Moderna Aktienanalyse – Shooting-Star der mRNA-Technologie

Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und heute gibt es die Aktienanalyse zu einem der Retter der modernen Zeit. Das Biotechnologie-Unternehmen Moderna ist aktuell in aller Munde und in vielen Körpern, da es einen der Covid-19 Impfstoffe entwickelt hat. Besonders an dieser Analyse ist aber, dass es sich heute um ein relativ junges Unternehmen und eine noch viel jüngere Aktiengesellschaft handelt. In der Finanzanalyse musste ich deswegen viel mehr auf Prognosen statt auf Erfahrungswerte zurückgreifen wie sonst. Schauen wir mal was das dann am Ende zum Ergebnis hatte. Wenn ihr interessiert seid, ob das Unternehmen neben Impfstoff auch Rendite kann, dann wünsche ich euch viel Spaß mit der Moderna Aktienanalyse!

Grundlagen

Auch, wenn Moderna ein jüngeres Unternehmen ist und man wahrscheinlich noch keinen roten Faden ausmachen kann, so interessiert es mich doch wie das Unternehmen entstanden ist. Lasst uns aber erstmal darauf eingehen, wie man das Geschäftsmodell beschreiben kann.

Geschäftsmodell

Gegründet wurde Moderna als ModerRNA. Das beschreibt das Geschäftsmodell schon ziemlich gut. Moderna entwickelt Impfstoffe und greift dabei auf die mRNA zurück. Wer Bio in der Oberstufe hatte, der weiß vielleicht noch, dass mRNA Baupläne aus unseren Zellen sind und im Zusammenspiel mit den Ribosomen im Körper verschiedenste Proteine bilden. Das greift Moderna auf und entwickelt auf diese Weise Impfstoffe. Statt abgetötete oder geschwächte Erreger zu spritzen und den Körper so gegen eine Krankheit immun zu machen, spritzt man dem Probanden direkt den Bauplan, damit der Abwehrmechanismus direkt die richtigen Antikörper gegen bestimmte Krankheiten herstellen kann.

Historische Eckdaten

Gegründet hat sich Moderna erst 2010 in Cambridge. Damals war die mRNA-Forschung ganz neu und man wollte versuchen über diese Methode kommerziell Medikamente zu entwickeln. 3 Jahre nach Gründung konnte man einen Forschungsauftrag von AstraZeneca an Land ziehen. Damit ging die Forschung dann so richtig los. Mit Hilfe der mRNA sollte geschafft werden, dass spezialisierte Zellen in Stammzellen gewandelt werden können, um dann wieder spezialisiert zu werden. Über Eigenkapitalfinanzierung, dem US-Militär und erneut AstraZeneca, holte man bis 2014 erneut weitere Mittel ein, um die Forschung an mRNA-Impfstoffen weiter voranzutreiben. Nachdem es 2017  dann noch einige Rückschläge in der Forschung gab, holte man sich 2018 über den Börsengang neues Kapital um weiter zu forschen.

Bis Ende 2019 hatte man nun schon 1,5 Mrd. USD Verlust angehäuft, wovon eine halbe Mrd. USD auf 2019 entfallen. Und dann kam die Covid-19 Pandemie. Da man bereits viel Forschungsarbeit geleistet hatte und der mRNA-Impfstoff relativ leicht zu modifizieren ist, konnte man nach Ausbruch der Covid-19 Pandemie Anfang 2020 bereits im November des gleichen Jahres einen vollwertigen Impfstoff vorweisen. Dieser wurde dann zeitnah in den meisten westlichen Ländern zugelassen. Heute ist er auch für Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen und zeigt eine hohe Wirksamkeit. Auch, wenn das Unternehmen von Corona profitiert, wird es das nicht immer tun können. Deswegen schwenkte man Mitte 2021 bereits auf die Forschung eines Grippe-Impfstoffes und andere Forschungsgebiete um.

