Qualcomm Aktienanalyse – Gutes Investment nach durchwachsenen Jahren?

Hallo und herzlichen willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und heute wird an dieser Stelle der vorerst letzte Halbleitertitel analysiert. Ob das Beste zum Schluss kommt bleibt abzuwarten. Die Rede ist von Qualcomm. Das Unternehmen kennt man vielleicht auch ohne spezielle Recherche insbesondere aus dem Mobilfunkbereich oder bezüglich diverser Rechtsstreits aus den Nachrichten. Sorgen vielleicht genau diese Rechtsstreits für eine aktuell günstige Bewertung oder hat sich der Kurs bereits seit der Beilegung der Streitigkeiten erholt? Viel Spaß mit der Qualcomm Aktienanalyse!

Grundlagen

Auch, wenn es sich hier mit Qualcomm erneut um ein Halbleiterunternehmen handelt, schauen wir uns vorab erstmal wieder genauer das Geschäftsmodell und die Historie des Unternehmens an. Dann hat man einen besseren Überblick über die Tätigkeit und wo die Reise hingehen könnte, bevor man sich die Branche und die harten Kennzahlen anschaut.

Geschäftsmodell

Qualcomm stellt ebenfalls Prozessoren her. Das Unternehmen hat sich dabei aber auf Mobilfunkprozessoren spezialisiert. Die patentierte Technik CDMA, die es möglich macht über mehrere Frequenzbereiche gleichzeitig zu kommunizieren, sichert aktuell die Einnahmen des Unternehmens. Im Bereich Baseband-Prozessoren, die alle Aufgaben übernehmen, die mit Funkübertragungen zusammenhängen, hat das Unternehmen quasi eine Monopolstellung. Diese Prozessoren kommen insbesondere bei Smartphones, GPS- und Bluetooth-Geräten zum Einsatz.

Historische Eckdaten

Gegründet wurde Qualcomm im Jahre 1985. Heute ist der Sitz in San Diego, Kalifornien. Qualcomm steht für Quality Communications. Hier sieht man schon wo die Reise hingehen sollte. Durch anfängliche Gewinne aus wenigen Auftragsforschung und ersten Satellitensystem, wurde die Forschung an der CDMA-Technologie finanziert. Weiter wurde die Forschung durch den Börsengang 1991 finanziert. Aufgrund des großen Forschungsaufwands und der erst anlaufenden Produktion wurden in den 90er-Jahren hauptsächlich Verluste eingefahren.

Nach Ausgliederung der Sparten für Router und Handys im Jahre 1998, konzentrierte man sich auf das starke Patent- und Prozessorgeschäft. Danach stiegen der Gewinn und der Kurs der Aktie sprunghaft an. Über die Jahre wurde im Rahmen der Internet of Things an immer mehr Dingen geforscht, die nach Ansicht des Unternehmens drahtlos kommunizieren sollten.

Gerade in den letzten Jahren wurden allerdings etwas unruhigere Gewässer durchquert. Insbesondere geplatzte Übernahmen sowie kartell- und patentrechtliche Rechtsstreitigkeiten setzten dem Unternehmen zu. Aktuell befindet man sich wieder in ruhigeren Fahrwasser. Dazu aber später mehr.

Produktanalyse

In der Geschichte von Qualcomm habe ich ja jetzt schon genug das Geschäftsmodell und Tätigkeitsfeld erläutert, damit ihr jetzt auch versteht, wie sich die Bereiche der Umsatzerlöse aufteilen.

Geschäftsgebiete

Bei Qualcomm dreht sich in der Tat beinahe alles um den Mobilfunk und die Technologie CDMA. Während über die direkte Produktion von entsprechenden Prozessoren rund 70% des Umsatzes gemacht werden, spielen Patente und die im Rahmen dessen vergebenen Lizenzen weitere 20% ein. Damit geht direkt oder indirekt allein aus dieser Technologie 90% der Umsätze hervor. Glücklicher Weise werden die Chips mittlerweile nicht nur in Smartphone, sondern in allen möglichen Produkten eingebaut, die drahtlos kommunizieren. So findet man hier auch Auto- und allgemeine Elektronikhersteller unter den Kunden.

