Reckitt Benckiser Aktienanalyse – Konsumgüterriese trotz Milliardenabschreibung und Strafe ein Kauf?

Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und heute möchte ich vorab ein wenig erläutern wie ich nach unterbewerteten Titeln suche. Bei den Unternehmen, die in den Medien gefeiert werden und bei denen mittlerweile jeder Börsenneuling eingestiegen ist, werdet ihr keine unterbewerteten Titel mehr finden. Das sah man auch ganz deutlich in der Reihe zu den Tech-Unternehmen. Ich suche immer nach Unternehmen unter dem Radar, die trotzdem solide Zahlen aufweisen. So sieht es auch beim heutigen Kandidaten aus. Reckitt Benckiser ist ein Wunsch aus der Community. Bei sprudelnden Umsätzen wird ein deutlicher Jahresfehlbetrag ausgewiesen. Da kann man schon eher einen unterbewerteten Titel vermuten. Jetzt gilt es den Fehlbetrag bzgl. seiner Nachhaltigkeit zu hinterfragen und den Fair Value zu bestimmen. Viel Spaß mit der Reckitt Benckiser Aktienanalyse!

Grundlagen

Bevor wir aber zum Grund für den Jahresfehlbetrag kommen, erstmal vorab wieder das Geschäftsmodell des Unternehmens und wie es entstanden ist. Gerade, wenn man Effekte bewerten möchte, die zu einem schlechten Jahresergebnis geführt haben, sollte man das Geschäftsmodell komplett kennen, um den Sachverhalt auch ausreichend beleuchten zu können.

Geschäftsmodell

Reckitt Benckiser ist ein englischer Konsumgüterhersteller. Das Geschäftsmodell ist ganz ähnlich zu dem von Unilever. Lediglich das Portfolio ist etwas spezialisierter als das der Konkurrenten. Das Unternehmen vertreibt hauptsächlich Hygieneprodukte. Die genaue Aufgliederung gibt es aber gleich in der Produktanalyse.

Historische Eckdaten

Die Geschichte von Reckitt Benckiser begann lange vor der Fusion 1999 aus dem das Unternehmen hervorging, wie wir es heute kennen. Alles begann nicht in England, wo der Sitz des Unternehmens heute ist, sondern in Deutschland. Hier kaufte Adam Benckiser im Jahre 1823 eine Salmiakhütte in Pforzheim. Als er zusammen mit Karl Ludwig Reinmann 1851 eine Chemiefabrik in Ludwigshafen gründete waren die Grundsteine gelegt. Diese Chemiefabrik war also der Grundstein des Vermögens der Reimanns, einer der heute reichsten deutschen Familien überhaupt. 1854 knüpfte man erste Geschäftskontakte mit Jeremiah Colman, der mit seinem Unternehmen Reckitt & Sons Wäschestärke nach Ludwigshafen verkaufte. Die Geschichte nahm ihren Lauf.

Nach einer düsteren NS-Vergangenheit, die bis in die 2010er-Jahre ignoriert wurde, entwickelte sich die Johann A. Benckiser GmbH, wie das Vorgängerunternehmen hieß, zu einem Hersteller von Reinigungsmitteln. Bekannte Marken aus der Anfangszeit sind Calgon, Calgonit, Clearasil und Sagrotan. Dieser Hang zu Reinigungsmitteln wurde ab den 1980ern noch forciert. Hier wurde der Konzern neu aufgestellt und fokussierte sich bewusst auf die Sparten Waschen, Spülen, Reinigen und Kosmetik. Durch die Restrukturierung konnte man sehr gut wachsen und ging 1997 in Amsterdam als die Benckiser N.V. an die Börse. Bereits zwei Jahre später folgte die bereits angesprochene Fusion mit dem englischen Konzern der mittlerweile Reckitt & Colman hieß. Damit enstand die Reckitt Benckiser Group PLC.

Produktanalyse

Nach der lebhaften Geschichte des Unternehmens konzentrierte man seine Tätigkeiten ab den 1980ern wie bereits erwähnt auf einige wenige Sparten. Schauen wir uns mal an wo der Umsatz heute genau herkommt und wie man in aufteilen kann.

