Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und mit einer Analyse des heutigen Titels liebäugel ich schon eine ganze Weile. Wer meine Analysen verfolgt weiß, dass ich insbesondere in der Kommunikationsbranche den ein oder anderen Schnapper gefunden habe. Und neben den großen europäischen Titeln der Branche sieht auch Lumen Technologies recht günstig bewertet aus. Schön, dass ihr das Unternehmen nun in die Analyse gevotet habt und wir uns den Titel endlich genauer anschauen. Ich wünsche euch viel Spaß mit der Lumen Technologies Aktienanalyse!

Grundlagen

Mehr als, dass Lumen Technologies in der Kommunikationsbranche beheimatet ist, weiß ich an dieser Stelle auch noch nicht. Schauen wir uns also mal gemeinsam das Geschäftsmodell und den Werdegang des Unternehmens an, um es besser zu verstehen.

Geschäftsmodell

Lumen Technologies hat sich insbesondere auf Internetdienstleistungen spezialisiert. Neben dem Internetangebot bietet man auch Festnetzverbindungen sowie Videodienste an.

Geschichte des Unternehmens

Der älteste Vorgänger von Lumen ist die Oak Ridge Telephone Company, die 1930 mit 75 Kunden in den Familienbesitz der Familie Williams geriet. Bis 1967 konnte man die Vertragszahl auf 10.000 ausweiten. 1971 wurde das Unternehmen dann zunächst in Century Telephone umbenannt. Unter diesem Namen ging man nach einer ersten Akquisition 1978 auch an die Börse in New York. Zu diesem Zeitpunkt bediente man bereits 14 US-Bundestaaten. Das eingesammelte Geld nutzte man anschließend erneut, um weitere Unternehmen aufzukaufen. Aller Krisen zum Trotz schaffte man es mit starken Einnahmen- und Kursplus durch die 80er Jahre und man konnte auch Anfang der 90er weiter zukaufen. Die Akquisition der Central Telephone Company of Ohio brachte dem Unternehmen 20% mehr Verträge ein. Die Aktien des Unternehmens wurden in den 90ern mehrfach geteilt und 1999 benannte man sich erneut in Century Tel um.

Ab 2000 wurden weiter Unternehmen oder Kundenverträge aufgekauft. 2002 veräußerte man allerdings das Mobilfunkgeschäft und konzentrierte sich weiter auf das Festnetz. Außerdem begann man nun auch im großen Stil Glasfasernetze aufzukaufen. Die Übernahme von Embarq in 2008 für 6 Mrd. USD machte Century Tel zum drittgrößten Festnetzanbieter in Pennsylvania und vergrößerte das Geschäftsgebiet abermals. Nach der Übernahme führte man beide Unternehmen unter dem Namen CenturyLink zusammen. Mit der Fusion mit Qwest zwei Jahre später wurde man dann auch in den gesamten USA das drittgrößte Telekommunikationsunternehmen. Nach etlichen weiteren Akquisitionen in den 2010ern benannte man sich 2020 zu Lumen Technologies um. Die Zukäufe einzeln aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen, allerdings sei so viel gesagt, dass sie sich insbesondere im Cloud- und Internetbereich befanden. Diverse Kundengebiete, die noch über Kupferkabel laufen, sollen noch in 2022 verkauft werden. Lumen will so die teuren Glasfaserinvestitionen in diesen Gebieten umgehen und mit dem Erlös das restliche Geschäft weiter ausbauen.

Produktanalyse

Die Produktanalyse ist bei Telekommunikationsunternehmen tendenziell immer etwas unspektakulär. Schauen wir mal, wie es bei Lumen Technologies aussieht.

Geschäftsgebiete

Seit dem letzten Geschäftsbericht unterteilt das Unternehmen seine Umsatzerlöse nur noch nach Business und Mass Markets, was Geschäfts- und Privatkunden entspricht. Über Geschäftskunden wird hier 72% und über Privatkunden 28% der Umsatzerlöse hereingeholt. Für die spätere Analyse ist das natürlich eine praktische Einteilung, an dieser Stelle aber weniger. Generell muss man aber sagen, dass Lumen Technologies ein typisches Produktportfolio für ein Telekommunikationsunternehmen hat. Bezogen auf den Gewinn habe ich noch die Info erhalten, dass ca. ein Drittel aus der Festnetz- und zwei Drittel aus der Internetsparte kommt.

