Omega Healthcare Aktienanalyse – Fast 10% Dividendenrendite mit Immobilien im Pflegesektor

Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und heute gehen wir mal weg vom Tech-Sektor und kümmern uns mal wieder um einen REIT. Mit Value und Dividendentiteln, hatte ich ursprünglich auf dem Finanzplaneten ja angefangen, von daher reizen mich diese Titel immer noch. Nach dem Motto „Cash is King“ ist es einfach befriedigend regelmäßig Auszahlung für das eiserne Investieren zu bekommen. Außerdem mindern diese Ausschüttungen auch ein wenig Angst vor Kursschwankungen bei den Anlegern und helfen, dass man sein Geld investiert lässt. Ob wir diese Ausschüttung auch zuverlässig über das heutige Unternehmen aus dem Pflegesektor ziehen können, sehen wir in der Omega Healthcare Aktienanalyse!

Grundlagen

Zuerst wollen wir uns bei Omega Healthcare anschauen, wie das Unternehmen Geld verdient und wie es entstanden ist. Dafür schauen wir uns einmal an wie das Geschäftsmodell funktioniert und werfen einen Blick auf die Historie des Unternehmens. Durch jüngste Ereignisse können wir vielleicht auch absehen was wohl in Zukunft passieren wird.

Geschäftsmodell

Omega Healthcare ist ein REIT. Das bedeutet, dass das Unternehmen Steuervergünstigungen erhält, dafür, dass es den Großteil seiner Gewinne an die Aktionäre ausschüttet und so als Teil deren Altersvorsorge dient. REITs investieren dafür in Immobilien und das in ganz verschiedene Branchen. Omega Healthcare investiert in Gebäude aus dem Pflegesektor. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Pflegeheime oder Seniorenwohnungen.

Historische Eckdaten

Das Unternehmen wurde 1992 gegründet und ist seitdem an der New Yorker Börse handelbar. Bereits 1994 übernahm es mit der Health Equity Properties einen ersten Konkurrenten. Die Übernahme von Konkurrenten ist bei REITs auch wie der Kauf von weiteren Immobilienportfolios zu sehen. So war auch die weitere Unternehmensgeschichte von weiteren Übernahmen geprägt. Die größten Käufe waren die Übernahme des Aviv REIT in 2014 und der Kauf des Konkurrenten MedEquities Realty Trust in 2019 für 600 Mio. USD.

Viel mehr findet man zu Omega Healthcare leider nicht. Aber allein diese Infos reichen ja schon, um zu sehen, dass man hier seit längerem und verstärkt in letzter Zeit auf die Akquise von Konkurrenten setzt, um zu wachsen. Später sehen wir noch, dass das mit Blick auf das Wachstum sehr gut geklappt hat.

Produktanalyse

Jetzt schauen wir uns wieder die Produkte bzw. in diesem Fall die Immobilienarten von Omega Healthcare an. Statt wie sonst über den Marketscreener, kommen die heutigen Grafik mal vom Unternehmen selbst, da Omega die Verteilung der Umsätze nach Kategorie und Regionen schön aufteilt.

Geschäftsgebiete

Laut Omega Healthcare selbst, teilt sich das Immobilienportfolio zu 78% auf Skilled Nursing Facilities und zu 22% auf Senior Housing Facilities auf. SNFs entsprechen dabei den Pflegeheimen hierzulande und SHFs den Seniorenwohnungen.

Quelle: Omega Healthcare Investors

Dies resultiert dann in 87% Umsatzerlösen, die als Mietzahlungen aus dem Immobilienportfolio kommen. Weitere 8% kommen noch aus gekauften Hypothekenanleihen.

Omega Healthcare Aktienanalyse
Quelle: Omega Healthcare Investors

Absatzmärkte

Auf dieser Grafik seht ihr die regionale Verteilung der Immobilien. Aktuell kommt fast der gesamte Umsatz aus den USA. Lediglich 4% kommen aus dem Vereinigten Königreich.

Omega Healthcare Aktie Analyse
Quelle: Omega Healthcare Investors

Auf dieser Landkarte der USA könnt ihr jetzt noch die Verteilung über die USA sehen. Wenigstens sind die Standorte wirklich über das ganze Land verteilt, wenn schon hauptsächlich in den USA.

