Unilever Aktienanalyse – Mission Doppel D – Mit Diversifikation und Dividende das Depot bereichern

Heute sind wir auf Mission Doppel D. Der heutige Titel in der Aktienanalyse ist nämlich ein heißer Kandidat für jedes Depot, welches an Diversifikation und Dividende gewinnen soll. Die Rede ist von Unilever. Der Haushaltsriese aus den Niederlanden und England steht nämlich genau dafür. Deshalb schauen wir uns das Unternehmen in dieser Unilever Aktienanalyse genauer an und ich treffe am Ende für mich die Entscheidung, ob sich hier ein Investment lohnt. Wenn du also wissen willst, ob ich deine mit meinen Einschätzungen des Investorenlieblings übereinstimmen, dann wünsche ich viel Spaß beim Lesen!

Grundlagen

Bevor wir uns inder Unilever Aktienanalyse im Details um das Unternehmen kümmern, ziehen wir erstmal einen groben Rahmen um die ganze Geschichte. So fällt es danach leichter meinen Überlegungen zu folgen und Zahlen zu veranschaulichen.

Geschäftsmodell

Unilever ist einer der weltweit größten Hersteller von Verbrauchsgütern. Darunter fallen Nahrungsmittel, Drogerieartikel und Haushaltsprodukte. Besonders bekannte Marken in Deutschland sind im Bereich Drogerie Axe, Dove, Duschdas und Signal sowie im Bereich Nahrungsmittel bespielsweise Ben & Jerry’s, Cornetto, Knorr und Lipton. Gebt dem Video doch mal einen Daumen hoch, wenn ihr auch so auf Ben & Jerry’s abfahrt! Im Haushaltsbereich sind vor allem Coral, Domestos und Viss ein Begriff. Als Aktionär kann man sich in jedem Supermarkt oder Drogerieladen also an die Kasse stellen und sehen wie fast jeder Kunde Geld in die Kassen des Unternehmens spült.

Historische Eckdaten

Alles begann in den Niederlanden mit den Familien Jurgens und Van den Bergh. Diese waren Butterproduzenten. Nach dem Erwerb des Patents für Margarine fingen beide in der Stadt Oss 1871 mit der Produktion an. So wie die Familien tierische Fette mit Margarine ersetzten, so tat es die Lever & Co in England ebenfalls. Dieses Unternehmens brachte nämlich Seife auf den Markt ohne tierische Inhalte. Sunlight Sope war der erste richtige Durchbruch und 1887 wurden bereits 450 Tonnen pro Woche hergestellt. Ähnlich erfolgreich war zur gleichen Zeit auch die Van den Bergh.

Bis zur Gründung 1929 von Unilever entwickelten sich der Seifen- und Margarinebereich immer weiter. Vor der Gründung waren die Vorgänger von Unilever bereits europäische Großkonzerne und wuchsen mit der Fusion weiter. Durch schwierige Kommunikation in besetzte Gebiete, wurden zentrale Strukturen zugunsten von dezentralen aufgegeben. So konnte Unilever während der Kriegsjahre von England aus weiter agieren. Heute gibt es das Unternehmen sowohl in England als auch in Holland, inklusive zwei unterschiedlicher Aktien. Ähnliches findet man bei Shell. In den 40er Jahren startet dann auch Unilevers den Ausbau des Nahrungsmittelbereichs mit tiefgekühlten Produkten.

Bis heute hat sich das Unternehmen zum heutigen Markenportfolio weiterentwickelt. Ich finde hier besonders erwähnenswert, dass Unilever bereits anfing Umweltbewusstsein zu zeigen before it was cool. Wo andere Unternehmen heute noch Absichten erklären, ist Unilever schon bei 100% erneuerbarer Energie angekommen. Also auch wer darauf bei Investments wert legt, bekommt hier einen attraktiven Titel.

Produktanalyse

Jetzt haben wir ja schon viel über das breite Produktportfolio in der Unilever Aktienanalyse gehört. Sie entwickelten sich seit der Produktion von Butter und Seife enorm weiter. Wie sieht die Verteilung innerhalb der Geschäftssegmente denn nun genau aus?

Geschäftsgebiete

Die Geschäftsgebiete von Unilever werden in drei Kategorien eingeteilt. Da wären zum einen Beauty & Personal Care, dann Foods & Refreshment und letztlich Home Care. Das sind auf Englisch an sich die drei Bereiche, die ich schon am Anfang genannt habe. Beauty macht dabei 42%, Foods 37% und Home Care 21% aus.

