Wann ist man reich?

Wenn du diesen Blog liest, dann ist es wahrscheinlich, dass du in irgendeiner Form Geld sparst, investierst oder es vorhast. Manche Menschen investieren um sich im Alter abzusichern, manche möchten etwas freier in ihrem Handeln werden und manche Leute möchten einfach reich sein. Reich sein… was heißt das eigentlich? Ob man spart und seine Ersparnisse investiert oder ob man teure Dinge kauft und zur Schau stellt. Es gibt viele Menschen die gerne reich sein wollen oder zumindest den Eindruck erwecken wollen, dass sie es sind. In diesem Beitrag erzähle ich dir was ich mir unter Reichtum vorstelle und wann man meiner Meinung nach reich ist.

Vorweg

Anfangs möchte ich ganz deutlich betonen, dass es bei Reichtum nicht nur um finanzielle Dinge geht. Es gibt Reichtum in ganz vielen Bereichen. Hast du zum Beispiel eine Familie, die du und die dich liebt, so bist du ohnehin schon unfassbar reich. Auch ein Hobby, das du zum Beruf machen konntest, ist von enormen Wert für dich. Hast du einen solchen Beruf musst du gefühlt nicht mehr einen Tag in deinem Leben arbeiten. Bist du bei bester Gesundheit, so bist du reich an Gesundheit. Hast du Spaß mit deinen zahlreichen Freunden, dann bist du reich an sozialen Kontakten. Auf finanziellen Reichtum zielen viele Menschen gar nicht ab. Viele reisen gern und suchen ihre Erfüllung in dem Reichtum an Erfahrung. Ihr könnt euch beim Namen dieses Blogs allerdings denken, dass es in diesem Post natürlich um die finanzielle Seite des Reichtums geht.

Ich erkläre euch nun anschließend, wie meine Definition von Reichtum ist, wie man reich wird und wann man reich ist. Anschließend möchte ich die Vorteile von finanziellem Reichtum aufzeigen und warum es das Bestreben wert ist diesen zu erlangen. Letztendlich werde ich euch noch sagen, wo ich auf diesem Weg gerade stehe, was ich in den nächsten Jahre in dieser Hinsicht für Ziele habe und wie es in ein bis zwei Jahrzehnten aussehen sollte.

Meine Definition von finanziellem Reichtum

Für mich ist finanzieller Reichtum die Fähigkeit ohne weiteres aktives Einkommen seine Kosten zu decken. Mit aktiven Einkommen meine ich einen Job oder Kundenaufträge, die euch Geld einbringen. Stellt euch vor ihr verliert morgen euren Job und erhaltet auf diese Weise kein Geld mehr. Wie lange könntet ihr weiterhin eure Rechnungen bezahlen? Habt ihr genug angespart? Was ist wenn eure Ersparnisse zur Neige gehen? Für mich ist Reichtum also die Möglichkeit diese Fragen getrost ignorieren zu können und dadurch unfassbar entspannt und frei von finanziellen Sorgen zu werden.

Wie man reich wird

Wenn man nach meiner Definition für finanziellen Reichtum geht, dann wird man natürlich durch sparen und investieren seiner Ersparnisse reich.

Hast du ausschließlich deine Arbeitskraft mit der du Geld verdienst, so bist du für mich – ohne das negativ zu meinen – arm. Auch ich war arm. Beinahe jeder Mensch startet arm, wenn er nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wird. Aber man muss nicht arm bleiben. Man kann auch reich werden ohne eine brillante Idee zu haben, die einem mehrere Millionen einbringt. Es braucht nur Zeit. Spare jeden Monat einen Teil deines Einkommens und investieren ihn. Durch diese Sparmaßnahme wirst du in doppelten Sinne reich. Zum einen kannst du im Notfall von deinen Ersparnissen zehren und zum anderen erschließt du durch deine Rendite eine neue Einkommensquelle. Der letzte Punkt führt auch zu meiner unbedingten Empfehlung cashfloworientiert zu investieren. Worin ich auch investiere, ich achte immer darauf, dass ein Kapitalrückfluss entsteht. Besonders geeignet hierfür für sind Mieten, Dividenden und Zinsen. So bin ich im Zweifelsfall nicht gezwungen an meine Ersparnisse zu gehen, sondern kann durch diese zusätzlichen Einkommensströme leben. Das klappt natürlich nur bei genug investierten Kapital. Der Gedanke dahinter sollte allerdings klar geworden sein.

Und wann ist man nun reich?