Omega Healthcare Regionen
Quelle: Omega Healthcare Investors

Auswertung

Sowohl die Arten der Immobilien als auch deren Anteil am Gesamtumsatz sind wenig diversifiziert. Zusätzlich kommt fast der gesamte Umsatz aus den USA. So gibt es leider keine Punkte in der Produktanalyse.

Branchenanalyse

Die relativ kleine Diversifikation des Unternehmens birgt ein relativ großes Risiko. Sofern die Branche nun aber stark genug ist, kann dieses Risiko wieder deutlich abgemildert werden. Das untersuchen wir nun in der Branchenanalyse. Ist diese zukunftsträchtig, wird man auch weiterhin finanzstarke Mieter haben.

Attraktivität der Branche

Beim Branchenwachstum stelle ich auf die Pflegebranche als solche ab. Gut, dass wir in Deutschland einen relativ ähnlich demografischen Wandel bzgl. der Pflegebedürftigkeit in der Bevölkerung erleben, wie in den USA. Aus diesem Grund kann ich gut von der Fülle an deutschen Untersuchungen zu dem Thema schöpfen. Im Pflegereport 2030 geht die Bertelsmann Stiftung so z.B. von einer Steigerung der Pflegebedürftigen von 50% aus. Beim statistischen Bundesamt sieht man, dass die Steigerung zuletzt sogar innerhalb von 2 Jahren bereits bei ca. 20% lag.

Wettbewerber

Der Markt an Pflegeeinrichtungen und ist stark fragmentiert. Viele der Betreibergesellschaften besitzen ihre Immobilie selbst. Es gibt aber auch noch einige weitere Pflege REITs wie z.B. LTC Properties. Hier konkurriert man insbesondere, wenn man eine Pflegeeinrichtung kaufen möchte und man sich im Bieterverfahren um den Zuschlag befindet.

Kunden

Die Kunden, also die Mieter, sind gewerblich. Es sind die Betreibergesellschaften der Pflegeeinrichtungen. Diese pachten die Gebäude und vermieten sie weiter an ihre Bewohner. Auf dieser Grafik seht ihr auch, dass zumindest Omega Healthcare nicht komplett abhängig von einem oder einigen wenigen Betreibern ist.

Omega Healthcare Kunden
Quelle: Omega Healthcare Investors

Zulieferer

Zulieferer wie bei einem produzierenden Unternehmen gibt es nicht. Man ist allerdings auf zwei Geschäftspartner angewiesen. Zum einen Banken und Makler, die einen auf mögliche Investments hinweisen, und zum anderen braucht man Handwerker, um die Objekte zu sanieren. Beide Seiten sind stark diversifiziert und man ist nicht nur von einem Partner abhängig.

Ersatzprodukte

Gut, dass Omega Healthcare bereits sowohl in betreutes Wohnen und in Pflegeheime investiert. Während betreutes Wohnen für noch relativ selbstständige Personen gedacht ist, sind Pflegeheimbewohner pflegebedürftig und können keinen eigenen Haushalt mehr führen. Dazwischen gibt es oft eine Übergangsphase der Menschen. Oft sind sie erst im betreuten Wohnen und, wenn das irgendwann nicht mehr klappt, ziehen sie weiter ins Pflegeheim. Investiert man in beide Typen von Objekten, so hat man hier einen breiteren Stand. Alternativ können pflegebedürftige Menschen zu Hause von ihren Angehörigen gepflegt werden. Da diese aufgrund der alternden Gesellschaft aber selbst meist bereits in den 60ern sind, ist das kein nachhaltiges Konzept, selbst wenn diese immer dazu bereit wären.

Markteintrittsbarrieren

Die Markteintrittsbarrieren sind relativ gering. Gerade bei den Niedrigzinsen braucht man relativ wenig Eigenkapital und muss der Bank vereinfacht gesagt nur einen Businessplan vorlegen, der beweist, dass sich die Investition lohnt. Am ehesten würde es wohl am fehlenden Netzwerk scheitern, hat man aber mit ein oder zwei Objekten den Fuß in der Tür, hat sich dieser Punkt auch erledigt.

Auswertung

Es gibt viele Wettbewerber, die Kunden sind gewerblich und die Markteintrittsbarrieren nicht sonderlich hoch. Aus diesem Grund erhält Omega Healthcare nur 3 von 6 möglichen Punkten in der Branchenanalyse.