Lumen Technologies Aktienanalyse
Quelle: Marketscreener.com

Absatzmärkte

Aber leider sind auch die Absatzmärkte ähnlich unspektakulär. Mit 90% der Umsätze liegt der ganz deutliche Fokus auf den USA.

Lumen Technologies Aktie Analyse
Quelle: Marketscreener.com

Auswertung

Und für diesen starken regionalen Fokus ziehe ich in der Produktanalyse auch einen Punkt ab. Für die Produktpalette mache ich das nicht, denn die Produkte werden ja zum einen an sehr unterschiedliche und zum anderen an sehr viele Kunden verkauft, sodass hier für mich kein besonderes Risiko hervorgeht. Insgesamt also ein von zwei möglichen Punkten für die Lumen Technologies Aktie.

Branchenanalyse

Schauen wir uns in der Lumen Technologies Aktienanalyse nun zunächst einmal die Branche insgesamt an bevor wir weiter auf das Unternehmen im speziellen eingehen. Wie leicht ist es in der Branche Geld zu machen und wie viel Freiheit haben Unternehmen hier bei der Preisgestaltung?

Attraktivität der Branche

Die Telekommunikation ist ein grundlegendes Bedürfnis. Problematisch, dass jeder Mensch nur einen Telefon-, Handy- und Internetvertrag braucht. Für Lumen sind die Aussichten an Internetnutzung in den USA ausschlaggebend. Auf dieser Grafik seht ihr, dass mit knapp 90% durch einen höheren Anteil an Nutzung in der Bevölkerung wohl kaum mehr viel Wachstum möglich ist.

Bevölkerungsanteil Internetnutzung USA
Quelle: Statista

Gerade, aber nicht nur, in den USA spielen der Branche wiederum andere Dinge in die Karten. Die USA sind eins der wenigen Industrieländer, die noch eine wachsende Bevölkerung zu verzeichnen haben. Also auch mehr Internetnutzer. Daneben wird aufgrund von Smarthome und Streaming aber auch eine größere Internetleitung und damit teurere Verträge notwendig sein. Schlussendlich kann man wie in jeder Branche auch hier über die Jahre natürlich normale Preiserhöhungen durchsetzen. In Summe gehe ich in Zukunft deswegen von einem Wachstum von ca. 4% aus.

Wettbewerber

Auf dieser Übersicht seht ihr, dass Lumen aktuell die Nummer 5 in den USA ist, was Internetleitungen angeht. Insgesamt kann man über den Markt sagen, dass er relativ konzentriert ist. Die Top 10 der Internetprovider haben wir fast den kompletten Markt unter sich aufgeteilt.

Größte US-Internetprovider
Quelle: Statista

Kunden

Hier kann man die Branche nur bedingt über einen Kamm scheren. Bei Lumen Technologies kann man zumindest sagen, dass die Kunden zum Großteil gewerblich sind. Nur 28% der Kunden sind privat, wie wir in der Produktanalyse gesehen haben. Preise sind für das Unternehmen also beim Großteil der Kunden nicht so leicht durchzusetzen.

Zulieferer

Das grundlegende Gerüst des Unternehmens sind die Internetleitungen im Boden. Dieses Festnetz ist bei Lumen schon lange gut aufgestellt. Die veralteten Kupfernetze möchte man dieses Jahr veräußern, um so die größten notwendigen Investitionen zu umgehen und sogar noch Cash für das übrige Netz zu erhalten.

Ersatzprodukte

Leider hat der Festnetz- und Internetvertrag den Nachteil, dass es (solang man ausreichende Verbindungsqualität hat) völlig egal ist bei welchem Anbieter man ist. Ähnlich ist es z.B. bei Stromversorgern. Um sich abzuheben ist hier die Verbindungsqualität also am wichtigsten. Deswegen begrüße ich auch den angestrebten Assetdeal.