Geschäftsgebiete

Heute unterteilt der Konzern seine Umsätze nur noch in zwei Kategorien. Zum einen haben wir hier Health und zum anderen Hygiene Home. Während mit den nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten und Wellnessprodukten im Health-Segment 61% erwirtschaftet werden, kommt man mit Hygiene Home auf die restlichen 39%. Im Hygienebereich findet man diverse Marken der Haushaltsreinigung und Körperpflege. Die in Deutschland bekanntesten Marken des Konzerns über beide Sparten hinweg sind Sagrotan, Kukident, Clearasil, Calgon, Vanish, Air Wick, Calgonit und Finish.

Absatzmärkte

Der Konzern vertreibt seine Produkte in so viele Länder, dass er nur die größten einzeln nennt. Der Großteil der Umsätze wird allerdings mit 57% unter „All other Countries“ zusammengefasst. Daneben erwirtschaftet man 25% der Umsatzerlöse in den USA sowie 12% in China und 6% im Heimatmarkt Großbritannien.

Reckitt Benckiser Aktienanalyse

Auswertung

Ganz typisch für einen traditionsreichen Konsumgüterhersteller mit vielen einzelnen starken Marken sind die Umsatzerlöse super diversifiziert. Aber nicht nur bzgl. Produkten, sondern auch nach Regionen ist man breit aufgestellt. Wenn der internationale Markt den US-Markt so weit abhängt, spricht das wirklich für eine gute regionale Diversifikation. An dieser Stelle also selbstverständlich zwei von zwei möglichen Punkten in der Produktanalyse.

Branchenanalyse

Genau wie in der Procter & Gamble Aktienanalyse möchte ich auch bei Reckitt Benckiser auf meine Branchenanalyse von Unilever zurückgreifen. Bis auf den Lebensmittelbereich kommen sich die Produktportfolios relativ nahe. Damit ihr jetzt aber nicht in den vergangenen Analysen hin und her springen müsst, fasse ich die Branche der Konsumgüterhersteller im Hygienebereich hier mal zusammen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Branche recht attraktiv ist. In den anderen Aktienanalysen habe ich ihr 4 von 6 Punkten gegeben. Das Wachstum der Branche ist mindestens so hoch wie das der Bevölkerung, da jeder Mensch die Hygieneprodukte benötigt, und die Bevölkerung wächst besonders in den Emerging Markets stetig. Natürlich ist im Supermarkt zwar jeder Platz im Regal hart umkämpft. Als Big Player der Branche muss man dieses Problem allerdings nicht fürchten. Zudem ist der Burggraben der Marken von Reckitt Benckiser und ähnlichen großen und alten Konzernen sehr groß. Die Menschen vertrauen den Produkten einfach. Zusätzlich zur starken Konkurrenz sind lediglich die gewerblichen Kunden, sprich der Groß- und Einzelhandel, störend, da es hier zu Preisverhandlungen kommen kann.

Wenn euch die Branchenanalyse im Details interessiert, dann werft doch gern mal einen Blick in die Unilever Aktienanalyse. Dort bin ich zudem noch zu dem Schluss gekommen, dass der Konkurrent Unilever unterbewertet ist. Jetzt aber erstmal wieder zu Reckitt Benckiser.

Marktstellung

Nachdem die Branche eine sichere Bank zu sein scheint, kümmern wir uns jetzt mal um die Marktstellung des Unternehmens selbst. Wir wollen herausfinden wie sich Reckitt Benckiser seit der Neuausrichtung in den 80ern und der Fusion 1999 am globalen Markt positionieren konnte.

Produktentwicklung

Die schon vor langer Zeit entwickelten Produkte sind ein Dauerbrenner. Die Menschen vertrauen Marken wie Calgon oder Sagrotan. Hier werden lediglich neue Varianten oder Verbesserungen erforscht. Darüber hinaus gehört es aber spätestens seit der Restrukturierung in den 80ern zum guten Ton im Unternehmen andere Unternehmen zu kaufen und zu verkaufen. Das wird seitdem nämlich rege gemacht.

