Lockheed Martin Aktienanalyse – 3% Dividendenrendite bei günstiger Bewertung

Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und heute geht es mal wieder um eine ganz neue Branche. Es geht um die Rüstungsindustrie. Diese Branche ist zurecht immer sehr umstritten. Nichtsdestotrotz ist die Aktie von Lockheed Martin in meiner Vorabanalyse durch einen großen Abschlag zum Fair Value aufgefallen. An dieser Stelle möchte ich bzgl. der Branche ganz wertfrei bleiben und ein Kauflimit ermitteln. Lockheed Martin ist zwar kein Dividendenaristokrat, ist mit rund 3% Dividendenrendite allerdings trotzdem ein interessanter Kandidat für Dividendeninvestoren. Von daher viel Spaß mit der Lockheed Martin Aktienanalyse.

Grundlagen

Als erstes auch dieses Mal wieder zuerst ein kleiner Background Check des Unternehmens.

Geschäftsmodell

Lockheed Martin stellt insbesondere militärische Produkte her. Das Unternehmen ist der größte Rüstungskonzern der Welt. Besonderes Augenmerk wird zum einen auf alles gelegt was fliegen kann, wie z.B. Flugzeuge, Raketen und Raumfahrt, und zum anderen auf U-Boote. Um diese Bereiche herum gibt es natürlich noch viele unterstützende Systeme und Dienstleistungen.

Historische Eckdaten

Die Lockheed Martin Corporation entstand 1995 durch die Fusion der Lockheed Corporation mit der Martin Marietta Corp. Nach der ebenfalls großen Akquisition der Loral Corp. für 9,1 Mrd. USD sah sich das junge Unternehmen Ende der 90er Jahre bereits vor finanzielle Schwierigkeiten gestellt. Nach einer erfolgreichen Sanierung ist Lockheed Martin allerdings seit 2004 der größte Rüstungskonzern der Welt.

Nach einigen staatlichen Großaufträgen wurde 2015 für 9 Mrd. USD Sikorsky Aircraft gekauft. Hiermit stieg man nach langer Zeit auf wieder beim Helikoptergeschäft ein. Weitere bekannte Produkte von Lockheed Martin sind die F-16 Kampfjets, das Transportflugzeug die Hercules sowie das Hubble-Weltraumteleskop.

Produktanalyse

Das waren jetzt schon einige Beispiele für die Produkte, die Lockheed Martin herstellt. Nun wollen wir aber genau wissen wie sich der Umsatz auf die einzelnen Produktgruppen aufteilt. Zudem schauen wir uns an welche Länder das Unternehmen beliefert. Letzteres ist besonders interessant, wenn man in Betracht zieht, dass diese Ländern mit Waffen von Lockheed ausgestattet sind.

Geschäftsgebiete

Lockheed Martin unterteilt seine Umsatzerlöse in vier Segmente. Das erste Segment ist Aeronautics. Hier dreht sich alles um Flugzeuge. Diese sind insbesondere militärischer Natur und durch Regierungsaufträge finanziert. Damit erwirtschaftet das Unternehmen bereits 40% des Umsatzes. Weitere 25% werden mit Rotary and Mission Systems umgesetzt. In diesem Segment ist alles beheimatet was mit U-Booten zu tun hat. Das Unternehmen hat zwar keine Werft, stattet U-Boote aber mit allen möglichen Systemen aus. 18% der Umsatzerlöse kommen aus dem Bereich Space. Wie man leicht erraten kann geht es hier insbesondere um Satellitensysteme und Raketen, um diese ins All zu befördern. Militärische Raketen wiederum und alles was dazu gehört befindet sich im letzten Segment. Die restlichen 17% kommen nämlich aus Missiles and Fire Control.

