Toyota Aktienanalyse – Japan Aktien Teil 3: Der größte Autohersteller der Welt

Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und heute kommt die vorerst letzte Japan Aktie in meine Aktienanalyse. Es ist ein Titel, an den viele Menschen als erstes denken, wenn es um japanische Unternehmen geht. Das ist auch verständlich, handelt es sich beim Unternehmen doch um den größten Autohersteller der Welt. Die Rede ist natürlich von Toyota. Wenn du auch wissen willst, wie es dem Unternehmen aktuell geht und, ob man hier vielleicht günstig einsteigen kann, dann bleib dran. Viel Spaß mit der Toyota Aktienanalyse.

Grundlagen

Zuerst schauen wir uns wieder einmal an womit die Toyota Motor Corporation ihr Geld verdient und wie das Unternehmen entstanden ist. So können wir die aktuelle Entwicklung der Zahlen des Unternehmens viel besser in einen Zusammenhang bringen.

Geschäftsmodell

Toyota ist ein Autohersteller, und zwar der größte der Welt. Zu den Marken des Konzernes gehören allerdings nicht nur die Fahrzeuge der Toyota-Marke. Neben der Hausmarke gehören auch noch Lexus, Daihatsu und Hino zum Konzern.

Historische Eckdaten

Schon 1867 beginnt die Geschichte von Toyota. Nachdem man durch eigenes Tüfteln und Aneignung von Wissen einen weiter automatisierten Webstuhl mit Dampfmaschine erfand, wurde dieses Patent 1929 nach England verkauft. Der Plan war mit dem Erlös den aufkommenden Automobilmarkt zu erobern. Gesagt, getan. 1937 wurde die Toyota Motor Corporation gegründet. Während des zweiten Weltkrieges produzierte man LKWs für das Militär. Dieser Punkt in Kombination mit der glücklichen Verschonung der Toyota Werke vor den amerikanischen Bomben, führte dazu, dass Toyota relativ unbeschadet aus dem Weltkrieg hervorging und bereits 1947 wieder mit der kommerziellen Produktion weitermachen konnte.

Als Produzent von kleineren, teils dreirädrigen Kraftfahrzeugen, wurde Toyota zunächst belächelt. Das änderte sich in der Ölkrise 1973/74, da der Markt jetzt genau solche sparsamen Vehikel nachfragte. Spätestens ab dem folgenden Jahrzehnt war man mit den internationalen Herstellern gleichauf und konnte sie letztlich überholen, sodass man 2008 der größte Autobauer nach Absatzmengen wurde. Diesen Titel behält das Unternehmen mit kurzer Unterbrechung bis heute.

Produktanalyse

Nachdem wir uns nun einen groben Überblick über das Unternehmen gemacht haben und wissen was es so treibt, wollen wir jetzt harte Zahlen sprechen lassen. Wie verteilt sich der Umsatz von Toyota denn genau?

Geschäftsgebiete

Toyota spielt 90% der Umsatzerlöse über den Verkauf von Fahrzeugen ein. Weitere 7% kommen aus Finanzdienstleistungen und die restlichen 3% aus sonstigen Bereichen. Das sieht erstmal nach einem Klumpenrisiko aus, wenn man aber überlegt, dass innerhalb der 90% aus Fahrzeugverkäufen 4 Marken mit einem riesigen Portfolio an Fahrzeugmodellen stecken, löst sich diese Sorge bereits wieder auf. Zudem kommt, dass die Marken auch über den Nutzungszweck und die Zielgruppe diversifiziert sind. So hat Toyota die durchschnittlichen PKWs und Kleintransporter, Daihatsu hat Kleinwagen, Lexus höherwertige Fahrzeuge und Sportwagen und Hino Lastwagen.

