Starbucks Aktienanalyse – Kaffee und teure Geschenke für Aktionäre

Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und heute kümmern wir uns um Starbucks. Es wundert mich nicht, dass Starbucks durch euch im Community-Tab in die Analyse gevotet wurde. Starbucks hat ein hippes Image und außerdem hat man auch als Privatperson einige Berührungspunkte mit dem Unternehmen. So interessiert auch mich wie sich die Umsatzerlöse des Unternehmens ergeben und, wie das Unternehmen Corona überstanden hat. Fangen wir also an und euch viel Spaß mit der Starbucks Aktienanalyse!

Grundlagen

Zuerst wollen wir mal wieder schauen, was für ein Geschäftsmodell Starbucks hat und wie es versucht Geld zu verdienen. Danach betrachten wir die Geschichte des Unternehmens. Hier versuchen wir einen roten Faden zu erkennen, der uns vielleicht ableiten lässt, was man als Aktionär als nächstes erwarten kann.

Geschäftsmodell

Man kennt Starbucks als Privatperson ja für den Kaffee und der ist es auch genau worauf das Geschäftsmodell basiert. Die Produkte sind Kaffees und Tees, die entweder als Pulver oder Blätter oder fertiggebrüht vertrieben werden. Das passiert dann einmal über die eigenen Coffee-Shops oder über den Einzelhandel.

Historische Eckdaten

Der erste Starbucks Laden wurde 1971 in Seattle eröffnet. Zunächst kaufte man Kaffee über einen Zulieferer, den man dann direkt aufkaufte. Durch die Übernahme durch einen anderen Investor, der bereits eine Reihe von Kaffeeläden besaß, wuchs die Kette, da er seine vorhandenen Läden in Starbucks umbenannte. So gab es 1989 bereits 46 Starbucks-Läden in den USA. Früh konnte man exponentielles Wachstum erkennen, denn bereits drei Jahre später beim Börsengang 1992, betrieb das Unternehmen bereits 140 Filialen. Das Geld vom Börsengang nutzte man dann wiederum, um die Anzahl der Filialen innerhalb von zwei Jahren zu verdoppeln. 1994 erwarb man außerdem über den Kauf von The Coffee Connection die Rechte am bekannten Frappucino.

Nach der Jahrtausendwende ging man bei der Konkurrenz auf Shoppingtour. So machte man strategische Käufe, um einerseits die Anzahl der Shops zu erhöhen und die Möglichkeiten im Großhandel zu erweitern. Erst die Finanzkrise verlangsamte die Expansionspläne deutlich. Nach den Käufen anderer Ketten und der Festigung der Vormachtstellung, konzentrierte man sich anschließend darauf das Geschäftsmodell zu optimieren. So ging man insbesondere den Weg aufs Smartphone mit Aktionen über Twitter und einer eigenen App, um Boni zu sammeln und vorab zu bezahlen. Während die eigenen Geschäfte während der Covid-19 Pandemie schließen mussten, entdeckte man eine neue Art von Stores für sich, in denen Bestellungen nur abgeholt werden konnten. Über die eigene App musste man die Bestellungen vorher tätigen und auch zahlen. Dieses Modell führt man nun nach der Pandemie ebenfalls weiter. Bis 2030 möchte das Unternehmen die Anzahl der Shops von aktuell 33.000 auf 55.000 erhöhen.

Produktanalyse

Zwar wissen wir jetzt schon, dass Starbucks mit Kaffee Geld macht, wollen aber mal noch zusätzlich schauen wie sich der Umsatz im Details aufteilt. Dafür untersuchen wir den Umsatz nun einmal hinsichtlich der regionalen Aufteilung und bezogen darauf durch wie viel unterschiedliche Produkte er generiert wird.

Geschäftsgebiete

Die Umsatzerlöse nach Produktkategorie kann man eigentlich nur nach Kaffee aufteilen, der über die eigenen oder lizensierten Stores verkauft wird, oder, der im Einzelhandel verkauft wird. Während in Summe 92% aus den Starbucks Shops kommen, werden nur 8% im Einzelhandel generiert.

