Union Pacific Aktienanalyse – Rentabler Grundpfeiler der US-amerikanischen Wirtschaft

Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und heute kümmern wir uns mit Union Pacific um einen vielbesprochenen Titel in der Community. Insbesondere aufgrund der starken Dividendensteigerung in den letzten Jahren und der Zuverlässigkeit der Dividende greifen hier viele Dividendeninvestoren zu. Kann die Aktie denn dann bei so viel Nachfrage überhaupt noch günstig bewertet sein? Genau darum soll es heute gehen. Statt nur auf die Dividende schaue ich mir insgesamt die wirtschaftliche Entwicklung an, prognostiziere den weiteren Verlauf und ermittle dann auf Grundlage dessen einen fairen Wert je Aktie. Wenn dich das interessiert, dann bleib dran. Viel Spaß mit der Union Pacific Aktienanalyse!

Grundlagen

Dann wollen wir jetzt mal als erstes schauen was Union Pacific so macht, um Geld zu verdienen. Interessant ist auch hier wieder, wo das Unternehmen herkommt und wie es sich entwickelt hat. So können wir alles Weitere ich ein gesamtheitlicheres Bild einfügen.

Geschäftsmodell

Die Union Pacific Corp. betreibt ein Eisenbahnnetz in den USA. Dabei ist man auf Warentransporte spezialisiert. Neben dem notwendigen Eisenbahnnetz besitzt das Unternehmen auch eine riesige Flotte von Zügen, Anhängern und Containern.

Historische Eckdaten

Die Geschichte der Pacific Railroad Corp. startet direkt mit einem lustigen Fanfact. Es ist nämlich so, dass Abraham Lincoln das Unternehmen gegründet hat. Das tat er im Rahmen des Pacific Railroad Act in 1862. Er gründete aber nicht wirklich das Unternehmen, sondern legte mit dem Bau eines Eisenbahnnetzes den Grundstein. Das heutige Unternehmen wurde dann erst 1969 gegründet, um die Union Pacific Railroad aufzukaufen. Alles ein bisschen verwirrend mit den ganzen Eisenbahnstrecken und Tochterunternehmen, die da kamen und gingen, denn viele der Tochterunternehmen waren nur Zweckgesellschaften oder gingen auch früher oder später insolvent.

Zwischenzeitlich ging man auch den Weg in andere Branchen. So waren teilweise Minen-, Energie- und Öl-Unternehmen Teil des Konzerns. Die Synergien sind offensichtlich aber diese Unternehmen wurden nach und nach wieder verkauft. 1986 diversifizierte man außerdem noch in der Logistikbranche selbst und akquirierte Unternehmen, die zusätzlich zur Eisenbahn auch Lastwagen besaßen. An sich macht das natürlich Sinn allerdings wurde dieser Teilbereich des Konzerns 2005 an UPS verkauft. Mit diesem Verkauf war die Union Pacific Corp. nach vielem hin und her letztendlich wieder einfach ein Bahnunternehmen. In 2020 besaß man rund 7.500 Lokomotiven sowie 53.000 Güterwaggons inkl. Container. Das Schienennetz ist außerdem das größte in Nordamerika.

Produktanalyse

Wie genau sich diese Umsätze aus dem Bahnbereich aufteilen, wollen wir uns nun in der Produktanalyse anschauen. Insbesondere die Diversifikation bezogen auf das Dienstleistungsportfolio und die Märkte interessiert uns hier.

Geschäftsgebiete

Beim Dienstleistungsportfolio geht es natürlich an sich nur um den Transport von A nach B. Wichtig ist hier aber für welche Branchen man den Transport übernimmt. Hier kann man im positiven Sinne einen Haken dran machen. Jeweils zu ca. einem Drittel teilen sich die Waren auf Industrieprodukte, Schüttgut und intermodalen Transport inkl. Transport von Fahrzeugen. Intermodaler Transfer bezeichnet einfach den Transfer, bei dem man nur ein Teil der Lieferkette ist. Kunden dürften bei einer solch grob gefassten Produktklassifikation alle möglichen produzierenden Unternehmen sein.

Union Pacific Aktienanalyse
Quelle: Marketscreener.com

Absatzmärkte

Neben 89% in den USA werden leider nur 11% in Mexiko erwirtschaftet. Eine wirklich große Diversifikation ist das nicht. Hier gibt es besser gestreute Unternehmen.

