Vermögensaufbau – 6 Geheimnisse für höheren Wohlstand

Vermögend sein ist kein Geburtsrecht. Reiche Menschen fallen nicht vom Himmel. Jeder kann mit Disziplin und den richtigen Grundsätzen Vermögensaufbau betreiben. Seid ihr jung und habt einen langen Anlagehorizont, so kann beinahe jeder in Deutschland sehr vermögend werden. Allerdings gibt es ein paar Regeln zu beachten. Die meiner Meinung nach wichtigsten sechs Geheimnisse des Vermögensaufbaus verrate ich dir hier. Beherzige und befolge sie und wirst in den nächsten Jahren und Jahrzehnten einen großen Reichtum anhäufen.

Bezahle dich selbst zuerst

Das verstehst du nicht? Dein Chef bezahlt dich doch! Nun, was meine ich damit? Damit meine ich, dass du den ganzen Monat über Geld ausgibst. Du bezahlst deinen Vermieter oder die Bank wegen deiner Wohnung oder deinem Haus. Du bezahlst den Bäcker, wenn du Brötchen holst. Du bezahlst die Versicherungsgesellschaft, damit sie dir Sicherheit gibt. Du bezahlst den Staat, indem du Steuern zahlst. Aber wann bezahlst du dich selbst?

Wie bezahle ich mich selbst?

Du bezahlst dich selbst, indem du sparst. Du musst die anfängliche Sparrate im Monat sehen wie eine Gehaltszahlung, die dein gegewärtiges Ich an dein zukünftiges Ich sendet. Wenn du regelmäßig sparst und dich damit selbst bezahlst, wirst du Vermögen aufbauen. Dein Vermögen steigt genau an wie das der Bank, der Versicherung, des Vermieters oder auch Bäckers, wenn du sie bezahlst. Natürlich sollte dir viel wichtiger sein, dass du selbst Vermögensaufbau betreibst, statt es für alle anderen zu machen. Deswegen bezahle dich selbst zuerst!

Lasse dein Geld für dich arbeiten

Wenn du bereits regelmäßig sparst, ist das zwar gut, leider muss ich dir sagen, dass es ohne einen weiteren Schritt nicht viel bringt. Dein gespartes Geld muss auch investiert werden. Nur investiertes Geld kann für dich arbeiten. Sie jeden Euro, den du verdienst als Angestellten, den du einstellst. Sparst du 100 € dann stellst du 100 Arbeitskräfte ein. Was bringen dir diese Arbeitskräfte aber wenn du sie nicht arbeiten lässt? Richtig, nichts!

Deine fleißigen Angestellten

Investierst du dein Erspartes, so bringst du deine Euros, also deine Angestellten, zum Arbeiten. Sie arbeiten Tag und Nacht und erwirtschaften dir so einen regelmäßigen Strom an zusätzlichen Einkommen. Und du willst ganz sicher nicht deine Angestellten feuern, indem du deine Investments liquidierst und ausgibst. Nein. Dein Unternehmen an fleißigen Angestellten wächst und wächst. Der Ertrag deiner Angestellt ermöglicht es dir sogar noch mehr Arbeiter einzustellen. Das ist dann der sogenannte Zinseszins.

Also nochmal Klartext

Sparen ist nur der erste Schritt. Investiere dein angespartes Geld regelmäßig. Dadurch wird dein Vermögensaufbau schneller voranschreiten und am Ende deines Investorenlebens, werden deine Zinseszinsen den größten Teils deines Vermögens ausmachen.

Keine Konsumschulden

Was ist denn wohl das Gegenteilt vom Sparen? Dies sind die Schulden. Schulden kann man in „gute“ und „schlechte“ Schulden unterscheiden. „Gute“ Schulden sind schulden, die dir helfen einen größeren Zahlungsstrom zu erwirtschaften, als du zur Tilgung benötigst. Sie zahlen sich also selbst ab, was zum Beispiel beim Immobilienkredit der Fall sein kann. „Schlechte“ Schulden sind Konsumschulden. Schulden, welche dir finanziell gesehen keinen Vorteil bringen. Sie sind nur dafür da dir heute Dinge zu kaufen, die du dir nicht leisten kannst.

Vermögensaufbau leicht gemacht!
Lasse dein Geld für dich arbeiten und fülle deine Sparschwein wesentlich schneller!

Ausgaben sind Ausgaben. Es gibt keine Abkürzung durchs Leben. Jeden Euro, den du als Kredit aufnimmst, zahlst du später mit Zinsen und Zinseszinsen zurück. Es kann sogar dazuführen, dass du das Konsumgut verfluchst, weil du deine Belohnung vorgezogen hast und nun erst die entsprechende Entbehrung in Form der Tilgung leistet. Auch psychologisch also unklug.

Besser ist du sparst zunächst das Geld zusammen und kaufst dir deine Belohnung anschließend. Es braucht nur etwas Geduld. So bleibst du schuldenfrei, bist die ganze Zeit über motiviert und belohnst dich aber Ende, wenn du es anschließend auch komplett genießen kannst. Und ganz nebenbei: Wenn eine Sparrate Gehalt an dein zukünftiges Ich ist, dann ist ein Ratenkredit eine Gehaltskürzung, da du künftig jeden Monat weniger statt mehr Geld zur Verfügung hast.

Keine Ausreden wegen des Vermögensaufbaus

Eines der wichtigsten Dinge, um erfolgreich Vermögen aufzubauen ist Zeit. Natürlich kann es sein, dass du erst mit 50 über diesen Beitrag stolperst oder dich anfängst mit investieren zu beschäftigen. Auch das ist besser als es gar nicht zu tun und bestimmt nicht unnütz für dich. Bist du aber noch noch jung und dein Anlagehorizont sind noch mehrere Jahrzehnte hast du leichtes Spiel. Deswegen schiebe es nicht auf. Am schwersten ist es immer anzufangen und seine Komfortzone zu verlassen. Aber bereits ab 25€kannst du wunderbar diversifiert mittels ETFs investieren.