Lockheed Martin Aktienanalyse

Absatzmärkte

Was wäre passender als, dass der größte Abnehmer des größten Rüstungskonzerns der Welt auch die größte Militärmacht auf dem Planeten ist. 75% der Gelder flossen zuletzt aus den USA nach Lockheed Martin. Weitere 10% kommen aus Europa, 8% aus dem Asien-Pazifik-Raum sowie 7% aus dem mittleren Osten. Wenn ich mir die Umsätze so anschaue scheint es, als ob die westliche Welt und verbündete Parteien die Kundschaft von Lockheed ausmacht. Sehr wahrscheinlich wird man nicht mehrere konkurrierende Großmächte beliefern.

Lockheed Martin Dividende

Auswertung

Also über Produkte hinweg finde ich die Diversifikation ausreichend. Klar, es handelt sich insbesondere um Waffensysteme und bei Weltfrieden wären diese obsolet. Wenn wir ehrlich sind ist davon aber nicht ernsthaft auszugehen und auf die abschreckende Wirkung werden insbesondere die USA auch nicht verzichten wollen. Da aber fast ausschließlich diese für den Unternehmenserfolg verantwortlich sind ziehe ich hier trotzdem einen Punkt ab aufgrund der fehlenden regionalen Verteilung der Umsätze. Wir landen somit bei einem von zwei möglichen Punkten.

Branchenanalyse

Nachdem wir uns die Umsatzerlöse von Lockheed Martin näher angesehen haben, kommen wir nun zur Rüstungsindustrie insgesamt. Dann kommen wir dann noch zur Positionierung vom Unternehmen am Markt.

Attraktivität der Branche

Die Attraktivität und das Wachstum der Branche hängt sehr stark von den Rüstungsausgaben der Länder ab. Besonderes Augenmerk sollten wir hier auf die USA legen, da diese der Hauptabnehmer von Lockeed Martin sind. Wie gerade schon angemerkt und allseits bekannt haben die USA die größten Rüstungsausgaben auf der Welt.

Rüstungsausgaben weltweit

Die Entwicklung ihrer Ausgaben war im letzten Jahrzehnt allerdings weniger prickelnd. Seit der Finanzkrise sind sie deutlich zurückgefahren worden. Vielleicht ändert sich das ja wieder, wenn China seine Ausgaben weiter jährlich so stark erhöht wie bisher. Aktuell ist die begrüßenswerte Entwicklung jedoch die, dass Staaten weniger miteinander Krieg führen und die aktuelle Zeit vergleichsweise sehr friedlich ist. Gut für uns, schlecht für einen Rüstungskonzern. Der YouTube-Kanal „Kurzgesagt“ hat hierzu ein schönes Video gemacht. Auch wegen Corona glaube ich nicht an große Sprünge.

Militärausgaben USA

Wettbewerber

Wie bereits erwähnt ist Lockheed Martin mit großen Abstand größter Rüstungskonzern der Welt nach Umsatz. Danach kommt auch erstmal lange nichts. Auf Platz 2 war im Jahre 2018 Boeing und danach kam General Dynamics. Die komplette Liste der regen Konkurrenz seht ihr in dieser Grafik:

Lockheed Martin Konkurrenz
Quelle: Wikipedia.de

Kunden

Die Kunden der Industrie sind Großteils staatlich. Die Möglichkeit Preise zu verhandeln würde ich gegenüber Staaten noch schlechter einstufen als gegenüber anderen gewerblichen Kunden. Der Staat wird zwar voraussichtlich zahlungsfähig bleiben, öffentliche Ausschreibung wird man aber eher weniger verhandeln können, sondern muss sich eher darum bewerben.

Zulieferer

Lockheed braucht ähnlich viele Einzelteile wie ein Automobilhersteller, wenn nicht sogar mehr. Aufgrund der vielen Produkte werden ebenfalls viele unterschiedliche Lieferanten beauftragt, sodass man sich nicht von einem einzelnen abhängig macht.

Ersatzprodukte

Die Frage ist hier, ob es zu Waffen eine alternative für Staaten gibt. Ich persönlich bin der Meinung, dass man heutzutage viel über Politik, Diplomatie und im Notfall durch wirtschaftliche Sanktionen erreichen kann. Andererseits wird die abschreckende Wirkung von Waffen wohl nötig sein, wenn sie nicht von heute auf morgen verschwinden. Ähnlich war es im kalten Krieg ja mit dem atomaren Patt.