Produktanalyse

Für die Entwicklung des Corona-Impfstoffes hat Moderna auf jeden Fall Lob und Respekt verdient. Wir wollen uns ab hier aber um Moderna als Investment kümmern. Als erstes ist da mal interessant, welche Produkte es denn neben dem bekannten Impfstoff gibt und wo die Impfstoffe bis jetzt verkauft werden. Die 2020er Zahlen sind natürlich mittlerweile veröffentlicht und die Pandemie ist hier bereits mit eingeflossen.

Geschäftsgebiete

In 2020 sieht die Diversifikation natürlich eher mau aus. Die Umsätze sind durch den Corona-Impfstoff um 1234% gestiegen. Da ist klar, dass der aktuelle Umsatz auch fast nur aus diesem Impfstoff besteht.

Moderna Aktienanalyse
Quelle: Marketscreener.com

Absatzmärkte

Außerdem werden die Umsätze des Biotech-Unternehmens aktuell hauptsächlich in den USA generiert. Wir sprechen hier natürlich vom Stand zum 31. Dezember 2020. Anfänglich hat die USA den Impfstoff für sich beansprucht, mittlerweile geht er aber in die ganze Welt, sodass z.B. auch ich den Moderna-Impfstoff bekommen habe. Für 2021 dürften die Umsätze regional also ziemlich diversifiziert sein. Der Virus kennt ja auch keine Ländergrenzen.

Moderna Aktie Analyse
Quelle: Marketscreener.com

Auswertung

Da der komplette Umsatz durch den Corona-Impfstoff generiert wird, finde ich ihn nicht wirklich ausreichend nach Produktgruppen diversifiziert. Regional möchte ich den Punkt aber geben, da es in 2021 bereits den globalen Rollout des Impfstoffes gab und so im nächsten Jahresbericht die Umsätze auch überall auf der Welt eingespielt worden sein sollten. Insgesamt also einen von zwei möglichen Punkten.

Branchenanalyse

Nachdem ich ja schon öfter auf die Pharmabranche eingegangen bin, möchte ich an dieser Stelle insbesondere auf mRNA-Unternehmen eingehen. Diese neue Methode der Impfstoffentwicklung und der Entwicklung sonstiger Behandlungsmethoden, sollte denke ich einen besonderen Stellenwert eingeräumt kriegen. Für die bisherige Branchenanalyse des Pharmasektors, könnt ihr beispielsweise die Bristol-Meyers Squibb Aktienanalyse anschauen.

Attraktivität der Branche

Auf dieser Grafik seht ihr, dass nach dem Corona-Peak in 2021 erstmal wieder Flaute in der mRNA-Industrie angesagt ist. Die Forschung steht hier vergleichsweise noch am Anfang. Corona und die damit verbundenen Gelder müssen also klug genutzt werden, um die Forschung an weiteren Impfstoffen zu befeuern. Die Umsätze werden nach dieser Prognose allerdings erstmal zurückgehen und erst ab 2029 wieder steigen. Betrachtet man die aktuellen ca. 800 Mio. USD Umsatz von Moderna und die 14 Mrd. USD Branchenumsatz im schwächsten Jahr 2028, dann sieht man trotzdem gut, dass der Kuchen aus Sicht vom Jahresabschluss 2020 noch deutlich wächst.

mRNA Impftoffe

Wettbewerber

Aktuell sind noch nur eine Hand voll Unternehmen auf mRNA-Impfstoff spezialisiert. Da diese Technologie allerdings einige Vorteile gegenüber klassischer Forschung birgt, darf man hier die großen Pharmakonzerne nicht außer Acht lassen. Hier steckt so viel Finanzmacht drin, dass diese locker an beliebiger Stelle auf mRNA umsatteln können. Die kleinen spezialisierten Firmen wie BioNTech oder Moderna haben zwar aktuell einen Vorsprung, müssen sich aber von Grund auf aufbauen. Die großen Konzerne sind in der Forschung zwar weiter hinten, dafür haben sie bereits etablierte Strukturen.

Kunden

Genau wie bei herkömmlichen Impfstoffen werden die Impfstoffe letztlich zwar Privatkunden verabreicht, bezahlt werden sie jedoch durch die Versicherungen und aktuell Regierungen.