Zuletzt erwiesen sich sowohl eine eigene Entwicklung als auch ein jüngster Zukauf allerdings als nicht sonderlich ertragreich. Und damit kommen wir dann auch zum Jahresfehlbetrag in 2019. Bezüglich eines Schmerzmedikament wurde laut US-Justizbehörde falsche Versprechungen in der Werbung gemacht. Aufgrund dieser unlauterer Methoden ermittelte die US-Justiz gegen den Konzern. Um das Verfahren einzustellen wurde eine Ausgleichssumme gezahlt. Das andere Sorgenkind ist Mead Johnson. Dieser Hersteller von Babynahrung wurde in 2017 erworben, um das Geschäft in China auszuweiten. Allerdings blieb man hier weit hinter den Erwartungen zurück, sodass man den erworbenen Firmenwert deutlich abschreiben musste und das auch weiterhin in 2020 tut.

Möglichkeit einzukaufen

Aufgrund der verschiedensten Produkte und dafür nötigen Ressourcen ist auch die Anzahl der Lieferanten äußerst hoch. Zudem ist man global tätig. Hier wird man nicht von einem einzelnen Lieferanten abhängig werden. Bei der Größe der Bestellungen wird Reckitt Benckiser außerdem gute Konditionen raushandeln können.

Einflüsse auf das Geschäft

Reckitt Benckiser ist ein nicht-zyklisches Unternehmen. Das bedeutet, dass es unabhängig von der wirtschaftlichen Lage weniger schwankende Umsätze hat als die Gesamtwirtschaft. Das liegt am Produktportfolio des Unternehmens. Während Corona haben wir gesehen, dass sie viele Menschen beispielsweise überlegen, ob sie sich das neue Auto kaufen sollen, wenn der Arbeitsplatz nicht sicher ist. Hygieneartikel gehören allerdings zum Grundbedarf, selbst, wenn man am Existenzminimum lebt. Deswegen bleiben Unternehmen wie die Konsumgüterriesen relativ unberührt von Rezessionen. Wirkliche Einflüsse auf das Geschäft haben lediglich besondere Effekte, genau wie sie aktuell bei Reckitt Benckiser vorzufinden sind.

Marketing

Die Produkte haben bereits ein gutes Standing, sodass man hier im Vergleich zu neuen Produkten weniger Werbung notwendig hat. Nichtsdestotrotz sind die Produkte in der Werbung allgegenwärtig. Letztlich muss man ja den Endverbraucher überzeugen, auch, wenn er nicht der direkte Abnehmer ist. Produkte wie Calgon oder Sagrotan haben zwar wirklich einen sehr guten Ruf, allerdings gibt es in den Regalen viel Konkurrenz.

Wachstumsmöglichkeiten

Analog zum Bevölkerungswachstum, gepaart mit besserem Zugang der Schwellen- und Entwicklungsländern zu Hygieneartikeln, bietet dieses Geschäftsmodell durchaus Wachstumsmöglichkeiten. Hier sind zwar keine großen Sprünge wie bei Tech-Unternehmen oder ähnlichen drin, ein solides Wachstum ist aber auf jeden Fall drin. Dafür ist das Geschäftsmodell ja auch weniger riskant.

Unternehmensführung

Mit Laxman Narasimhan hat 2019 ein sehr versierter CEO das Ruder bei Reckitt Benckiser übernommen. Er übernahm die Geschäfte nach den bisherigen Fehltritten wie Rechtsstreit und schlechten M&A Prozessen. Ich finde gut, dass die Position nach solchen Debakeln neu besetzt wurde. Er macht Hoffnung auf eine künftig noch bessere Positionierung, denn er hat schon einige Berufserfahrung vorzuweisen. 19 Jahre lang war er in der Unternehmensberatung McKinsey tätig, wo er durch das Mandatsgeschäft einiges lernen konnte. Am Ende leitete er die Niederlassung in Neu-Delhi und wechselte dann zur PepsiCo, um dort CCO zu werden. Er kennt sich also im Marketing für Konsumprodukte aus. Er selbst ist aufgrund seiner noch nicht allzu langen Karriere bei Reckitt Benckiser „nur“ mit 3,7 Mio Dollar am Unternehmen beteiligt. Ich finde besonders passend, dass man hier eine Besetzung gefunden hat, die sich mit dem wachsenden Markt der Schwellenländer auskennt. Ähnlich wird es bei den Tech-Unternehmen ja gemacht, indem die neuen CEOs meist die alten Direktoren für den Cloudbereich sind.