Marktstellung

Untersuchen wir jetzt mal die genaue Stellung von Omega Healthcare innerhalb der Branche der Pflegeeinrichtungen. Neben der grundlegenden Branche ist es auch immer wichtig zu schauen, wo das zu untersuchende Unternehmen innerhalb dieser steht. Auch eine gute Position in einer schwierigen Branche kann interessant sein.

Produktentwicklung

Das Unternehmen wächst regelmäßig über den Kauf und den Bau weiterer Seniorenheime und Seniorenwohnungen. In der Historie von Omega Healthcare ist außerdem der Hang zur Akquisition zu sehen. Seit jeher übernimmt das Unternehmen Konkurrenten und erhöht so seinen Bestand. Mehr kann man sich von einem REIT nicht wünschen.

Möglichkeit einzukaufen

Wie bei den Lieferanten bereits erwähnt sind die Möglichkeiten über das Netzwerk neue Objekte zu erwerben und Handwerker für ihre Instandhaltung zu finden sehr gut. Wie das Wort Netzwerk schon sagt, gibt es hier nicht nur eine Bank, einen Makler oder einen Handwerker. In mehreren Bundesstaaten hat Omega Healthcare zudem eine Größe, bei der sie sicherlich schon Sonderkonditionen raushandeln können, wenn sie mehrere Aufträge vergeben.

Einflüsse auf das Geschäft

Es gibt mehrere Entwicklungen, die das Geschäft von Omega beeinflussen. Zum Glück sind die meisten positiv. Ganz vorneweg gibt es da den demografischen Wandel. Die Menschen werden immer älter. Eine immer älter werdende Bevölkerung heißt auch, dass sich die Zeiträume von Betreuungs- oder Pflegebedürftigkeit am Ende des Lebens verlängern. Man sieht sich schon auf Grundlage dessen in einem wachsenden Markt. Gegenläufig, aber zugegebener Maßen auch sehr futuristisch, ist die steigende technische Unterstützung der Senioren in ihrem zu Hause. Diese ermöglicht auf lange Sicht vielleicht einen späteren Umzug in ein Pflegeheim oder auch ins betreute Wohnen.

Marketing

Marketing per se ist nicht notwendig. Über das Netzwerk erfährt man über neue notleidende Häuser für „Sale and lease back“ oder andere Kaufmöglichkeiten. Letztendlich Bewohner ins Objekt zu kriegen, dürfte aufgrund der hohen Nachfrage leicht werden, liegt aber ohnehin in der Hand des Mieters. Hier ist eher die anfängliche Standortanalyse wichtig.

Wachstumsmöglichkeiten

Die Wachstumsmöglichkeiten sind aufgrund des Hebeleffekts bei Immobilien äußerst gut und langfristig sollte es auch an Kaufmöglichkeiten nicht hapern. Natürlich muss Omega Healthcare als REIT einen Großteil seiner Gewinne ausschütten. Allerdings wird der Gewinn ja auch durch die nicht zahlungswirksamen Abschreibungen geschmälert. Heißt an Cash sollte dennoch etwas zur Expansion übrigbleiben. Zusätzlich wächst die Branche stark. Auf dieser Grafik seht ihr die durchschnittliche Nutzung von Pflegeheimen nach Altersgruppen. Es wird deutlich, dass die alternden Babyboomer die Nachfrageseite in den nächsten Jahren deutlich erhöhen werden.

Altersstruktur
Quelle: Omega Healthcare Investors

Unternehmensführung

CEO ist bereits seit 20 Jahren Taylor Pickett. Vor seiner Karriere studierte er in Delaware, wo er seinen Bachelor machte, und holte sich dann noch einen Master in Rechtswissenschaften. Seine berufliche Laufbahn startete dann bei KPMG, bevor er als CFO von Integrated Health Services in die Pflegebranche wechselte. Neben seiner Tätigkeit als CEO bei Omega, ist er ebenfalls noch im Aufsichtsrat des Corporate Office Properties Trust. Dies ist ein weiterer REIT, der in Büros und Rechenzentren investiert. Insgesamt sollte er also eine diversifizierte Sicht auf den Markt haben. Am Arbeitgeber hält er momentan Aktien im Wert von 3,4 Mio. USD.