Starbucks Aktienanalyse
Quelle: Marketscreener.com

Absatzmärkte

Auch regional gesehen gibt es keine große Diversifikation. Mit 72% kommt der Großteil der Umsatzerlöse aus den USA und weitere 25% kommen aus nur drei weiteren Ländern. Diese sind China, Japan, Kanada und das vereinigte Königreich.

Starbucks Aktie Analyse
Quelle: Marketscreener.com

Auswertung

Vor der Analyse hätte ich es nicht gedacht, aber Starbucks erhält hier tatsächlich keine Punkte in der Produktanalyse. Der Umsatz ist mir sowohl nach Produktkategorien als auch nach Regionen zu stark konzentriert. Wäre man hier stärker im Einzelhandel vertreten, so wären die Auswirkungen auf die Umsatzerlöse während des Lockdowns beispielsweise sehr viel geringer gewesen.

Branchenanalyse

Als nächsten Punkt wollen wir uns anschauen, wie es um die globale Kaffeeindustrie bestellt ist und, ob es für Unternehmen attraktiv erscheint sich hier niederzulassen. Anschließend gehen wir genauer auf Starbucks an sich ein.

Attraktivität der Branche

Wie ihr in dieser Grafik sehen könnt, ist der Kaffee Konsum im letzten Jahrzehnt nicht wirklich stark gestiegen. Auf die letzten Jahre gesehen gab es aber immerhin eine Steigerung von 1,6%. Hier gibt es aber deutlich stärker wachsende Branchen. Weiter bin ich darauf gestoßen, dass das Wachstum insbesondere in den Emerging Markets generiert werden wird. Als Luxusgut profitiert Kaffee genau wie Tabak oder Alkohol von dem wachsenden Wohlstand in diesem Teil der Welt.

Weltweiter Kaffeekonsum
Weltweiter Kaffekonsum, Quelle: Statista.com

Schaut man sich jetzt aber speziell das prognostizierte Wachstum der Coffee Shops an so wird man feststellen, dass sich der Fokus wie Kaffee konsumiert wird scheinbar genau hierhin verlagert. So wird den Kernmärkten USA und China ein jährliches Wachstum von 6% bis 2027 vorausgesagt.

Wettbewerber

Auf dieser Grafik wiederum seht ihr die größten Coffee-Shop Ketten der Welt. Es sticht deutlich heraus, dass Starbucks die Liste anführt. Im Vergleich zu Dunkin‘ Donuts hat man fast dreimal so viele Stores weltweit. Weiter ist aber ebenfalls zu sehen, dass es sehr viele Wettbewerber gibt. Das macht auch Sinn, da jeder, der ein Café eröffnet quasi zur Konkurrenz gehört.

Coffee-Shop Ketten
Quelle: Wikipedia.cm

Kunden

Eine Coffeeshop-Kette wie Starbucks hat sowohl gewerbliche als auch private Kunden. Während unter den gewerblichen Kunden zum einen die Lizenznehmer für die Stores und der Einzelhandel zu finden ist, sind die privaten Kunden die Kunden im Store. Man kann hier also nicht alle Unternehmen über einen Kamm scheren. Speziell bei Starbucks werden die Umsätze ja hauptsächlich in den Stores gemacht, deswegen sind die Kunden auch hauptsächlich privat.

Zulieferer

Die Zulieferer für die Coffeeshops sind entweder der Kaffeegroßhandel oder je nach eigener Größe und Strategie direkt die einzelnen Kaffeebauern. Letzteres ist auch die Herangehensweise von Starbucks. Von den USA aus hat man ja auch eine relativ zumutbare Distanz zu den Kaffeebauern in Südamerika. Zusätzlich wirbt das Unternehmen mit Fairtrade und über eine App kann man den gekauften Kaffee vom Bauern bis zur Tasse verfolgen.

Ersatzprodukte

Kaffee ist per se ja keine Notwendigkeit. Also gefühlt brauche ich ihn schon jeden Tag, aber nichtsdestotrotz ist Kaffee ein Luxusgut und nicht zwingend notwendig. Das ist ja auch der Grund, warum der Konsum in den Schwellenländern erst mit steigendem Wohlstand ansteigt.

