Vertex Pharmaceutical Aktienanalyse – Kursrutsch berechtigt oder günstige Einstiegschance?

Hallo und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten! Mein Name ist Kai und ich bin gerade genau so gespannt darauf diese Aktienanalyse anzufertigen, wie ihr darauf sie nun anzuschauen. Die Aktie hatte es nämlich tatsächlich in meiner Vorabanalyse geschafft eine der vorderen Plätze einzunehmen und ihr habt das Unternehmen nun in die Fundamentalanalyse gevotet. Ich selbst kenne das Unternehmen gar nicht, sondern es schien einfach unterbewertet zu sein. Wenn ihr also auch wissen wollt in welche Richtung der Pharmabranche die Analyse geht und, ob die Vertex Pharmaceutical Aktie wirklich unterbewertet ist, dann bleibt dran. Viel Spaß mit der Vertex Pharmaceutical Aktienanalyse!

Grundlagen

Als erstes wollen wir uns wieder mal die Grundlagen des Unternehmens anschauen. Dies machen wir wie immer, indem wir zuerst das Geschäftsmodell und dann die Geschichte des Unternehmens genauer beleuchten. So erkennt man vielleicht Unternehmenstraditionen und kann erahnen wo die Reise hingeht. Auf jeden Fall kann man die Zahlen später aber besser einordnen.

Geschäftsmodell

Vertex forscht an niedermolekularen Medikamenten. Das sind einfach Medikamente deren Wirkstoffe sehr klein sind, also eine sehr geringe molekulare Masse haben. Bei bestimmten Krankheiten wie Mukoviszidose oder auch chronisch-entzündlichen Krankheiten sowie Krebs können die Wirkstoffarten von Vorteil sein. Die Forschungsgebiete sind aber noch viel weitreichender. Vertex entwickelt, produziert und vertreibt diese dann auch selbst.

Historische Eckdaten

Vertex Pharmaceutical wurde 1989 gegründet. Es ist also noch nicht allzu alt. Über die anfänglichen Jahre ist nicht wirklich viel im Netz zu finden. Bis 2004 konzentrierte man sich aber wohl erstmal auf Virusinfektionen, Entzündungs- und Autoimmunerkrankungen sowie Krebs. Vertex Erfolg macht eine gewisse Art von Forschungsherangehensweisen aus, die ich aber an dieser Stelle aufgrund fachlicher Lücken nicht weiter erläutern kann und ich will euch ja nichts Falsches erzählen. Seit 2011 gehört das Unternehmen zu den 15 bestlaufenden Unternehmen de S&P 500. In der Tat sehen wir das später noch insbesondere an der operativen Marge. Seit 2014 befindet sich der Unternehmenssitz in Boston.

Die wichtigsten jüngeren Ereignisse waren zwei Übernahmen in 2019. Zum einen war das Exonics Therapeutics und zum anderen Semma Therapeutics, die beide im Bereich Zell- und DNA-Forschung unterwegs sind. Gerade eine gleichzeitig verkündete Zusammenarbeit mit CRISPR Therapeutics, deutet darauf, dass die Forschung künftig stark mit Genforschung zusammenhängen wird. CRISPR ist eine Methode DNA-Stränge zu spalten und hier neue Teile einzufügen. Wenn euch das interessiert, dann klickt gern auf dieses Video von Kurzgesagt, indem die CRISPR-Methode verständlich erklärt wird.

Produktanalyse

Jetzt wollen wir uns mal anschauen mit welchen Medikamenten und wo auf der Welt das Unternehmen seinen Umsatz generiert.

Geschäftsgebiete

Ab diesem Jahr teilt das Unternehmen seinen Umsatz über Datenexporte leider nicht mehr selbst auf, sodass man in den gängigen Tools nichts finden konnte. Allerdings bin ich im Annual Report fündig geworden. Aktuell vertreibt man 4 marktreife Medikamente. Alle vier Medikamente kommen aus dem Bereich Mukoviszidose. Mit TRIKAFTA/KAFTRIO spielt man 62% der Umsätze ein. Bei dem Medikament SYMDEKO/SYMKEVI sind es 10%. Diese Doppelnamen kommen aufgrund unterschiedlicher Namensgebung auf dem US-amerikanischen und dem europäischen Markt. Weiter werden mit ORKAMBI 15% und mit KALYDECO 13% eingespielt.

