Telefonica Aktienanalyse – Eine gute Alternative zu Orange?

Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und wie angekündigt schauen wir uns auch heute nochmal einen europäischen Telekom-Titel an. So habt ihr auch diese Woche wieder zwei Titel auf dem Finanzplaneten bekommen, die ihr direkt miteinander vergleichen könnt. Bei Interesse an der Telekommunikationsbranche in Europa, könnt ihr dann sofort den für euch besseren Titel auswählen und hier investieren. Heute gibt es mit Telefonica einen der großen Konkurrenten von Orange aus der letzten Analyse. Besonders in Spanien kämpfen beide Unternehmen, um die gleichen Nutzer. Wie dieses Duell ausgehen könnte, erfahrt ihr hier. Wenn euch meine weitere Suche nach unterbewerteten Titeln interessiert, dann lasst mir doch gern ein Abo da, damit wir noch im Juni die 1.000-Abonennten-Grenze knacken! Jetzt aber erstmal viel Spaß mit der Telefonica Aktienanalyse!

Grundlagen

Auch bei Telefonica schauen wir uns erstmal wieder das Geschäftsmodell und den Werdegang des Unternehmens an. Gerade als großer europäischer Konkurrent zu Orange, ist der direkte Vergleich nach der letzten Analyse zusätzlich interessant.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Telefonica ist ziemlich ähnlich zu dem von Orange. Das Unternehmen ist Telekommunikationsdienstleister und hier insbesondere bei der Telefonie tätig. Heutzutage ist man in Europa und insbesondere Spanien und im Mobilfunk führender Anbieter.

Historische Eckdaten

Telefonica wurde 1924 in Madrid gegründet und hat dort auch heute noch seinen Firmensitz. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Unternehmen im faschistischen Spanien zwangsweise teilverstaatlicht. Auch, wenn die Anteile des Staates durch Kapitalerhöhungen etwas heruntergeschraubt werden konnten, blieb das Unternehmen unfrei bis zur Liberalisierung des Telefonmarktes in Spanien in 1997. Aber auch, wenn es danach auch für andere Unternehmen möglich war in den Markt einzusteigen, ist Telefonica im Heimatmarkt immer noch der vorherrschende Anbieter. Seitdem konnte Telefonica aber international expandieren und ist heute in diversen Ländern tätig. Genauer gehen wir darauf gleich noch in der Produktanalyse ein. Durch Expansion der letzten zwei Jahrzehnte hat sich allerdings ein enormer Schuldenberg aufgetürmt. Aktuell wird dieser durch Konsolidierung der Vermögenswerte und Verkauf von Infrastruktur wie Antennen und Tiefseekabeln wieder abgebaut. In Deutschland kennt ihr Telefonica wohl am ehesten für die Marke O2.

Produktanalyse

Jetzt ist es dann noch ziemlich interessant womit Telefonica sein Geld verdient. Besonders im Hinblick auf die letzte Analyse kann man hier einen Vergleich ziehen.

Geschäftsgebiete

Telefonica unterteilt hier leider nicht nach Kundenarten, was dann für die spätere Analyse interessant wäre. Da 73% der Umsätze aus Mobilfunkverträgen kommen, kann man aber auch hier von überwiegend privaten Kunden ausgehen. Die restlichen 27% entstammen dann Festnetzanschlüssen, Pay-TV-Diensten sowie Internetanschlüssen.

Telefonica Aktienanalyse

Absatzmärkte

Nachdem ja bereits Orange vergleichsweise stark diversifiziert war, was die Absatzmärkte angeht, steht auch Telefonica dem in nichts nach. Das Unternehmen macht sogar nur noch 29% seiner Umsätze im Heimatmarkt Spanien. Das ist sogar nicht nur für ein Telekommunikationsunternehmen ein guter Wert. Weitere 18% kommen jeweils aus Lateinamerika und Deutschland. 17% entstammen aus Brasilien und 16% aus dem vereinigten Königreich. Die restlichen zwei Prozent sind nochmal auf der ganzen Welt verteilt und nicht näher erläutert. Auch bei Telefonica kommen also bereits 35% aus Schwellenländern, in denen man starkes Wachstum erwarten kann.