Union Pacific Aktie Analyse
Quelle: Marketscreener.com

Auswertung

Aufgrund der fehlenden räumlichen Diversifikation gibt es einen Punkt Abzug. So landen wir also noch bei einem von zwei möglichen Punkten in der Produktanalyse.

Branchenanalyse

Von den ganzen Bahnunternehmen auf der Welt hatte ich mir bisher noch keines im Details angeschaut. Von daher wird diese Branchenanalyse auch eine Premiere auf dem Finanzplaneten. Ich bin mal gespannt, wie attraktiv dieser Teilbereich der Logistikbranche ist.

Attraktivität der Branche

In der Fedex Aktienanalyse hatte ich ja bereits die Logistikbranche in Hinblick auf Luftfracht untersucht. Während die Luftfracht mit ihren relativen kleinen Paketen ein Coronagewinner ist, sieht es bei den großen Lieferungen für die Industrie schon anders aus. In den USA sank der Wert der mit der Bahn transportierten Waren während der Pandemie deutlich. Langfristig wird mit steigender Konjunktur allerdings ein Wachstum von 2% pro Jahr erwartet.

Wettbewerber

Wirkliche Konkurrenz unter den Eisenbahnen in den USA existiert insbesondere unter den Class-1-Gesellschaften. Dies sind die Bahnstreckengesellschaften mit den größten Schienennetzen in den USA. Durch Konsolidierung in Konzernen gibt es heute noch 7 verschiedene Class-1-Gesellschaften. Diese machen zusammen 67% des Bahnnetzes sowie 93% des Umsatzes der Branche aus.

Kunden

Bahnunternehmen transportieren große Mengen an Rohstoffen und Produkten für ihre Kunden. Diese Kunden sind natürlich selbst Unternehmen und somit sind die Kunden gewerblich.

Zulieferer

In dieser Grafik seht ihr die größten Hersteller von Schienenfahrzeugen auf der Welt nach Umsatz in 2019. Diese Zuliefererbranche wäre eine ganz eigene Analyse wert, weil sie genau wie Boeing oder Airbus grundlegende Fahrzeuge für die Industrie bauen. Anders als bei Flugzeugen sieht man hier allerdings sehr schön, dass die Schienenhersteller kein Duopol sind, sondern viele Unternehmen um Aufträge wetteifern.

Zughersteller

Ersatzprodukte

Dass Waren von A nach B müssen, ist klar. Hierzu kann es gar keine Alternative geben, sofern nicht jeder Mensch auf der Welt kompletter Selbstversorger ist. Hier seht ihr aber mal zum Vergleich sehr schön die Kosten je Tonne und zurückgelegter Meile. Ich finde die Kosten insgesamt überraschend niedrig. Klar, dass alle Transportwege ihre Daseinsberechtigung haben aber gewerbliche Kunden, bei denen die Materialaufwendungen einen Großteil der Kosten ausmachen, werden wohl immer zum Großteil auf Schiff- und anschließenden Bahntransport ausweichen. Sie können die notwendigen Lieferungen ja lange im Voraus bestimmen und brauchen deswegen eher niedrige Preise als Schnelligkeit.

Transportkosten

Markteintrittsbarrieren

Nicht ohne Grund gibt es nur noch sieben der großen Bahngesellschaften. Hier einzusteigen, dürfte fast unmöglich sein. Ein so großes Streckennetz aufzubauen, um den bestehenden Unternehmen die Stirn bieten zu können, dürfte unbezahlbar sein. Allein die Instandhaltung kostet die Unternehmen enorm viel Geld. Vor plötzlichem Andrang neuer Konkurrenten sollte diese Branche sicher sein.

Auswertung

Für die sieben großen Konkurrenten der Branche ziehe ich nur einen halben Punkt ab. Da gibt es doch einige Branchen, die sehr viel schwierigere Wettbewerbssituation vorfinden. Das ist zusätzlich vor dem Hintergrund zu sehen, dass auf absehbare Zeit auch keine weiteren großen Konkurrenten auftauchen werden. Negativ sind dann nur noch die gewerblichen Kunden. Insgesamt landen wir also bei 4,5 von 6 möglichen Punkten.

Marktstellung

Jetzt wollen wir mal darauf eingehen, wie gut sich die Union Pacific Corp. unter den anderen großen Bahngesellschaften der USA positioniert hat. An dieser Stelle sei gesagt, dass die Union Pacific Railroad die größte Eisenbahngesellschaft der Welt ist.