Toyota Aktienanalyse

Absatzmärkte

Toyota als weltgrößter Autohersteller ist natürlich über den ganzen Globus verteilt. Neben den 35% Umsatzerlösen aus Nordamerika, kommen immer noch 32% aus dem Heimatmarkt Japan. Aus dem restlichen Asien werden noch 16% eingespielt und weitere 11% kommen aus Europa. Die übrigen 7% werden nicht weiter aufgeschlüsselt.

Toyota Aktie Analyse

Auswertung

Toyota muss man an dieser Stelle zwei von zwei Punkten geben, da das Unternehmen in der Tat über die Produktpalette und über die Länder hinweg stark diversifiziert ist.

Branchenanalyse

Die Diversifikation über die Produkte hinweg haben wir ja jetzt geprüft. Als nächstes möchte ich auf die Branche der Autohersteller eingehen. Interessant ist dabei insbesondere der nordamerikanische und japanische Markt, in dem Toyota besonders stark vertreten ist. Ansonsten konnte ich hier viel aus der Volkswagen Aktienanalyse übernehmen.

Attraktivität der Branche

Das Wachstum der Branche insgesamt und auf der ganzen Welt war zuletzt eher unattraktiv. Die Zahl der Neuzulassungen von PKWs ist stark von der Konjunktur abhängig. So stieg die Zahl nach der Finanzkrise zwar, nach einem Hoch in 2017 ging es allerdings langsam bergab. Durch Corona wurde dieser Trend nochmal beschleunigt. Auch, wenn die Prognose für 2021 wieder besser aussieht, ist man auch hier immer noch nur auf dem Niveau von 2013.

Toyota hat zwei Hauptmärkte. Zum einen Nordamerika und zum anderen Japan. Japan ist ein absolut gesättigter Markt, der kaum Steigerungspotenzial verspricht. Der Umsatz dürfte hier nur über den Preis steigen. Ähnlich sieht es auch bei Nordamerika aus, egal um welche Antriebsart es sich handelt.

Wettbewerber

Neben den zahlreichen alteingesessenen Herstellern, die jeder kennt, gibt es insbesondere bei neuen Technologien, wie E-Mobilität mit Wasserstoff oder Batterie, immer neue Konkurrenz. Gerade hier kann es von Vorteil sein ein noch relativ kleines agiles Unternehmen zu sein. So kann man schneller neue Technologien ausprobieren, statt im trägen Konzern alles bewilligen zu lassen. Dieser hat natürlich dafür die deutliche größeren finanziellen Mittel.

Kunden

Bisher war es eigentlich immer so, dass die Kunden der Hersteller gewerblich sind. Damit meine ich keine Firmen mit Leasingflotten, sondern die Händler. Diese kaufen die Wagen bei Hersteller und verkaufen diese mit kleinem Gewinnaufschlag weiter. Von Berufswegen weiß ich, dass die Margen hier zum Großteil wirklich mickrig sind, oft im unteren einstelligen Prozentbereich. Jetzt scheint es hier aber insbesondere einen Wandel durch Corona zu geben. Es geht immer mehr über Onlinevertrieb direkt beim Hersteller. Tesla ist hier großer Vorreiter. Heißt für die Hersteller private Kunden und höhere Margen durch eine bessere Verhandlungsposition und mehr Wertschöpfung.

Zulieferer

Für die diversen Einzelteile der wiederum diversen Automodelle haben die Hersteller auch verschiedenste Lieferanten. Die Gefahr in Abhängigkeit zu geraten ist hier eher gering.

Ersatzprodukte

Alternativ zum Auto kann man Rad fahren oder die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Die Themen Nachhaltigkeit und Gesundheit sind ja in aller Munde. Für gewisse Distanzen und je nach Regelmäßigkeit, in der man diese überwinden muss, gibt es aktuell noch keine Alternative zum Auto. Aufgrund der genannten Trends steigt allerdings der Anteil an E-Autos an Neuzulassungen immer mehr.