Unilever Aktienanalyse

Absatzmärkte

Die Produkte vertreibt Unilever auf der ganzen Welt. So wollen wir auch mal die Absatzgebiete in Kategorien einteilen und aufschlüsseln wie viel Umsatz wo gemacht wird. 46% wird im Sammelsorium Asien, Africa, Mittlerer Osten, Russland, Ukraine und Belarus gemacht. Danach kommen USA mit 17%, Europa mit 15%, das übrige Amerika mit 15% und die Heimatmärkte Holland und UK mit 7%.

Unilever Aktienanalyse

Auswertung

Hier gibt es aufgrund der unfassbar großen Diversifikation ganz klar 2 von 2 Punkten. Nicht nur nach Geschäftsbereichen wird diversifiziert, sondern innerhalb der Bereiche auch noch mit sehr vielen Marken. Diese werden global abgesetzt. Mehr Risikostreuung geht ja fast nicht. Zudem sind decken die Produkte mitunter lebensnotwendige Grundbedürfnisse, wie Nahrung und Hygiene.

Branchenanalyse

Als Branche würde ich in der Unilever Aktienanalyse mal alle Unternehmen heranziehen, die sich grob darauf spezialisiert haben, in die Supermarktregale zu kommen.

Attraktivität der Branche

Wie gerade schon genannt ist die Branche sehr attraktiv, da für gewisse Produkte die Preiselastizität sehr hoch ist, weil sie Grundbedürfnisse decken. Hier breit diversifiziert vertreten zu sein, scheint zwar keine schnelle spannende Methode sein Geld zu verdienen, dafür aber eine langfristige und nachhaltige. Zudem wächst die Branche der Ernährungsindustrie mit der Bevölkerung mit. So soll zwar ab 2064 die Weltbevölkerung wieder sinken, jedoch wird sie bis dahin ihren Höchststand von 9,7 Milliarden Menschen erreichen. Allein das wäre ein realer Umsatzwachstum von 0,5%. Mit Inflation wären wir dann bereits bei 2,5% nominalen Umsatzwachstums der Branche.

Wettbewerber

In der Branche gibt es einige große Player. Darunter Procter & Gamble, Nestlé, Danone und natürlich Unilever. Darunter gibt es natürlich viele kleine Unternehmen mit Nischenprodukten. Die Frage ist in wie weit diese als große Gefahr für die Big Player zu sehen sind.

Kunden

Zwar sind die Produkte für Endverbraucher geschaffen, Absatz machen die Unternehmen aber über gewerbliche Partner. Entweder Ist noch eine Großhandel zwischengeschalten oder es geht direkt in die Geschäfte, in jedem Fall aber gewerblich. Das mindert natürlich die Möglichkeiten bei der Preissetzung.

Zulieferer

So breit diversifiziert wie die Produkte sind auch die Zulieferer. Zutaten reichen über natürliche Rohstoffe bis hin zu Nahrungsergänzungsmitteln und Chemikalien, sodass auch die Zulieferer von Landwirtschaftsbetrieben bis hin zu Chemieunternehmen reichen.

Ersatzprodukte

Produkte, die ein solchen großes Produktportfolio aushebeln gibt es nicht. Dafür gibt es für jedes einzelne Produkt durchaus Substitute. Wenig im Supermarkt ist komplett ersatzlos. Das einzig gute ist die grundsätzliche Notwendigkeit der Produkte. Es ist zwar für Unternehmen der Branche nicht gesagt, dass genau ihr Produkt gekauft wird, die generelle Nachfrage bleibt aber bestehen.

Markteintrittsbarrieren

Eine generelle Markteintrittsbarriere ist bei physischen Produkten ja immer erstmal Kapital zur Erbauung einer Produktionsanlage. Zusätzlich gibt es hier natürlich noch Vorlauf wegen der Schaffung der persönlichen Rezeptur. Bei den Big Playern der Branche kommt zudem noch der riesige Burggraben wegen der Marken hinzu. Wer bereits 100 Jahre zuverlässig Qualität liefert, hat mehr Vertrauen wie neue Startups.

Auswertung

Lediglich die gewerblichen Kunden und die Wettbewerber erschweren die Preisfindung. Der Rest ist positiv zu sehen und deswegen erhält die Branche 4/6 Punkten. Die Branche ist also durchaus attraktiv für große Hersteller.

Marktstellung

Wie steht es nun aber konkret um Unilever? Können Sie mit den anderen großen Lebensmittelherstellern mithalten?