Produktentwicklung

Seit langer Zeit ist man nun einzig und allein ein Eisenbahnunternehmen. Viele der Expansionsmöglichkeiten hatte man in der Vergangenheit schon ausprobiert und es funktionierte tatsächlich auch jahrelang gut. Was letztendlich zur Rückbesinnung auf das Kerngeschäft geführt hat weiß ich nicht. Für diese Kategorie ist das allerdings nicht förderlich. Ein stagnierendes Geschäftsmodell und keine horizontale oder vertikale Ausweitung der Wertschöpfung ist an dieser Stelle negativ zu sehen.

Möglichkeit einzukaufen

An sich braucht man immer Züge und Bahnschienen. Die Instandhaltung des Bahnstreckennetzes wird noch durch eigene Mitarbeiter durchgeführt werden. Die Züge muss man extern kaufen. Wie eingangs schon dargestellt, gibt es aber einige Unternehmen, die hier zuliefern können. Abhängigkeit von einem Hersteller ist so unwahrscheinlich.

Einflüsse auf das Geschäft

Der wohl größte Einfluss auf die Logistikbranche ist die Wirtschaft. Hier partizipiert man fast 1 zu 1. Je mehr die Wirtschaft angekurbelt wird, desto mehr Waren werden auch transportiert. Umso mehr Waren transportiert werden, desto mehr Umsatz macht Union Pacific. Weniger Waren werden unabhängig von der Konjunktur perspektivisch nur im Industriebereich transportiert. Kleinteile kann man vielleicht auch noch selbst vor Ort herstellen. Grundlegende Rohstoffe oder Dünger braucht man aber von extern.

Marketing

Wie schon bei den Ersatzprodukten angerissen, gucken die industriellen Kunden mit ihren hohen Materialaufwand wohl am ehesten auf die Kosten. Deswegen braucht man ohnehin schon nicht sehr viel Marketing betreiben. Zusätzlich kommt hinzu, dass man möglichst weite Strecken ohne Be- und Entladen schaffen möchte, um Zeit und Kosten zu sparen. Deswegen sind die Class-1-Gesellschaften mit ihren großen Streckennetzen zusätzlich attraktiv.

Wachstumsmöglichkeiten

Weder über neue Geschäftsideen noch über Zukäufe anderer Unternehmen, macht das Unternehmen aktuell Anstalten groß zu wachsen. Mit den derzeitigen Verdienstmöglichkeiten ist man auf das gesamtwirtschaftliche Wachstum angewiesen, was die 2% Branchenwachstum auch gut widerspiegeln. Überproportionales Wachstum kann man eher nicht erwarten.

Unternehmensführung

Aktueller CEO bei Union Pacific ist Lance Fritz. Mit seinen akademischen Grundlagen, die sowohl im Maschinenbau als auch im Management liegen, legte er den Grundstein für eine steile Karriere im Industriesektor. Berufserfahrung sammelte er in diversen Unternehmen. Er hatte jeweils kurze Aufenthalte bei mehreren Industrieunternehmen. Unter anderem war einer seiner Arbeitgeber General Electric. Hier war er zuletzt auch in leitenden Positionen tätig. Seit 2000 ist er dann aber doch langfristig bei Union Pacific eingestiegen. Seit 2010 ist er schon für den operativen Bereich des Unternehmens verantwortlich und seit 2014 auch CEO des Unternehmens. Weiter ist er auch in mehreren Aufsichtsräten anderer Bahnunternehmen. Mittlerweile ist er allein durch seine Union Pacific-Anteile ein reicher Mann geworden. Diese belaufen sich auf rd. 200 Mio. USD.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Außer während des ersten Weltkrieges waren die Eisenbahngesellschaften immer privat. Aufgrund der grundlegenden Wichtigkeit der Bahn für das Land gibt es allerdings die Federal Railroad Administration. Diese Behörde regelt alle Belange, Regulierungen, Sicherheits- und Dienstvorschriften der Eisenbahngesellschaften. Wen die genauen rechtlichen Regeln interessieren, der kann gern auf der Website der FRA nachschauen. Man kann aber sagen, dass die Regeln umfangreich sind.