Markteintrittsbarrieren

Autos zu entwickeln und herzustellen geht mit einigen großen Hürden einher. Zum einen braucht man das nötige Wissen. Hierfür muss man Ingenieure einstellen und, da diese nicht in freier Wildbahn mit unendlich Berufserfahrung anzutreffen sind, muss man diese von der Konkurrenz abwerben. Zumindest die Projektleiter sollten das schonmal gemacht habe. Ingenieure verdienen sehr gut, sind also sehr teuer. Was auch sehr kapitalintensiv ist, ist die Vorfinanzierung der Produktion. Zum einen Produktionsanlagen und später die Einzelteile der Fahrzeuge.

Auswertung

Für das aktuelle geringe Wachstum und die Wettbewerber ziehe ich einen Punkt ab. Für die Kunden im Wandel gebe ich nur einen halben Punkt. Wir landen somit bei 3,5 von 6 möglichen Punkten.

Marktstellung

Nachdem wir hier erneut festgestellt haben, dass es stärkere Branchen als die der Autohersteller gibt, wollen wir nun mal schauen wie sich Toyota als größter Hersteller unter der starken Konkurrenz behaupten kann.

Produktentwicklung

Egal, ob es sich um traditionelle Motoren, Hybrid-Antriebe oder komplette Elektrofahrzeuge handelt. Toyota ist in allen Bereichen recht fortschrittlich unterwegs. Aktuell werden auch Shuttleservices im autonomen Fahren getestet. Ansonsten liegt ein recht großer Fokus auf Wasserstoff.

Möglichkeit einzukaufen

Analog zu den diversen Lieferanten sind die Einkaufsmöglichkeiten sehr gut. Aufgrund der Größe als größter Autohersteller der Welt kann Toyota von seiner Marktmacht Gebrauch machen und so die Preise zusätzlich drücken.

Einflüsse auf das Geschäft

Aktuell ist Corona ein Dämpfer für die Branche. Auf lange Sicht sind hier zunehmend ökologische Probleme mit den Verbrennermotoren zu nennen. Hier wird es künftig wahrscheinlich strengere Vorschriften geben, weswegen man gezwungen ist, mehr auf E-Mobilität zu setzen. Diesen Schritt muss man gehen. Es zeigt sich einfach, dass bei nachhaltigen Antrieben die Zukunft liegt.

Marketing

In der Vergangenheit hatte Toyota auch schon Probleme durch Rückrufaktionen aufgrund von versagenden Bremsen. Auch, wenn sich dieser Fall nachher relativierte, gibt es natürlich erstmal einen Imageschaden. Das ist allerdings schon länger her und aktuell gibt es keine größeren Probleme. Die Marketingkosten sind dennoch nicht zu verachten, da Toyota-Fahrzeuge keine Prestige-Fahrzeuge sind und man hier neben Qualität nur mit Werbemaßnahmen Einfluss nehmen kann.

Wachstumsmöglichkeiten

Die Wachstumsmöglichkeiten sehe ich auch bei Toyota branchenbedingt als relativ gering an. Man ist hier mit über 70% in Märkten, die relativ gesättigt sind. Auch bei Toyota komme ich wie bei Volkswagen zu dem Schluss, dass man sich auf die Emerging Markets konzentrieren sollte, da hier durch steigenden Wohlstand der Markt für Luxusgüter noch schneller wächst.

Unternehmensführung

CEO ist auch ca. 150 Jahre nach der Gründung immer noch bzw. wieder ein Toyoda-Nachfahre. Akio Toyoda ist bereits seit 2009 an der Spitze des Unternehmens. Er ist der Enkel des Gründers der Toyota Motor Corporation Kiichiro Toyoda und Urenkel des ursprünglichen Gründers der vorherigen Gesellschaft. Es hat ihn wahrscheinlich auch der Name in seine Position gebracht, allerdings war er auch vorher schon lange im Unternehmen tätig und muss sich auch fachlich mit einem MBA nicht verstecken. Durch seine lange Laufbahn bei Toyota konnte er ein Vermögen von 1 Mrd. $ anhäufen. Das ist allerdings eine Schätzung und es besteht nicht nur aus Toyota-Anteilen.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Das Einzige, das die Automobilbranche so richtig treibt, ist der Wechsel der Antriebsarten von Verbrenner- zu Elektromotoren. Während deutsche Autobauer hier erst noch von der Politik geschützt wurden und dieses Wettrennen etwas verschliefen, ist Toyota seit je her Vorreiter bei der E-Mobilität und nun auch beim autonomen Fahren, wo sie bereits seit 2018 an entsprechender Software forschen. Toyota ist weniger durch den Wandel getrieben als eher gepusht.