Markteintrittsbarrieren

Nicht nur die großen Produktionsanlagen, sondern auch der rechtliche Rahmen birgt große Hürden. Rüstungskonzerne sind staatlich streng reguliert. Rüstungsfabriken aufzubauen und in Gang zu setzen ist neben enormen Kapitalbedarf auch durch diese rechtliche Schranken schwierig.

Auswertung

Die Militärausgaben der USA scheinen ihren Zenit bereits erreicht zu haben. Auch, wenn die restlichen Länder Steigerungsraten vorweisen, ist der Einfluss der USA doch recht groß für Lockheed. Zudem sind der starke Wettbewerb und der Staat als Kunde kritisch zu sehen. Für die Branche ziehe ich 3 der möglichen 6 Punkte ab.

Marktstellung

Nun kommen wir zur Marktstellung des Unternehmens. Wie gut ist Lockheed Martin hier aufgestellt?

Produktentwicklung

Das Unternehmen entwickelt regelmäßig neue Modelle der vorhandenen Produktlinien. So entstand 2002 sowie 2011 jeweils ein neuer Kampfjet. Zusätzlich werden alte Produktreihen verbessert, wie bei die F-16, die seit 1974 produziert wird. Es zieht sich allerdings auch schon weiter durch die Geschichte des Unternehmens regelmäßig Unternehmenskäufe durchzuführen und so neue Produkte zu erschließen.

Möglichkeit einzukaufen

Analog zu den diversen Zulieferern ist auch die Möglichkeit einzukaufen sehr breit gestreut. Als größter Rüstungskonzern der Welt hat man außerdem ein gutes Standing in Preisverhandlungen.

Einflüsse auf das Geschäft

Das Geschäft wird ganz klar von den internationalen Spannungen getrieben. Für Rüstungskonzerne war der kalte Krieg und die Aufrüstung natürlich ein Konjunkturpaket. Da wundert es nicht, dass das Unternehmen nach Ende des kalten Krieges saniert werden musste. Aktuell sind die Ausgaben der USA zwar niedriger als während der Finanzkrise, jedoch stiegen sie zuletzt auch wieder.

Marketing

Der Marketingaufwand ist eher gering. Das Ansehen in der breiten Bevölkerung ist heutzutage ohnehin schlecht allerdings auch irrelevant. Wichtig ist, ob die Auftraggeber einen wertschätzen. Auch hier ist der Werbeaufwand allerdings geringer als bei anderen Unternehmen, da die Staaten öffentlich ausschreiben müssen.

Wachstumsmöglichkeiten

Das Unternehmen entwickelte sich zuletzt sehr gut. Weitere Wachstumsmöglichkeiten sehe ich insbesondere auf weiteren Unternehmenskäufen und Ausweitung der Produktlinien auf weitere Waffensysteme. Daneben kann auch der Druck der USA auf die anderen NATO-Staaten ihre Militärausgaben zu erhöhen nachhaltiges Wachstum bringen. Auf internationale Spannungen würde ich nicht spekulieren.

Unternehmensführung

Neuer CEO seit 2021 ist James Taiclet, der bereits 2020 ins Unternehmen kam. Er wechselte von American Tower zu Lockheed Martin. American Tower hatte ich ja ebenfalls bereits analysiert. Zunächst hatte ich mich gefragt was der ehemalige CEO eines Telekommunikationsunternehmen bei einem Rüstungskonzern zu schaffen hat. Bedenkt man allerdings, dass er vor American Tower bereits die Luftfahrtsparte von Honeywell geleitet hat und als Unternehmensberater im Bereich Telekommunikation und Luftfahrt bei McKinsey gearbeitet hat, wird schnell klar wofür er bei Lockheed Martin eingesetzt wird.