Telefonica Aktie Analyse

Auswertung

Für Telefonica gibt es ebenfalls zwei von zwei möglichen Punkten in der Produktanalyse. Auch hier finden sich breit gestreut alle Dienstleistungen eines Telekommunikations-Konzerns und das weit verteilt über die ganze Welt.

Branchenanalyse

Die Branchenanalyse ist naturgemäß ziemlich analog zu der vom vergangenen Donnerstag. Sowohl Orange als auch Telefonica sind beide hauptsächlich Mobilfunkanbieter mit Hauptsitz und Hauptmarkt in Europa. Ich bediene mich hier der Branchenanalyse aus der letzten Analyse. Wer die Aktienanalyse von Orange bereits gesehen hat, kann an dieser Stelle direkt zur Marktstellungsanalyse springen.

Attraktivität der Branche

Die Telekommunikation ist ein grundlegendes Bedürfnis. Problematisch, dass jeder Mensch nur einen Telefon-, Handy- und Internetvertrag braucht. Bezüglich des Wachstums im Mobilfunk habe ich Nutzerzahlen von Smartphones in Deutschland gefunden, was ein relativ vergleichbarer Markt zu Spanien sein sollte. Hier steigen die Nutzerzahlen kontinuierlich und sind mittlerweile bei 75% angekommen. In der Gruppe 14- bis 49-Jährige ist der Anteil der Smartphone-Nutzer sogar bei 95%, sodass alleine über natürliche Fluktuation der Anteil an der Gesamtbevölkerung steigen sollte.

Wettbewerber

In 2019 war Telefonica der siebtgrößte Telekommunikationsanbieter der Welt. Die Top 3 der weltweiten Konkurrenten sind AT&T, Verizon sowie China Mobile. Man muss dabei natürlich anmerken, dass diese Anbieter regional ganz andere Märkte bedienen als Telefonica. In Europa sind die meisten Mobilfunkkunden bei Telefónica, gefolgt von VEON und Orange. Beim Umsatz insgesamt je Unternehmen sieht es natürlich etwas anders aus. Schaut euch dazu gern auch die nachfolgende Grafik an:

Telefonica Wettbewerber

Kunden

Hier kann man die Branche nur bedingt über einen Kamm scheren. Bei Telefonica kann man wahrscheinlich sagen, dass die Kunden zum Großteil privat sind. Bei anderen Unternehmen der Branche kann das je nach Spezifikation auch anders aussehen.

Zulieferer

Das grundlegende Gerüst des Unternehmens sind Satelliten und Kabel. Dieses Fest- und Mobilnetz ist bei Telefonica schon lange gut aufgestellt. Insofern gibt es keine Abhängig von Zulieferern wie bei produzierenden Unternehmen.

Ersatzprodukte

Leider hat der Telefon-, Internet- und Handyvertrag den Nachteil, dass es (solang man ausreichende Verbindungsqualität hat) völlig egal ist bei welchem Anbieter man ist. Ähnlich ist es z.B. bei Stromversorgern. Welches Symbol links oben auf meinem Handy angezeigt wird oder welcher Router irgendwo in der Ecke unterm Tisch steht ist völlig irrelevant und hier gibt es auch keinen aktuellen Produkthype wie bei Handys oder Autos, sodass der Konkurrenzkampf echt hart ist. Letzten Endes gibt es aber keinen kompletten Ersatz dazu Internet oder Telefon zu nutzen.

Markteintrittsbarrieren

Durch das notwendige Netz ist es entweder notwendig dieses selbst aufwendig aufzubauen oder sich bei bestehenden Netzbetreibern einzumieten. Ersteres ist mit hohen Kosten verbunden, für die man einen Finanzierungspartner braucht. Letzteres macht die ohnehin schon vorhandene Konkurrenz natürlich noch stärker.

Auswertung

Die Branche erhält von mir 5 von 6 Punkte. Allein die Wettbewerber machen die Preisgestaltung schwierig. Die restlichen Punkte lassen ausreichend Freiraum bei der Preisgestaltung.

