Orange Aktienanalyse – Unterbewertung bei konstanter Leistung und starker Dividendenrendite

Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und heute kümmern wir uns mit Orange mal wieder um ein Telekommunikationsunternehmen. Ja, ich weiß. Diese hatten wir schon zur Genüge hier auf dem Kanal, allerdings prüfe ich alle eingegangenen Analysewünsche. Die Telekommunikationsbranche ist hierbei schon mehrfach durch sehr günstige Bewertungen herausgestochen. In der Vorabanalyse bestätigte sich dieses Bild erneut bei drei Titeln, wovon die Orange SA nun der erste ist. Am Sonntag gibt es dann nochmal ein Telekom-Unternehmen und am Donnerstag dann mal einen Dienstleister der Branche. Seid also gespannt. Jetzt aber erstmal viel Spaß mit der Orange Aktienanalyse!

Grundlagen

Auch bei Orange wollen wir uns mit dem grundlegenden Geschäftsmodell und der Geschichte des Unternehmens vertraut machen. Das führt dazu, dass uns Unternehmen schon nicht mehr fremd sind und man alles weitere besser einordnen kann.

Geschäftsmodell

Als Telekommunikationsriese kann man sich schon ungefähr vorstellen was das Unternehmen macht, um Geld zu verdienen. In der Branche gibt es allerdings immer bestimmte Schwerpunkte bei den Unternehmen. Der Schwerpunkt von Orange ist hier insbesondere die Telefonie, sowohl Mobilfunk als auch Festnetz.

Historische Eckdaten

Mit Orange ist nun mal wieder ein enorm altes Unternehmen in der Analyse. Gegründet wurde das Unternehmen nämlich 1792 im Rahmen der französischen Revolution als ein erstes Telegrafennetz aufgebaut wurde, um Information schnell und sicher durch das Land zu befördern. Als dann noch das Telefon erfunden wurde, erkannte Frankreich die Wichtigkeit der Telekommunikation für den Staat und verstaatlichte das Unternehmen 1878 unter dem Ministerium für Post, Telegraphen und Telefonie. So war die Situation bis in die 1990er Jahre hinein. 1988 wurden die Tätigkeiten des Ministeriums nämlich als France Telecom ausgegründet und dieses neue Unternehmen war ab 1990 autonom. 1997 schaffte man dann erfolgreich den Börsengang, der durch die aufkommende Dotcom-Blase befeuert wurde.

Ab 2006 wurde das Unternehmen saniert. Das senkte wie üblich die Kosten und sollte durch größeren Fokus auf die Kernprodukte den Umsatz dort fördern. In den folgenden Jahren wurde das Geschäft, dass jetzt nur noch unter der Marke Orange geführt wurde, in immer mehr Länder ausgerollt. Dies geschah meist durch Akquisition örtlicher Unternehmen, die dann in den Konzern eingegliedert wurden. Jüngste Investition sind zum einen ein Joint Venture mit Google, um ein Unterseeglasfaserkabel in die USA zu legen und zum anderen der Start eines neuen satellitengestützten Breitbanddienstes. Letzteres ist besonders interessant mit Hinblick auf das Projekt Starlink von Elon Musk.

Produktanalyse

Wir hatten zwar schon viele Telekommunikationsunternehmen auf dem Finanzplaneten, allerdings möchte ich auch bei Orange mal wieder auf die einzelnen Dienstleistungen eingehen und darauf, wo hier der Fokus liegt. Den Fokus beschreibe ich dann einmal auf die Dienstleistung an sich und darauf bezogen wo die Dienstleistung regional erbracht wird.

Geschäftsgebiete

Die Dienstleistungen kann man nach zwei Bereichen aufteilen. Auf der einen Seite teilt das Unternehmen sie nach Kunden auf. Das ist für die spätere Analyse auch noch interessant. Privatpersonen machen danach 79% der Kunden aus und gewerbliche Kunden 21%. Auf andere Seite wird nach Dienstleistungen unterteilt. Den Großteil des Umsatzes macht Telefonie aus. Dabei entspringen rund 24% auf Mobiltelefonie und 22% auf Festnetz. Der gewerbliche Telefoniebereich bringt dann nochmal 20% der Umsatzerlöse und weitere 34% kommen aus diversen zusammenhängenden Software- sowie Hardwareservices.