CEO James Taiclet

Neben Flugzeugen verdient das Unternehmen ja auch viel Geld mit Satelliten und verbundenen Dienstleistungen. Wahrscheinlich soll dieses Geschäft gestärkt werden. Der Karrierestart von Taiclet in der U.S. Air Force rundet sein Profil ab. Zusätzlich zu dieser top Berufserfahrung konnte er einen Master in Princeton abschließen. Vielleicht hat das Unternehmen ebenfalls erkannt, dass der komplette Fokus auf Waffen kein nachhaltiger Schachzug ist. Die Beteiligung des neuen CEOs am Unternehmen ist selbstverständlich noch verschwindend gering.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Wie bereits angesprochen sind die Rüstungskonzerne mehrfach vom Staat abhängig. Zum einen ist man ohnehin in ein rechtliches Korsett gezwungen und zum anderen lebt man von den diktierten öffentlichen Ausschreibungen. Beides muss weiterhin lukrativ sein, wenn man selbst als Unternehmen rentabel wirtschaften möchte.

Auswertung

Durch die großen externen Einflüsse auf Lockheed Martin ist man an mehreren Stellen selbst weniger fähig die Geschicke des Unternehmens zu leiten. Oft muss man das Beste aus dem machen, was man vorgesetzt bekommt. Dafür gibt es 3 Punkte Abzug. Das Unternehmen erhält allerdings die übrigen 4 Punkte, da es in der Tat schafft, trotz externer Einflüsse stetig zu wachsen und gut zu wirtschaften.

Support

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Unternehmensbewertung

Nachdem wir uns nun sozusagen die Softskills des Unternehmens angesehen haben, kümmern wir uns nun um die harten Fakten. Wie viel Wachstum ist bezüglich der Finanzkennzahlen in den letzten Jahren denn drin gewesen?

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen -1,1%
  • Umsatz +6,0%
  • Operativer Gewinn +7,7%
  • Operative Marge 12,2%
  • Free Cash Flow +7,5%
  • Operativer FCF +8,2%
  • Eigenkapitalquote 5,2%
  • Fremdkapitalkosten +4,9%
  • Dividendenwachstum +6,1% (+8,1% je Aktie)
  • Dividendenrendite 2,7% (aktuell 2,9%)
  • Ausschüttung des FCF 49,9%
  • Übergewinn +9,0%

Erläuterung der Zahlen

Lockheed Martin hat es in den letzten 5 Jahren geschafft trotz abnehmenden operativen Nettobetriebsvermögens sowohl Umsatz als auch EBIT und Übergewinn jährlich deutlich zu steigern. Die operative Marge ist dabei allerdings nicht allzu hoch. Auch die Cash Flows stiegen stark an, sodass trotz guten Dividendenwachstums und Dividendenrendite die Ausschüttung am Free Cash Flow nur rund 50% entspricht. Einziges Manko ist das geringe Eigenkapital, was allerdings nicht von Krediten herrührt. Diese machen nur rund ein Viertel der Bilanzsumme aus. Aufgrund des durchaus guten Gesamtbilds von Lockheed Martin erhält das Unternehmen 2 von 2 möglichen Punkten in der Finanzanalyse.

Fair Value

In den letzten 5 Jahren lag das durchschnittliche Wachstum der Umsatzerlöse bei 6% pro Jahr. Diese 6% möchte ich in meiner Berechnungsmodellen vorsichtshalber etwas senken, da gerade die Entwicklung der USA etwas unstet ist. Die meisten Länder erhöhen ihre Rüstungsausgaben Jahr für Jahr ein wenig, während die USA stark variieren. Gerade in der Coronakrise denke ich, dass das Haushaltsbudget die nächsten Jahre etwas geringer ausfällt. Ich setze deshalb nur 4% an.

Weiter konnte ich durchschnittliche Kapitalkosten von 3,84% ausmachen. Diese resultieren zum einen aus kalkulatorischen Eigenkapitalkosten von 10% und Fremdkapitalkosten von 3,5%. Diese Wachstums- und Kostenwerte habe ich zusammen mit dem letzten Jahresabschluss in mein DCF- und Übergewinnverfahren eingepflegt. Der Mittelwert der Ergebnisse und der aktuellen Kursziele der Analysten beträgt 858,67$ bzw. 712,70€, was dann unseren Fair Value darstellt.