Markteintrittsbarrieren

Durch das notwendige Netz ist es entweder von Nöten dieses selbst aufwendig aufzubauen oder sich bei bestehenden Netzbetreibern einzumieten. Ersteres ist mit hohen Kosten verbunden, für die man einen Finanzierungspartner braucht. Letzteres macht die ohnehin schon vorhandene Konkurrenz natürlich noch stärker.

Auswertung

Die Branche erhält von mir 5 von 6 Punkte. Für die Wettbewerbssituation gibt es auf Grund des konzentrierten Umfelds nur einen halben Punkt Abzug. Daneben ist auch die Kundenstruktur aufgrund der vielen Gewerbekunden nicht optimal.

Marktstellung

Nachdem wir uns die Telekommunikationsbranche jetzt genauer angesehen haben, wechseln wir nun dazu über, dass wir uns speziell nochmal die Lumen Technologies anschauen. Wir bewerten, wie gut sie sich am Markt positioniert haben.

Produktentwicklung

Lumen Technologies ist den typischen Weg eines Telekommunikationsunternehmens gegangen. Zunächst wurden in Sharedeals verschiedene Unternehmen in anderen Staaten aufgekauft, sodass man bald in immer mehr Bundesstaaten flächendeckend seine Dienstleistungen anbieten konnte. Anschließend kaufte man Verträge anderer Anbieter auf und vergrößerte so sein Kundenportfolio. Gut finde ich wie gesagt auch, dass man veraltete Netze veräußert, um die Glasfasernetze auszubauen und instand zu halten.

Möglichkeit einzukaufen

Wie ebenfalls bereits erwähnt sind die Einkaufsmöglichkeiten eher irrelevant. Soll an dieser Stelle jedoch positiv auffallen, dass es an sich keine notwendigen regelmäßigen größeren Einkäufe gibt. Wenn Investitionen anstehen, dass sind es die Erstanschaffungen beim Netzausbau. Das laufende Geschäft ist aber nicht von Zulieferern abhängig.

Einflüsse auf das Geschäft

An sich fallen einem wenige Einflussfaktoren auf den Geschäftsbetrieb ein. Lediglich Stromausfälle und Naturkatastrophen können das Netz eventuell schädigen. Neue Technologien wie Starlink von Elon Musk könnten dem traditionellen Netz auch den Rang ablaufen, momentan sieht es allerdings noch nicht danach aus. Speziell Starlink, das nicht über Infrastruktur am Boden, sondern Satelliten funktioniert, wird wohl sehr viel teurer sein.

Marketing

Da eine Internetverbindung mittlerweile ein grundlegendes Bedürfnis ist, hat es sehr wenig Erklärungsbedarf. Für den Marketingaufwand bedeutet das, dass man hier keine teuren Produkteinführungen vor der Brust hat. Dadurch, dass man zu den wenigen sehr großen Anbietern in den USA gehört, wird man wohl außerdem bei Produktvergleichen immer mit angefragt werden.

Wachstumsmöglichkeiten

Über weitere Assetdeals könnte man auch innerhalb der USA noch weiterwachsen. Als fünftgrößter Anbieter gibt es noch einige weitere kleinere Anbieter, die man locker aufkaufen könnte. Das gilt im Einzelfall natürlich erstmal zu prüfen. Vor allem denke ich aber sollte man sich auf den Ausbau des eigenen Glasfasernetzes konzentrieren. Es war richtig die Kupfernetze abzustoßen. Hier reicht die durchfließende Datenmenge in Zukunft ohnehin nicht mehr für den durchschnittlichen Gebrauch der Bevölkerung. Und wer weiß schon wie viel Daten im durchschnittlichen Haushalt erst in ein paar Jahrzehnten fließen werden.