Qualcomm Aktienanalyse

Absatzmärkte

Typisch für ein Unternehmen der Halbleiterindustrie wird der Großteil des Umsatzes in Asien gemacht. Neben dem Löwenanteil von 60% aus China, kommen weitere 13% aus Südkorea, 5% aus den USA und knapp 4% aus Irland.

Qualcomm Aktie Analyse

Auswertung

Bezüglich der Produkte handhabe ich es ähnlich wie bei allen Halbleiterunternehmen. Da der Umsatz zwar fast ausschließlich aus den CDMA-Chipssätzen kommt, könnte man eine fehlende Diversifikation vermuten. Das war früher mit Handys sicherlich auch so. Heutzutage hat Qualcomm aber diverse andere Branchen mit im Fokus. Zusätzlich vergibt Qualcomm Lizenzen für ihre Technologie. So sind sie nicht komplett von der eigenen Produktion abhängig. Bezüglich der Regionen könnte der hohe chinesische Anteil kritisch werden. Gerade als US-amerikanisches Unternehmen kann man leicht Handelsembargos unterliegen. So gibt es in Produktanalyse der Qualcomm Aktienanalyse nur 1 von 2 Punkten.

Branchenanalyse

Bezüglich der Branchenanalyse kann ich wieder auf meine bisherigen Analysen verweisen, da ich ja bereits einige Chiphersteller analysiert habe. Die komplette Branchenanalyse findet ihr in der Intel Aktienanalyse. Da zumindest noch sehr viel von Smartphones abhängt kann man neben dem allgemeinen Wachstum der Halbleiterbranche auch noch das stagnierende Wachstum des Smartphone-Marktes sehen, wie ich es in der Apple Aktienanalyse beschrieben habe.

Nichtsdestotrotz möchte ich die wichtigsten Punkte hier einmal zusammenfassen. Positiv zu nennen sind nämlich die durchschnittlich 5% Wachstum der Halbleiterbranche, auch wenn es durch das stagnierende Smartphone-Geschäft weltweit abgeschwächt wird. Außerdem sind die reichhaltigen Rohstoffe und Lieferanten sowie fehlende Substitute für Halbleiter und große Markteintrittsbarrieren positiv zu nennende Punkte. Negativ hingegen sind die gewerblichen Kunden, die Preisverhandlungen schwieriger machen. Ein weiterer negativer Punkt ist eigentlich große Konkurrenz der Branche. Hier hat Qualcomm allerdings eine Sonderstellung, da sie die wichtigen Patente für die CDMA besitzen und so auch bei der Konkurrenz mitverdienen. Die Halbleiterbranche aus Sicht von Qualcomm erhält so 5 von 6 möglichen Punkten erhalten.

Marktstellung

Ab jetzt geht es dann wieder ganz speziell um Qualcomm. Ja ok, das Unternehmen hat Patente, das haben wir ja jetzt verstanden. Wie genau hat sich Qualcomm aber am Markt positioniert und welche Rückschlüsse können wir über die künftigen Umsätze schließen? Das klären wir jetzt in der Marktstellungsanalyse innerhalb der Qualcomm Aktienanalyse.

Produktentwicklung

Qualcomm probiert seine drahtlos kommunizierenden Prozessoren auf immer mehr Geräte und Gegenstände auszuweiten. So waren neben Smartphones auch immer mehr Geräte in Verbindung mit Internet of Things und Autos im Fokus. Denn nicht nur bei Funk, wie dem neuen 5G, sondern auch bei Bluetooth und GPS hilft die Technologie von Qualcomm. Künftig wird man wahrscheinlich starken Fokus auf die gerade angesprochene 5G-Technologie legen, ohne davon komplett abhängig zu werden. Der Weg dafür ist nach Beilegung der Rechtsstreitigkeiten und mit dem neuen CEO, der diesbezüglich Spezialist ist, zumindest frei. On top hat Qualcomm sogar noch eine extra Venture Capital-Sparte um in Start-Ups zu investieren, die in zukunftsträchtigen Branchen beheimatet sind.

