Waste Management Aktienanalyse – Was kann das Geschäftsmodell Müll?

Happy Halloween und herzlich willkommen auf dem Finanzplaneten! Egal, ob ihr gestern seit langem Mal wieder auf einer Halloween Party gewesen seid und jetzt verkatert auf der Couch liegt, oder, ob ihr einfach nur wegen der Zeitumstellung eher wach seid, so oder so habt ihr bestimmt gerade Zeit für die neuste Aktienanalyse. Zumindest in meiner Community auf YouTube scheint die heutige Aktie heiß diskutiert zu sein, denn ihr habt sie euch mit über 50% der Stimmen in der letzten Abstimmung gewünscht. Heute geht es um Waste Management. Was genau das Unternehmen mit Abfall zu tun hat und wie es damit Geld verdient, das schauen wir uns jetzt an. Viel Spaß mit der Waste Management Aktienanalyse!

Grundlagen

Privat läuft einem das Unternehmen Waste Management als Europäer eher weniger über den Weg. Deswegen schauen wir uns jetzt erstmal das Geschäftsmodell an und betrachten dann den Werdegang des Unternehmens. So probieren wir hier schon einen roten Faden in der Geschichte zu erkennen, um die Zukunft besser vorhersagen zu können.

Geschäftsmodell

Waste Management ist das private Pendant zu der deutschen Müllabfuhr. Die Männer in Orange tragen in Nordamerika halt mitunter grüngelb und sind nicht im öffentlichen Dienst beschäftigt. Waste Management verdient dabei Geld durch verschiedene Dienstleistungen im Zusammenhang mit Müll, die wir uns gleich noch anschauen.

Historische Eckdaten

Die Geschichte von Waste Management ist ziemlich linear und beginnt schon 1893 als Harm Huizenga in Chicago anfing für Geld den Müll der Bewohner zu entsorgen. 1968 wurde dann unter anderem vom Nachkommen Wayne Huizenga Waste Management gegründet. Man begann schnell die fragmentierte Konkurrenz aufzukaufen und nach dem Börsengang 1971 hatte man in 1972 bereits 133 Akquisitionen abgeschlossen. Während man auf diese Art und Weise weitergewachsen ist, ergab sich leider ein nicht so schönes Kapital in der Unternehmensgeschichte. Von den 70ern bis in die 90er wurde hier stark die Bilanz frisiert. Weit über den legalen Rahmen hinaus hat das Management hier Abschreibungen verhindert und Rückstellungen in falscher Höhe ausgewiesen. Die Bilanzen waren schlichtweg gefälscht.

1997 hat der damals neue CEO die Bombe dann platzen lassen, die Rechnungslegungsstandards angepasst und den Gewinn der 90er bis dato berichtigt. Das führte zu hohen Jahresfehlbeträgen Ende der 90er Jahre. 1998 fusionierte das Unternehmen dann überschattet von den Skandalen aber noch mit USA Waste Services. Der CEO von USA Waste Services wurde dann auch CEO des neuen Unternehmens, das unter der Marke Waste Management fortgeführt wurde. Zur Strategie von Waste Management passte USA Waste Services sehr gut. Auch dieses in 1987 gegründete Unternehmen wuchs schnell durch eine aggressive Expansion. Neben den ständigen Akquisitionen beschäftigt man auch Subunternehmen wie Winters Brothers, die für Waste Management beispielsweise die Staaten Connecticut und New York übernehmen.

Produktanalyse

Um die Abfallwirtschaft zu beleuchten, schauen wir uns als erstes mal an, wie Waste Management in dieser Branche genau sein Geld verdient. Dabei erhoffen wir uns, dass die Umsatzerlöse nach Region und Dienstleistungen möglichst diversifiziert sind.