RB CEO

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Neue Produkte müssen auf Verträglichkeit getestet werden und ebenso nicht-verschreibungspflichtige Medikamente. Da die Produkte allerdings mehrheitlich schon lange am Markt sind, dürfte dieser Punkt nicht so sehr ins Gewicht fallen wie beispielsweise bei einem Pharmakonzern.

Auswertung

Die Produktstrategie überzeugte in den letzten Jahren wenig, daher haben wir hier nun einen neuen CEO. Dieser kommt aus dem Marketing und genau dieses Feld ist der zweite negative Punkt. Aufgrund des großen Wettbewerbs im Supermarktregal, muss man hier Fingerspitzengefühl zeigen. Wegen der vorgenannten Punkte erhält Reckitt Benckiser für seine Marktstellung 5 von 7 Punkten.

Newsletter

An dieser Stelle möchte ich mal wieder auf meinen Newsletter hinweisen. Wenn du regelmäßig über neue Aktienanalysen informiert werden möchtest, ist dieser perfekt für dich. Wenn du dich angemeldet hast, bekommst du monatlich die neusten Analysen nochmal auf einen Blick. Zusätzlich setze ich dir alle meine bisherigen Kauflimits ins Verhältnis zum aktuellen Kurs und zeige dir somit auf meinem Einkaufszettel, welche Aktien ganz aktuell meiner Meinung nach am günstigsten bewertet sind. On Top erhältst du als Abonnent meines Newsletter auch noch exklusiven Einblick in mein eigenes Depot. Bei Interesse trage dich doch einfach auf dem Blog dafür ein. Der Link ist in der Videobeschreibung. Ansonsten jetzt wieder zurück zur Reckitt Benckiser Aktienanalyse!

Unternehmensbewertung

Um auf einen fairen Wert je Aktie zu kommen, muss man sich vorher die Finanzen des Unternehmens ansehen. Ich recherchiere dabei immer die letzten 5 Jahre des Unternehmens und schaue dann wie die Steigerung war, um eine Idee vom künftigen Wachstum zu bekommen. So sieht man außerdem sehr gut in Welche Richtung das Unternehmen insgesamt geht. Hier jetzt also erstmal die 5-Jahres-Durchschnitte im Vergleich, bevor wir in die Analyse gehen.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen +28,0%
  • Umsatz +9,1%
  • Operativer Gewinn +10,2%
  • Operative Marge 26,1%
  • Free Cash Flow negativ
  • Operativer FCF negativ
  • Eigenkapitalquote 40,1%
  • Fremdkapitalkosten +135,1%
  • Dividendenwachstum +4,4% (+5,2% je Aktie)
  • Dividendenrendite 2,5% (aktuell 2,8%)
  • Ausschüttung des FCF 59,9%
  • Übergewinn +13,0%
Reckitt Benckiser Finanzen

Erläuterung der Zahlen

Die Zahlen von Reckitt Benckiser sind nicht nur für einen Konsumgüterhersteller richtig gut. Das Wachstum ist wirklich stark und eigentlich ziehen alle anderen Werte mit. Lediglich der Free Cash Flow und operative Cash Flow sind durch Ausgleichszahlungen belastet. Davor stiegen aber auch diese an und tun es danach wieder. Aufgrund der Übernahme von Mead Johnson haben die Fremdkapitalkosten ebenfalls zugenommen, wobei man am Übergewinn sieht, dass die Kapitalkosten insgesamt sehr gut erwirtschaftet werden können und sich der Überschuss darüber jährlich steigert. Da der Rechtsstreit und die Abschreibung auf Mead Johnson Einmaleffekte sind und ich diese schon vorab berücksichtigt habe, erhält Reckitt Benckiser zwei von zwei möglichen Punkten in der Finanzanalyse.