Auswertung

Anders als bei manchen deutschen Herstellern ist die E-Mobilität für Toyota kein Schreckgespenst. Man ist hier auf einem guten Weg wettbewerbsfähig zu bleiben, egal wie viele Start-Ups in diesem Bereich noch aus dem Boden schießen. Das Marketing wird aber aus diesem Grund immer aufwendiger, auch wenn Toyota keinen Dieselskandal produziert hat. Außerdem sehe ich das Wachstum als begrenzt an. Deswegen gibt es von mir 5 von 7 möglichen Punkten für die Marktstellung.

Support

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Unternehmensbewertung

Das starke Wachstum von Toyota möchten wir jetzt bezogen auf die letzten 5 Jahre mal genauer betrachten. Dafür zeige ich verschiedene Finanzkennzahlen im 5-Jahres-Durchschnitt auf, erläutere sie und nutze sie dann innerhalb meiner Bewertungsmodelle, um zu einen Fair Value zu gelangen.

Umsatzerlöse

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen +2,5%
  • Umsatz +1,6%
  • Operativer Gewinn -2,7%
  • Operative Marge 8,6%
  • Free Cash Flow n/a
  • Operativer CF -0,4%
  • Eigenkapitalquote 36,5%
  • Fremdkapitalkosten +5,9%
  • Dividendenwachstum -0,2% (+1,6% je Aktie)
  • Dividendenrendite 3,1% (aktuell 3,0%)
  • Ausschüttung des FCF n/a
  • Übergewinn -3,7%
Toyota Free Cash Flow

Erläuterung der Zahlen

Wenn man die finanzielle Situation von Toyota zusammenfassen möchte, dann kann man sagen, dass es hier Stagnation auf hohen Niveau gibt. Alle Werte sich leicht positiv oder leicht negativ. Der Free Cash Flow war zuletzt sogar in absoluten Zahlen negativ und auch der Übergewinn hat dadurch abgenommen. Ich bin hier wirklich zwischen null und einem Punkt hin und her gerissen.

Ich werde Toyota hier noch einen Punkt geben. Der Grund ist, dass der Umsatz als wesentlicher Wachstumstreiber noch leicht gestiegen ist und ebenso das operative Nettobetriebsvermögen. Zusätzlich sieht man am starken operativen Cash Flow, dass der Free Cash Flow wahrscheinlich aufgrund von hohen Investitionen so gering ist. Besser so als langfristig auf der Strecke zu bleiben. Zu guter Letzt ist die Eigenkapitalquote von Toyota mehr als ausreichend.

Fair Value

Als langfristiges Wachstum für Toyota setze ich die historischen 1,6% an. Das passt schon ganz gut, wenn man die Preissteigerung mit der mengenmäßigen Stagnation kombiniert. Mein Eigenkapital möchte ich wie immer mit 10% verzinst haben und setze deshalb entsprechende Eigenkapitalkosten an. Daneben setze ich außerdem Fremdkapitalkosten von 2,0% an aufgrund von langfristigen Anleihen des Unternehmens. Um auf einen fairen Wert je Toyota Aktie zu kommen, trage ich die Wachstumswerte und die Zahlen der letzten 5 Jahre, die dahinterliegen, in mein Discounted Cash Flow- und Übergewinn-Bewertungsmodell ein, teile das Ergebnis durch die Anzahl der ausgegebenen Aktien und glätte den daraus resultierenden Wert mit dem durchschnittlichen Kursziel der Analysten. Als Ergebnis haben wir einen fairen Wert von 15.990 JPY bzw. 122,97€ je Toyota Aktie.