Geschäftsgebiete

Während gut die Hälfte der Umsatzerlöse aus der Abfallsammlung als solche kommt, macht das Unternehmen ca. ein Fünftel des Umsatzes mit Mülldeponien. Im Endeffekt das gleiche, nur, dass die Menschen bei der Deponie zu einem selbst kommen, anstatt, dass man den Müll einsammeln muss. Zumal auf Deponien auch vermehrt Gewerbekunden kommen, um den Müll wegzubringen. Dieser kann dann auch mal Gefahrengut sein. Ca. 10% spielt das Unternehmen dann noch mit Abfallaufbereitung ein und 5% mit Recycling. Der Großteil des Umsatzes wird also mit damit generiert, dass man sich dafür bezahlen lässt Müll einzusammeln.

Absatzmärkte

Neben lediglich 5% in Kanada wird der gesamte Umsatz ausschließlich in den USA eingespielt. Daneben gibt es keine weitere räumliche Verteilung.

Waste Management Aktienanalyse
Quelle: Marketscreener.com

Auswertung

Während man in seinen Dienstleistungen noch relativ gut diversifiziert ist, vor allem, wenn man bedenkt, dass Müll nicht gleich Müll ist, schaut es bei der regionalen Aufteilung schon anders aus. Hier beschränkt man sich fast ausschließlich auf die USA. Dafür gibt es nur einen von zwei möglichen Punkten.

Branchenanalyse

Bevor wir jetzt weiter auf das Unternehmen selbst eingehen, betrachten wir erstmal die Branche, in der sich Waste Management befindet. Dies ist natürlich die Abfallwirtschaft und wir probieren uns hier, wo es geht auf die USA zu konzentrieren.

Attraktivität der Branche

Aktuell geht man für die USA von einem jährlichen Wachstum der Abfallwirtschaft von 3,4% bis 2030 aus. Wie ihr auf dieser Grafik sehen könnt, wird der Großteil des Abfalls künftig weiterhin aus der Industrie kommen.

Waste Management Aktie Analyse
Quelle: alliedmarketresearch.com

Wettbewerber

Natürlich gibt es einige große Müllunternehmen in den USA. Um mal nur einige der größten Marktteilnehmer zu nennen, haben wir hier Waste Management, Republic Services und Clean Harbors. Um eine Einschätzung zu ermöglichen, wie der Anteil unseres Unternehmens ist, nenne ich mal die zugehörigen Jahresumsätze. Während es bei Waste Management in 2020 15,2 Mrd. $ waren, sind es bei Republic Services noch 10,2 Mrd. $ und bei Clean Harbors 3,1 Mrd. $. Man sieht hier also, dass Waste Management der deutliche Marktführer ist.

Kunden

Auf dieser Grafik aus dem Annual Review könnt ihr sehen, dass bei Waste Management der Großteil der Umsatzerlöse aus dem gewerblichen Bereich kommen. Bedenkt man die großen Abfallmengen, die ein Industrieunternehmen produziert und schaut man sich die eben gezeigte Prognose an, kann man davon ausgehen, dass der Anteil an gewerblichen Kunden in der Branche weiterhin überwiegen wird.

Quelle: Waste Management Inc., Annual Report 2020

Zulieferer

Die wohl wichtigsten Zulieferer der Branche sind die Autohersteller bzw. Hersteller der Müllabfuhraufbauten. Der Markt für LKW-Aufbauten ist relativ mittelständisch und fragmentiert. Unter diesen Unternehmen gibt es aber natürlich alle möglichen Aufbauten. Fahrzeugbauer, die sich dann auch noch auf Müllwagen spezialisiert haben, dürften da noch seltener sein.

Ersatzprodukte

Der Müll muss weg und dazu gibt es auch keine Alternative. Es kann auch nicht jeder Haushalt und jedes Unternehmen den Müll selbst entsorgen und vor allem auch vernichten. Ein zentralisiertes System scheint hier das einzig Sinnvolle zu sein.

Markteintrittsbarrieren

Wenn ich in die Branche eintreten wollen würde, würde ich wohl am ehesten mit einer Deponie anfangen. Hier wird man bei guter Standortwahl von allein Kunden gewinnen können und braucht noch keine riesige LKW-Flotte, um im Akkord den Müll bei den Kunden einzusammeln. Stattdessen kommen die Kunden zu einem selbst und man muss den Müll dann nur zu Verbrennungsanlagen transportieren oder ähnliches. Hierüber könnte man einen ähnlichen guten Einstieg finden wie im Einzelhandel.