Produktentwicklung

Seit jeher und gerade in den letzten Jahrzehnten zeigt sich Unilever sehr innovativ. Sie investieren viel in Forschung insgesamt und in die Entwicklung neuer Produkte. Auch bei der Werbung inklusive Markenbildung zeigen sie sich sehr innovativ. Zudem sieht man, dass das Unternehmen hinsichtlich der Nachhaltigkeit weiterentwickelt wird, da hier zum Beispiel komplett auf erneuerbare Energie umgestellt wurde und der Fuhrpark bis 2030 auf E-Mobilität umgestellt werden soll.

Möglichkeit einzukaufen

Die Möglichkeiten einzukaufen sind sehr gut. Die Lebensmittelindustrie hat viele kleine Betriebe, die liefern können und sich maximal in größeren Handelsunternehmen zusammenschließen. So hat der Konzern gute Möglichkeiten mit seiner Größe Druck in den Preisverhandlungen auszuüben und hat zudem auch Möglichkeiten auszuweichen.

Einflüsse auf das Geschäft

Einflüsse gibt es bei diesem Geschäftsmodell kaum. Hin und wieder kann es zwar zu Klagen, wegen den Produkten kommen, solange sich diese im Rahmen bewegen (Stichwort Dieselgate und Monsanto), ist aber alles gut. Der größte externe Einfluss entsteht wohl aus dem Bevölkerungswachstum. Dieses spielt dem Unternehmen aber aktuell noch in die Karten.

Marketing

Wie gesagt sind die Marken von Unilever bereits etabliert und stehen für Qualität. Zum einen sicher, weil seit Jahrzehnten Qualität geliefert wird, zum anderen auch auch wegen der Werbung. Egal, ob Axe, Ben & Jerry´s oder Domestos. Jeder kennt wahrscheinlich zumindest einen Werbespot dieser Beispiele. Zudem probiert das Unternehmen nachhaltig zu wirtschaften und kann so natürlich auch in dieser neuen Bewegung punkten. Menschen, die sich hier genau informieren, könnten zusätzlich als Kunden gewonnen werden.

Wachstumsmöglichkeiten

Da die Branche an sich wächst, ist bei gleichen Marktanteilen ein jährlicher nominaler Wachstum von ca. 2% auf jeden Fall drin. An dieser Stelle ist besonders die starke Vertretung des Konzerns in den Schwellenländern hervorzuheben. Hier ist das Bevölkerungswachstum noch wesentlich stärker und wird es auch noch wesentlich länger sein als in die Industrieländern.

Unternehmensführung

Der aktuelle CEO Alan Jope ist erst seit 2019 im Amt. Schaut man auf seine Karriere, so sieht man allerdings, dass er ein echtes Unilever-Urgestein ist. Bereits direkt nach seinem Uniabschluss stieg er als Trainee im Marketing des Unternehmens ein. Im Unternehmen hat er schon einige Ländersektionen von Unilever geleitet. So war er beispielsweise der Leiter vom Nordasiengeschäft. Zudem war er bereits in allen Sparten des Unternehmens in der Leitung tätig. Das Unternehmen kennt er also in und auswendig. An sich ist das alles gut und auch, dass er knapp 11 Mio. $ Anteile an Unilever hält und so wahrscheinlich im Interesse der Aktionäre handelt. Allerdings sehe ich auch durch persönliche Erfahrungen immer das Risiko der Betriebsblindheit. Menschen, die immer nur in einem Unternehmen tätig waren, verlieren oft den kritischen Blick und lassen sich dazu verleiten alles weiter wie bisher zu machen.

Unilever Aktienanalyse
Ein Mann, ein Unternehmen!

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Neue Lebensmittel und Hygieneprodukte müssen vor dem Vertrieb geprüft und von den jeweiligen Behörden der Länder genehmigt werden. Dies ist zwar ein zusätzlicher Aufwandsposten, fällt allerdings bei ohnehin qualitativ hochwertigen Produkten nicht weiter ins Gewicht. Zudem handelt es sich bei Produktportfolio von Unilever nicht um hochkomplexe Produkte. So dürften die Abnahmen eher pro forma und routinemäßig sein.

Auswertung

In der Unilever Aktienanalyse gibt es für die Marktstellung 6 von 7 Punkten. Der fehlende Punkt setzt sich aber nicht aus einem einzigen Aspekt zusammen, sondern aus zwei halben Minuspunkten. Zum einen hätte ich lieber, dass der CEO auch Erfahrung außerhalb des Unternehmens gesammelt hätte. Zum anderen nerven die Abnahmen neuer Produkte natürlich. Beide Aspekte sind allerdings nicht kriegsentscheidend. Alles in allem hat Unilever eine sehr gute Marktstellung.

