Krypto-Mining – Was Mining bedeutet, wie es funktioniert und wie man selbst davon profitiert

Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und dieser Beitrag außer der Reihe ist mein Beitrag zur diesmonatigen Blogparade zum Thema Kryptowährungen auf dem Finanzfeed bzw. für das monatlich erscheinende Geldmag. Alle anderen Artikel findet ihr unter diesem Link auf dem Blog Finanzwolf von Bloggerkollege Rafael. Bei mir geht es heute speziell um Mining im Zusammenhang mit Kryptowährungen. Auf das Thema bin ich durch den YouTuber Tomary gekommen. In diesem Beitrag möchte ich euch das Thema ganz kurz mal näherbringen. Danach solltet ihr ungefähr verstehen, was es bedeutet und euch bei Interesse näher damit beschäftigen können.

Die Blockchain-Technologie hinter Bitcoin

Sicherlich habt ihr schon von Kryptowährungen und insbesondere von Bitcoin gehört. Gerade in der letzten Zeit erreicht die Kryptowährungen immer neue Allzeithochs. Die Anzahl bei Bitcoins ist anders als bei jeder anderen herkömmlichen Währung begrenzt. Bei Bitcoin sind es 21 Millionen Stück. Kryptowährungen sind zudem verschlüsselt und deswegen besonders sicher. Die Verschlüsselung geschieht über die Blockchain-Technologie. Ohne zu sehr ins Details zu gehen kann man sagen, dass Transaktion hier über durch die Community gelöste Rechenaufgaben bestätigt wird.

Was bedeutet Mining bei Kryptowährungen?

Das Lösen dieser Rechenaufgaben benötigt natürlich Rechenleistung. Als Gebühr für die fremde Rechenleistung zahlt man bei Transaktionen in Kryptowährung eine Gebühr in der jeweiligen Währung, die die Community, dann als Belohnung erhält, wenn sie Rechenoperationen in der Blockchain löst. Diesen Prozess, also die Rechenoperationen lösen und dafür Kryptowährungen erhalten, nennt man Mining.

Wie kann man selbst minen?

Wenn man nun selbst minen möchte, braucht man einen Computer. Die Rechenleistung des eigenen Computers stellt man dann zur Verfügung, um dafür die Kryptowährung als Belohnung zu erhalten. Damit die eigene Rechenleistung abgerufen und vergütet werden kann, gibt es einige Programme im Internet. Ein Beispiel hierfür, das auch im verlinkten Video von Tomary gezeigt wird, ist Nicehash. Nennenswerte Einnahmen kommen hier aber nur mit entsprechender Rechenleistung zustande. Um diese zu erreichen braucht man schon sehr gute Grafikkarten und am besten einen Tower-PC.

Risiken

Probleme sehe ich hier insbesondere an drei Stellen. Zum einen öffnet man den Programmen, die die Berechnungen für einen durchführen Haus und Hof. Sie bekommen wie ein Virus kompletten Zugriff auf den Computer, um die gesamte Leistung abrufen zu können. Und genau hier liegt das zweite Problem. Auch ohne, dass ich Tech-Profi bin, gehe ich stark davon aus, dass die Vollauslastung von Grafikkarten 24/7 in der Woche nicht gut für die Lebenszeit der selbigen sein kann. Man muss hiermit also so viel verdienen, dass auch die Wertminderung des Systems eingepreist ist. Womit wir wiederum zum dritten Problem kommen. Während mit dem Mining natürlich ohne Frage Einnahmen generiert werden, muss man auf der anderen Seite auch die Kosten im Blick haben. Insbesondere sind hier die zusätzlichen Stromkosten zu nennen, die gerade in Deutschland relativ hoch sind. Hochburgen des Minings von Kryptowährungen sind deswegen auch Länder mit sehr günstigen Strompreisen wie beispielsweise Island.

Fazit

Wenn man professionell Mining betreiben möchte, kann man das in Ländern mit günstigen Strompreisen sehr gut machen. Hier werden dann aber ganze Fabrikhallen mit energieeffizienten Rechnern gebaut, um die Rechenprozesse zu lösen. Kryptowährungen mit dem eigenen Rechner zu minen lohnt sich in Deutschland meiner Meinung nach nur, wenn man entweder die Stromkosten oder den Verschleiß komplett außer Acht lässt. Ein weiter Interessanter Artikel zum Thema Kryptowährung findet ihr auch bei investby.immo und bei Philipp von Phinanielle Freiheit.

Inhalte werden geladen

2 Antworten auf „Krypto-Mining – Was Mining bedeutet, wie es funktioniert und wie man selbst davon profitiert“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.