Auswertung

Auch, wenn das Wachstum in Ordnung ist, scheint die Abfallwirtschaft doch eine schwierige Branche zu sein. Es gibt zwar keine wirkliche Alternative zu Müllentsorgungsunternehmen, allerdings ist der Wettbewerb hier groß und die überwiegend gewerbliche Kundschaft führt ebenfalls zu eingeschränkt freier Preissetzung. Da außerdem die spezifischen Zulieferer selten und die Markteintrittsbarrieren gering sind, gibt es für die Branche insgesamt nur 2 von 6 möglichen Punkten.

Marktstellung

Nun haben wir aber schon festgestellt, dass Waste Management der Branchenprimus der Abfallunternehmen in den USA ist. Deswegen betrachten wir nun genauer dieses spezielle Unternehmen, um zu bestimmen, wie gut es sich in der schwierigen Branche durchsetzen konnte.

Produktentwicklung

Wirkliche Innovationen unter den Dienstleistungen gibt es hier nicht wirklich. Das erwartet denke ich aber auch niemand bei der Müllabfuhr. Sie soll einfach zuverlässig den Müll abholen und entsorgen. An dieser Stelle betrachten wir aber auch immer das Wachstum über Akquisitionen. Auch andere Unternehmen tragen zwar nur bedingt zu Innovationen bei, das Wachstum durch Unternehmenskäufe und Fusion gehört allerdings seit jeher zum Unternehmen dazu. So bin ich auch zuversichtlich, dass man künftig aufgrund weiterer Akquisitionen horizontal mehr Wert in der Branche abschöpfen kann. Vielleicht wagt das Unternehmen ja auch noch den Sprung dahin selbst mehr Müllverbrennungsanlagen aufzubauen, um die Wertschöpfungskette so auch vertikal mehr abzugrasen.

Möglichkeit einzukaufen

Man kann bezüglich neuer LKW zwar nicht aus den Vollen schöpfen, ist der Fuhrpark aber einmal vorhanden, so ist man relativ frei von Zulieferern. Waste Management hat diesen Status auf jeden Fall erreicht.

Einflüsse auf das Geschäft

Müllentsorgung ist eine essenzielle Dienstleistung in einer Gesellschaft. Fällt sie aus, so verdrecken die Straßen und Müllberge türmen sich bei den Unternehmen auf. So ist man weniger von wirtschaftlichen Gesamtsituationen abhängig. Auch im Jahresabschluss von Waste Management sind nur allgemeinere Risiken zu erläutert. Auch die Covid-19 Pandemie ist glimpflich verlaufen. Es gibt nur einen leichten Umsatzrückgang durch verzögerte Verhandlungen neuer Dienstleistungsverträge sowie erhöhte Kosten im Zusammenhang mit Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen für die Mitarbeiter.

Marketing

Waste Management hat eine klare Marketingstrategie. In der umkämpften Abfallbranche setzt man darauf Preisführer zu sein. Das bedeutet, dass man so effizient arbeiten möchte, dass man selbst den günstigsten Preis anbieten kann. Zusätzlich benötigt man für diese Strategie einen großen Marktanteil. Diesen besitzt Waste Management bereits. Die Wettbewerbsstrategie der Preisführerschaft passt somit auch gut zur Wachstumsstrategie durch Akquisitionen.

Wachstumsmöglichkeiten

Aktuell ist man lediglich auf die USA mit kleinen Anteilen von Kanada fokussiert. Blickt man auf den globalen Markt, so hat man hier noch große Potenziale. Aber auch innerhalb der USA und Kanada hat man mittlerweile eine Größe erreicht, dass man nicht nur die ganz kleinen Deponien und Müllabfuhren aufkaufen kann, sondern auch die mittelgroßen Wettbewerber der Branche.