Möglichkeit einzukaufen

Für die Entwicklung und das Lizenzgeschäft sind keine nennenswerten Lieferanten nötig. Lediglich bei eigener Produktion der Chipsätze müssen entsprechende Fabriken aufgebaut werden. Hier ist allerdings ebenfalls keine schwierige laufende Zulieferung notwendig. Der Grundstoff für die Prozessoren ist reichlich vorhanden.

Einflüsse auf das Geschäft

Wie bei allen Halbleitern ist ein großer Einfluss der technologische Wandel. Technologische Neuerungen würden Qualcomm hart treffen, da der Umsatz größtenteils auf der CDMA-Technologie beruht. Wie wahrscheinlich ein innovativer Wandel hier ist, kann ich als Wirtschaftswissenschaftler leider nicht konkret einschätzen. Gerade bei Qualcomm sind außerdem noch Patent- sowie Kartellstreitigkeiten und die weitere Entwicklung von China ein wichtiger Punkt. In China wird immerhin über die Hälfte des Umsatzes generiert, der wiederum zu fast 100% mit der geschützten Technologie in Verbindung steht.

Marketing

Qualcomm ist Marktführer im Bereich der Funk-Chipsätze. Aufgrund der Patente kann man sogar fast von einem Monopol sprechen. Zumindest ist die Marktmacht so groß, dass man nicht an Qualcomm vorbeikommt. Der Marketingaufwand ist aufgrund dessen relativ gering.

Wachstumsmöglichkeiten

Aufgrund von 5G, Internet of Things und den Investitionen in Start-Ups sehe ich die Wachstumsmöglichkeiten von Qualcomm grundlegend positiv. Zwar stagniert der Smartphone-Markt, drahtlose Kommunikation wird in Zukunft aber sicherlich immer wichtiger werden.

Unternehmensführung

Aktuell ist der CEO von Qualcomm zwar noch Steve Mollenkopf, der neue CEO ist aber bereits beschlossene Sache. Cristiano Amon wird im Juni 2021 die Geschäfte als CEO übernehmen. Bisher war er ebenfalls bereits mit im Vorstand und war hier federführend an der strategischen Ausrichtung bezüglich der Produktdiversifikation beteiligt. Zudem ist er wie bereits gesagt an der Entwicklung von 5G maßgeblich beteiligt gewesen. Das sind meiner die richtigen Schwerpunkte, die der neue CEO haben sollte. Insgesamt ist er schon seit 1995 bei Qualcomm. Damals kam er als Ingenieur zum Unternehmen. Aufgrund der langen Karriere besitzt er auch Aktienpakete im Wert von aktuell ca. 8 Mio. USD und ist somit auch privat finanziell am Unternehmenserfolg interessiert. Als Ingenieur hat er einen Bachelorabschluss. Zwar hat er auch einen Doktortitel, allerdings nur ehrenhalber. Mit der langen und diversen beruflichen Erfahrung macht er die fehlende akademische Laufbahn meiner Meinung nach wett. Vor Qualcomm war er nämlich bereits für einen Mobilfunkbetreiber in Brasilien, NEC, Ericsson und Velocom tätig.

Neuer CEO Cristiano Amon
links alt, rechts neu

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Wirklich eingeschränkt wird Qualcomm nicht bezüglich der Produkte oder der Technik, sondern bezüglich des Kartellrechts. Akquisitionen im Mobilfunkbereich sind immer mit Vorsicht zu genießen. Hier kann man schnell umsonst Aufwand betreiben, wenn letzten Endes das Kartellamt die Fusion untersagt. Auf der anderen Seite steht das Patentrecht. Dieses schützt die Technologie des Unternehmens. Allerdings muss die Einhaltung des Patents stark überwacht und rechtlich durchgesetzt werden.

Auswertung

Kritisch zu sehen ist hier insbesondere der technische und rechtliche Einfluss auf das künftige Geschäft. Alle anderen Punkte sind durchaus positiv. Neben ständiger Produktentwicklung, wird ab Mitte 2021 ein ebenfalls auf diesen Bereich spezialisierter CEO übernehmen. Dadurch sollten sich künftig weiter gute Wachstumschancen bieten. Qualcomm erhält für die Marktstellung 5 von 7 Punkten.