Chancen und Risiken

Bei Toyota sehe ich große Chancen in den aufkommenden Märkten der E-Mobilität und des autonomen Fahrens. In beiden Bereichen forscht und entwickelt Toyota eifrig. Hier weiter durch Qualität und Pioniergeist zu glänzen kann künftig viel Umsatz sichern. So muss man sich auch nicht vor der aufkommenden Konkurrenz verstecken, die in diesem Bereich spezialisiert ist. Toyota sehe ich außerdem auch in der Lage dazu in den aufstrebenden Märkten der Emerging Markets immer weiter Fuß zu fassen, da man in China bereits einen gewissen Anteil seines Umsatzes macht.

Trotz allen ist die Herstellung von Kraftfahrzeugen ein unheimlicher Kraftakt. Man muss enorm viel forschen und entwickeln, hat riesige Konkurrenz und die Marge ist im einstelligen Bereich. Wenn hier unvorhergesehene Dinge geschehen, kann es schnell eng werden. Deswegen war das ausreichende Eigenkapital auch wichtig.

Investmententscheidung

Das Chancen-Risiko-Profil im Hinterkopf habe ich aufgrund der 5,5 Punkte, die ich in der bisherigen Analyse abgezogen habe, einen Sicherheitsabschlag von 27,5% ausgemacht. Diese 27,5% ziehe ich jetzt zum einen vom Fair Value ab, um auf ein Kauflimit zu kommen, und zum anderen subtrahiere ich diesen Prozentsatz von 150% des fairen Wertes, um auf eine Verkaufsschwelle zu kommen. Im Falle von Toyota bedeutet das, dass ich auf ein Kauflimit von 72,5% des fairen Wertes komme, was nominal rund 89€ entspricht. Außerdem liegt die Verkaufsschwelle bei ca. 151€, was dann 122,5% des fairen Preises entspricht.

Bei einem aktuellen Kurs von gut 66€ befinden wir uns aktuell also bei einem Abschlag zum Kauflimit von ca. 27%. Das ist auf jeden Fall ein gutes Ergebnis und wer möchte kann hier absolut in den internationalen Automarkt investieren. Der neue Topreiter in meinen Analysen wird Toyota damit aber nicht.

Toyota Logo

Fazit

Also, Toyota ist für mich ein grundsolider Automobilhersteller. Sind die Zahlen aktuell zwar auch nicht von starken Wachstum geprägt, ist es doch so, dass Toyota die Weichen aktuell meiner Meinung nach konsequent auf Zukunft stellt. Ich denke aktuell verzichtet man hier auf das schnelle Geld und möchte dafür eher langfristig der größte Autobauer der Welt bleiben, auch, wenn sich die Antriebsarten der Fahrzeuge verändern. Wer in die Branche investieren möchte, kann dies meiner Ansicht nach ruhigen Gewissens beim Branchenführer tun.

Auch bei Toyota habe ich bisher weniger deutsche Aktienanalysen gesehen. Dieser Titel ist scheinbar ebenfalls weniger auf dem Schirm der Anleger. Besonders interessiert mich das aber bei den Abonnenten meines Kanals. Wie schaut es also bei euch aus? Hattet ihr euch den großen japanischen Autokonzern schon mal angeschaut oder interessiert euch die Branche bis auf Tesla doch eher weniger? Lasst mir eure Meinung dazu gern in den Kommentaren und lasst auch ein Abo da. Auch, wenn es bei der nächsten Aktie wieder in die westliche Hemisphäre geht, bleibt es bei spannenden und günstigen Aktien auf dem Finanzplaneten. Ansonsten bedanke ich mich wie immer fürs Reinschauen und sage bis bald!

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