Quelle: Omega Healthcare Investors

Gesetzliche Rahmenbedingungen

In Deutschland sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Pflegeheime sehr streng. Mittlerweile gibt es auch eine Mindestanzahl an Einzelzimmern, die man im Zweifel durch große Umbauten bewerkstelligen musste. In den USA ist natürlich alles etwas liberaler und auch die einzelnen Staaten haben oft ganz unterschiedliche Gesetze. Aber selbst, wenn, dann wäre Omega Healthcare hiervon relativ verschont, denn ihre Immobilien sind ohnehin äußerst luxuriös. Gesetzliche Mindestanforderungen sollte man nicht fürchten müssen. Ansonsten geht es hier eher um finanzielle Unterstützung durch Kommunen etc. Diese sollten aber einfach in die Kalkulation bei Finanzierungen miteinfließen.

Auswertung

Einziger Kritikpunkt für Omega Healthcare sind die im Vergleich zu REITs anderer Branchen die relativen starken rechtlichen Einbindungen. Wohnraum für Senioren ist halt im öffentlichen Interesse und deswegen wird sich von dieser Seite auch viel eingemischt. Ansonsten sehe ich aber alles positiv und vergebe somit 6 von 7 Punkten.

Unternehmensbewertung

Nun wollen wir uns auch bei Omega Healthcare mal wieder anschauen, wie es um die Finanzen steht. Gerade bei REITs ist das sehr wichtig, da sie es durch die Ausschüttung schwieriger haben Rücklagen aufzubauen. Die hohe Ausschüttung reduziert außerdem auch überdurchschnittlich die liquiden Mittel im Unternehmen. Wir beurteilen die Finanzlage des Unternehmens nun wieder über die Veränderung gewisser Kennzahlen über die letzten fünf Jahre, die später auch in die Berechnungsmodelle mit einfließen.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen +2,6%
  • Umsatz +2,8%
  • Operativer Gewinn -12,0%
  • Operative Marge 26,1%
  • Free Cashflow +7,8%
  • Operativer CF +7,5%
  • Eigenkapitalquote 42,2%
  • Fremdkapitalkosten +2,8%
  • Dividendenwachstum +8,2% (+3,5% je Aktie)
  • Dividendenrendite 7,4% (aktuell 9,4%)
  • Ausschüttung des FCF 118,1%
  • Übergewinn +43,7%
  • Kurs-Buchwert-Verhältnis 1,4x (aktuell 1,6x)
Omega Healthcare Umsatz
Quelle: Aktienfinder.net

Erläuterung der Zahlen

Omega Healthcare kann ein stetiges Wachstum vorweisen. Lediglich das EBIT hat im Betrachtungszeitraum abgenommen, da in 2020 aufgrund von Corona Abschreibungen auf vergebene Kredite vorgenommen wurden. Das ist aber ein Einmaleffekt und außerdem hat sich die operative Marge dadurch in 2020 gerade mal auf gut 26% gesenkt. Das ist immer noch ein Wert, von dem viele Unternehmen träumen und für 2021 ist bereits wieder eine operative Marge von über 50% prognostiziert. Der Rest sieht sehr positiv aus.

Omega Healthcare Cashflow
Quelle: Aktienfinder.net

Der Wahnsinn ist natürlich auch die Dividende. Dafür ist Omega bekannt und dafür wird die Aktie meist auch erworben. Aktuell gibt es auf die Aktie sage und schreibe 9,4% Dividendenrendite und das sogar im Rahmen des Free Cashflows. Über die 5 Jahre Betrachtungszeitraum ist die Ausschüttung nur über 100%, weil der Cashflow in 2018 aufgrund der Akquisition negativ war. Das KBV sieht zudem ebenfalls günstig aus. So gibt es auf jeden Fall volle Punktzahl.

