen Asiengeschäftes und da sieht man wieder wo das Unternehmen aktuell den Fokus legt. Von Forbes wurde er als Leiter der US-Sparte auch zum einen der „40 besten Manager unter 40“ ernannt. Zusätzlich dazu, dass er in der Tat schon etwas auf der Welt herumgekommen ist und überall Managerposten von Heineken im Ausland angenommen hat, konnte er vor seiner Karriere bereits einen MBA an der Universität Groningen erwerben. Er selbst hält allerdings nur 500.000 USD am Arbeitgeber.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Alkoholherstellung ist in vielen Ländern streng reguliert. Oft braucht man Genehmigungen und Lizenzen, auch, wenn der große Konzern daran wohl nicht scheitern sollte. Außerdem kann man das Bier ja auch exportieren. Daneben unterliegt auch der Ausschank staatlichen Kontrollen, sodass man nicht wahllos neue Zielgruppen ausmachen kann.

Auswertung

Auch bei Heineken sehe ich genau wie bei Anheuser-Busch insbesondere die externen Einflüsse und die gesetzlichen Rahmenbedingungen kritisch. Zusätzlich kommt bei Heineken hinzu, dass das Unternehmen deutlich mehr Marketingaufwand betreiben muss, da man wesentlich weniger Markenmacht besitzt als der große Konkurrent. So ziehe ich insgesamt drei Punkte ab und lande bei noch 4 von 7 möglichen Punkten.

Unternehmensbewertung

Um die Bewertung der Branche und der Marktstellung von Heineken zu vervollständigen, wollen wir jetzt noch die üblichen Finanzkennzahlen begutachten. Wir betrachten wie immer die Werte im 5-Jahres-Durchschnitt und tragen dann alles in die Bewertungsmodelle ein, um auf einen fairen Wert je Aktie zu kommen.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen +1,1%
  • Umsatz -0,7%
  • Operativer Gewinn -5,5%
  • Operative Marge 13,8%
  • Free Cash Flow -2,0%
  • Operativer CF -1,8%
  • Eigenkapitalquote 33,0%
  • Fremdkapitalkosten +3,0%
  • Dividendenwachstum -2,0% (-2,1% je Aktie)
  • Dividendenrendite 1,6% (aktuell 0,7%)
  • Ausschüttung des FCF 37,6%
  • Übergewinn -10,0%
  • Kurs-Buchwert-Verhältnis 3,89
Heineken Umsatz
Quelle: Aktienfinder.net

Erläuterung der Zahlen

Die Finanzkennzahlen sind ziemlich analog zu denen von AB InBev aus der letzten Analyse. Auch hier sieht man durch die kürzliche Minderheitsbeteiligung an China Resources eine Vergrößerung des operativen Nettobetriebsvermögens. Bei Heineken konnte anders als beim Konkurrenten deswegen aber nicht der Umsatz steigen. Auch die operative Marge beträgt im Durchschnitt nur die Hälfte. Durch den Abschwung während der Lockdowns sanken auch hier außerdem die Cash Flows. Bessere Strukturkennzahlen liefert das Unternehmen allerdings bei der leicht höheren Eigenkapitalquote und dem niedrigen Anteil an immateriellen Vermögensgegenständen auf der Aktivseite der Bilanz. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell aber fast das 4-fache des Buchwertes.

Heineken Cash Flow
Quelle: Aktienfinder.net

Leider musste und/oder wollte auch Heineken in der Krise die Dividende senken. Diese ist zwar hier nicht so stark gesunken wie beim Konkurrenten AB InBev, allerdings ist die Dividendenrendite auch so nur halb so hoch. Letztlich ist der Übergewinn, sprich was nach Kapitalkosten vom EBIT im Unternehmen verbleibt, auch hier gesunken. Insgesamt gebe ich aufgrund der Krisensituation und etwaigen weiteren Lockdowns auch hier nur einen von zwei möglichen Punkten.