Auswertung

Aufgrund der ausbleibenden Weiterentwicklung der Wertschöpfung, dem wahrscheinlich geringen Wachstum und der großen Anzahl rechtlicher Bestimmungen ziehe ich für die Marktstellung 3 Punkte ab. Wir landen also im Endeffekt noch bei 4 von 7 möglichen Punkten.

Unternehmensbewertung

Aufgrund des konstanten Geschäftsmodells sollte man ja relativ zuverlässige Wachstumswerte für die Zukunft bestimmen können. Unabhängig von der Höhe des letztendlichen Wertes des Unternehmens und einer Über- oder Unterbewertung, kann man so auch mit höher Sicherheit investieren. Ob wir das aber tun sollten, schauen wir uns jetzt an. Ich habe erstmal wieder die durchschnittlichen Veränderungen der letzten 5 Jahre ermittelt und die aktuellen Zahlen dann in meinen Berechnungsmodellen fortgeführt. Über die nachfolgenden Wachstumswerte bekommt man auch ein gutes Gefühl für die letztliche Entwicklung von Union Pacific.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen +4,4%
  • Umsatz -1,8%
  • Operativer Gewinn -0,5%
  • Operative Marge 38,0%
  • Free Cash Flow +13,0%
  • Operativer CF +2,5%
  • Eigenkapitalquote 34,3%
  • Fremdkapitalkosten +10,6%
  • Dividendenwachstum +5,5% (+9,9% je Aktie)
  • Dividendenrendite 2,3% (aktuell 1,9%)
  • Ausschüttung des FCF 49,9%
  • Übergewinn -5,0%
  • Kurs-Buchwert-Verhältnis 8,13x
Union Pacific Umsatz
Quelle: Aktienfinder.net

Erläuterung der Zahlen

Bereits in 2019 ist die Industrie teilweise etwas ins Stocken geraten und 2020 kam dann der Corona-Crash. Produktionen im ganzen Land wurden zum einen wegen der Coronamaßnahmen und zum anderen wegen der einbrechenden Nachfrage zeitweise lahmgelegt. Darunter leidet das Unternehmen, das Rohstoffe und fertige Produkte transportiert, natürlich sehr. So sank der Umsatz in 2019 bereits um 5% und in 2020 nochmal um 10%. Die typischen Sparmaßnahmen vieler Unternehmen konnte man aber auch bei Union Pacific sehen. So stieg die operative Marge zuletzt auf 40%, was ein ziemlich guter Wert ist. Auch die Cash Flows blieben während der Krise positiv und die Eigenkapitalquote ist auf einem sicheren Niveau.

Union Pacific Cash Flow
Quelle: Aktienfinder.net

Union Pacific hat eine starke Dividendengeschichte. Seit 22 Jahren wurde die Dividende nicht gesenkt und gerade je Aktie stieg die Dividende zuletzt stark an. Die Dividendenrendite ist mit ca. 2% ebenfalls auf einem guten Niveau. Die steigenden Kapitalausgaben bei sinkenden EBIT führen allerdings zu einer Reduzierung des Übergewinns. Weil das Unternehmen für ein Zykliker typisch auf die Corona-Pandemie reagiert, diese allerdings bei weitem nicht existenziell bedrohlich ist, gibt es hier noch 1 von 2 Punkten für die Finanzanalyse.

Fair Value

Die ermittelten Werte pflege ich jetzt in mein Discounted Cash Flow- und Übergewinnmodell ein. Das Wachstum ändere ich ab. Der letztjährige Umsatzrückgang dürfte nicht langfristig sein, sodass das prognostizierte Branchenwachstum von 2% auch eintreten wird. Neben dem Ziel von 10% Eigenkapitalverzinsung, habe ich 3,5% Fremdkapitalkosten ermittelt. Die Fremdkapitalkosten konnte ich hier aufgrund langfristiger Anleihen des Unternehmens ermitteln. Die Ergebnisse aus meinen Berechnungsmodellen habe ich wie immer dem durchschnittlichen Kursziel der Analysten geglättet und komme somit auf einen fairen Wert von 198,40€ je Aktie.

Chancen und Risiken

Vorteile, die ich beim Unternehmen sehe, sind insbesondere die sichere Auftragslage, da man so unfassbar breit in der Industrie gestreut ist. Für einen selbst ist es ja komplett unerheblich welche Waren transportiert werden. So kann man im Krisenfall auch leicht umschwenken. Die hohen anfänglichen Investitionen bei Bahnunternehmen, sorgen zudem für einen sehr tiefen Burggraben. Aufgrund der grundlegenden Wichtigkeit des Geschäftsmodells für die Wirtschaft, sollte der Geschäftsbetrieb auch langfristig gesichert sein.