Omega Healthcare Rating
Quelle: stox-box.de

Fair Value

Um jetzt auf den fairen Wert je Aktie zu kommen, spiele ich alle Fundamentaldaten in mein Discounted Cashflow- und Übergewinnmodell ein. Dabei setze ich als langfristiges Wachstum für Omega das historische Wachstum von 2,8% an. Zwar ist das Branchenwachstum etwas höher aber als REIT ist es einfach schwieriger zu wachsen als für ein gewöhnliches Unternehmen, da man seinen Gewinn nicht reinvestieren kann. Mein Eigenkapital möchte ich dabei immer mit 10% verzinst haben und konnte aufgrund langfristiger Anleihen des Unternehmens Fremdkapitalkosten von 3,25% ermitteln. Glätte ich die Ergebnisse aus den Bewertungsmodellen mit dem aktuellen Kursziel der Analysten, so komme ich auf einen fairen Wert je Aktie von 36,29€.

Chancen und Risiken

Um jetzt nochmal zusammenfassend vor Augen zu führen, was wir hier bewerten, möchte ich die Chancen und Risiken nochmal kurz erläutern. Bei Omega Healthcare handelt es sich um einen REIT im Bereich der Pflegeeinrichtung. Das ist an sich schon ein zukunftsträchtiger Markt. In der Vergangenheit ist das Unternehmen gewachsen und konnte sein Portfolio gut ausbauen. Zudem ist der CEO bereits lange in der Branche tätig und kennt die Strategien von REITs auch durch Aufsichtsräte gut.

Omega ist allerdings global gesehen fast nur in den USA vertreten. Das birgt Risiken. Zudem fällt es aufgrund des REIT-Status schwer den Liquiditätspuffer für Notfälle bereitzuhalten oder für Übernahmen zu füllen.

Investmententscheidung

Neben dieser Zusammenfassung des Chancen- und Risikoprofils nehme ich analog zu den 6 Punkten Abzug in den Analysen einen Sicherheitsabschlag von 30% auf den Fair Value. Zum einen lande ich somit bei 70% des Fair Values bzw. 25,40€, was dann meinem Kauflimit entspricht. Auf der anderen Seite ziehe ich die 30% von der maximalen Verkaufsschwelle von 150% des fairen Wertes ab. Meine Verkaufsschwelle für eine Omega Healthcare Aktie liegt somit bei 43,55€.

Bei einem aktuellen Kurs von rund 25,13€ bedeutet das, dass das Unternehmen an den Börsen aktuell abzüglich aller Risiken recht günstig bewertet ist und ein Kauf meiner Meinung nach relativ renditeträchtig sein könnte.

Omega Healthcare Umsatz Logo
Quelle: Omega Healthcar

Fazit

Soweit meine Analyse zur Omega Healthcare Aktie. Ich kann durchaus verstehen, warum ihr das Unternehmen im Community Tab auf YouTube in die Analyse gevotet habt. Hier findet man ein Unternehmen vor, das sich in einem relativ sicheren und zukunftsträchtigen Markt befindet. Zudem wirtschaftet es gut und scheint aktuell günstig bewertet zu sein. Als starker Dividendentitel ist das Unternehmen zudem auch ohnehin sehr interessant für alle Dividendeninvestoren. Eine schöne Dividendenrendite ist aber immer ein schöner Nebeneffekt, auch, wenn man nicht speziell darauf abzielt.

Wie schaut es denn bei euch aus? Seid ihr am Unternehmen interessiert oder gehört ihr zu denen, die einen anderen Titel in der Analyse haben wollten? Besonders kritische Stimmen sind auch immer gern gehört, um das Risiko vielleicht noch etwas besser einschätzen zu können. Lasst der Community doch gern eure Meinung zum Unternehmen in den Kommentaren. Ansonsten bedanke ich mich wie immer fürs Reinschauen und sage bis bald!

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4 Antworten auf „Omega Healthcare Aktienanalyse – Fast 10% Dividendenrendite mit Immobilien im Pflegesektor“

  1. Könnte eine klassische Value Trap sein. Hohe Dividendenrendite, brutale Risiken im Hintergrund. Wenn da mal was ist und die Dividende gekürzt werden muss kann der Kurs ganz fix nach unten rauschen. Wie das läuft hat man im Corona Crash gesehen wovon sich der ganze Sektor bisher noch nicht erholt hat. Da braucht es schon echt Mut da jetzt einzusteigen.

    1. Hi und danke für deine Meinung! Hier sind auf jeden Fall Risiken enthalten, aber nur dann findet man meist die Möglichkeit zu einem günstigen Einstieg 🙂 LG Kai

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