Markteintrittsbarrieren

Mit relativ kleinem Kapital kann man bereits ein Gewerbe anmelden, einen Laden mieten und eine industrielle Kaffeemaschine kaufen. Den Kaffee muss man ja nichts selbst rösten, sondern bezieht ihn einfach über den Großhandel. Die Markteintrittsbarrieren sind so also nicht allzu groß, insbesondere, wenn man dann noch nicht in den großen Metropolen, sondern den Vororten unterwegs ist.

Auswertung

Anders als für Kaffee insgesamt ist das Wachstum für Coffeeshops recht attraktiv. Scheinbar ändert sich hier das Konsumverhalten der Verbraucher weiter hin zum Coffee-to-go. Negativ zu sehen sind in dieser Branche aber die fehlende Notwendigkeit von Kaffee, die vielen Wettbewerber und die niedrigen Markteintrittsbarrieren. So gibt es nur 3 von 6 möglichen Punkten.

Marktstellung

Wie eben angekündigt werfen wir nach der Branche jetzt einen genaueren Blick auf Starbucks selbst. Immerhin wollen wir uns anschauen, ob das Unternehmen als größte Coffeeshop-Kette der Welt den Vorsprung behaupten kann oder, ob sich hier Probleme auftun.

Produktentwicklung

Hier hat Starbucks verschiedene Phasen durchgemacht. Nachdem man anfangs möglichst schnell möglichst viele Läden zukaufte, fing man anschließend an das Produktportfolio zu erweitern und in den Einzelhandel vorzudringen. Besonders gut finde ich es, dass sich Starbucks während der Pandemie neu erfunden hat. Mit dem Drive-thru in Kombination mit der App hat man innerhalb des Unternehmens ein ganz neues Geschäftsmodell entwickelt, das gerade für Coffee-to-go einen wesentlich effizienteren Ablauf verspricht. Aber auch insgesamt ist diese unternehmerische Opportunität etwas, das ich bei Unternehmen gerne sehe. Zusätzlich hat man angekündigt ineffiziente Läden zu schließen und trotzdem bis 2030 die Anzahl insgesamt fast zu verdoppeln.

Möglichkeit einzukaufen

Da man die Bohnen direkt bei den Kaffeebauern einkauft, ist man hier nicht abhängig vom Großhandel oder von einzelnen Bauern. Der Markt, um Kaffee aufzukaufen ist allerdings stark fragmentiert. Das Netzwerk von Starbucks bei den örtlichen Bauern ist also viel wert.

Einflüsse auf das Geschäft

Ein positiver Einfluss ist der zunehmende Konsum von Coffee-to-go in unserer schnelllebigen Welt. Zusätzlich werden immer mehr Länder dieser Welt reicher und deswegen ergeben sich auch immer neuere Märkte auf der Welt. Gerade als stark expandierendes Unternehmen ist das von Vorteil.

Der zunehmende Anspruch der Verbraucher an nachhaltige Lebensmittel ist allerdings mit Kosten verbunden, auch, wenn man hier mit der eigenen Transparenz natürlich auch werben kann. Nicht unterschätzen darf man auch den Klimawandel und damit verbunden schlechte Ernten in der Kaffeeindustrie. Kaffee ist durchaus ein Gut mit dem auch spekuliert wird. Da kann der Preis schnell mal in die Höhe schnellen oder man bekommt Engpässe im Unternehmen.

Marketing

Stark werbelastig ist Starbucks jetzt nicht. Statt Werbung lohnt sich hier eher eine gute Standortanalyse. So hat man viel Laufkundschaft und viele potenzielle Kunden. Die entsprechenden A-Lagen in den Innenstädten sind aber hart umkämpft. Hier muss man nicht nur mit anderen Coffeeshops, sondern allen möglichen Unternehmen ringen. Auch bei Zuspruch muss man so hohe Mieten zahlen. 

Wachstumsmöglichkeiten

Entsprechend des weltweiten Wohlstands ist die Möglichkeit auf weitere Läden sehr gut. Sowohl in den Hauptmärkten von Starbucks, also die USA und China, als auch in den Schwellenländern, in denen man noch nicht so gut vertreten ist, kann man weiter expandieren.