Unternehmensführung

CEO von Lumen Technologies ist Jeffrey Storey. Seit seinem technischen Master in Telekommunikationssystemen ist er bereits in genau der zugehörigen Branche aktiv. Gestartet hat seine Karriere 1983 bei Southwestern Bell Telephone. Während er dort und bei Cox Communications in verschiedenen Positionen arbeitete und die Karriereleiter hochstieg, wurde er 2002 bei WilTel Communications erstmals zum CEO berufen. 2005 wurde WilTel von Level-3-Communications gekauft, wobei er dann dort in den Vorstand wechselte. 2013 war er dann auch dort CEO. Lumen kaufte das Unternehmen wiederum in 2017 und seit 2018 ist er dann auch bei Lumen der Mann an der Spitze. Da er im Prinzip schon lang im Unternehmen bzw. seinen Vorgängern im Vorstand arbeitet, hat er bereits 38 Mio. USD an Lumen Technologies Aktien angesammelt.

Lumen Technologies CEO
Quelle: Lumen Technologies

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Aufgrund der historischen Bedeutung der Telekommunikationsbranche, ist diese traditionell stark reguliert. Auch Datenschutzvorschriften werden in der aktuellen Zeit immer stringenter. Lumen befindet sich außerdem in einem relativ konzentrierten Markt, weshalb man nicht mehr komplett frei M&A-Prozesse durchführen kann.

Auswertung

Bei Lumen Technologies finde ich lediglich die rechtlichen Rahmenbedingungen schwierig. Der Rest sieht sehr gut aus, sodass ich dem Unternehmen für die Marktstellung 6 von 7 Punkten vergeben kann.

Unternehmensbewertung

Jetzt betrachten wir auch bei Lumen wieder die Finanzwerte. Zuerst schätzen wir diese qualitativ ein und bestimmen danach quantitativ einen fairen Wert des Unternehmens.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen +4,2%
  • Umsatz +2,0%
  • Operativer Gewinn +10,6%
  • Operative Marge 16,6%
  • Free Cashflow +14,2%
  • Operativer CF +5,9%
  • Eigenkapitalquote 24,6%
  • Fremdkapitalkosten +1,4%
  • Nettoverschuldung 3,4x EBITDA
  • Dividendenwachstum -1,5% (-12,0% je Aktie)
  • Dividendenrendite 10,3% (aktuell 8,1%)
  • Ausschüttung des FCF 51,2%
  • Übergewinn +11,3%
Lumen Technologies Umsatz
Quelle: Aktienfinder.net

Erläuterung der Zahlen

An sich sieht man bei Lumen Technologies erstmal steigende Werte. Durch den bevorstehenden Assetdeals wird sich allerdings an den Zahlen nochmal einiges ändern und das preise ich hier schon mit ein. Auch wenn das Betriebsvermögen und der Umsatz über die letzten Jahre ordentlich gestiegen sind, so lag das doch insbesondere an der Akquisition von Level-3-Communications. Künftig werden beide Werte durch den Verkauf der Kupfernetze sinken. Einen positiven Effekt hat der Verkauf allerdings auf die Verschuldung. Diese ist mit dem 3,4x-fachen EBITDA nämlich auf kritischem Level und wird durch das sinkende EBITDA in den nächsten Jahren noch steigen. Da ist eine kleine Finanzspritze durch den Verkauf nur willkommen.

Lumen Technologies Cashflow
Quelle: Aktienfinder.net

Ebenfalls zum Schuldenabbau trägt die gesunkene Dividende bei. Je Aktie ist sie sehr deutlich gesunken. Ich bin hiervon eigentlich nie abgeschreckt, weil ich eine solche Kürzung ohne Pistole auf der Brust immer sehr weitsichtig finde. Ein Negativbeispiel wäre hier Shell in der Coronakrise. Durchschnittlich war die Ausschüttung des Free Cashflows bei 50%, wobei man erwähnen muss, dass durch die Dividendenkürzung hier eine Reduzierung von 175% in 2017 auf 30% in 2021 bewirkt wurde. Das meine ich mit weitsichtig. So kann man sich die Dividende auch nachhaltig leisten. Zum anderen bieten solche Manöver der Unternehmen immer günstige Einstiegschancen, da nicht alle Investoren so langfristig denken, sondern oft nur bis zur nächsten Ausschüttung. Zusammenfassend ist das Unternehmen etwas hoch verschuldet und wird künftig geringe Einnahmen verzeichnen. Allerdings hat man die Weichen bereits richtig eingestellt, um dem entgegenzuwirken. Lumen Technologies erhält deswegen einen von zwei möglichen Punkten.