Chancen und Risiken

Bevor wir zum Sicherheitsabschlag und der Investmententscheidung kommen, möchte ich für ein stimmiges Gesamtbild nochmal die Chancen und die Risiken zusammenfassen.

Lockheed Martin ist Marktführer der Rüstungsindustrie. Die eigene Größe verschafft regelmäßig Möglichkeiten kleinere Wettbewerber zu schlucken und somit sowohl in der Wertschöpfungskette als auch im Produktportfolio zu wachsen. Die letzten Jahre hat das Unternehmen starke Wachstumswerte in den Finanzen vorgewiesen.

Allerdings ist das Unternehmen auch sehr abhängig von den USA. Die Amerikaner machen vier Fünftel des jährlichen Umsatzes aus. Darüber hinaus muss man staatliche Ausschreibungen für sich gewinnen und kann deswegen nicht unentwegt handeln. Das ist insgesamt ein Problem der Branche, die außerdem noch recht stark staatlich kontrolliert wird. Zusätzlich ist man sehr stark abhängig von der weltweiten politischen Entwicklung, die man erfahrungsgemäß schlecht weit in die Zukunft voraussagen kann.

Investmententscheidung

Das Chancen-Risiko-Profil im Hinterkopf stelle ich nun für jeden der nicht erhaltenen Punkte eine Sicherheitsmarge von 5% ein. Bei den 7 Punkten Abzug in der vorangegangenen Analyse ergibt das einen Abschlag von 35%. Diesen Abschlag nehme ich nun zunächst vom Fair Value um auf das Kauflimit zukommen. Dieses liegt somit bei rund 463€. Verkaufen würde ich ohne Sicherheitsmarge wie immer bei 150%. Mit Sicherheitsabschlag sind wir bei 115% des fairen Wertes als Verkaufsschwelle, was dann ca. 820€ sind.

Beim aktuellen Kurs von 284€ gibt es auf Lockheed Martin Aktien meiner Meinung nach aktuell einen saftigen Abschlag und das obwohl ich hier schon einiges an Sicherheitsmarge abzogen habe.

Lockheed Martin Logo

Fazit

Das war also meine erste Aktienanalyse aus der Rüstungsbranche. Der starke Abschlag auf die Aktie ist eventuell dadurch getrieben, dass auch bei Investoren das Thema Nachhaltigkeit mehr und mehr in den Fokus rückt. Das ist aber nur Spekulation meinerseits. In der Tat habe ich Lockheed aber auch selten über Social Media gesehen. Ist halt kein hippes und cooles Unternehmen wie Apple. Vielleicht gerade deswegen kann man meiner Meinung nach hier aktuell aber einen günstigen Einstieg wagen.

Was haltet ihr denn von der Aktie? Haltet ihr sie für unterbewertet oder noch nicht? Der aktuelle Kurs ist zwar niedriger als vor der Krise, allerdings noch lang kein Allzeittief. Rechnerisch profitiert Lockheed aktuell denke ich besonders von den günstigen gewichteten Kapitalkosten aufgrund des hohen Anteils an Fremdkapital. Lasst mir gerne eure Meinung dazu da und gerne auch mal offtopic eure Meinung zur Rüstungsindustrie und nachhaltigen Investieren. Interessiert mich sehr wie ihr darüber denkt. Ansonsten bedanke ich mich fürs Reinschauen und sage bis bald!

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3 Antworten auf „Lockheed Martin Aktienanalyse – 3% Dividendenrendite bei günstiger Bewertung“

  1. Hallo Kai,
    bin erst vor kurzem auf Deine Seite gestossen.
    Macht auf mich einen super Eindruck und bringt
    erhebliche Vorteile für die Anlageentscheidung.
    Vielen Dank und Viele Grüße
    Ralf

    1. Hallo Ralf!

      Danke für dein Feedback, freut mich wirklich, wenn ich helfen kann und dir das Leben erleichtere 🙂
      Ich hoffe ich kann dich auch künftig begeistern!

      LG Kai

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