Unternehmensführung

CEO von Starbucks ist Kevin Johnson. Nachdem er sein Studium in BWL an der New Mexico State University abgeschlossen hatte, begann er seine Karriere allerdings erstmal im IT-Bereich von IBM. Danach wechselte er zu Microsoft in die IT und später in den Vertrieb. Über ein Projekt kam er in Kontakt mit Starbucks. Nachdem er lange bei Microsoft blieb und ab 2008 bei einem Serverhersteller in den USA sogar noch CEO wurde, wollte er 2014 eigentlich schon in Rente gehen. 2015 ging er dann aber doch noch zu Starbucks als COO und wurde 2017 CEO, da der bisherige CEO in Rente ging. Der bisherige CEO hatte ihn wohl als persönlichen Protegé ins Unternehmen geholt. Schaut man sich seine Laufbahn an, kann man sich denken, dass Starbucks künftig wohl noch digitaler wird. Zudem sind erklärte Ziele weitere Rückzahlungen an die Aktionäre und Expansion in China. Sein Vermögen in Starbucks-Aktien beträgt 40,7 Mio. USD.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Gesetzlich gibt es bei Starbucks keine sonderlichen Einschränkungen. Der Markt ist außerdem auch zu fragmentiert, als, dass man hier Probleme mit dem Kartellrecht bekommen könnte.

Auswertung

Hier fällt mir nur das schwierige Marketing bzw. die teuren Mieten für die A-Lagen in den Städten auf. Das frisst viel Budget. Der sieht hier ansonsten aber sehr gut aus, weshalb Starbucks 6 von 7 Punkten erhält.

Unternehmensbewertung

Nachdem wir uns jetzt um die Ausgangslage für Starbucks gekümmert haben, wollen wir uns nun anschauen wie sich das Unternehmen denn die letzten Jahren finanziell entwickelt hat. Hierfür betrachten wie dir üblichen Kennzahlen im 5-Jahres-Verlauf.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen +11,8%
  • Umsatz +3,5%
  • Operativer Gewinn -12,5%
  • Operative Marge 15,1%
  • Free Cash Flow -9,5%
  • Operativer CF -4,6%
  • Eigenkapitalquote 21,8%
  • Fremdkapitalkosten +34,6%
  • Dividendenwachstum +12,3% (+17,0% je Aktie)
  • Dividendenrendite 1,8% (aktuell 1,6%)
  • Ausschüttung des FCF 39,9%
  • Übergewinn n/a
  • Kurs-Buchwert-Verhältnis n/a
Starbucks Umsatz
Quelle: Aktienfinder.net

Erläuterung der Zahlen

Bevor wir den Fair Value berechnen, bewerten wir jetzt erstmal die finanzielle Gesamtsituation des Unternehmens. Zwei Dinge stechen hervor. Wie ihr auf den Grafiken vom Aktienfinder sehen könnt, gab es einen deutlichen Einbruch durch die Covid-19 Pandemie und die damit verbundenen Lockdowns. Deswegen sind die Ertragswerte und die Änderung über die letzten 5 Jahre hier deutlich verzehrt. Ohne Lockdowns wären hier wohl alle Werte positiv gewesen. Zudem gab es enorme Aktienrückkäufe. Zwar ist die durchschnittliche Eigenkapitalquote bei über 20%, mittlerweile ist das Eigenkapital durch die Rückkäufe allerdings aufgebraucht. Außerdem sind durch die damit verbundene Finanzierung die Zinsen explodiert.

Starbucks Cashflow
Quelle: Aktienfinder.net

Die hohen Zinsen und auch die hohe Dividendensteigerung, kann man sich zwar aktuell noch leisten, allerdings war der Übergewinn im letzten Jahr schon negativ. Das ist aber natürlich auch wieder in Verbindung mit Corona zu sehen. An sich ist die Finanzsituation des Unternehmens eigentlich sehr gut, dass man während der Pandemie und während ungebrochen großer Expansionsbestrebungen aber so viele Aktien auf Pump zurückkauft, finde ich nicht so prickelnd. Kurzfristig mag das den Aktienkurs pushen, langfristig sollte man aber eher in neue Shops oder Strategien investieren. So gibt es von mir einen von zwei möglichen Punkten.