Orange Aktienanalyse
Quelle: Marketscreener.com

Absatzmärkte

Regional gesehen ist Orange das bisher diversifizierteste Telekom-Unternehmen, das ich bisher in meinen Analysen hatte. Natürlich bringt der Hauptmarkt Frankreich noch 42% der Umsatzerlöse, allerdings kommen die restlichen 58% aus aller Herren Länder. Dabei ist man nicht nur auf Europa fokussiert. Ich finde besonders interessant, dass man scheinbar die Chancen in den aufstrebenden Emerging Markets wahrgenommen hat und aus Afrika und dem mittleren Osten auch 13% kommen.

Orange Aktie Analyse
Quelle: Marketscreener.com

Auswertung

An dieser Stelle gibt es für Orange natürlich zwei von zwei möglichen Punkten in der Finanzanalyse. Ich finde die Diversifikation nach Dienstleistung durchaus in Ordnung und über Länder hinweg ist das Unternehmen für die Telekommunikationsbranche sogar sehr stark gestreut. Insbesondere der Blick auf die Emerging Markets gefällt mir.

Branchenanalyse

Schauen wir uns in der Orange Aktienanalyse aber zunächst einmal die Branche insgesamt an bevor wir weiter auf das Unternehmen im speziellen eingehen. Wie leicht ist es in der Branche Geld zu machen und wie viel Freiheit haben Unternehmen hier bei der Preisgestaltung?

Attraktivität der Branche

Die Telekommunikation ist ein grundlegendes Bedürfnis. Problematisch, dass jeder Mensch nur einen Telefon-, Handy- und Internetvertrag braucht. Bezüglich des Wachstums im Mobilfunk habe ich Nutzerzahlen von Smartphones in Deutschland gefunden, was ein relativ vergleichbarer Markt zu Frankreich sein sollte. Hier steigen die Nutzerzahlen kontinuierlich und sind mittlerweile bei 75% angekommen. In der Gruppe 14- bis 49-Jährige ist der Anteil der Smartphonenutzer sogar bei 95%, sodass alleine über natürliche Fluktuation der Anteil an der Gesamtbevölkerung steigen sollte.

Wettbewerber

In 2019 war Orange der zehntgrößte Telekommunikationsanbieter der Welt. Die Top 3 der weltweiten Konkurrenten sind AT&T, Verizon sowie China Mobile. Man muss dabei natürlich anmerken, dass diese Anbieter regional ganz andere Märkte bedienen als Orange. In Europa sind die meisten Mobilfunkkunden bei Telefónica, gefolgt von VEON und Orange. Beim Umsatz insgesamt je Unternehmen sieht es natürlich etwas anders aus. Schaut euch dazu gern auch die nachfolgende Grafik an:

Kunden

Hier kann man die Branche nur bedingt über einen Kamm scheren. Bei Orange kann man zumindest sagen, dass die Kunden zum Großteil privat sind. Bei anderen Unternehmen der Branche kann das je nach Spezifikation auch anders aussehen.

Zulieferer

Das grundlegende Gerüst des Unternehmens sind Satelliten und Kabel. Dieses Fest- und Mobilnetz ist bei Orange schon lange gut aufgestellt. Insofern gibt es keine Abhängig von Zulieferern wie bei produzierenden Unternehmen.

Ersatzprodukte

Leider hat der Telefon-, Internet- und Handyvertrag den Nachteil, dass es (solang man ausreichende Verbindungsqualität hat) völlig egal ist bei welchem Anbieter man ist. Ähnlich ist es z.B. beim Stromversorgern. Welches Symbol links oben auf meinem Handy angezeigt wird oder welcher Router irgendwo in der Ecke unterm Tisch steht ist völlig irrelevant und hier gibt es auch keinen aktuellen Produkthype wie bei Handys oder Autos, sodass der Konkurrenzkampf echt hart ist. Letzten Endes gibt es aber keinen kompletten Ersatz dazu Internet oder Telefon zu nutzen. Brieftauben und Postboten brauchen einfach zu lang.