Vertex Pharmaceutical Aktienanalyse
Quelle: Annual Report 2020, Vertex Pharmaceutical

Viele weitere neue Medikamente sind allerdings bereits in der Pipeline. Insgesamt sind es 18 weitere Medikamente für 7 verschiedene Anwendungsbereiche. 9 dieser neuen Medikamente sind außerdem schon der Forschungsphase entwachsen.

Quelle: vrtx.com

Absatzmärkte

Neben den USA mit 78% der Umsätze und Europa mit 18%, gibt es kaum weitere nennenswerte Absatzmärkte.

Vertex Pharmaceutical Aktie Analyse
Quelle: Marketscreener.com

Auswertung

Für die Produktdiversifikation finde ich kann man hier insbesondere aufgrund der bald erscheinenden Medikamente einen Punkt vergeben. Die räumliche Diversifikation sehe ich aber kritisch. Gerade bei staatlich reglementierten Produkten wäre eine größere Diversifikation wünschenswert. Insgesamt landen wir also bei einem von zwei Punkten.

Branchenanalyse

Als nächstes wollen wir uns die Branche des Unternehmens ansehen. Aufgrund der baldigen neuen Medikamente in ganz verschiedenen Bereichen, stelle ich hier mal nicht auf die Nachfrage an Mukoviszidose-Medikamente ab, sondern auf die gesamte Pharmabranche.

Attraktivität der Branche

Zuletzt konnte die Pharmabranche stark wachsen. In 2019 waren es zum Beispiel 5-6% Wachstum. Ein aktueller Trend, der Biosimiliar, also Nachahmerprodukte, im Aufwind sieht, geht natürlich auf Kosten der ursprünglichen Entwickler. Insbesondere im Heimatmarkt von Vertex, in den USA, geht das starke Wachstum zu großen Teilen auf Biosimiliar Präparate zurück.

Wettbewerber

Die größten Pharmaunternehmen der Welt sind nach Umsatz gesehen dicht gedrängt. Hier gibt es regen Wettbewerb. Auch die letztlich analysierte Bristol-Myers Squibb seht ihr hier sehr weit oben. Ihr könnt die gesamte Übersicht dieser Grafik entnehmen:

Vertex Pharmaceutical Wettbewerber
Quelle: Wikipedia.com

Vertex Pharmaceuticals hat es leider nicht unter die größten Unternehmen geschafft. In der Liste schaffte man es 2019 leider nur auf Platz 39. Mit dem Umsatz aus 2020 wäre man immerhin schon auf 28 gelandet.

Quelle: Wikipedia.com

Kunden

Die Kunden sind in den meisten Fällen gewerblich. Die Medikamente werden zwar letztlich vom Patienten eingenommen und auch in der Apotheke abgeholt aber die wirklich teuren medikamentösen Behandlungen zahlt die Krankenversicherung. So müssen mit den einzelnen Kassen und Verbänden immer separate Kostenerstattungsvereinbarungen getroffen werden.

Zulieferer

Genauso divers wie die Produktpalette eines der großen Pharmakonzerne sind die benötigten Rohstoffe und damit auch die Zulieferer. Man ist hier also nicht von einzelnen Zulieferern abhängig.

Ersatzprodukte

Da die größten Konzerne nicht nur ein Produkt im Portfolio haben, ist diese Frage schwer zu beantworten. Bei schweren Erkrankungen geht allerdings kein ernsthafter Weg an Medikamenten vorbei. Die einzige Frage kann sein, welche Medikamente die größte Chance auf Heilung versprechen oder am günstigsten ist. Das ist beim breiten Produktportfolio allerdings nicht zu beantworten.

Markteintrittsbarrieren

Insgesamt braucht man viel Geld, um Produktionsstätten und Fachpersonal aufzubauen. Forscht man selbst und produziert nicht nur Biosimilar oder Generika, so kommt noch ein erheblicher Forschungs- und Entwicklungsaufwand auf einen zu. So ist beispielsweise auch Vertex Pharmaceutical erst seit 2017 profitabel.