Fair Value

Durch Corona ist das Wachstum etwas verzerrt. Langfristig sollte zumindest das prognostizierte Branchenwachstum schon drin sein. Deswegen korrigiere ich das Wachstum in meiner Prognose auch auf 6%. Zusätzlich möchte mein eingesetztes Eigenkapital mit 10% verzinst haben und setze deswegen Eigenkapitalkosten von 10% an. Aufgrund der extrem langlaufenden Anleihen des Unternehmens konnte ich zusätzlich ziemlich zuverlässig Fremdkapitalkosten von 4,0% für die Zukunft ausmachen. Alle Daten in mein Discounted Cash Flow- und Übergewinnmodell eingepflegt und das Ergebnis mit dem aktuellen Kursziel der Analysten geglättet, zeigt sich ein Fair Value von 87,20€ je Aktie.

Chancen und Risiken

Die großen Chancen bei Starbucks liegen wohl in der Marktführerschaft und dem starken Branchenwachstum. Gerade in den USA und China soll der Umsatz nach Prognosen künftig stark wachsen. Genau das sind die etablierten Märkte von Starbucks. Zudem hat man es geschafft während Corona aus der Not eine Tugend zu machen und hat für Abholer einen effizienteren Weg geschaffen vorzubestellen und zu bezahlen.

Schwierig hingegen kann die große Konkurrenz werden. Nicht nur große Ketten sind Konkurrenten. Jeder kleine selbstständige Coffeeshop und sogar jede Bäckerei und Tankstelle, die Kaffee verkauft, ist hier ein Konkurrent. Zudem hat man sich mit den Aktienrückkäufen eine gute Stange Schulden angelacht. Die müssen künftig zusätzlich zur Expansion noch bedient werden.

Investmententscheidung

Alles in allem habe ich in dieser Analyse 7 Punkte verweigert. Jeder Punkt steht nun wieder für 5% Sicherheitsmarge. Deshalb ziehe ich vom Fair Value 35% ab, um auf mein Kauflimit zu kommen. Dieses liegt somit bei 56,68€. Für die Verkaufsschwelle ziehe ich die Sicherheitsmarge jetzt von meiner persönlichen maximalen Verkaufsschwelle von 150% ab und lande somit bei 100,28€.

Aktuell befindet sich der Kurs für eine Starbucks Aktie knapp unter meiner Verkaufsschwelle, weswegen ich zumindest mit dem Gedanken spielen würde zu verkaufen, wenn ich Starbucks Aktien besäße. Das ist aktuell aber nicht der Fall und das wird sich beim aktuellen Kurs auch nicht ändern.

Starbucks Logo

Fazit

Heute haben wir wieder ein Unternehmen entdeckt, dass Marktführer ist und sich in den letzten Jahren bis auf Corona wirklich glänzend entwickelt hat. Insbesondere die Aktienrückkäufe und die Dividendensteigerungen haben meiner Meinung aber dafür gesorgt, dass die Aktie aufgrund der künftigen Erträge relativ teuer ist. Zudem hat man in den letzten Jahren für die Aktionärsgeschenke viel Geld aufgenommen und muss künftig neben der stark steigenden Dividende noch die Zinsen verkraften. Besonders Dividendensteigerung und Aktienrückkäufe haben schon bei anderen Unternehmen für sehr hohe Bewertungen geführt. Ich sehe zwar auch, dass die Krise überstanden ist, warum der Kurs bei Starbucks aber 20% höher als vor Corona ist, weiß ich nicht.

Aber was ist denn eure Meinung zum Unternehmen? Habt ihr sonst noch Infos für uns was das Unternehmen künftig vor hat? Lasst mir eure begründete Meinung zum Unternehmen doch gern mal in den Kommentaren. Dort können wir gern noch etwas über die künftige Entwicklung diskutieren. Ansonsten bedanke ich mich wieder fürs Reinschauen und sage bis bald!

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