Markteintrittsbarrieren

Durch das notwendige Netz ist es entweder notwendig dieses selbst aufwendig aufzubauen oder sich bei bestehenden Netzbetreibern einzumieten. Ersteres ist mit hohen Kosten verbunden, für die man einen Finanzierungspartner braucht. Letzteres macht die ohnehin schon vorhandene Konkurrenz natürlich noch stärker.

Auswertung

Die Branche erhält von mir 5 von 6 Punkte. Allein die Wettbewerber machen die Preisgestaltung schwierig. Die restlichen Punkte lassen ausreichend Freiraum bei der Preisgestaltung.

Marktstellung

Nachdem wir uns die Telekommunikationsbranche insbesondere in Europa jetzt genauer angesehen haben, wechseln wir nun dazu über, dass wir uns speziell Orange nochmal anschauen. Wir bewerten dann wie gut sich Orange im Markt positioniert hat.

Produktentwicklung

Orange strebt regelmäßig Akquisitionen oder Joint Ventures an, um das eigene Netz auszubauen und so Wettbewerbsvorteile zu erhalten. In diesem Bereich habe gerade ja schon das Joint Venture mit Google und das neue Satellitenprojekt erwähnt. Ansonsten gestaltet sich die Produktentwicklung auf den ausgetretenen Pfaden der Telekommunikation natürlich schwierig. 

Möglichkeit einzukaufen

Wie bereits gerade erwähnt eher irrelevant. Soll an dieser Stelle jedoch positiv auffallen, dass es an sich keine notwendigen regelmäßigen größeren Einkäufe gibt.

Einflüsse auf das Geschäft

An sich fallen einem wenige Einflussfaktoren auf den Geschäftsbetrieb ein. Lediglich Stromausfälle und Naturkatastrophen können das Netz eventuell schädigen. Corona mindert aktuell den internationalen Reiseverkehr, was bei Orange dazu führt, dass die Roaminggebühren stark eingebrochen sind. Dieser Effekt ist aber nicht langfristig und normalisiert sich gerade wieder. Neue Technologien wie Starlink von Elon Musk könnten dem traditionellen Netz auch den Rang ablaufen, momentan sieht es allerdings noch nicht danach aus.

Marketing

Aufgrund der großen Konkurrenz und der Austauschbarkeit der Produkte, kommt dem Marketing ein großes Budget zu. Neben Konsumprodukten ist Telekommunikation wohl eine der größten Werbepartner von Werbeplattformen. Die alleinstellungsmerkmale sind verschwindend gering, sodass man hier viel investieren muss, um aus der Masse herauszustechen.

Wachstumsmöglichkeiten

Langfristig werden die Nutzerzahlen in Europa wohl noch etwas steigen. Dafür ist auch der Konkurrenzkampf enorm groß und insbesondere in Spanien hat man zusätzlich zum Roaminggeschäft etwas Umsatz eingebüßt. Hier ist der spanische Konkurrent Telefónica natürlich vorherrschend. Den Umsatz, den man hier verloren hat, konnte man in den Emerging Markets allerdings dazugewinnen, sodass der Umsatz insgesamt stagnierte. Bei einer Erholung des Roaminggeschäfts dürfte das in Zukunft für insgesamt wachsenden Umsatz sorgen.

Unternehmensführung

Bereits seit 2011 wird das Unternehmen von Stéphane Richard geleitet. Der Mann mit zwei Bachelor-Titeln von zwei Elite-Unis war Kabinettschef unter Christine Lagarde und leitendender Direktor im französischen Wirtschafts- und Finanzministerium. Ich hatte hier erst schon Angst die Politik hat hier wieder irgendeine fachlich ungeeignete Marionette eingesetzt aber dieser Mann kennt sich scheinbar mit der Materie aus. Er hatte auch außerhalb der Politik schon diverse Managerposten in verschiedenen französischen Unternehmen der Branche inne. Persönliche Anteile am Unternehmen konnte ich nicht ausmachen. Die Verbindungen in die Politik, könnten dem CEO hier einen guten Vorteil gegenüber anderen französischen Medienunternehmen bringen.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Aufgrund der historischen Bedeutung der Telekommunikationsbranche, ist diese traditionell stark reguliert. Bei der teilstaatlichen Orange S.A. ist das natürlich noch strikter der Fall. Auch Datenschutzvorschriften werden in der aktuellen Zeit immer stringenter.