Newsletter

An dieser Stelle möchte ich mal wieder auf meinen Newsletter hinweisen. Wenn du regelmäßig über neue Aktienanalysen informiert werden möchtest, ist dieser perfekt für dich. Wenn du dich angemeldet hast, bekommst du monatlich die neusten Analysen nochmal auf einen Blick. Zusätzlich setze ich dir alle meine bisherigen Kauflimits ins Verhältnis zum aktuellen Kurs und zeige dir somit auf meinem Einkaufszettel, welche Aktien ganz aktuell meiner Meinung nach am günstigsten bewertet sind. On Top erhältst du als Abonnent meines Newsletter auch noch exklusiven Einblick in mein eigenes Depot. Bei Interesse trage dich doch einfach über die Sidebar dafür ein. Ansonsten jetzt wieder zurück zur Qualcomm Aktienanalyse!

Unternehmensbewertung

Nachdem wir nun probiert haben die künftige Ertragsfähigkeit der Branche und Qualcomm im Speziellen zu analysieren, konnten wir bereits einen guten Eindruck der Situation des Unternehmens gewinnen. Jetzt wollen wir schauen, ob sich unser Eindruck innerhalb der Wachstumswerte der letzten 5 Jahre widerspiegelt. Anschließend erläutere ich noch die Entwicklung der Zahlen und dann kommen wir auch schon zum Fair Value sowie dem Kauflimit. Aber jetzt wie gesagt erstmal die Finanzkennzahlen im 5-Jahres-Durchschnitt.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen negativ
  • Umsatz negativ
  • Operativer Gewinn negativ
  • Operative Marge 26,9%
  • Free Cash Flow stagniert
  • Operativer FCF +1,4%
  • Eigenkapitalquote 34,1%
  • Fremdkapitalkosten negativ
  • Dividendenwachstum stagniert (+8,2% je Aktie)
  • Dividendenrendite 3,4% (aktuell 1,6%)
  • Ausschüttung des FCF 63,7%
  • Übergewinn negativ
Finanzkennzahlen 2020 Qualcomm

Erläuterung der Zahlen

Diese Zahlen sind auf den ersten Blick natürlich absolut nicht prickelnd. Auf 5 Jahre gesehen stagnieren alle wesentlichen Kennzahlen. Man sieht allerdings auch deutlich den Hänger in den Jahren 2017 und 2018 als eine Übernahme eines anderen Herstellers scheiterte und Rechtsstreitigkeiten ihren Höhepunkt fanden. Hier war der Umsatz und damit verbundenen alle anderen Ertragszahlen deutlichen gesunken. 2019 war der Rechtsstreit mit Apple dann Geschichte und es gab eine saftige Lizenzzahlung, die den Gewinn 2019 in die Höhe trieb. 2020 konnte man trotz geringerer Verkaufszahlen von Smartphones durch Corona den positiven Ausblick fortsetzen.

Um jetzt aber auch nochmal positive Dingen zu nennen, muss man sagen, dass sich Qualcomm jedoch strukturell verbessert hat. Das Unternehmen hatte enorm viel Cash rumliegen, da die geplante Übernahme ja geplatzt war. Findet man also kein attraktives Unternehmen zum Aufkaufen, so nimmt man halt sein eigenes. In diesem Sinne startete Qualcomm ein riesiges Aktienrückkaufpaket, welches die ausgegebenen Aktien um ca. ein Drittel reduzierte. Das hatte zur Folge, dass die Kapitalkosten durch Dividenden trotz kräftiger Steigerung je Aktie konstant gehalten werden konnten. Zudem schaffte man es auch die Zinslast zu senken.

Insgesamt gibt es so aber leider nur einen von zwei möglichen Punkten für die Finanzen. Es gibt zwar keinen wirklichen negativen Trend, wenn überhaupt einen leicht positiven, allerdings ist der Großteil von diesem auch erstmal eine Prognose. Den einen Punkt möchte ich aber geben, da die schlechte Jahre Gründe hatten und diese nun vorbei sind.