Zulieferer

Sofern die Unternehmen eigene Produktionsstätten besitzen und nicht eine Kooperation eingehen müssen wie bei BioNTech und Pfizer, sind sie relativ unabhängig von anderen. Letztlich handelt es sich ja immer um kleine Dosen und nach der Pandemie wird es auch wieder wesentlich weniger notwendige Dosen geben.

Ersatzprodukte

In jeglichen aktuellen Forschungsgebieten von mRNA-Impfstoffen gibt es bereits vorhandene Behandlung. mRNA-Impfstoffe haben hier den Vorteil der schnellen Entwicklung sowie der guten Verträglichkeit bei Probanden. Besonders im Bereich von Krebsmedikamenten, dürften mRNA-basierte Therapien sehr viel angenehmer sein als die herkömmliche Chemotherapie. Gegenüber mRNA-Impfstoffen kann man denke ich also nicht wirklich von Ersatzprodukten sprechen.

Markteintrittsbarrieren

Moderna, BioNTech oder Curevac sind mitunter schon 10 Jahre am forschen und Corona war teilweise der erste Kassenschlager, den die Unternehmen hervorgebracht haben. Diese Grundlagenforschung müsste durch die großen Konzerne auch erstmal erbracht werden, bevor man hier als Konkurrenz auftreten kann.

Auswertung

Der mRNA-Branche ist ein recht solides Wachstum vorhergesagt, was bei schlechteren Medikamenten als Alternative Sinn macht. Momentan gibt es durch die neue Herangehensweise noch wenig Konkurrenz auf diesem Gebiet und das sollte sich durch hohe Markteintrittsbarrieren auch nicht allzu schnell ändern. Nur die gewerblichen Kunden sind unattraktiv. Insgesamt also starke 5 von 6 Punkten.

Marktstellung

Viele Hersteller von mRNA-Impfstoffen sieht man aktuell ja nicht am Markt. Einen davon betrachten wir heute. An dieser Stelle wollen wir jetzt mal genauer auf Moderna als Unternehmen eingehen und beurteilen wie sich das Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz schlägt.

Produktentwicklung

Aktuell ist das einzig kommerziell zugelassene Medikament von Moderna der Corona-Impfstoff. 14 weitere Impfstoffe sind aber schon jetzt in der klinischen Testphase. Seit Corona wissen wir ja alle, dass neue Medikamente durch 3 Studienphasen bis zur Zulassung gehen. Die meisten der 14 Impfstoffe sind noch in Phase 1 und nur 3 sind schon in Phase 2. Dafür gibt es noch 8 weitere Ansätze, die sich noch in der Entwicklung befinden. Schwerpunkt sind hier insbesondere weitere Viren-Impfstoffe und Behandlungen gegen Krebs.

Möglichkeit einzukaufen

Da Rohstoffe nicht das Problem sind und Moderna vergleichsweise viele eigene Standorte besitzt und stark gefördert wird, sehe ich hier kein Problem weiter zu forschen.

Einflüsse auf das Geschäft

Die größten Einflüsse auf das Geschäftsmodell von Moderna wären wohl, wenn sich die relativ neue mRNA-Methode doch als fehleranfällig oder gefährlich herausstellen würde. Das ist nach aktuellem Wissensstand allerdings nicht der Fall. Zudem wäre es fatal, wenn große Konzerne in diesem Bereich schnell Fortschritte machen würden. Hier schiele ich insbesondere auf Pfizer, die mit BioNTech ja schon einen Fuß in der Tür haben. Auf ein weiteres regelmäßiges Risiko der Branche gehen wir gleich noch ein.

Marketing

Aufgrund der Covid-19 Pandemie kennt jeder das Unternehmen und weiß was es macht. Ja sogar mRNA hat jeder Mensch im letzten Jahr schonmal gehört. Das bringt Aufmerksamkeit und damit neue Aufträge und Fördergelder. Viel Marketing muss so nicht mehr geschehen. Jetzt muss man einfach am Ball bleiben.