Auswertung

Die starke Konkurrenz und der Preiskampf mit den gewerblichen Kunden kosten zwei Punkte in der Branchenanalyse. Wir landen also bei 4 von 6 möglichen Punkten.

Marktstellung

Nachdem wir die Branche aufs Korn genommen haben, wollen wir uns nun um die Positionierung von Vertex Pharmaceutical am Markt kümmern.

Produktentwicklung

Vertex Pharmaceutical hat eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung ohne gleichen. Jeder Dollar der locker gemacht werden kann, wird hier in die Forschung gesteckt. In 2018 flossen beispielsweise 72% der Betriebsausgaben in die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente. Zudem finde ich es gut, dass kürzlich angefangen wurde strategisch passende Unternehmen zu erwerben. Das dürfte den Wachstumsprozess noch beschleunigen, zumal man auf einem riesigen Haufen Cash sitzt. Auch der letztliche Kursrutsch aufgrund des Abbruchs an den Forschungsarbeiten an einem Medikament, lässt diesen Punkt aufgrund der vielen anderen Medikamente in der Pipeline nicht negativ erscheinen.

Möglichkeit einzukaufen

Aufgrund der vielen Produkte und deren vieler Rohstoffe, sind die Lieferanten ja wie bereits erwähnt ebenfalls ziemlich breit gestreut. So verhindert man auch hier abhängig von nur einem Zulieferer zu sein.

Einflüsse auf das Geschäft

Der Vorteil, wenn man selbst in Forschung und Entwicklung investiert, sind die anschließenden Patente. Diese schützen das Unternehmen jahrelang vor Nachahmerpräparaten. Außer Konkurrenz zu stehen heißt natürlich, dass man quasi monopolistisch die Preise diktieren kann. Das finde ich aber richtig, da hier auch viel investiert wurde und man so Unternehmen dazu animiert zu forschen. Da die aktuellen vier Medikamente von Vertex noch nicht allzu lang auf dem Markt sind und weitere Medikamente in der Pipeline sind, kann man sich hier auf diesen Punkt freuen.

Marketing

Viel Werbung muss man eigentlich nicht machen und eine gute Wirkung und Studien sind der beste Weg Ärzte zu überzeugen die Medikamente zu verschreiben. Diese Studien muss man aber ja ohnehin in Auftrag geben, um seine Medikamente zuzulassen. So hat Vertex Pharmaceutical alleine in Deutschland schon 36 Studien zu Mukoviszidose durchgeführt.

Wachstumsmöglichkeiten

Der Markt für Medikamente wächst stetig und zwar in großen Schritten. Das Wachstum wird allerdings, wie eingangs erwähnt, insbesondere durch Biosimilar angetrieben. Diese Hersteller haben den klaren Vorteil nicht 10 Jahre lang zu forschen, um dann nur eventuell ein funktionierendes Medikament auf den Markt bringen zu können. Auch die Zulassung ist bei enormer Ähnlichkeit zum nachgeahmten Präparat erleichtert. Speziell Vertex scheint jetzt aber genau an der Stelle zu stehen die Früchte der jahrelangen Forschung zu ernten. Man konnte zuletzt einige neue Kostenerstattungsvereinbarungen abschließen und so den Umsatz in die Höhe treiben. Auch die weiteren Medikamente in den nächsten Jahren werden das Wachstum beschleunigen.

Unternehmensführung

Mit Reshma Kewalramani hat Vertex seit 2020 den ersten weiblichen CEO in einem Biotech-Unternehmen in den USA vorzuweisen. Nach ihrem Medizinstudium, das sie mit Summa Cum Laude abgeschlossen hat, arbeitete sie auch zunächst im Krankenhaus. Genauer gesagt war sie auf Organtransplantationen spezialisiert und machte hier ihren Facharzt in innerer Medizin und Nephrologie. Nach einiger Zeit in Krankenhäuser absolvierte sie das General Management Programm an der Harvard Business School und wechselte zu Amgen. Hier hatte sie verschiedene Leitungspositionen in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung inne. Nach 12 Jahren wechselte sie erst in 2017 zu Vertex. So ein Wechsel sieht ein bisschen so aus, als ob sie nur für den CEO-Posten gewechselt ist. In der Tat passt ihr Lebenslauf mit praktischer Forschungserfahrung sehr zum Unternehmen, das hierauf einen großen Fokus legt. Aktuell ist sie mit 0,025% am Unternehmen beteiligt, was einen Wert von 13,3 Mio. USD entspricht.

