Siemens Aktienanalyse – Deutsches Urgestein im Wandel

Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten. Mein Name ist Kai und heute kümmern wir uns um einen weiteren Wunsch aus der Community. Von euch kommen häufiger Analysewünsche zu heimischen Unternehmen, aber ich muss sagen Siemens hätte ich mir ohnehin früher oder später angeschaut. Ich finde es aktuell sehr spannend wie sich das Unternehmen verändert. Wenn ihr dann noch Interesse äußert, dann lohnt sich auf jeden Fall ein näherer Blick. Viel Spaß mit der Siemens Aktienanalyse!

Grundlagen

Bei Großkonzernen wie Siemens ist das Geschäftsmodell immer etwas schwieriger allgemein zu umreißen, da mehrere Geschäftsbereiche betrieben werden. Umso interessanter ist es aber wie das Unternehmen historisch gewachsen ist. Beide Bereiche schauen wir uns jetzt mal genauer an.

Geschäftsmodell

Siemens ist also wie gesagt in mehreren Bereichen tätig. Will man alles zusammenfassen so muss man wohl sagen, dass Siemens technische Lösungen anbietet. Dies tun sie aber nicht nur in Form von technischen Geräten, sondern auch in Form von technischen Lösungen für Fabriken, Gebäude und Infrastruktur.

Historische Eckdaten

1847 gründete sich die Siemens & Halske in Berlin. Die kleine Elektronikwerkstatt entwickelte sich schnell zu einem der ersten internationalen Industriekonzerne Europas. Bis zum ersten Weltkrieg besaß man bereits 168 Niederlassungen in 49 Ländern. 1897 wandelte sich das Unternehmen erstmalig zu einer Aktiengesellschaft. Nach Einbrüchen während des zweiten Weltkriegs und Standortwechsel nach München durch die deutsche Teilung, erreichte man 1950 schon wieder Vorkriegsniveau. 1966 entstand die heutige Siemens AG, indem man mehrere Siemens-Unternehmen von damals zusammenschloss. Schon in den 1980ern war es soweit, dass über der Hälfte der Umsatzerlöse nicht mehr aus Deutschland kamen. 1989 wurde das Unternehmen neu aufgestellt und in 15 kleinere Bereiche gegliedert. Diese wurden sukzessive konsolidiert und ausgegliedert, sodass heute noch 6 Bereiche übrig sind, wozu wir aber gleich kommen.

Der aktuelle Wandel im Konzern setzte ab ca. 2010 ein. Das Unternehmen will sich mehr auf Automatisierung und Digitalisierung konzentrieren und stößt seitdem rigoros diverse Geschäftsbereiche ab, die nicht dazu passen. So wurde 2013 die Osram Licht AG verkauft sowie 2015 die heutigen Siemens Healthineers AG ausgliedert und die Anteile an der Bosch Siemens Haushaltsgeräte GmbH an Bosch verkauft. 2017 folgte die Ausgliederung der Sparte Mechanical Drives, die seitdem 100%ige Tochter unter dem Namen Flenders ist. Die Mobility Sparte wurde 2018 ausgegliedert und ist seitdem die selbstständige Siemens Mobility GmbH. Der aktuelle große Schritt ist die Ausgliederung der Energysparte, die als Siemens Energy AG seit dem 28. September 2020 an der Börse gehandelt wird. Siemens hält hier noch eine Sperrminorität von 35%.

Produktanalyse

Nachdem wir jetzt schon einige Bereiche kennengelernt haben, die nicht mehr direkt zum Konzern gehören, sollten wir uns mal genauer anschauen was denn noch übriggeblieben ist und wo diese restlichen Bereiche ihren Umsatz machen.

Geschäftsgebiete

Die Divisionen, die heute noch geführt und differenziert in den Umsatzerlösen ausgewiesen werden, sind Siemens Healthineers, Digital Industries, Smart Infrastructure, Mobility, Portfolio Companies und Siemens Financial Services. Die Healthineers stellt medizinische Geräte her und ist mit 25% am Umsatz beteiligt. Digital Industries und Smart Infrastructure bieten jeweils automatisierte Abläufe und technische Hilfen für Industrie, Gebäude und Infrastruktur an. Digital Industries erwirtschaftet damit 25% der Umsätze und Smart Infrastructure 24%. Weitere 16% kommen dann noch aus dem Bereich Mobility, wo es insbesondere um den Zug als Transportmittel und Logistiklösungen im Allgemeinen geht. Die Immobilienverwaltung, die Portfolio Companies, erwirtschaftet 8% und die Financial Services bringen nochmal zwei weitere Prozentpunkte.

Siemens Aktienanalyse

Absatzmärkte

Der Umsatz aus den genannten Geschäftsbereichen verteilt sich zu 31% auf EMEA plus Commonwealth. Hierin befinden sich zu 21% deutsche Umsatzerlöse. Des Weiteren werden 26% der Umsatzerlöse in Americas, 22% in den USA und 21% in Asien und Australien erwirtschaftet.  