Wann man meiner Ansicht nach arm ist, habe ich bereits erklärt. Es unterscheidet sich deutlich von der Armutsgrenze, wie sie allgemein hin in Statistiken zu finden ist. Die bekannte Armutsgrenze ist nach Einkommen gestaffelt, egal woher dieses Einkommen kommt. Wer 50% dessen verdient, was der Einkommensmedian in Deutschland ist, gilt hierzulande als arm. So kann man als Topverdiener von einen auf den nächsten Monat in die Armut rutschen, sofern man keinen neuen Job findet und dies das einzige Einkommen war. Nach meiner Definition kann jeder reich werden, egal wie viel er verdient. Es dauert lediglich etwas. Hast du allerdings keine Ersparnisse und Investitionen, die dich im Notfall über Wasser halten, so bist du für mich arm. Auch ein Mensch, der sehr viel verdient aber keine Ersparnisse hat, weil er genauso viel wieder ausgibt, ist nach meiner Definition arm.

Wann ist man reich?
Durch sparen und investieren wird man reich!

Wohlstand fängt für mich dort an, wo deine Ersparnisse dich ein Jahr über Wasser halten können. Das meint natürlich immer ohne staatliche Unterstützung. Umso länger du alleine ohne fremde finanzielle Mittel durchhalten kannst, desto wohlhabender wirst du.

Reich bist du für mich, wenn deine Investitionen durch ihre Kapitalerträge deine Lebenshaltungskosten decken. Für viele heißt das, dass sie finanziell frei oder unabhängig sind. Wenn du das geschafft hast, hat sich die Zeit in der du von deinen Ersparnissen leben kannst unendlich ausgedehnt, da du keinen Kapitalverzehr deiner Ersparnisse mehr erleidest, wenn du von ihnen Leben musst. Dies ist allerdings ein Unterfangen von min. 10-15 Jahren. In absoluten Zahlen kann man allerdings nicht beziffern mit welchem Vermögen man reich ist. Es kommt auf die eigenen monatlichen Ausgaben an und wann man diese mit Kapitalerträgen decken kann. Danach richtet sich natürlich auch das dafür notwendige Kapital.

Vorteile als reicher Mensch

Warum solltest du trotzdem diesen schwierigen Weg gehen? Was hast du davon reich oder finanziell frei zu sein? Oscar Wilde sagt dazu „Es gibt nur eine Klasse in der Gesellschaft, die mehr an Geld denkt, als die Reichen. Das sind die Armen.“ und genau das ist der springende Punkt. Schon auf dem Weg zum Reichtum spürst du deutliche Entspannung was alltägliche Geldsorgen angeht. Du unterschätzt wie sehr dich deine Finanzen stressen bis sie dir egal werden, weil du dir darüber keine Sorgen mehr machen musst. Wenn manche Leute dir sagen, dass sie an Kosten über 200 € extra im Monat verzweifeln, du aber ohne, dass es dich stört dein Auto für 2000€ reparieren lassen kannst, weil du deinen Notgroschen hast und sowieso nach Budgets lebst, dann merkst du wie viel entspannter es ist schon nur etwas wohlhabender zu sein. Das kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen.

Die absolute Freiheit kann ich mir Stand jetzt auch nur vorstellen. Durch den eigenen steigenden Wohlstand und dessen Auswirkung auf das eigene Stresslevel im Alltag, kann ich mir aber gut vorstellen wie entspannt man sein muss, wenn man sein eigenes Einkommen komplett passiv und automatisiert bezieht.

Was ist mein Ziel in Bezug auf meinen Reichtum

Mein aktuelles Ziel ist es lediglich weiter auf dem Weg zur finanziellen Freiheit voranzuschreiten. Das erste Etappenziel wird sein, dass meine Partnerin beim ersten Kind schon nicht mehr gezwungen sein soll nach der Elternzeit wieder arbeiten zu gehen. So kann sie sich frei aussuchen wann und als was sie wieder arbeiten möchte. Stand heute in ca. 15-20 Jahren hoffe ich ihr dann in die absolute Freiheit folgen zu können.

Ich hoffe du konntest etwas für dich aus diesem Beitrag mitnehmen. Vielleicht hast du nun einen etwas anderen Blick darauf, wann man reich ist und was du in finanziellen Dingen erreichen kannst und möchtest. Bilde dich finanziell fort und erlange so die finanzielle Freiheit. Jeder kann es erreichen, egal bei welchem Verdienst, da mit geringerem Verdienst auch meist geringere Lebenshaltungskosten einhergehen, die refinanziert werden müssen. Es kann nur unterschiedlich lang dauern.

In diesem Sinne bleib ein treuer Leser und bis bald!

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