Im letzten Punkt sehe ich aber auch einen Nachteil. Aufgrund des zyklischen Umsatzes müssen nachhaltig Cash-Reserven gehalten werden. Dieses Geld könnte man natürlich lieber in Expansion, Modernisierungen oder sonstige Pläne stecken. Das bringt mich zu einem weiteren Risiko. Solche tiefgreifenden Investitionen und Veränderungen gibt es hier gar nicht. Wahrscheinlich ist allein die Instandhaltung des Streckennetzes genug Aufwand.

Investmententscheidung

Durch die bisherige Fundamentalanalyse der Union Pacific Corp. konnte ich für mich einen notwendigen Sicherheitsabschlag von 32,5% ausmachen. Das entspricht wieder 5% je Punktabzug. Diesen Sicherheitsabschlag ziehe ich jetzt vom fairen Wert ab, um auf mein Kauflimit zu kommen. Dieses liegt demnach bei 133,92€. Als Startpunkt für die Verkaufsschwelle nehme ich für mich immer 150% des Fair Value. Hier würde ich auch ohne Sicherheitsabschlag verkaufen. Davon ziehe ich nun ebenfalls die 32,5% ab und komme damit auf 233,12€.

Bei einem Aktienkurs von aktuell 184,25€ sehe ich die Aktien momentan auf „Halten“, um im Fachjargon zu bleiben. Da ich aktuell aber keine Union Pacific Aktien zum Halten besitze, muss ich das Ergebnis als Käufer sehen und schlussfolgern, dass ich demnächst wahrscheinlich auch kein Aktionär des Unternehmens werde.

Union Pacific Logo

Fazit

Mit der Bahnbranche konnte ich heute auch einen für mich ganzen neuen Bereich der Logistikbranche untersuchen. Ob man jetzt am Ende eine günstige Aktie findet oder nicht ist hier erstmal zweitrangig. Interessant ist es immer eine neue Branche kennenzulernen. Die Kirsche auf der Sahne konnte ich heute aber nicht liefern. Für mich ist die Aktie aktuell knapp 30% zu teuer und diesen Kursrutsch werden wir ohne starken Grund nicht vorfinden, der aber dann ja auch wieder mein Kauflimit drücken würde. Insofern schade aber wir machen Dienstag einfach mit dem nächsten Kandidaten weiter!

Jetzt wäre es super, wenn ihr mir wieder eure Meinung zum Unternehmen in den Kommentaren dalasst. Mehrere Köpfe sind immer besser als einer und gerade für die anderen Zuschauer und Leser bietet eine weitere Meinung und andere Ansichten auch immer noch weitere Ansätze für die eigene Analyse. Und wie findet ihr denn die Bahnindustrie insgesamt? Lukrativ oder eher veraltet? Teilt uns auch da eure Meinung mit. Für eine weitere professionelle Meinung kann ich euch auch die Analyse von Norman empfehlen, der auch auf seinem Blog Aktienliebe eine Aktienanalyse zum Unternehmen erstellt hat, die noch ganz frisch ist. Auch insgesamt macht er tolle Analysen zu spannenden Unternehmen. Ansonsten bedanke ich mich wie immer fürs Reinschauen und sage bis bald!

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3 Antworten auf „Union Pacific Aktienanalyse – Rentabler Grundpfeiler der US-amerikanischen Wirtschaft“

  1. Moin Kai,

    vielen Dank für deine ausführliche Aktienanalyse.

    Ich schätze mich glücklich, im März 2020 bei Union Pacific eingestiegen zu sein. Seinerzeit gab es die Aktie kurzzeitig für unter €125.

    Beim heutigen Kursniveau hätte ich hingegen auch große Schwierigkeiten, mich zu einem Kauf zu bewegen. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb ich meine Position seit dem Corona-Crash nicht mehr aufgestockt habe.

    Lieben Gruß
    David

    1. Hi David,

      sauber, du hast ja beinahe meine komplette Social Media Palette einmal durchkommentiert 😀 find ich gut, danke!
      Ja ich glaub das war dann in der Tat ein Schnäppchen, auf das man lange warten kann. Aber gut für dich 🙂

      LG Kai

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