Fair Value

Aufgrund der starken Branche sehe ich bei Heineken aber wesentlich mehr Wachstum als es historisch in den letzten 5 Jahren aufgrund von Corona der Fall war. Statt der durchschnittlichen ‑0,7% Umsatzwachstum, setze ich wie bei AB InBev 3% Wachstum an. Die Eigenkapitalrendite entspricht wie immer 10% aufgrund meiner eigenen Renditevorstellungen und aufgrund langfristiger Anleihen des Unternehmens konnte ich Fremdkapitalzinsen von 3,5% ausmachen. Gebe ich alle gesammelten Finanzwerte in meine Berechnungsmodelle ein und glätte das Ergebnis mit dem aktuellen durchschnittlichen Kursziel der Analysten, so komme ich auf einen fairen Wert je Aktie von 121,16€.

Chancen und Risiken

Neben dem ohnehin starken Branchenwachstum, sehe ich bei Heineken insbesondere durch das Investment in China besondere Chancen. Die Emerging Markets wachsen im Bierkonsum überproportional, weshalb man hier dringend als Brauerei vertreten sein sollte. Schafft es das Unternehmen außerdem noch Cider weiter zu etablieren, so ist man hier sogar weltweit Vorreiter.

Problematisch sind aber auch hier die rechtlichen Bedingungen und vor allem bei Heineken steht man dem übermächtigen Konzern AB InBev gegenüber, dem die meisten erfolgreichen Biermarken auf der Welt gehören. Hier muss man deutlich mehr die Werbetrommel rühren wie der Marktführer.

Investmententscheidung

Aufgrund der geringen Markenmacht von Heineken habe ich insgesamt einen Punkt mehr abgezogen als bei AB InBev. In Summe macht das 8 Punkte unter dem Maximum. Ich ziehe jetzt wieder für jeden Minuspunkt 5% Sicherheitsmarge ab, um vom Fair Value auf ein Kauflimit zu kommen. Durch diese insgesamt 40% komme ich auf ein persönliches Kauflimit von 72,70€ bis zu dem ich eine Heineken Aktie kaufen würde. Und wann würde ich verkaufen? Um auf eine Verkaufsschwelle zu kommen ziehe ich die 40% jetzt von meiner maximalen Verkaufsschwelle von 150% ab und lande somit bei 133,27€.

Aktuell steht der Kurs für eine Heineken Aktie bei ca. 112€. Das bedeutet, dass die Aktie für mich aktuell eher fair bewertet ist und auf „Halten“ steht. Insofern lege ich mir Heineken zumindest in Form von Aktien nicht momentan nicht zu.

Heineken Logo

Fazit

Um jetzt nochmal ein Fazit zu den Aktienanalysen dieser Woche zu machen, möchte ich die Ergebnisse nochmal resümieren und mich für eine Aktie entscheiden. Also eigentlich geht ja Rendite immer mit Risiko einher. Bei der Wahl zwischen AB InBev und Heineken scheint das aktuell nicht der Fall zu sein. Während Heineken eher fair bewertet ist, gibt es auch eine Anheuser-Busch Aktie momentan sogar 10% Abschlag. Das alles muss man noch vor dem Hintergrund betrachten, dass AB Branchenführer mit doppelt so viel Marktanteil wie Heineken ist und 6 der erfolgreichsten 8 Biermarken zu seinem Portfolio zählt. Zusätzlich ist die Marge beim Belgier auch noch doppelt so hoch als bei den Holländern. Möchte man in der Bierbranche den künftigen Aufholungseffekt mitnehmen, würde ich persönlich auf jeden Fall eher beim Marktführer einsteigen als bei Heineken. Aber das ist natürlich nur meine Meinung und keine Kaufempfehlung.

Jeder sollte sich sein eigenes Bild machen und ich bin immer an euren Meinungen interessiert. Lasst mir doch gern mal eure Meinung zu den Unternehmen da und sagt mir wer bei euch das Duell gewonnen hat. Ich finde die Branche auch insgesamt relativ interessant, wie schaut es da bei euch aus? Lasst es mir gern in den Kommentaren wissen. Ansonsten bedanke ich mich wieder fürs Reinschauen und sage bis bald!

Inhalte werden geladen

2 Antworten auf „Heineken Aktienanalyse – Schmackhaftes Bier und leckere Renditen?“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.