Siemens Aktie Analyse

Auswertung

Es besteht bei Siemens gar kein Diskussionsspielraum, dass das Unternehmen nicht zwei Punkte in der Produktanalyse erhält. Die Umsatzerlöse sind sowohl bzgl. ihrer Grundlage als auch der Regionen extrem diversifiziert.

Branchenanalyse

Da es Siemens verkündetes Ziel ist den Fokus künftig auf Automatisierung und Digitalisierung zu setzen, muss man auch auf diese Branche abstellen. Insgesamt passt auch die Maschinenbaubranche.

Attraktivität der Branche

Der Maschinenbau ist durch Corona hart getroffen. Unternehmen ziehen große Investitionen zurück und verschieben diese auf die Zeit nach Corona, wenn es die Kunden dann überhaupt noch gibt. Hier gab es einen Umsatzrückgang. Künftig wird wieder mit moderaten Wachstumswerten gerechnet. Auch wenn man speziell nach Automatisierung sucht, sieht es nicht besser aus.

Wettbewerber

Um im gleichen Bereich bzw. den gleichen Bereichen wie Siemens Umsatz zu generieren, muss man aufgrund der Größe der Aufträge schon selbst einiges an Größe erreicht haben. Solche Konkurrenten gibt es bei Siemens aber zur Genüge. Um nur einige zu nennen wären dort General Electric, ABB, Hitachi und Schneider Electric.

Kunden

Die Kunden für Maschinenbau, Automatisierung und Digitalisierung sind ganz offensichtlich gewerblich.

Zulieferer

Aufgrund der diversen Tätigkeitsfelder und Möglichkeiten im Maschinenbau, sind auch die Zulieferer divers.

Ersatzprodukte

Als produzierender Unternehmer beispielsweise, kann man seine Produktionsanlage nicht selbst aufbauen und auch als Bahnunternehmen wird man den Zug nicht selbst bauen. Eine komplette Alternative gibt es auch nicht.

Markteintrittsbarrieren

Wie schon angedeutet, sind die Markteintrittsbarrieren hoch. Durch sehr große Projekte sind auch die Summen groß, die man vorfinanzieren muss. Zudem kommen noch das technische Knowhow und der Ruf der etablierten Unternehmen.

Auswertung

Aktuell leidet das Wachstum durch Corona. Auch für 2021 sind nur maue 2% Wachstum prognostiziert. Meiner Meinung nach ist Automatisierung und Digitalisierung allerdings ein Zukunftsmarkt und deswegen gibt es für die Attraktivität der Branche einen Punkt. Mit den diversen Zulieferern, den ausbleibenden Ersatzprodukten und hohen Markteintrittsbarrieren landen wir somit bei 4 von 6 möglichen Punkten.

Marktstellung

Jetzt müssen wir noch schauen wie Siemens innerhalb seiner Branche bzw. wohl besser Branchen aufgestellt hat. Es läuft zwar nicht alles gleich gut bei Siemens, nichtsdestotrotz probiere ich für diese Analyse mal etwas über einen Kamm zu scheren.

Produktentwicklung

Ganz aktuell wurde bekannt, dass man mit IBM auch an der Vernetzung über Hybrid-Cloud arbeitet. Daneben gibt es auch ein Wasserstoff-Projekt mit Uniper. Und auch über die Bank weg, sehen die diversen Neuerungen im Portfolio, die Siemens bekannt gegeben hat, wirklich interessant aus. Hier stechen wieder besonders die Bereiche Automatisierung und Digitalisierung hervor.

Möglichkeit einzukaufen

Analog zu den diversen Zulieferern für die verschiedensten Teile, sollte man hier keinen Engpass befürchten müssen. Durch die Größe und damit verbundene Attraktivität als Kunde, sollte Siemens ebenfalls noch eine gute Verhandlungsposition bei Zulieferern haben.

Einflüsse auf das Geschäft

Die Großprojekte, die den Großteil von Siemens ausmachen, sind sehr zyklisch. Wir haben ja schon in der Branchenanalyse vermerkt, dass das Wachstum während Corona sehr leidet. Das liegt daran, dass die Unternehmen ihr Budget für neue Investitionen in Krisenzeiten stark reduzieren oder Investitionen komplett aussetzen.

Marketing

Siemens ist mitunter Marktführer in seinen Bereichen. Gerade bei Großprojekten, sollte sich jeder potenzielle Kunde mehr als eine Meinung und ein Angebot einholen. Darunter wird dann höchstwahrscheinlich auch der Marktführer sein. Von daher wird Siemens beim Marketing einen Vorteil gegenüber kleineren Unternehmen haben. Siemens an sich und der deutsche Maschinenbau genießen darüber weltweit einen guten Ruf.