Fair Value

Die Wachstumswerte habe ich in mein Discounted Cash Flow- und Übergewinnmodell eingepflegt. Für den Umsatz habe ich allerdings nicht das historische Wachstum der letzten fünf Jahre, sondern 5% angesetzt. Aktuell ist das Umsatzwachstum im 5-Jahres-Zeitraum zu stark von der letzten Akquisition getrieben. 5% sollten aber langfristig drin sein. Darüber hinaus möchte ich wie immer mein Eigenkapital mit 10% verzinst haben und konnte günstige Fremdkapitalkosten in Höhe von 2,5% anhand von langfristigen Anleihen ausmachen. Glätte ich die Ergebnisse aus den Modellen mit dem aktuellen Kursziel der Analysten lande ich bei 90,92 GBP bzw. 103,65€ je Aktie.

Chancen und Risiken

Um die Chancen und Risiken jetzt vorm endgültigen Kauflimit noch einmal Revue passieren zu lassen, möchte ich an dieser Stelle nochmal eine Zusammenfassung geben. Also in den letzten Jahren ist das Jahresergebnis von Reckitt Benckiser stark unter die Räder gekommen. Das lag zum einen am mutmaßlich unlauteren Wettbewerb in den USA bei einem Schmerzmittel sowie damit verbundenen Ausgleichszahlungen und zum anderen musste der Geschäfts- oder Firmenwert von Mead Johnson abgeschrieben werden, da die Geschäfte mit Babynahrung in China nicht so gut laufen wie gedacht.

Das waren eigentlich schon die negativen Punkte. Man sieht deutlich, dass beide Sachverhalte nicht laufend, sondern einmalig sind. Nichtsdestotrotz kam on top aber trotzdem noch ein meiner Meinung nach geeigneter CEO an die Spitze, um aufzuräumen und als Werbeexperte die Schwellenländer für das Unternehmen zu begeistern. Das Umsatzwachstum läuft zudem jetzt schon wie ein Uhrwerk, da das Unternehmen auf wirtschaftliche Auf- und Abschwünge weniger stark reagiert.

Investmententscheidung

Entsprechend diesem Gesamtbild passt es, dass ich aufgrund der 4 nicht erreichten Punkte in der bisherigen Analyse nur 20% Sicherheitsmarge haben möchte. Diese Sicherheitsmarge ziehe ich dann vom Fair Value ab und komme somit auf ein Kauflimit von 83€. Auf der anderen Seite ziehe ich die 20% von der maximalen Verkaufsschwelle von 150% ab und komme somit auf 135€.

Für mich bedeutet das an dieser Stelle auf jeden Fall, dass die Aktie momentan unterbewertet ist. Sofern sie bei der nächsten Sparrate zu den günstigsten Titeln gehört, wird sie also in mein Depot wandern. Wenn das Video online geht, kann es also durchaus sein, dass ich bereits Aktionär bin, denn aktuell erhält man bei einem Kurs von rd. 71€ ca. 15% Rabatt auf das Kauflimit.

RB Logo

Fazit

Aufgrund ihrer Beständigkeit mag ich nicht-zyklische Konsumgüterhersteller sehr gern. Es bringt einfach eine gewisse Sicherheit mit sich und das Geschäftsmodell ist simpel und krisensicher, da mit den Produkten Grundbedürfnisse gedeckt werden. Dass trotzdem ein starkes Wachstum vorherrschen kann, sieht man an Reckitt Benckiser sehr deutlich. Schauen wir mal wie sich die Aktie die nächsten Tage entwickelt und, ob es das Unternehmen dann bei der nächsten Sparrate in mein Depot schafft. Ich prüfe ja regelmäßig welche Unternehmen aus meinen Analysen zum Zeitpunkt der Sparrate entsprechend meiner Kauflimits am günstigsten sind und bespare dann immer die 5 günstigsten Aktien.

Ansonsten würde mich jetzt noch interessieren wie ihr das Unternehmen seht. Seid ihr hier investiert? Was haltet ihr insgesamt von den Konsumgüterherstellern? Findet ihr die Beständigkeit auch attraktiv oder ist euch das Geschäftsmodell zu langweilig? Lasst mir gern ein paar Worte dazu in den Kommentaren. Gebt mir dort auch immer gern Feedback, falls euch was stört und ich etwas besser machen kann. Wenn euch das Video bereits gefallen hat, dann lasst mir doch gern ein Abo da und ansonsten bedanke ich mich wie immer recht herzlich fürs Reinschauen und sage bis bald!

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