Unternehmensbewertung

Nachdem wir die durchaus gute Stellung in der ebenfalls attraktiven Branche festgestellt haben und somit die Grundlage für einen unseren Investmentcase geschaffen haben, schauen wir uns nun mal die harten Zahlen an und überlegen uns, ob wir zum aktuellen Kurs investieren möchte. Dafür fassen wir zur Übersicht wieder erstmal die durchschnittlichen 5-Jahres-Zahlen zusammen. Anschließend packen wir die gesamten letzten 5 Geschäftsjahre in die Bewertungsmodelle und kommen zum Fair Value. Über die eigene Risikobeurteilung nehmen dann noch Abschläge und haben unseren maximalen Kaufkurs. Aber jetzt erstmal die Finanzkennzahlen im 5-Jahres-Durchschnitt.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operatives Nettobetriebsvermögen +13,1%
  • Umsatz +1,8%
  • Operativer Gewinn (EBIT) +2,3%
  • Operative Marge 17,2%
  • Free Cash Flow +2,8%
  • Operativer FCF +0,3%
  • Eigenkapitalquote 24,2%
  • Fremdkapitalkosten +9,0%
  • Dividendenwachstum +5,7%
  • Ausschüttung des FCF 64,9%
  • Dividendenrendite 3,1%
  • Übergewinnwachstum +0,5%
Moderate aber solide Ergebnisse!

Erläuterung der Zahlen

Jetzt möchte ich die Zahlen in der Unilever Aktienanalysen mal etwas genauer beleuchten. Die Zahlen zeigen moderates, aber solides Wachstum. Das operative Nettobetriebsvermögen steigt deutlich, was bei einer operativen Marge von unter 20% auch wünschenswert ist. Die Eigenkapitalquote war im Schnitt bei einem Viertel, ist aktuell aber bei 20%. Das ist aber immer noch ausreichend. Vor allem vor dem Hintergrund des sehr guten Kreditratings von Unilever, ist Fremdkapital ohnehin viel günstiger als Eigenkapital.

Das Unternehmen ist mit einer seit 33 Jahren jährlich gesteigerten Dividende ein Dividendenaristokrat. Gerade deswegen ist sie sehr beliebt bei Anlegern. Bei einer guten Hälfte an Ausschüttung beim Free Cash Flow, zeigt sich auch, dass sich das Unternehmen die Dividende locker leisten kann. Einziger Wermutstropfen ist, dass das Wachstum der Dividende höher ist als das des FCF. So wird das nicht ewig weiter gehen können, entweder wird der FCF gesteigert oder die Dividende wird irgendwann stagnieren. Da man aber noch lang nicht am Limit der Ausschüttung ist, liegt dieses Ereignis, wenn überhaupt noch in ferner Zukunft.

Fair Value

Als Eigenkapitalverzinsung habe ich wieder meine 10% angenommen und nach entsprechender Recherche lediglich 2% Fremdkapitalzinsen angesetzt. Eine langfristige Anleihe rangierte sogar leicht darunter. Damit ergibt sich ein sehr günstiges WACC von knapp 4%. WACC steht für Weighted Average Cost of Capital, sprich die gewichteten Durchschnittkapitalkosten der Mittelherkunft. Die langsame Wachstumsrate des Umsatzes habe ich für die Zukunft beibehalten. Ich erwarte keine bahnbrechende Innovation und damit verbundene Wertsteigerungen bei diesem Unternehmen. Corona hatte außerdem keinen großen Einfluss.

Meine ermittelten Daten und den entsprechenden Forecast habe ich dann in meine Bewertungsmodelle eingespielt und den Mittelwert mit den Bewertungen des Aktienfinders gezogen. Daraus ergab sich ein Wert je Aktie von 72,71€. An dieser Stelle ein Hinweis: Wenn ihr selbst den Unternehmenswert des Konzerns bestimmt und dann durch die Aktien teilen wollt, achtet darauf, dass ihr sowohl die niederländischen als auch die englischen Aktien beachtet! Wie viel Sicherheitsabschlag macht bei Unilever denn jetzt zusätzlich noch Sinn?

Chancen und Risiken

Ich sehe bei diesem Unternehmen nicht allzu große Risiken. Es entwickelt sich langfristig sehr gut und solide. Die Branche wird langfristig weiter bestehen, da sie Grundbedürfnisse der Menschen deckt. Hier hat Unilever außerdem ein gutes Standing unter seinen Mitbewerbern. Das Eigenkapital ist zudem ausreichend und das Kreditrating hervorragend. Besonders große Chancen sehe ich den Schwellenländern Asiens und den Entwicklungsländern in Afrika, in denen das Unternehmen gut vertreten ist. Hier ist das Bevölkerungswachstum überproportional hoch und somit wächst auch der Markt schneller.