Wachstumsmöglichkeiten

Siemens ist bereits ein riesiges Unternehmen. Seit Jahren stagniert der Umsatz auf hohem Niveau. Durch diverse Neuausrichtungen möchte man dem entgegenwirken. Aktuell sind diese Neuerungen allerdings Grund für einen starken Umsatzeinbruch. Durch die Ausgliederung von Siemens Energy fällt ein großer Teil des Umsatzes weg. Da man hier nur noch eine Sperrminorität hält, taucht die ausgegliederte Sparte gar nicht mehr im Konzernabschluss auf. Anders ist es ja bei Siemens Healthineers. Durch den Fokus auf Automatisierung und Digitalisierung in Verbindung mit dem frischen Geld durch den Börsengang von Siemens Energy verspricht man sich wieder größeres Wachstum. Ob die Prognosen da künftig eintreffen, ist fraglich. Aktuell wird prognostiziert, dass nach der aktuellen Gesundschrumpfung der Umsatz künftig wieder ansteigen wird und auch die Marge deutlich anzieht.

Unternehmensführung

2021 hat Dr. Roland Busch Joe Kaeser als CEO bei Siemens abgelöst. Sein Amtsantritt beendet die Ära der Ausgliederung von Sparten und separaten Börsengängen. Der Weg von Siemens geht also nicht weiter in Richtung strategischer Holding. Künftig soll wieder mehr zentralisiert werden, um gemeinsame Stärken nutzen zu können. Roland Busch ist promovierter Physiker aus Erlangen. Dort begann er nach seinem Doktortitel 1994 auch als Projektleiter in Forschung und Entwicklung seine Karriere bei Siemens. Über diverse leitende Stationen ging es 2011 dann in den Vorstand der Siemens AG. Im Vorstand wurde er in 2016 vor seinem Posten als CEO zunächst Chief Technology Officer und in 2018 Chief Operating Officer. Neben seiner Tätigkeit als CEO ist er ebenfalls noch Vorsitzender des Universitätsrats in Erlangen sowie in verschiedenen Gremien und Aufsichtsräten. Letzteres macht seine fehlende Erfahrung in anderen Unternehmen wett. Zu seinen Unternehmensanteilen konnte ich nichts finden. Nach über 25 Jahren in Leitungspositionen bei Siemens kann ich mir aber nur schwer vorstellen, dass er keine Aktien besitzt.

CEO Siemens

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Besondere gesetzliche Regelungen, die nur für Siemens oder die Branche gelten, gibt es nicht. Zudem ist positiv zu erwähnen, dass man nicht einen Großteil seines Umsatzes in China macht. So ist man von aktuellen und künftigen Handelskriegen weniger betroffen.

Auswertung

Aufgrund der Wachstumsmöglichkeiten und des stark zyklischen Geschäftsmodells ziehe ich für Siemens in der Marktstellungsanalyse zwei Punkte ab, sodass wir bei 5 von 7 möglichen Punkten landen.

Support

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Unternehmensbewertung

Siemens ist natürlich ein riesiges Unternehmen. Das heißt auch bei stagnierenden Umsätzen, stagniert man auf hohem Niveau. Nichtsdestotrotz sollte man schon Wachstum anstreben, da dies meiner Meinung nach in der Natur der Dinge eines Unternehmens liegt. Schauen wir uns nun erstmal wieder den 5 Jahresverlauf der Finanzkennzahlen von Siemens an. So gewinnen wir dann einen guten Eindruck über die langfristige Entwicklung des Konzerns. Aufgrund der Ausgliederung von Siemens Energy werde ich auch die Entwicklung bis 2019 nachfolgend in Klammern setzen. Ansonsten sind die meisten Zahlen im Verlauf nämlich negativ.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen +5,5% (Vor Abspaltung +6,8%)
  • Umsatz negativer Verlauf (Vor Abspaltung +3,0%)
  • Operativer Gewinn negativer Verlauf (Vor Abspaltung +3,2%)
  • Operative Marge 8,5%
  • Free Cash Flow +11,4%
  • Operativer FCF +6,7%
  • Eigenkapitalquote 30,4%
  • Fremdkapitalkosten konstant
  • Dividendenwachstum konstant
  • Dividendenrendite 3,5% (aktuell 2,7%)
  • Ausschüttung des FCF 63,5%
  • Übergewinn negativer Verlauf (Vor Abspaltung +4,2%)

Erläuterung der Zahlen

Um jetzt eine langfristige Prognose für Siemens zu ziehen, sollte man schon die Werte von vor der Ausgliederung von Siemens Energy heranziehen. Zwar verändert sich hierdurch natürlich die Struktur des Konzerns, allerdings ist man ja auch noch zu 35% beteiligt, auch, wenn man das neue Unternehmen nicht mehr konsolidiert.