Unternehmensführung

Bereits seit 2016 heißt der CEO von Waste Management James Fish. Neben einem Bachelor der Arizona State University, kann er auch einen MBA der University of Chicago sein Eigen nennen. Zusätzlich ist er zertifizierter Jahresabschlussprüfer. Nach dem Bilanzskandal der Vergangenheit, probiert man hierüber scheinbar immer noch, um neues Vertrauen bei den Investoren zu werben. Seine Karriere begann er nämlich in der Wirtschaftsprüfung KPMG und setzte sie dann in der Logistikbranche fort. Dazu passt die Abfallwirtschaft, in der es ja viel um Logistik geht, ganz gut. Seit 2001 ist er bereits im Unternehmen. Waste Management ist hierarchisch stark regional aufgeteilt und so stieg er langsam die Karriereleiter hoch und verantwortete immer größere Areale. Vor seinem aktuellen Posten wurde er 2012 bereits CFO. Er scheint also geeignet für die stark Zahlen lastige Strategie von Waste Management. Mittlerweile besitzt er selbst 0,05% seines Arbeitsgebers im Wert von gut 33 Mio. USD.

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Bezüglich zu beachtender Gesetze sind bei der Müllbranche vor allem die Umweltvorschriften zu nennen. Es gibt natürlich auch in den USA genaue Vorschriften über die Müllentsorgung und die Verwaltung von Deponien. Waste Management hat hieraus allerdings eine Tugend gemacht, indem man sich strenge ESG-Kriterien auf die Fahne schreibt. So betreibt man gleichzeitig Marketing auf Kunden- und Investorenseite.

Auswertung

Die Wachstums- und die Marketingstrategien gefallen mir sehr gut und harmonieren miteinander. Lediglich für strengere gesetzlichen Bestimmungen würde es eigentlich einen Punkt Abzug geben. Waste Management hat hier aus der Not allerdings eine Tugend gemacht und wirbt explizit mit seinen ESG-Standards. Insofern liegen wir trotzdem bei 7 von 7 möglichen Punkten.

Unternehmensbewertung

Waste Management hat also eine starke Stellung in einer schwierigen Branche. Schauen wir mal was die harten Kennzahlen zum Unternehmen sagen. Wie analysieren jetzt erst wieder die Veränderungen über die letzten 5 Jahre. Danach bewerte ich die Entwicklung und bestimme mit meinen Bewertungsmodellen den fairen Wert.

Finanzkennzahlen 5-Jahres-Durchschnitt

  • Operative Nettobetriebsvermögen +6,8%
  • Umsatz +2,7%
  • Operativer Gewinn +2,5%
  • Operative Marge 17,5%
  • Free Cashflow +5,8%
  • Operativer CF +5,3%
  • Eigenkapitalquote 25,9%
  • Fremdkapitalkosten +2,3%
  • Dividendenwachstum +4,7% (+6,0% je Aktie)
  • Dividendenrendite 2,3% (aktuell 1,4%)
  • Ausschüttung des FCF 46,7%
  • Übergewinn +0,9%
  • Kurs-Buchwert-Verhältnis 6,6x
Waste Management Umsatz
Quelle: Aktienfinder.net

Erläuterung der Zahlen

Bei Waste Management sieht man ein Wachstum wie im Bilderbuch. Auch auf den Grafiken vom Aktienfinder habt ihr eine schöne Übersicht und seht die nicht steile dafür aber beständige Aufwärtsbewegung.  Mehr gibt hier auch eigentlich nicht zu sagen. Die Konzepte gehen scheinbar auf.

Waste Management Cashflow
Quelle: Aktienfinder.net

Waste Management ist mitunter auch ein beliebter Dividendentitel. In der Vergangenheit war hier mit ca. 2% Dividendenrendite und mittlerem einstelligen Wachstum auch immer gut was zu holen. Aktuell ist die Dividendenrendite aufgrund der letzten Kurssteigerungen allerdings runtergegangen. Neben der gesunkenen Dividendenrendite weist auch das KBV auf einen teuren Kurs hin. Warten wir mal ab was dann gleich in den Bewertungsmodellen herauskommt. Für die Finanzen gibt es aber auf jeden Fall erstmal volle Punktzahl.