Lumen Technologies Rating
Quelle: stox-box.de

Fair Value

Die Zahlen des Unternehmens habe ich jetzt in meine beiden Bewertungsmodelle eingespielt. Das langfristige Wachstum habe ich abweichend zur Branche auf nur 2% angesetzt, da das Unternehmen künftig ja erstmal weniger Umsätze generieren wird, bevor es wieder wächst. Zusätzlich habe ich wie immer kalkulatorische Eigenkapitalkosten von 10% angenommen. Aufgrund langfristiger Unternehmensanleihen von Lumen Technologies konnte ich außerdem sportliche 6% Fremdkapitalkosten ermitteln. Hier sieht man ebenfalls warum das Unternehmen probiert die Verschuldung abzubauen.

Zusätzlich habe ich auch hier wieder jeweils einen fairen Wert aus den historischen Kursverhältnissen sowie mit den Kursverhältnissen der Konkurrenten ermittelt. Die Ergebnisse aus den Bewertungsmodellen und über die Kursverhältnisse haben ich dann noch mit dem aktuellen Kursziel der Analysten geglättet und komme so auf einen fairen Wert von 40,58€ je Lumen Technologies Aktie.

Investmententscheidung

Um jetzt auf meinen Kauf- und Verkaufskurs zu kommen, ermittle ich über die Punktabzüge in der Analyse noch einen Sicherheitsabschlag. Dabei möchte ich je Minuspunkt 5% Sicherheitsmarge abziehen. Für Lumen bedeutet das einen Abzug von insgesamt 20%. Diese ziehe ich erstmal von Fair Value ab, um auf mein Kauflimit zu kommen. Dieses liegt somit bei 32,47€. Meine Verkaufsschwelle liegt bei 150% des fairen Wertes abzüglich der Sicherheitsmarge. In diesem Fall sind es also 52,76€.

Da der aktuelle Kurs des Unternehmens nur bei 12,30€ liegt befindet es sich meiner Meinung nach analog zu vielen anderen Unternehmen der Branche weit unter dem Kauflimit. Im Vergleich mit den Kursverhältnissen der Peergroup habe ich auch gesehen, dass die vier größeren Konkurrenten in den USA teilweise deutlich teurer sind.

Lumen Technologies Logo
Quelle: Lumen Technologies

Fazit

Soweit also meine Meinung zur Lumen Technologies Aktie. Zusammenfassend haben wir hier wieder ein historisch gewachsenes Unternehmen gesehen, dass seinen Fokus in der Telekommunikationsbranche besonders auf Festnetz- und Internetdienstleistungen gelegt hat. Über die diversen Zukäufe in der Vergangenheit wurde ein ganz schöner Schuldenberg angehäuft, den man nun versucht abzubauen. Dieses Problem wurde bis jetzt über eine Dividendenkürzung und einen Assetdeals probiert zu beheben. In besagten Deal möchte man die sanierungsbedürftigen Kupfernetze an einen Assetmanager veräußern. So soll man künftige Investitionen einsparen und kann die Nettoverschuldung etwas reduzieren. Ich denke beide Maßnahmen sind weitsichtig und gut gewählt.

Aber das ist nur meine Meinung. Mich interessiert jetzt, besonders was ihr zum Unternehmen denkt. Könnte man sich hier eventuell die Finger verbrennen und es ist mit Recht so günstig zu haben? Oder findet ihr es auch besonders günstig, sodass man hier gut antizyklisch einkaufen könnte. Lasst den anderen Zuschauern oder Lesern hier gern mal eure Meinung in den Kommentaren stehen. Ansonsten bedanke ich mich wie immer fürs Reinschauen und sage bis bald!

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