Vor der Ausgliederung und auch danach stieg das operative Nettobetriebsvermögen. Der Umsatz und das EBIT sind wie zu erwarten war, nach der Dekonsolidierung geringer als vorher. Vorher stiegen beide Werte leicht, wobei man sagen muss, dass sich hier noch langfristiger als 5 Jahre gesehen nicht wirklich viel getan hat. Das seht ihr auch an dieser Grafik:

Aktienfinder
Übersicht von Aktienfinder.net

Die Cash Flows haben sich gut entwickelt. Ebenfalls gut entwickelte sich die operative Marge. War diese zuletzt noch einstellig, konnte man sie nach der Konsolidierung über die 10% hieven. Da die Dividende in der aktuellen Krise gesenkt wurde ist sie auf 5 Jahre gesehen nur konstant, dafür gibt es eine gesunde Ausschüttung von 63,5% im Schnitt. Der Übergewinn ist letztlich auch noch ein Kandidat, der unter der Dekonsolidierung gelitten hat. Da sich insbesondere durch den Ausstieg von Siemens Energy nicht alle Zahlen positiv geändert haben und der Erfolg der nun verworfenen Strategie ungewiss ist, gibt es hier nur einen von zwei möglichen Punkten.

Fair Value

Um auf einen Fair Value zu kommen, habe ich nun die Veränderungen über die letzten 5 Jahre in die Zukunft prognostiziert. Beim Wachstum gehe ich aktuell von weiterer Stagnation aus. Mein Eigenkapital möchte ich erneut mit 10% verzinst haben und für langfristige Anleihen zahlt Siemens 4,5% Zinsen, die ich dann als langfristige Fremdkapitalkosten angesetzt habe. Um die Ergebnisse aus meinem Discounted Cash Flow und Übergewinnmodell zu glätten, habe ich das durchschnittliche Kursziel der Analysten herangezogen. Alles in allem lande ich somit bei einem fairen Wert von 152,90€.

Chancen und Risiken

Bevor wir zum Sicherheitsabschlag kommen, möchte ich nochmal einmal Chancen und Risiken Revue passieren lassen. Siemens ist mittlerweile ziemlich groß. In den letzten 10 Jahren unter Joe Kaeser wurde versucht relativ ungesunde Unternehmensteile abzuspalten und sich so gesund zu dekonsolidieren. Das verlief alles mit mäßigen Erfolg. Die Marge konnte nur leicht gesteigert werden. Die Strategie wurde nun durch den neuen CEO verworfen, der wieder mehr Synergien im Konzern schaffen möchte.

Auch für künftige Strategien sehe ich eine schwere Zukunft voraus. Die Branche wächst nicht so schnell wie ich es erwartet hätte und die Konkurrenz ist voller großer alter Maschinenbauunternehmen, die alle für sich etabliert sind. Ob und wie weit eine neue Strategie hier greift ist fraglich.

Investmententscheidung

Aufgrund der insgesamt guten Stellung von Siemens habe ich im Laufe der Analyse nur 5 Punkte abgezogen. Für jeden Punktabzug gibt es nun eine Sicherheitsmarge von 5%. Insgesamt kommen wir also auf 25%. Ziehen wir 25% vom Fair Value ab landen wir bei einem Kauflimit von 114,68€. Ziehen wir die Sicherheitsmarge von einer obligatorischen maximalen Verkaufsschwelle von 150% ab, so landen wir bei 191,13€. Aktuell ist der Kurs von Siemens bei gut 130€. Für mich heißt das, dass Siemens leider etwas zu teuer bewertet ist. Für mich müsste sich der Kurs hier etwas sinken. Im Analystenjargon setze ich die Aktie sozusagen auf „Halten“.

Logo Siemens

Fazit

Leider diesmal keinen Kaufkandidaten für mein Depot gefunden, dafür aber einem Zuschauer seinen Analysewunsch erfüllt. Zudem finde ich es spannend mehr über die heimischen Unternehmen zu erfahren. Siemens ist ja relativ häufig in den deutschen Medien. Nun kann ich die aktuellen News viel besser einordnen und kenne den Hintergrund. Zudem finde ich es spannend zu sehen wohin sich das Unternehmen mit dem neuen CEO entwickeln wird.

Was ist denn eure Meinung zu Siemens? Findet ihr den Strategiewechsel gut oder hättet ihr es besser gefunden man geht hier weiter Richtung verwaltender Holding? Wo seht ihr da Vor- und Nachteile? Lasst mich gern an euren Gedanken in den Kommentaren teilhaben. Wenn euch die Analyse gefallen hat, lasst es mich doch außerdem gern mit einem Daumen nach oben wissen. Ansonsten bedanke ich mich wie immer fürs Reinschauen und sage bis bald!

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