Wachstumsmöglichkeiten

Aktuell gibt es einen ziemlich Push durch Corona. Die Umsätze von 2020 und gerade von 2021 sind damit nicht repräsentativ und auf diesem Niveau wird man sich anschließend auch nicht bewegen. Trotzdem muss man sagen, eliminiert man Corona, so ist von 2019 aus gesehen trotzdem ein starkes Wachstum möglich. Gerade, dass die mRNA-Methode schneller in der Forschung ist, die Impfstoffe eine hohe Verträglichkeit aufweisen, neue Krankheiten eventuell geheilt werden können und der öffentliche Fokus durch die Pandemie auf diese Forschung gefallen ist, wird künftig denke ich für besonders hohes Wachstum in dieser Sparte sorgen. Durch die vielen Impfstoffe in der Pipeline von Moderna wird diese Chance wahrgenommen.

Unternehmensführung

CEO von Moderna ist aktuell Stéphane Bancel. Der gebürtige Franzose studierte auch in den USA. So erwarb er zunächst einen Master in Ingenieurswissenschaften in Minnesota und anschließend noch einen MBA in Harvard. Die ersten beruflichen Erfahrungen machte er dann bei Eli Lilly in Belgien. Dort war er von 2000-2006 tätig. Danach ging er zum französischen Pharmaunternehmen Biomerieux und war dort bereits CEO. 2011, also kurz nach Gründung von Moderna, wechselte er als CEO zum Unternehmen. Bis heute ist er zusätzlich im Aufsichtsrat von Qiagen tätig. Das sollte ihm einiges an Berufserfahrung beschert haben. Der frühe Einstieg bei Moderna nicht nur als CEO, sondern auch als Aktionär, machte ihn außerdem zum Milliardär. Die gut 5,5% an Moderna, die er bis heute hält, sind aktuell knapp 8,5 Mrd. USD wert. An der weiteren positiven Entwicklung von Moderna sollte Bancel also wirklich auch selbst interessiert sein.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Hier kommen wir nun zu dem angekündigten weiteren Risiko für das Geschäftsmodell. Auch mRNA-Medikamente müssen für jeden Markt aufwendige klinische Tests durchlaufen, bis sie in einem Land zugelassen werden. Das ist mit hohen Anlaufkosten verbunden, was auch der Grund dafür ist, dass Moderna bis heute nur rote Zahlen geschrieben hat. Zusätzlich ist gerade für kleine Unternehmen das Patentrecht kritisch. Sobald dieses abläuft, können andere Unternehmen die mRNA-Medikamente von Moderna kopieren. Die großen Konzerne haben dann mit ihren etablierten Produktionsstraßen leichtes Spiel.

Auswertung

Moderna machen nur die starken externen Einflüsse sowie der rechtliche Rahmen Probleme. Ansonsten sieht die Marktstellung wirklich sehr gut aus. Dafür gibt es 5 von 7 möglichen Punkten.

Unternehmensbewertung

Die Unternehmensbewertung findet heute etwas anders statt. Eigentlich nehme ich hier immer die durchschnittliche Steigerung der letzten Jahre und führe die aktuellen Finanzwerte damit fort. Bei Moderna ist das aufgrund des späten Börsengangs und damit schwerer zugänglicher Daten nicht möglich gewesen, sodass ich erst die Daten ab 2016 genommen habe. On top kommt, dass die nächsten 5 Jahre bei Moderna nicht so linear ablaufen werden wie bei etablierteren Unternehmen. Aktuell gibt es den Peak durch Corona und weiter gibt es dann erstmal einen Rückgang. Durch Prognosen im Internet habe ich probiert dem gerecht zu werden und habe den weiteren Verlauf manuell angepasst.

Aufgrund der manuellen Anpassung werde ich jetzt hier aber nicht die aktuellen Zahlen erläutern, da diese absolut nicht aussagekräftig sind. Eine Analyse im üblichen Stil wird man bei Moderna wahrscheinlich erst 2030 machen können. Die Finanzlage ist an sich aber für den Status des Unternehmens nicht schlecht und Corona spült einiges an Geld in die Kassen, das man gut investieren kann. Aufgrund der Unsicherheit möchte ich hier aber nur einen von zwei möglichen Punkten geben.