Fair Value

Die Wachstumswerte, wenn man sie hier denn überhaupt so nennen kann, habe ich in mein Discounted Cash Flow- und Übergewinnmodell eingepflegt. Für den Umsatz habe ich allerdings nicht den stagnierenden Verlauf, sondern 5% angesetzt. Das ist der Halbleiter-Branchendurchschnitt und ich denke, da jetzt 5G so richtig ins Rollen kommt, ist diese Prognose nicht zu gewagt. Für höhere Wachstumsprognosen hat mir das Unternehmen aber in den letzten Jahren zu wenig bewiesen. Darüber hinaus möchte ich wie immer mein Eigenkapital mit 10% verzinst haben und konnte Fremdkapitalkosten in Höhe von 4% ausmachen. Glätte ich die Ergebnisse aus den Modellen mit dem aktuellen Kursziel der Analysten lande ich bei 126,64$ bzw. 103,85€ je Aktie.

Chancen und Risiken

Bevor wir zum Kauflimit kommen erstmal nochmal das die Chancen und Risiken im Vergleich. Die Chancen von Qualcomm bestehen absolut in der CDMA-Technik. Diese ist der Standard, wenn es um Funk in mehreren Frequenzen geht. Genutzt wird diese Technik in allen möglichen Geräten, die Mobilfunk, GPS oder Bluetooth nutzen. Über eigene Herstellung oder Lizenzen verdient das Unternehmen an allen Produkten, die mit einer solchen Technik ausgestattet sind.

Risiko ist wie bei allen Halbleiterunternehmen ganz vorne weg der technologische Wandel, wobei man hier noch relativ gut patentrechtlich geschützt ist. Bei Qualcomm kommt noch der Faktor China hinzu. Viel Umsatz in Asien ist normal aber fast 60% gerade in China könnte doch kritisch werden. Auch, wenn man sich dort an die Spielregeln hält, könnten Handelsembargos einen US-amerikanischen Hersteller erneut hart treffen. Die rechtlichen Streitigkeiten schaffen zusätzlich Unsicherheit bezüglich dieses Investments.

Investmententscheidung

Insgesamt habe ich über die verschiedenen Aspekte hinweg 5 Punkte bei Qualcomm abgezogen. Das entspricht einen Sicherheitsabschlag von 25% beim Kauflimit. Dieses liegt somit bei 75% von Fair Value, sprich ca. 78€. Auf die Verkaufsschwelle komme ich indem ich die 25% von einer maximalen Verkaufsschwelle von 150% abziehe. Bei ihr komme ich so auf ca. 130€. Ich selbst werde ich nächster Zeit also sehr wahrscheinlich kein Qualcomm-Aktionär werden. Dafür stimmen für mich Preis und Leistung einfach nicht zusammen. Für mich steht Qualcomm beim aktuellen Kurs von 127,60€ gerade noch so auf „Halten“.

Qualcomm Logo Aktie

Fazit

Man sieht auch beim letzten Halbleiterhersteller in der Analysereihe wieder den gleichen Corona-Effekt wie bei ASML, Broadcom und Nvidia. Es gab einen starken Kursrutsch beim Ausbruch der Pandemie und anschließend eine extrem starke Erholung und Überholung des vorherigen Wertes. Vielleicht ist dies auch die Flucht in technologische Werte während der Coronakrise. Ich weiß es nicht genau, der Kursverlauf sieht bei allen genannten Unternehmen jedoch ähnlich aus. Die Erholung war bei Qualcomm allerdings nicht ganz so stark wie bei der Konkurrenz. Letztlich kann ich jetzt auch Resümee ziehen und sagen, dass von allen Halbleitertiteln beinahe alle tolle Wachstumswerte sind, allerdings nur Intel wirklich kaufenswert zu sein scheint.

Lasst mir doch auch eure Meinung zu Qualcomm, der Halbleiterindustrie und den Kursverläufen insgesamt mal unten in den Kommentaren. Wenn ihr regelmäßig aktuelle und aktualisierte Prognosen zu Aktien haben wollt, dann setzt euch für den Finanzplaneten doch gern ein Lesezeichen im Browser und schaut regelmäßig vorbei. Ansonsten bedanke ich mich fürs Reinschauen und sage bis bald!

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