Marktstellung

Auch bei der Marktstellung gibt es bei Telefonica und Orange allerdings einige Parallelen. Die entsprechenden Stellen werde ich dann wieder übernehmen. Die Marktstellungsanalyse aber am besten nicht überspringen, da diese dann doch noch einige neue Infos über das Unternehmen enthält.

Produktentwicklung

Telefonica hat eine lange Phase von Akquisitionen und Investitionen insbesondere in Lateinamerika hinter sich. Nachdem diese Phase einen großen Schuldenberg aufgebaut hat, wird dieser ganz aktuell durch Verkauf von Infrastruktur wie Sendemasten und Unterseekabel abgebaut. Auch ein Joint Venture in Großbritannien brachte durch den dahinter liegenden Deal einige Milliarden ein, die zur Tilgung genutzt werden. Große Sprünge bei Investitionen kann man so natürlich nicht erwarten. Auch, wenn die Schuldentilgung sinnvoll ist, kann man natürlich nicht beides haben.

Möglichkeit einzukaufen

Wie bereits gerade erwähnt eher irrelevant. Soll an dieser Stelle jedoch positiv auffallen, dass es an sich keine notwendigen regelmäßigen größeren Einkäufe gibt.

Einflüsse auf das Geschäft

An sich fallen einem wenige Einflussfaktoren auf den Geschäftsbetrieb ein. Lediglich Stromausfälle und Naturkatastrophen können das Netz eventuell schädigen. Corona mindert aktuell den internationalen Reiseverkehr, was bei Telefonica dazu führt, dass die Roaminggebühren stark eingebrochen sind. Zusätzlich werden weniger teure Endgeräte gekauft. Diese Effekte sind aber nicht langfristig und normalisieren sich gerade wieder. Neue Technologien wie Starlink von Elon Musk könnten dem traditionellen Netz auch den Rang ablaufen, momentan sieht es allerdings noch nicht danach aus.

Marketing

Aufgrund der großen Konkurrenz und der Austauschbarkeit der Produkte, kommt dem Marketing ein großes Budget zu. Neben Konsumprodukten ist Telekommunikation wohl eine der größten Werbepartner von Werbeplattformen. Die Alleinstellungsmerkmale sind verschwindend gering, sodass man hier viel investieren muss, um aus der Masse herauszustechen.

Wachstumsmöglichkeiten

Langfristig werden die Nutzerzahlen in Europa wohl noch etwas steigen. Dafür ist auch der Konkurrenzkampf enorm groß und insbesondere beim Roaminggeschäft und bei den Hardwareverkäufen wurde etwas Umsatz eingebüßt. Der Umsatz sank deswegen aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Abkühlung und des eingeschränkten Reiseverkehrs. Bei einer Erholung des Roaminggeschäfts und der Hardwareverkäufe dürfte das in Zukunft für insgesamt wachsenden Umsatz sorgen. Noch mehr Wachstum ist in den Emerging Markets möglich.

Unternehmensführung

CEO von Telefonica ist seit 2016 José María Álvarez-Pallete. Er erwarb sowohl in Madrid als auch in Brüssel einen Bachelor und kann auch sonst mit Erfahrung glänzen. Seine Karriere begann er nach dem Studium nämlich in einer Wirtschaftsprüfungskanzlei. Das finde ich nicht nur gut, weil ich selbst in einer arbeite, sondern, weil ich deswegen weiß in wie viel verschiedene Unternehmen man hier Einblick bekommt. Nachdem er hier einige Jahre verbrachte, startete er dann erstmal in der Zement-Branche, um sich dort hochzuarbeiten. Danach wechselte er 1999 zu Telefonica. Nachdem er auch hier erst einige Managerposten durchlief, wurde er erst CFO und dann CEO. Er selbst hält gut 8 Mio. € an seinem Arbeitgeber.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Aufgrund der historischen Bedeutung der Telekommunikationsbranche, ist diese traditionell stark reguliert. Auch Datenschutzvorschriften werden in der aktuellen Zeit immer stringenter.

Auswertung

Für das schwierige Marketing, geringe Wachstum und sowie das rechtliche Gerüst bekommt Telefonica drei Punkte abgezogen. Im Vergleich zu Orange gibt es hier noch einen weiteren Punkt Abzug, weil es für das Unternehmen aktuell schwierig ist neue Investitionen zu tätigen, da vorrangig die Schulden abgebaut werden sollen. Insgesamt sind wir noch bei 3 von 7 Punkten für die Marktstellung.