Fair Value

Auch hier habe ich wieder kein künftiges Wachstum bestimmt, da ich alle Werte aus den nächsten Jahren manuell eingegeben habe, um den Corona-Peak entsprechend zu würdigen. Für das Discounted Cash Flow- und Übergewinnmodell habe ich aber wieder 10% Eigenkapitalkosten aufgrund meiner eigenen Renditewünsche veranschlagt und konnte 2,5% Fremdkapitalkosten aufgrund der aktuellen Zinsquote in der Bilanz ausmachen. Geglättet um das durchschnittliche Kursziel der Analysten ergibt sich nach meinen Modellen ein fairer Wert je Moderna-Aktie von 245,20€.

Chancen und Risiken

Die größte Chance von Moderna ist die neuartige mRNA-Methodik. Sie ermöglicht es dem Unternehmen besonders schnell besonders wirksame Medikamente und Therapien zu entwickeln, die mitunter ganz neue Krankheiten wie HIV oder Krebs behandeln können. Gerade bei bisher unheilbaren Krankheiten ist das Potential für Umsätze natürlich enorm, da man gar keine Konkurrenz fürchten muss.

Die größten Risiken sind neben den branchentypischen langen und hohen Vorfinanzierungen wohl am ehesten, dass die großen und finanzstarken Unternehmen hier ebenfalls einsteigen. Ein Johnson & Johnson oder AbbVie könnten sich hier beispielsweise in mRNA-Unternehmen einkaufen, um den Rückstand in der Forschung wettzumachen. Anschließend können Sie aufgrund der besseren Produktionsmöglichkeiten und der stärkeren Finanzkraft der Konkurrenz davonziehen.

Investmententscheidung

Aufgrund der bisherigen Fundamentalanalyse und den 5 abgezogenen Punkten, möchte ich wie immer für jeden Minuspunkt einen Sicherheitsabschlag von 5% nehmen. Das sind in Summe 25%. Ziehe ich diese vom fairen Wert ab, komme ich auf ein Kauflimit von 183,90€. Um auf die Verkaufsschwelle zu kommen, ziehe ich die 25% von meiner maximalen Verkaufsschwelle ab, die bei 150% des Fair Value liegt. Damit lande ich dann bei 306,50€.

Bei einem aktuellen Kurs von gut 365€ sehe ich die Aktie momentan als überbewertet an.

Moderna Logo

Fazit

Die neuartige mRNA-Methodik ist wirklich bahnbrechend und stellt bessere und teilweise gänzlich neue Behandlung von diversen Krankheiten in Aussicht. Das steht meiner Meinung nach fest und daran kann man auch nicht rütteln. Dass allerdings genau Moderna das Unternehmen es sein wird, das hier zum führenden Unternehmen avanciert, ist meiner Meinung nach völlig offen. Bei der Erfindung des Autos hätte auch niemand gedacht, dass Toyota am Ende der größte Automobilhersteller wird. Wer am Ende das Rennen macht ist meiner Meinung nach völlig offen und deswegen finde ich auch die Umsätze, die den aktuellen Kurs rechtfertigen würden, fraglich. De facto werden die Umsätze zunächst erstmal wieder deutlich einbrechen, sobald die Pandemie im Griff ist. Mal schauen, ob das der Markt so richtig auf dem Schirm hat, wenn es 2022 oder 2023 so weit ist.

Bis dahin interessiert mich aber eure Meinung zu Unternehmen. Besonders interessieren mich auch fachliche Meinungen aus der Community zum Thema mRNA. Seht ihr hier ebenfalls so großes Potenzial? Oder werden sich herkömmliche Medikamente hier durchsetzen? Falls ja, nur auf bestimmten Gebieten oder insgesamt? Lasst es mich und die Community doch gern in den Kommentaren wissen. Aber bitte daran denken, dass ihr eure Meinung immer auf begründet, sonst kann man sie nicht nachvollziehen. Ansonsten bedanke ich mich wie immer fürs Reinschauen und sage bis bald!

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