Ausreden führen allerdings dazu, dass du dich vor dir selbst rechtfertigst. Du hast ja deine Gründe warum du nicht anfängst. Das Auto ist gerade kaputt oder du verdienst noch nicht zu viel. Meiner Meinung nach hat jeden 25€im Monat übrig und kann diese investieren. Beraube dich nicht selbst deiner Zeit zum Investieren und fangen endlich an! Die Aufschieberitis ist mit der häufigste Grund warum Menschen nicht vermögend werden. Denn später haben Sie zwar höheres Einkommen aber auch höhere Ausgaben und die investierte Zeit ist auf jeden Fall weniger geworden.

Nur Investments, die du auch verstehst

Investiere nur in Dinge die du verstehst. Ich bin selber gelernter Bankkaufmann und kann dir sagen, die Finanzberater wissen selbst oft nicht genau wie ihre Finanzprodukte funktionieren. Wie könnten sie auch? Ein gehebeltes Aktienzertifikat, welches bei einem Wert von 10 über dem Ausgangswert ausschüttet und nur wenn der Wert um 30 Punkte fällt, bekommt man zwar 70% seines Investments zurück aber die Zinsen fallen weg. Wenn jedoch Schweine anfangen zu fliegen kann man mit sehr guten Renditen rechnen. Ähm, wie bitte?

Sei dein eigener Bankberater

Selbst heute nach langem Studium und Selbststudium in diesem Bereich, würde ich wahrscheinlich nicht alle Finanzprodukte auf Anhieb verstehen. Mein Rat lautet hier ganz klar, dass du nur in Dinge investieren solltest die du auch verstehst. Denn eins ist klar. Solange die Renditen und der Markt läuft ist der Berater dein bester Freund. Stürzen wir in eine neue Krise, wird dich der Bankberater aber sicherlich nicht für deine Verluste entschädigen. Und in einem solchen Fall ist es angenehmer und leichter, wenn du zum einen weißt worin du investiert bist, die Mechaniken und Risiken verstehst und einschätzen kannst. Auch du kannst ins Klo greifen, jedoch hat dein Investment dann Sinn und Verstand und du kannst Fehleranalyse betreiben und aus dieser lernt man sehr viel. Damit hängt natürlich zusammen, dass du dich mit deinen Investments auskennen musst. So bist du der Meister über deinen Vermögensaufbau.

Suche einen Mentor

Ein oft gelesener und gehörter Rat und ich stimme zu. Aus persönlichen Gespräch und Betreuung lernt man sehr schnell und sehr gut. Die soziale Interaktion hilft Themen schneller zu verstehen und überzeugter aufzunehmen. Verstehst du etwas nicht kannst du direkt nachfragen und verstehst es vielleicht dann sofort. Außerdem spornt es dich an zu sehen, was man schaffen kann, wenn man es richtig anstellt.

Wer sollte mein Mentor sein?

Dein Mentor sollte jemand sein der dort steht, wo du gerne noch hinmöchtest. Das kann in jeglichen Belangen der Fall sein. Möchtest du bei deinem Arbeitgeber aufsteigen? Suche dir jemanden, der es bereits geschafft hat. Möchtest du extrovertiert sein? Dann suche dir jemanden, der offen auf Leute zugeht. Willst du ein Unternehmen aufbauen? So gehe zum nächsten Gründerkongress und lerne Menschen kennen, die erfolgreich genau das umgesetzt haben. Möchtest du Vermögensaufbau betreiben? Dann hole dir Ratschläge bei jemanden, der bereits sehr reich ist. Auch das ist wieder ein Punkt gegen den Bankberater, denn diese sind meistens nicht wirklich erfolgreich in Finanzen.

Ich kenne aber keine reichen Menschen

Auch das ist kein Problem. Mittlerweile gibt es etliche Youtuber oder Blogger, die sich dem Thema Finanzen widmen. Auch wenn du persönlich niemanden kennst, kannst du trotzem immer solchen Seiten folgen und dich so regelmäßig mit Finanzen auseinander setzen. So einen Finanzblog ist auch Finanzplanet. Wenn du regelmäßig Dinge zum Thema Finanzen und Vermögensaufbau lesen möchtest, dann schau auch hier gern öfter vorbei. Hier gibt es 2 mal in der Woche frischen Content!

Schlusswort

Jedem ist es selbst überlassen, ob er erfolgreich wird. Natürlich gibt es schlimme Schicksalsschläge, die Menschen handicappen. Aus der breiten Masse allerdings, kann jeder Mensch erfolgreich zu werden. Ob in Beziehungen, im Beruf, im Sport oder bei seinen Finanzen. Vermögensaufbau ist wirklich kein Hexenwerk und bringt dir im Leben so unfassbar viel Freiheit und erspart dir so viel Stress. Deswegen ist mein Schlusswort und gleichzeitiger Appell an dich, fang endlich an! Die Zeit ist hier so wichtig. Verschwende sie nicht.

Ich hoffe ich konnte dir den Weg für ein erfolgreiches Mindset ebnen. Ich freue mich wenn du Feedback und Anregungen in den Kommentaren hinterlässt. Wie sieht es denn bei dir aus? Hast du gewisse Punkte bei dir schon umgesetzt, vielleicht auch in einer anderen Form? Oder hältst du vielleicht von gewissen Dingen, die hier aufgeführt sind gar nichts? Lasse uns an deinen Gedanken teil haben.

Erlange finanzielle Freiheit durch finanzielle Bildung!

In diesem Sinne bis bald!

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