Newsletter

An dieser Stelle möchte ich mal wieder auf meinen Newsletter hinweisen. Wenn du regelmäßig über neue Aktienanalysen informiert werden möchtest, ist dieser perfekt für dich. Wenn du dich angemeldet hast, bekommst du monatlich die neusten Analysen nochmal auf einen Blick. Zusätzlich setze ich dir alle meine bisherigen Kauflimits ins Verhältnis zum aktuellen Kurs und zeige dir somit auf meinem Einkaufszettel, welche Aktien ganz aktuell meiner Meinung nach am günstigsten bewertet sind. On Top erhältst du als Abonnent meines Newsletters auch noch exklusiven Einblick in mein eigenes Depot. Bei Interesse trage dich doch einfach auf dem Blog dafür ein. Der Link ist in der Videobeschreibung. Ansonsten jetzt wieder zurück zur Telefonica Aktienanalyse!

Unternehmensbewertung

Nun wollen wir dann mal schauen wir sich das Unternehmen finanziell entwickelt hat. Dafür schaue ich mir wie immer diverse Werte im 5-Jahres-Vergleich an. Anschließend nutze ich die Werte ebenfalls, um über meine Bewertungsmodelle einen fairen Wert je Aktie zu bekommen. Jetzt wollen wir aber erstmal ein aussagekräftiges Bild über die Finanzlage von Telefonica erhalten.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen -3,3%
  • Umsatz -1,5%
  • Operativer Gewinn +23,0%
  • Operative Marge 11,7%
  • Free Cash Flow +5,1%
  • Operativer CF -0,5%
  • Eigenkapitalquote 7,6%
  • Fremdkapitalkosten -11,7%
  • Dividendenwachstum -8,7% (-10,3% je Aktie)
  • Dividendenrendite 6,4% (aktuell 10,3%)
  • Ausschüttung des FCF 52,3%
  • Übergewinn n/a
  • Kurs-Buchwert-Verhältnis 0,98

Erläuterung der Zahlen

An den Zahlen sieht man deutlich, was ich vorab schon erwähnt hatte. Das operative Nettobetriebsvermögen sinkt aufgrund von den aktuellen Assetdeals. Durch den Verkauf von operativen Vermögensgegenständen werden Finanzverbindlichkeiten getilgt, sodass das operative Nettobetriebsvermögen sinkt. Auch den Umsatzrückgang hatte ich bereits mit Corona erläutert. Aber die Tilgung trägt Früchte. Zuletzt sank der Zinsaufwand deutlich. Auch bei den Kapitalkosten durch die Dividende hat man auf die Bremse getreten, sodass die aktuelle Dividende nur die Hälfte der Dividende von 2016 beträgt. Betrachtet man die Aktienerhöhung in 2020 ist das wahrscheinlich auch klug und die Dividende könnte noch weiter sinken, um die Kosten niedrig zu halten. Letzten Endes haben wir auch bei diesem Telekommunikationsunternehmen wieder ein KBV unter 1, was eine rechnerische Unterbewertung bedeutet.

Finanziell gesehen ist die aktuelle Strategie bezüglich der Werthaltigkeit auf jeden Fall ein Erfolg. Der Übergewinn, also der Wert, der nach Kapitalkosten im Unternehmen verbleibt, ist von einem deutlichen negativen Wert in 2015 auf einen starken positiven Wert in 2020 gestiegen. Trotz der guten Strategie und dem Weg der Besserung, kann ich aufgrund der abnehmenden Umsätze und dem geringen Eigenkapital nur einen von zwei möglichen Punkten vergeben.