Investmententscheidung

Aufgrund der rosigen Aussichten möchte ich den standardmäßigen Sicherheitsabschlag von 25% sogar noch etwas auf 20% reduzieren und den Verkaufsaufschlag bei 30% ansetzen. Das bedeutet für mich in diesem speziellen Fall, dass ich mir ein paar Unilever Aktien ins Depot legen werde. Denn auch mit Margin of Safety bin ich bei meiner persönlichen Bewertung bei einem maximalen Kaufkurs von rund 58€ und der aktuelle Kurs beträgt nur gut 51€. Verkaufen werde ich dann nach aktuellen Zahlen wieder bei 94,50€.

Ein Unternehmen so diversifiziert wie sein Logo.

Fazit

Unilever heißt nach dieser Aktienanalyse also der nächste Titel in meinem Depot. Damit bin ich sehr zufrieden. Ich dachte vorab ehrlich gesagt nicht, dass das Unternehmen für mich günstig bewertet ist, da es so gefragt ist in den sozialen Medien. So kann man sich täuschen aber umso besser für mich. Mit diesem Titel konnte ich mein Portfolio auf einen Schlag ein gutes Stück weiter diversifizieren. Zudem mag ich den Gedanken beim Einkaufen aufs andere Band zu schauen und bei Marken von Unilever künftig zu wissen, dass dieses Geld zu einem kleinen Teil mir zugutekommt! Wirklich ein netter Gedanke.

Das ist natürlich wieder nur alles meine persönliche Meinung und meine persönliche Aktienanalyse. An dieser Stelle werde ich nicht müde zu erwähnen, dass ihr nur in Aktien investieren solltet, wenn ihr euch mit den Unternehmen beschäftigt habt. Bei jeder Aktie gibt es auch mal Kursrutsche und wenn ihr das Unternehmen dahinter nicht kennt und versteht, dann wird es euch schwer fallen daran zu glauben, dass der Kurs auch wieder steigen kann. Das ist auch der Grund warum viele Menschen nach kurzer Zeit und besonders in Krisen mit Verlust verkaufen. Falls ihr Fragen habt wie man bei so einer Aktienanalyse anfangen soll, dann lasst mir einfach ein Kommentar da!

Ansonsten hoffe ich wie immer, dass euch die Unilever Aktienanalyse weitergebracht und unterhalten hat. Wenn das der Fall war, dass lasst mir speichert den Finanzplaneten doch gerne unter euren Lesenzeichen ab, um künftig auch keine meiner Aktienanalysen mehr zu verpassen!

Danke fürs vorbeischauen und bis dahin alles Gute!

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10 Antworten auf „Unilever Aktienanalyse – Mission Doppel D – Mit Diversifikation und Dividende das Depot bereichern“

  1. Hi Kai,

    schöne, ausführliche Darstellung. Für mich kam noch nicht ganz raus, ob du schon in Unilever investiert hast?
    Ich finde Unilever auch super. Seit 2014 baue ich kontinuierlich meine Position aus und bin nach wie vor sehr zufrieden. 🙂
    Weiter viel Erfolg.

    Viele Grüße
    Chris
    Chris

    1. Hallo Chris!

      Ja ich bin aufgrund der Analyse mittlerweile investiert, das geht aber eigentlich unter den Punkten „Investmententscheidung“ und anfangs im „Fazit“ deutlich hervor 🙂 Bin auch ganz angetan vom Unternehmen und zusätzlich ist es meiner Meinung nach recht günstig!

      Vielen Dank und liebe Grüße zurück, Kai

    1. Hallo Uwe,

      ich habe die N.V. gekauft. Die Aktien verbriefen zwar das gleiche Recht und auch die Quellsteuer ist als Deutscher irrelevant aber ich wollte kein Währungsrisiko, weil die PLC ja in Pfund dotiert. Vielleicht denkst du aber ja auch, dass sich der Pfund im Vergleich zum Euro besser entwickelt. Ich wollte da keine Wette eingehen. Musst du entscheiden was dir lieber ist.

      Bin aber auch mehrfach drüber gestoßen, dass die Doppellistung sowieso zusammengeführt werden soll. Ist natürlich weniger Aufwand fürs Unternehmen dann. Ich hoffe ich konnte helfen! LG Kai

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