Fair Value

Um auf einen fairen Wert zu kommen, spiele ich die Finanzdaten jetzt in mein Discounted Cashflow- und Übergewinnmodell ein. Das Umsatzwachstum der letzten 5 Jahre ist etwas negativ durch Covid-19 beeinflusst, sodass ich als langfristiges Wachstum die 3,4% Branchenwachstum ansetze. Neben den kalkulatorischen Eigenkapitalkosten von 10% aufgrund meiner eigenen Renditewünsche, habe ich aufgrund langfristiger Anleihen von Waste Management 4% Fremdkapitalkosten ermittelt. Glätte ich die Ergebnisse meiner Bewertungsmodelle mit dem aktuellen Kursziel der Analysten, so komme ich auf einen fairen Wert je Aktie von € 124,93.

Chancen und Risiken

Resümieren wir doch nochmal das Chancen-Risiko-Verhältnis. Positiv zu erwähnen ist auf jeden Fall, dass das Unternehmen Marktführer in einer essenziellen Branche in jeder Gesellschaft ist. Der hohe Marktanteil von Waste Management ermöglicht es dem Unternehmen am Markt den Preis zu bestimmen. Zusätzlich wird der Marktanteil aufgrund der Wachstumsstrategie über Akquisitionen immer größer.

Das größte Risiko ist wohl die stark umkämpfte Branche. Hier sieht man sich ständig neuen Wettbewerbern und einem Preiskampf gegenübergestellt. Aktuell ist die Marge zwar ausreichend, sollte einer der Konkurrenten Waste Management in der Preisführerschaft herausfordern, dann könnte diese Marge aber auch schnell dahinschmelzen.

Investmententscheidung

Aufgrund der bisherigen Analyse habe ich 5 Punkte abgezogen. Für jeden dieser Punkte möchte ich nun 5% Sicherheitsmarge veranschlagen. Diesen Sicherheitsabschlag von insgesamt 25% ziehe ich nun zunächst vom fairen Wert ab, um auf mein Kauflimit zu kommen. Dieses liegt somit bei 93,70€. Für meine Verkaufsschwelle gehe ich genauso vor, nur, dass ich von 150% des Fair Value starte. Verkaufen würde ich somit ab einem Kurs von 156,16€.

Bei dem aktuellen Kurs von 141,29€ ist die Aktie momentan in der Tat etwas teuer, genauso wie es bereits durch die Kennzahlen angedeutet wurde. Aktuell befindet sich meine Einschätzung also auf „Halten“.

Waste Management Logo

Fazit

Waste Management ist ein Klassiker in den Depots der Community. Viele Privatinvestoren sind zu Recht interessiert an dieser Aktie. Das Unternehmen ist Marktführer in einer essenziellen Branche in der größten Volkswirtschaft der Welt. Insofern scheint das Unternehmen tatsächlich ein sehr nachhaltiges Investment zu sein. Zu dieser Meinung bin ich ebenfalls gekommen. Genau aus diesem Grund scheint aber auch diese Aktie wieder relativ teuer zu sein. Ich denke auch man sollte Aktien nur kaufen, wenn sich die Unternehmen nicht in Schieflage befinden und qualitativ insgesamt hochwertig sind. Dazu bin ich aber auch der Meinung man sollte immer negative Schlagzeilen, die in Wirklichkeit und nachhaltig gar nicht so schlimme Auswirkungen haben, für einen günstigen Einstieg nutzen. Solche Effekte gab es bei Waste Management aber seit den 90ern nicht mehr, was für mich die Erklärung des teuren Kurses ist.

Jetzt interessiert mich aber ganz besonders eure Meinung. Viele haben sich das Unternehmen in die Analyse gewünscht, da wahrscheinlich auch viele von euch erkannt haben, dass Waste Management ein relativ sicheres und unspekulatives Investment ist. Wo seht ihr denn die besonderen Stärken des Unternehmens und kennt ihr vielleicht andere Aktien der Branche, über die man einen Einstieg finden könnte? Lasst es mich und die Community gern in den Kommentaren wissen. Ansonsten bedanke ich mich wie immer fürs Reinschauen und sage bis bald!

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