Quelle: vrtx.com

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Wie bereits angesprochen ist die gesamte Branche rechtlich relativ eng eingebunden. Durch feste Zulassungsverfahren muss man nach langer Forschung auch regelmäßig Studien liefern, die die Wirksamkeit neuer Medikamente beweisen und dabei schwere Nebenwirkungen ausschließen. Selbst als Biosimilar-Hersteller muss man seine Produkte zulassen. Hier kommen wir zum zweiten Punkt, von dem man abhängig ist. Viel der künftigen Ertragskraft hängt davon ab wie das Patentrecht von Ländern gestaltet ist und wie am Ende Gerichte entscheiden.

Auswertung

Ich finde die Marktstellung von Vertex Pharmaceutical wirklich gut. Besondere Risiken sehe ich nur in den rechtlichen Rahmenbedingungen. Die langen Genehmigungsprozesse bergen immer die Gefahr viel Geld zu verbrennen, wenn das Medikament am Ende abgelehnt wird. Ansonsten sehe ich alle Punkte als positiv an und vergebe deswegen 6 von 7 Punkten.

Unternehmensbewertung

Auch Vertex ist wieder ein Unternehmen, das ihr zwar in die Analyse gevotet habt, welches allerdings in der Tat auch in der Vorabanalyse vielversprechend aussah. Deswegen bin ich jetzt genau so gespannt wie ihr die finanziellen Wachstumswerte zu analysieren.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen +24,6%
  • Umsatz +34,9%
  • Operativer Gewinn n/a (von -0,5 auf +6,2 Mrd. USD)
  • Operative Marge 25,0% (aktuell 47,5%)
  • Free Cash Flow n/a (von -0,4 auf +3,0 Mrd. USD)
  • Operativer CF n/a (von -0,4 auf +3,3 Mrd. USD)
  • Eigenkapitalquote 58,8%
  • Fremdkapitalkosten -6,0%
  • Noch keine Dividende
  • Übergewinn n/a (von -0,5 auf +2,8 Mrd. USD)
  • Kurs-Buchwert-Verhältnis 6,94x
Vertex Pharmaceutical Cash Flow
Quelle: Aktienfinder.net

Erläuterung der Zahlen

Die Gewinne und Einnahmen von Vertex Pharmaceutical sind in den letzten 5 Jahren komplett explodiert. Das operative Nettobetriebsvermögen ist gewachsen, weil man das viele angesammelte Cash in Unternehmenskäufe gesteckt hat. Damit wurde viel finanzielles Betriebsvermögen auf einmal operativ genutzt. Der Umsatz allerdings ist nicht wegen der Akquisitionen angestiegen. Das schaffte man sogar operativ, da man in 2020 mehrere Kostenübernahmeverträge mit den Kostenträgern abschloss. Alle anderen Ertragswerte ziehen mit dem Umsatz gleich. Insbesondere die operative Marge ist mit 47,5% aktuell ein richtiger Leckerbissen. Einzig das hohe KBV passt hier nicht ins positive Bild, da es auf eine Überbewertung hinweist.

Vertex Pharmaceutical Umsatz
Quelle: Aktienfinder.net

Dividende wird aktuell aufgrund des Wachstums noch nicht gezahlt, allerdings könnte sich das in Anbetracht des riesigen Cash-Polsters bald ändern. Selbst bei einer vorsichtigen 30%-igen Ausschüttung des Free Cash Flows wären das in 2020 mit Kurs vom 31. Dezember 1,35% Dividendenrendite gewesen. Aktuell wären es sogar 1,7%. Für mich gibt es hier auf jeden Fall zwei von zwei möglichen Punkten.