Auswertung

Für das schwierige Marketing, geringe Wachstum und sowie das rechtliche Gerüst bekommt Orange drei Punkte abgezogen, sodass wir noch bei 4 von 7 Punkten liegen.

Support

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Unternehmensbewertung

Nachdem ich gerade dabei bin die Biografie „Das Leben ist wie ein Schneeball“ über Warren Buffett zu lesen, schaue ich bei der Unternehmensbewertung jetzt auch immer auf das Kurs-Buchwert-Verhältnis. Dieses beschreibt das Verhältnis zwischen der Marktkapitalisierung und dem Nettobetriebsvermögen bzw. den Liquidationswert des Unternehmens. Ist das Verhältnis hier unter 1, so kann man davon ausgehen sogar bei Pleite des Unternehmens noch mehr Geld rauszubekommen als die Aktien aktuell kosten. Die restlichen Werte habe ich wie üblich ermittelt und dann wieder den Wert der Aktie aufgrund der künftigen Ertragskraft bestimmt.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen +2,6%
  • Umsatz +0,8%
  • Operativer Gewinn +0,3%
  • Operative Marge 12,0%
  • Free Cash Flow -1,4%
  • Operativer CF +4,9%
  • Eigenkapitalquote 25,5%
  • Fremdkapitalkosten -5,1%
  • Dividendenwachstum -0,1% (+0,0% je Aktie)
  • Dividendenrendite 4,5% (aktuell 8,6%)
  • Ausschüttung des FCF 55,5%
  • Übergewinn +5,1%
  • Kurs-Buchwert-Verhältnis 0,76
Orange Umsatz

Erläuterung der Zahlen

Orange hat zwar kein außerordentliches Wachstum aber extrem solide und konstante Werte. Großes Wachstum konnte man ja schon nach der Branchenanalyse bei einem so alten Unternehmen eigentlich nicht erwarten. Ist man aber darauf nicht aus, kann man hier meiner Meinung nach in ein absolutes Value-Unternehmen investieren. Der Umsatz stagniert aktuell zwar, allerdings steigt der operative Cash Flow genau so deutlich wie der Übergewinn. Die Dividende ist absolut auf einem starken Niveau und zuletzt wurde in 2021 sogar eine Sonderdividende ausgeschüttet. Die Ausschüttungsquote am Free Cash Flow und die Eigenkapitalquote ist auch in einem langfristig gesunden Bereich. Zusätzlich Sicherheit gibt noch das KBV. Selbst, wenn Orange insolvent gehen sollte, müsste man rein rechnerisch hier noch mehr rausbekommen als die Aktie wert ist. Zusätzlich weist der Wert ja auch insgesamt auf eine Unterbewertung hin. Für mich gibt es für das Gesamtbild volle Punktzahl in der Finanzanalyse.

Orange Free Cash Flow

Fair Value

Da auch die Branche kein starkes Wachstum verspricht, habe ich das historische geringe Wachstum von 0,8% weiter fortgeführt. Weiter möchte ich wieder eine Eigenkapitalrendite von 10% auf mein eingesetztes Kapital und konnte Fremdkapitalzinsen von 3% aufgrund von langfristigen Anleihen des Unternehmen bestimmen. Damit kommen wir auf durchschnittliche gewichtete Kapitalkosten von 4,8%. Alle Werte habe ich wieder in mein Discounted Cash Flow- und Übergewinnmodell eingepflegt und das Ergebnis mit dem durchschnittlichen Kursziel der Analysten geglättet. Im Endeffekt kommen wir somit auf einen Fair Value von 36€.