Fair Value

Um jetzt auf einen fairen Wert zu kommen, nutze ich die gerade genannten Zahlen und pflege sie in mein Discounted Cash Flow- und Übergewinnmodell ein. Für die Zukunft gehe ich abweichend vom historischen Wachstum von einem langfristigen Wachstum von 0,5% aus. Gerade nach Corona dürfte sich das Geschäft wieder normalisieren. Die Eigenkapitalkosten belaufen sich dabei wieder auf 10%, da ich mein eigenes Kapital mit diesem Prozentsatz verzinst haben möchte. Aufgrund der hohen Verschuldung sind die aktuellen Zinsen für langfristige Anleihen auf 5% angestiegen. Es ist also in der Tat eine gute Idee die Schulden zurückzuzahlen, genau so wie es Telefonica aktuell auch tut. Mit dem Ergebnis aus den Berechnungsmodellen geglättet mit dem aktuellen Kursziel der Analysten komme ich auf einen fairen Wert je Aktie von 15,81€, was weit über dem aktuellen Kurs ist.

Chancen und Risiken

Bevor wir zu einer Bewertung kommen, rollen wir jetzt nochmal die Chancen und Risiken von Telefonica auf. Chancen sehe ich in der aktuellen Restrukturierung der Finanzierungsstruktur. Das reduziert unnötige Kosten, zum einen durch zu hohe Kapitalkosten und auf der anderen Seite durch Unterhalt von diverser Infrastruktur, die man kostengünstiger anmieten kann. Dazu gibt es ein starkes KBV und auch Telefonica ist gut in den Emerging Markets angekommen.

Ein Risiko ist allerdings das seit Jahren stagnierende Geschäft. Hier ist es fraglich, ob in der Zukunft neue Strategien wieder zu mehr Wachstum führen werden. Zusätzlich schränkt der rechtliche Rahmen verhältnismäßig stark ein. Risikoreich ist auch das geringe Eigenkapital, auch, wenn aktuell regelmäßige Gewinne erzielt werden.

Investmententscheidung

Die Risiken schlagen sich auch in der Bewertung nieder. Innerhalb der Analyse habe ich 6 Punkte abgezogen, also 2 mehr als bei Orange. Das manifestiert sich nun in einem Sicherheitsabschlag von 30% auf den fairen Wert. So kommen wir auf ein Kauflimit, bis zu dem ich kaufen würde, von 11€. Bei der Verkaufsschwelle ziehe ich die 30% von einer persönlichen maximalen Verkaufsschwelle von 150% ab und komme so auf 19€ bis zu denen ich halten würde.

Bei einem aktuellen Kurs von ca. 4€ kommen wir auch hier wieder auf einen grandiosen Abschlag zum Kauflimit ca. 65%. Auch hier gibt das Kurs-Buchwert-Verhältnis wieder ein gutes Stück Sicherheit bei der Bewertung und gibt sozusagen eine zweite Meinung ab, die in die gleiche Kerbe schlägt, wie die diskontierte Ertragskraft.

Telefonica Logo

Fazit

Die Telekommunikationsbranche schlägt erneut zu. Dass die Branche insgesamt sehr günstig bewertet ist, haben wir auf dem Finanzplaneten schon vor einigen Aktienanalysen herausgefunden. Der Markt in Europa scheint hier aber laut den Analysen von Orange und Telefonica noch einen drauf zu setzen. Beide Titel scheinen stark unterbewertet und deren Marktkapitalisierung liegt sogar unter deren Buchwert. Einen weiteren unterbewerteten Titel in der Branche, der allerdings eher Zulieferer der Branche ist, habe ich aber noch in Petto. Er ist sozusagen ein Schaufelverkäufer, der nicht abhängig vom Erfolg eines einzelnen Telekommunikationsunternehmen ist. Seid also gespannt auf die nächste Analyse am Donnerstag.

Bis dahin lasst mir doch auch zu Telefonica gern eure Meinung da. Hier würde mich besonders interessieren, ob ihr im direkten Vergleich eher Orange oder Telefonica vorn seht? Die Finanzen sehen bei Orange aktuell ja etwas besser aus, dafür ist Telefonica das größere Unternehmen mit mehr Kunden. Vielleicht habt ihr auch noch zusätzliche Infos, die beim Investieren das Zünglein an der Waage ausmachen könnten. Ansonsten bedanke ich wie immer fürs Reinschauen und sage bis bald!

Inhalte werden geladen

Eine Antwort auf „Telefonica Aktienanalyse – Eine gute Alternative zu Orange?“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.