Fair Value

Die ermittelten Wachstumswerte und die dahinter liegenden absoluten Zahlen trage ich nun wieder in mein Discounted Cash Flow- und mein Übergewinnmodell ein. So gut das Unternehmen aktuell auch wirtschaftet und so viele Medikamente es auch im Ofen hat, das historische Wachstum muss ich für die Zukunft trotzdem reduzieren. Die Branche der Pharma-Originäre verzeichnet so ca. 3-5% p.a., während Vertex in den letzten Jahren jährlich 35% gewachsen ist. Der Mittelwert liegt also ca. bei 17% was auch den Prognosen der Experten entspricht. Ich setze also diesen Wert an. Daneben setze ich auch wieder 10% Eigenkapitalkosten an, weil ich diese Verzinsung erhalten möchte, und 2% Fremdkapitalkosten, da dies der aktuellen Verzinsung des verzinsten Fremdkapitals entspricht. Anleihen hat das Unternehmen momentan nicht ausgegeben. Glätte ich die Ergebnisse mit dem aktuellen Kursziel der Analysten komme ich auf einen Fair Value je Aktie von 157,77€.

Chancen und Risiken

Chancen sehe ich beim Unternehmen aktuell insbesondere im Zeitpunkt. Es scheint hier gerade genau der Moment zu sein, in dem mehrere Medikamente von Vertex gleichzeitig fertig werden könnten. Das könnte dem Umsatz nach den letzten Jahren dann auch noch zu weiteren Höhen verhelfen. Zusätzlich hat man wirklich ein riesiges Guthaben bei den Banken aufgebaut. Hier besteht die Möglichkeit andere Unternehmen zu kaufen, die in die eigene Strategie passen. Auf der anderen Seite ist das Cash natürlich auch als riesiger Sicherheitspuffer zu sehen.

Das größte Risiko bei forschenden Unternehmen ist, dass die eigenen Medikamente nicht zugelassen werden oder sich die Forschungsbestrebungen als Sackgasse erweisen. Dann hat man im Zweifel jahrelang Geld verbrannt und bekommt am Ende keine Entschädigung dafür. Daneben ist man außerdem noch ein relativ kleiner Player am globalen Pharmamarkt, auch, wenn man in letzter Zeit einige Plätze der Rangliste gutmachen konnte.

Investmententscheidung

Je abgezogenen Punkt in der Analyse bilde ich jetzt nun einen Sicherheitsabschlag von 5%. Insgesamt kommen wir so auf 20% Sicherheitsmarge. Diese ziehe ich jetzt vom Fair Value ab und so landen wir bei einem Kauflimit von 126,22€. Für die Verkaufsschwelle starte ich bei 150% des fairen Wertes und ziehe hier dann ebenfalls die 20% ab. Die Verkaufsschwelle liegt somit bei 205,10€.

Beim aktuellen Kurs von 170,96€ werde ich hier also leider doch nicht einsteigen. Nach einem vielversprechenden Start ist die Vorabbewertung wegen des reduzierten Wachstums leider ziemlich abgerauscht.

Vertex Pharmaceutical Logo
Quelle: vrtx.com

Fazit

Schade, dass sich das historische Wachstum hier nicht ganz so extrem fortsetzen konnte, da ich Pharmakonzerne in meinem Portfolio aktuell noch misse. Wenn ihr das Wachstum aber stärker seht als ich, da könntet ihr hier aufgrund des letzten Kursrutsches eventuell günstig einsteigen, da man nach dem Abbruch der Forschungsarbeiten einiges an Kursverlusten eingefahren hat. Für mich hat sich allerdings leider das hohe Kurs-Buchwert-Verhältnis bewahrheitet. Dieses wies ja schon in der Finanzanalyse auf eine Überbewertung hin.

Was denkt ihr denn zum Unternehmen? Hattet ihr Vertex Pharmaceutical schon vor der Aktienanalyse auf dem Schirm? So oder so, lasst mich doch gern man in den Kommentaren wissen, wie ihr den letzten Kursrutsch bewertet. Kann man hier vielleicht sogar doch günstig einsteigen? Meine Meinung kennt ihr jetzt, lasst eure Meinung aber gern auch für die anderen Investoren aus der Community in den Kommentaren stehen. Ansonsten bedanke ich mich wie immer fürs Reinschauen und sage bis bald!

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