Chancen und Risiken

Eine absolute Chance für künftige Investoren von Orange ist das Kurs-Buchwert-Verhältnis. Selbst, wenn man die künftigen Erträge kritisch sieht und deshalb 36€ als Fair Value gewagt findet, so ist aber auch das Nettobetriebsvermögen unter der aktuellen Marktkapitalisierung. Zusätzlich finde ich aber das Investment in den Emerging Markets interessant und sehe hier weiter gutes Wachstum in der Zukunft.

Ein Risiko ist allerdings das seit Jahren stagnierende Geschäft. Hier ist es fraglich, ob in der Zukunft neue Strategien wieder zu mehr Wachstum führen wird. Zusätzlich schränkt der rechtliche Rahmen verhältnismäßig stark ein.

Investmententscheidung

Aufgrund des Punktabzugs in der bisherigen Analyse komme ich bei Orange auf einen Sicherheitsabschlag von 20%. Diesen ziehe ich dann zum einen vom Fair Value ab, um auf das Kauflimit zu kommen, und zum anderen ziehe ich diese Sicherheitsmarge vom maximalen Verkaufspreis in Höhe von 150% des fairen Wertes ab, um eine Verkaufsschwelle auszumachen. Ich lande somit bei einem Kauflimit von ca. 29€ und einer Verkaufsschwelle von 47€.

Bei einem aktuellen Kurs von ca. 10€ bis 11€ haben wir hier einen Abschlag zum Kauflimit von ca. 63%. Dieser Abschlag entspricht absolut dem Bild, das man bekommt, wenn man sich das KBV anschaut.

Orange Logo

Fazit

Und täglich grüßt das Murmeltier. Mal wieder haben wir einen stark unterbewerteten Telekommunikationstitel in der Analyse. Dieses Mal ist die Bewertung aber noch eine Nummer sicherer, da sogar alleine die Vermögenswerte abzüglich der Verbindlichkeiten einen größeren Wert je Aktie ergeben als es der Kurs widerspiegelt. Meiner Meinung ist der Titel aber sogar noch mehr Wert, das ist dann aber wieder meine persönliche Meinung.

Jetzt interessiert mich aber auch wieder eure Meinung. Haltet ihr das Kurs-Buchwert-Verhältnis für ein geeignetes Maß beim Investieren, um zusätzlich Sicherheit zu gewinnen? Oder geht ihr da nur auf ganz andere Werte? Ich finde, dass man eigentlich die künftigen Ertragswerte diskontieren sollte aber das KBV ist in der Tat noch ein zusätzliches Sicherheitsmaß. Aber lasst mir zu dem Thema doch gern mal ein Kommentar da. Ansonsten bedanke ich mich wie immer fürs Reinschauen und sage bis bald!

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4 Antworten auf „Orange Aktienanalyse – Unterbewertung bei konstanter Leistung und starker Dividendenrendite“

  1. Net asset Value ? Ist besser geeignet als das
    KBV. Aber KBV unter 1 ist schon mal gut.
    Top wäre jedoch unter dem NaV zu kaufen,
    jedoch zur Zeit kaum möglich und generel schwer.
    Ich kann sehr die Bücher von Graham empfehlen 🙂 Ich lese sie gerade in Englisch,das nimmt leider viel Zeit in Anspruch macht aber auch viel Spass.
    Interessante Aktie. Danke für deine Arbeit.

    1. Danke für dein Kommentar 🙂 Ganz genau, in der Biographie geht es auch um Graham in dem Zusammenhang und seine Herangehensweise bei der Suche nach Investment. Sehr bilanzlastig aber dafür sehr unspekulativ. Danke für den Tipp, denke ich werde sie mir mal zu Gemüte führen 🙂 Aber so wie ich das verstehe und es gerade gegoogelt habe, ist der NAV also das Nettobetriebsvermögen doch einfach die Gesamtsumme, die das KBV dann im Verhältnis zur einzelnen Aktie wiedergibt. Korrigiere mich, wenn ich falsch liege 🙂 LG Kai

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